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Zuletzt aktualisiert am 18.8.2026
Das Profil der REWE International AG weist ein gemischtes Gesamtbild auf. Die Arbeitsatmosphäre beschreiben viele Bewertende als belastend: Personalengpässe, Umstrukturierungen und ein Klima der Unsicherheit prägen den Alltag. Auch die Kommunikation fällt negativ auf – Informationen kommen zu spät, kommen gar nicht an oder werden von Vorgesetzten gezielt zurückgehalten. Das Führungsverhalten wird von vielen als unprofessionell und wenig wertschätzend empfunden, mit deutlichen Hinweisen auf diskriminierende Verhaltensweisen im Führungskreis. Der Kollegenzusammenhalt ist gespalten: Innerhalb einzelner Teams berichten manche von starkem Zusammenhalt, während abteilungsübergreifend ein konkurrenzgeprägtes Klima beschrieben wird.
Beim Gehalt kritisieren Bewertende fehlende Transparenz und stagnierende Entwicklung. Die W...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei REWE International AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele beschreiben ein belastendes Arbeitsumfeld, geprägt von Druck, Unsicherheit durch anhaltende Umstrukturierungen und einem Mangel an Vertrauen. Einige berichten von einer angespannten Stimmung, in der offene Fragen nicht willkommen sind und Feedback als herablassend empfunden wird. Zudem beklagen Nutzer:innen fehlende Kollegialität sowie das Gefühl, mit Anliegen nicht gehört zu werden, was Frustration und Misstrauen erzeugt.
Darüber hinaus thematisieren einige Bewertungen eine starke KPI-Orientierung sowie nicht eingehaltene Versprechen bezüglich Mentoring und Weiterbildung. Konstanter Personalmangel und Großraumbüros werden ebenfalls als belastende Faktoren genannt. Das Gesamtbild der schriftlichen Bewertungen fällt damit deutlich negativ aus, wenngleich die Gesamtbewertung – inklusive reiner Sternbewertungen – einen gemäßigteren Eindruck vermittelt.
Der Kollegenzusammenhalt bei REWE International AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige den Zusammenhalt im eigenen Team als außergewöhnlich stark empfinden und die Kolleg:innen als wesentlichen Grund für ihre Betriebszugehörigkeit nennen, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen.
Mehrere Nutzer:innen beschreiben ein Klima, das von gegenseitigem Misstrauen und Eigeninteressen geprägt ist. Auch abteilungsübergreifende Spannungen spielen eine Rolle: So soll etwa im Finanzbereich ein schwieriges Miteinander – auch gegenüber anderen Abteilungen – durch die Unternehmenspolitik begünstigt werden. Einige Bewertungen schildern zudem, dass starker Teamzusammenhalt bisweilen in einem Gegeneinander zwischen verschiedenen Gruppen mündet. Die Behandlung neuer Mitarbeiter:innen im Vergleich zu erfahrenen Kolleg:innen sorgt ebenfalls für Unmut. Insofern bleibt der Zusammenhalt stark abhängig vom jeweiligen Umfeld und den beteiligten Personen.
Die Kommunikation bei REWE International AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Häufig kritisieren die Bewertungen, dass Informationen selten, zu spät oder unvollständig weitergegeben werden. Einige Mitarbeiter:innen berichten, dass Aufgaben nur teilweise erklärt und Kritik oft im Nachhinein statt durch klare Anweisungen geäußert wird. Zudem empfinden manche die Kommunikation seitens des Managements als wenig transparent, mit Hinweisen auf Intransparenz in der Informationsweitergabe sowie auf Bevorzugung einzelner Personen. Auch häufige Richtungswechsel in Meetings werden kritisch erwähnt. Die abteilungsübergreifende Kommunikation gilt als besonders problematisch, da operative Mitarbeiter:innen Entscheidungen häufig erst im Nachhinein erfahren. Lediglich wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und sehen die Kommunikation als grundsätzlich funktionierend, wenn auch mit Verbesserungspotenzial. Innerhalb einzelner Teams wird die Kommunikation vereinzelt als angemessen beschrieben.
Das Vorgesetztenverhalten bei REWE International AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Bewertungen eine von oben nach unten gerichtete Führungskultur, die das Fachwissen der Mitarbeiter:innen ignoriert und Managemententscheidungen unreflektiert durchsetzt. Hinzu kommen Schilderungen über herablassendes Verhalten direkter Vorgesetzter sowie fehlende Fairness und Professionalität, etwa wenn es um Kündigungsprozesse geht. Einzelne Bewertungen beschreiben zudem, dass Führungskräfte problematisches Verhalten unter Kolleg:innen duldeten, was dem erklärten Ziel der Mitarbeiter:innenbindung widerspricht.
Einige Nutzer:innen weisen jedoch auf Unterschiede hin: Die Qualität der Führung variiere stark, manche Vorgesetzte würden als sehr gut wahrgenommen. Dieses widersprüchliche Bild spiegelt sich auch in der Gesamtbewertung wider, die trotz der deutlich negativen schriftlichen Rückmeldungen insgesamt ausgeglichener ausfällt.
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