118 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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118 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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118 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich war insgesamt rund 2 ½ Jahre bei den Regionalmedien Austria tätig. Zuerst zwei Jahre in der nationalen Redaktion und zuletzt etwa ein halbes Jahr in der Online-Redaktion von MeinBezirk Wien/RMW.
Meine Zeit in der nationalen Redaktion war sehr positiv. Das dort Team war engagiert, kollegial und die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert. Leider wurden aufgrund umfangreicher Sparmaßnahmen fast alle Kolleginnen und Kollegen meines Teams gekündigt. Uns wurde bereits lange vor der offiziellen Bestätigung signalisiert, dass wir uns besser nach neuen Jobs umsehen sollten. Die endgültige Information über die Kündigungen erfolgte jedoch erst Wochen später (auch nach Nachfrage). Mich hat es damals (Sommer 2025) nicht getroffen. Im Zuge weiterer Einsparungen wurde nun jetzt auch meine Stelle gestrichen.
Mein Eindruck von der Online-Redaktion in Wien war leider deutlich negativ. Viele Redakteurinnen und Redakteure wirkten überlastet, während es gleichzeitig an Wertschätzung für ihre Arbeit fehlte (Stichwort All-in-Vertrag). Aus meiner Sicht steht die Bezahlung nicht im Verhältnis zur Arbeitsbelastung. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass von den Mitarbeitenden sehr viel erwartet wird, ihnen dafür aber zu wenig Anerkennung und Wertschätzung entgegengebracht wird. Der Zusammenhalt im Online-Team war kaum spürbar; stattdessen hatte ich häufig den Eindruck, dass jeder vor allem auf sich selbst gestellt war. Es gab einige engagierte und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen, die den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gemacht haben. Insgesamt überwog für mich jedoch ein negatives und toxisches Arbeitsklima.
Enttäuschend war für mich mein letzter Arbeitstag. Nach mehr als zwei Jahren im Unternehmen hätte ich zumindest erwartet, dass sich meine Chefin/ dir Online-Chefredakteurin persönlich von mir verabschiedet. Das ist nicht passiert und hat meinen Eindruck eines mangelnden Respekts gegenüber den Mitarbeitenden leider bestätigt.
Das Unternehmen hat grundsätzlich großes Potenzial. Meine Zeit in der nationalen Redaktion hat gezeigt, dass gute Führung, Zusammenhalt und ein motiviertes Team bei den Regionalmedien Austria durchaus möglich sind. Die Erfahrungen in der Online-Redaktion von MeinBezirk Wien haben diesen positiven Eindruck für mich jedoch leider vollständig überschattet. Aus diesem Grund kann ich insbesondere die Online-Redaktion von MeinBezirk Wien leider nicht weiterempfehlen!
Besonders kritisch empfand ich den Führungsstil von der Online-Chefredakteurin. Es wurde häufig in einem unangemessenen Ton kommuniziert, teilweise auch sehr laut und harsch. Das hat für mich zu einer belastenden Arbeitsatmosphäre beigetragen. Rückmeldungen aus dem Team schienen nicht ausreichend ernst genommen zu werden.
Während Homeoffice in meiner früheren Tätigkeit in der nationalen Redaktion problemlos möglich war, wurde mir diese Möglichkeit später entzogen. Insgesamt hatte ich dadurch den Eindruck, dass Flexibilität und Vertrauen gegenüber Mitarbeitenden in der Online-Redaktion deutlich weniger vorhanden waren.
Was ich ebenfalls sehr schwierig fand, war der Umgang mit Krankenständen und Homeoffice. In einem Gespräch wurde von der Führungsebene selbst gesagt, dass eine Kollegin aufgrund ihrer häufigen Krankenstände gekündigt wird. Dabei ging es um eine gesundheitliche Situation, für die sie nichts konnte. Die Kollegin hat trotzdem immer wieder versucht, Wege zu finden, um ihre Arbeit zu erledigen – auch von zu Hause aus, wenn es ihr möglich war. Dass selbst dieses Engagement und der Versuch, trotz schwieriger Umstände weiter beizutragen, aus meiner Sicht nicht wirklich anerkannt wurden, fand ich sehr enttäuschend.
Verbesserungsbedarf sehe ich bei der Kommunikationskultur. Nach meinem Eindruck wurde häufig über Kolleginnen und Kollegen gesprochen, sobald diese den Raum verlassen hatten. Dieses Verhalten empfand ich als unprofessionell – insbesondere, da es auch von der Online-Chefredakteurin vorgelebt wurde. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Kritik und Unzufriedenheit nicht offen angesprochen, sondern eher hinter dem Rücken der Betroffenen thematisiert wurden. Eine offene, nette, wertschätzende und respektvolle Feedbackkultur habe ich leider vermisst.
(bezieht sich nur aufs Team): Super Zusammenhalt, offene Kommunikation, flexibel und unkompliziert. Super Vorgesetzte
Zu Corporate, Blaming Culture von anderen Abteilungen, Office Vibe schlecht (daher auch die Option zu hauptsächlich Home-Office, was super ist)
angenehmes Arbeiten, gute Büroausstattung, gute Kommunikation
wer drive hat, kann sich inhaltlich weiterentwickeln, gute Angebote in der Akademie (self-service)
Sehr guter Zusammenhalt unter Kolleg/innen
klare und wertschätzende Zusammenarbeit
gute Infrastruktur, Büroausstattung, GLZ und Home-Office, moderne Geräte, agile Tools, digitales Arbeiten
vielfältiges Aufgabengebiet, immer wechselnde und neue Themen (der Branche geschuldet)
Gute Erreichbarkeit mit den Öffis. Hochmoderne Büros/Ausstattung.
Eigentlich so gut wie alles, aber insbesondere das toxische Arbeitsklima und die schreienden / schimpfenden Vorgesetzten.
Beschwerden / Sorgen der Mitarbeiter:innen sollten Ernstgenommen werden statt diese als Nichtigkeiten abzutun. Das Arbeitsumfels MUSS weniger Toxisch werden. Dadurch würde auch der hohen Mitarbeiter:innenfluktuation einhalt geboten.
Vorgesetzte schimpfen/schreien herum. Beschwerden werden nicht ernst genommen.
Auf Personen außerhalb wirkt das Unternehmen besser als es ist. Mitarbeiter:innen reden privat kaum positives über den Arbeitgeber.
Man muss ständig erreichbar sein.
Gehalt ist sehr schlecht. Kein (Journalisten-) KV
Öffi-Jahreskarte wird bezahlt
Ohne mein direktes Team wäre es nicht aushaltbar gewesen. Grüße gehen raus an die Crew.
Sehr negativ. Manche Vorgesetzte schreien Mitarbeiter an, andere Vorgesetzte tun die Beschwerden dazu dann einfach ab. Weil sich "eh nichts ändern lässt"...
Sehr gute Ausstattung mit Diensthandy, Laptop (Apple / Mac) und zweitem Bildschirm / externer Tastatur im Office etc.
Sehr einseitig. Kein konstruktives Feedback und wenn es Feedback gibt, dann sehr herablassend.
Gehalt, Wertschätzung, Führungskräfte, Workload
Das Unternehmen sollte lernen, seine Mitarbeiter:innen wertzuschätzen, gerecht zu bezahlen, Mehrarbeit zu entlohnen, den Workload im Bereich des Möglichen zu halten und vieles mehr.
Die Stimmung ist schlecht, es herrscht ein toxisches Arbeitsklima.
Meine direkten Kolleg:innen waren so lieb und unterstützend.
Wenn du gerne angeschrien oder beschimpft wirst und Chefs gut findest, die nicht hinter dir stehen, ist dieses Unternehmen richtig für dich.
Gute Technik usw. vorhanden
Gute/Zeitgerechte Kommunikation durch die Vorgesetzten ist quasi nicht vorhanden.
Sehr schlechtes Gehalt - vor allem für die Verantwortung und den Workload.
Meinen tatsächlichen Job habe ich sehr gerne gemacht, wenn er nicht wegen Workload und Einmischung von anderen Abteilungen unmöglich gemacht worden wäre.
Viele Schulungen, flexible Arbeitszeiten
Krankenstand darf man nicht haben ansonsten wird man aus der Firma hinausgeekelt
Man gibt Personen, die eigentlich schon in Pension sind so viel Macht über andere Kolleg*innen auch wenn man theoretisch gleichgestellt ist
Das Gehalt ist lächerlich und eine riesige Frechheit.
Mehr Wertschätzung vor allem für Kolleg*innen, die sich wirklich bemühen. Gehalt???!?!!
Ich habe 1300€ BRUTTO FÜR 40h als Fixum verdient. Das liegt unter der Armutsgrenze. Beim Bewerbungsgespräch wurden 38.000€ jährlich garantiert, ist aber in der momenatnen Wirtschaftslage nicht möglich nur durch Verkauf von Werbeanzeigen.
Mit den Sales Kollegen weniger, dafür mit allen anderen Abteilungen
Sehr loyal
Das hängt sehr von der Abteilung und den jeweiligen Projekten ab
Das kommt darauf an ob man das Image in der Medienbranche als Maßstab hernimmt oder den Bekanntheitsgrad und das Image bei den Lesern. Umfragen weisen jedoch gute Imagewerte aus.
Ist auch wieder von der Abteilung und der jeweiligen Führungskraft abhängig.
Es wird besonders viel Wert auf interne Weiterbildung gelegt.
Es könnte besser sein. Die Branche leidet seit mehreren Jahren an sinkenden Umsätzen und Margen.
Es ist schwierig ein Zeitungsunternehmen zu bewerten, weil die zwar viel Papier verbrauchen es aber wenig Einsparungsmöglichkeiten gibt noch umweltverträglicher zu werden. Das hängt stark vom Verhältnis der Nutzung digitaler Inhalte versus den gedruckten Zeitungsausgaben ab.
Unterschiedlich, es gibt einen starken internen Wettbewerb vor allem im Vertrieb um Kunden und Provisionen. Bei den anderen Abteilungen ist es deutlich besser, weil man da einfach gut zusammenarbeiten muss um die Aufgaben und Projekte im Team stemmen zu können.
Auch ältere Kollegen bekommen Chancen.
Durchaus positiv. Unterstützung wird geboten.
Ich kann nur von Wien sprechen und da waren die Arbeitsbedingungen sehr gut.
Der Vorstand und auch die Stabstellenleiter legen viel Wert auf Kommunikation. Manchmal ist es allerdings auch zu viel.
Die Gleichberechtigung ist gegeben. Da schauen der Vorstand und die HR-Abteilung besonders drauf.
Wenn man sich mit den Zielen und Projekten identifiziert gibt es durchaus vielfältige und spannende Aufgaben.
Bessere Kommunikation auf allen Ebenen und mehr Wertschätzung
Schönes modernes Büro und Apple Geräte sowie höhenverstellbare Tische aber oft ist es laut wegen den Großraumbüros
Kommt wieder auf die Abteilung an, aber junge Menschen werden oft gerne verbrannt.
Sehr viele junge Menschen, wo man wirklich Beziehungen aufbauen kann, Zusammenhalt in der eigenen Abteilung extrem von den jeweiligen Personen abhängig. Manche Teams sind wirklich nicht angenehm und keine gute Arbeitsatmosphäre
Kommunikation von Vorstandsebene zu Mitarbeiter:innen extrem schlecht, es wird statt transparent zu kommunizieren alles hinter "verschönerten Realitäten" versteckt und keiner spricht Sachen an, so wie sie sind.
Sehr abwechslungsreich aber oft zuviel für eine Person
Die ersten Jahre kann man von dem Gehalt nicht leben. Das Miteinander wirkt Fake
Nehmt die Neuen von Anfang an mit teilt die Provision, gebt Kunden ab.
Schönes, modernes Büro
Viel Arbeit wenig Geld
Grundsätzlich gut, wobei letztendlich jeder nur auf seine Provision aus ist
Ältere Kollegen, die bereits ihren Kundenstamm haben, werden gefeiert. Die neuen lassen sie am ausgestreckten Arm verhungern
Nett, aber schwer greifbar
Gesellig sind die meisten, aber trotzdem wird man ins kalte Wasser geschmissen
So verdient kununu Geld.