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REWE International AG Erfahrungsbericht

  • 01.Aug. 2018 (Geändert am 26.Apr. 2019)
  • Mitarbeiter

beamtenhafter als jedes Amt

1,77

Vorgesetztenverhalten

Der Fisch beginnt immer am Kopf zum stinken. Das Management ist viel zu sehr im Tagesgeschäft um der Rolle einer Führungskraft nachzukommen. Micromanagement steht auf der Tagesordnung. Vieles wird bis ins kleinste Detail (das geht bis zur Salzformulierung bei eMails) vorgegeben. Kaum Möglichkeiten eigenständig zu arbeiten (auch nicht in Positionen wo man das erwarten würde). Leider werden auch keine Kompetenzen und Verantwortungen übertragen. Strategische Termine werden abgesagt, weil das Tagesgeschäft wichtiger ist. Einige Abteilungsleiter und Manager sind einfach aufgestiegen, haben aber keine Ahnung von Personalführung, natürlich sind einige motiviert und wollen auch die Führung übernehmen, ich habe lediglich den Eindruck dass sie dabei nicht unterstütz werden. Man hat zwar versucht dies bei den neu geschaffenen Abteilungen - speziell bei denen, die keine Applikationsverantwortung haben - besser zu machen, hat sich aber bei so manchen Abteilungsleiter durch den Schein und die Rhetorischen Künste bei der Bewerbung blenden lassen. Manche sind hier echt falsch besetzt und bringen überhaupt nix weiter.

Kollegenzusammenhalt

Je nach Abteilung unterschiedlich. Es gibt - wie in jeder Firma - eine Gruppenbildung.

Interessante Aufgaben

Es gäbe tw. interessante Aufgaben. Die Handelsfirmen sind sehr innovativ, aber die schaffen es oft nicht an der "Angst vor Veränderung" des Managements der IT vorbei. Ich gehe davon aus, dass die interessanten Themen in sehr naher Zukunft extern vergeben werden. Das Management hat einfach die Zeit verschlafen. Die Technologien die zum Einsatz kommen, sind schon lange nicht mehr State of the Art. Es wird alles selber entwickelt, obwohl es bessere Standardsoftware gibt. Das verursacht enorme Wartungsaufwände und man hat gar nicht die Zeit (und auch nicht den Willen) sich um neue Themen zu kümmern. Man will sich auch die Fehler nicht eingestehen und versucht den Schein zu wahren, bis die Entscheidungsträger (=Management) in Pension sind. Es herrscht die "Hinter mir die Sinnflut" Mentalität

Kommunikation

Es gibt KEINE strukturierte Kommunikation. Das Management informiert, wenn überhaupt nur auf Zuruf am Gang. Wenn man nicht zufällig dabeisteht, bekommt man keine - für den Job relevanten - Informationen. Informationen über neue Mitarbeiter werden tw. erst Monate später verschickt.

Gleichberechtigung

Da es nur sehr wenige Frauen gibt, kann ich dazu nicht viel sagen. Es ist jedoch auffällig, dass es kaum Frauen in Führungspositionen gibt.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn man schon länger dabei ist, wird man respektiert - sonst nicht

Karriere / Weiterbildung

Wenn man genau tut was das Management will und genau den alten verkrusteten Denkweisen folgt, kann man es sogar zu was bringen. Wenn man sich jedoch an der Wirtschaft orientiert und Ideen einbringt, wie andere Unternehmen wirtschaften wird man schnell "ruhig gestellt". Jegliche Weiterbildung die angeboten wird, ist am Markt wertlos. Wegen der alten Technologien gibt es auch nichts zu lernen.

Gehalt / Sozialleistungen

Das Gehalt scheint Marktkonform zu sein (je nach Rolle).

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmaterial tw. veraltet. Ein lautes Großraum-Büro in dem jegliche Konzentration unmöglich ist. Plötzlich steht jemand hinter einem, weil es keine Abtrennungen gibt.
Es kommt vor, dass man das Arbeitsgerät (Headsets, usw.) selber mitbringen muss, weil es von der Firma so etwas nicht gibt.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Es muss alles ausgedruckt werden. Keine Mülltrennung im Büro

Work-Life-Balance

Da die Firma sehr großen Wert darauf legt, dass die Arbeitszeit eingehalten wird ;-) (ja, es zählt nicht das Ergebnis, es zählt die Zeit) ist die Work-Life-Balance ganz ok. Ab 4 Uhr ist man fast alleine im Büro.

Image

Das Image der Handelsfirmen (allen voran Billa und Merkur) ist echt ok. Davon lebt auch die IT. Das Image der IT bei den Handelsfirmen ist jedoch unter Null. Liegt aber daran, das in der IT die Handelsfirmen nicht als Kunden, sondern eher als Belastung gesehen werden. Es herrscht immer noch die Meinung, dass die IT am Besten weiß was gut für die Handelsfirmen ist. Jedoch sind die Handelsfirmen mit der Zeit gegangen und sind innovativer als die IT.

Verbesserungsvorschläge

  • Das Management muss ausgetauscht werden. Manche Führungskräfte sind als Entwickler stehen geblieben und haben weder unternehmerisches Denken noch Führungskompetenzen. Es brauch eine Vision, eine Strategie und man muss sich endlich die Fehler der Vergangenheit eingestehen und daraus lernen.

Pro

Aktuell noch die Lage, weil er nicht in Wien ist, allerdings verspielt er auch diesen Vorteil in sehr naher Zukunft

Contra

Wie schon beschrieben
Das größte Problem ist, dass auf die Mitarbeitermotivation gar nicht geachtet wird. Auch bei den extern geholten Führungskräften - zumindest bei einigen - hat man den Eindruck als hätten sie noch nie ein Team geführt.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Kantine wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten
  • Firma
    Rewe International Dienstleistungsges.m.b.H.
  • Stadt
    Wr. Neudorf
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    IT