3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kollegenzusammenhalt
Der Lichtblick.
Unter einzelnen Kollegen war der Zusammenhalt wirklich hervorragend. Man hat sich gegenseitig geholfen, gemeinsam Probleme gelöst und Hand in Hand gearbeitet.
Ohne diesen Zusammenhalt wäre vieles wahrscheinlich noch wesentlich schwieriger gewesen.
Manchmal schweißt ein gutes Arbeitsumfeld Menschen zusammen.
Manchmal sind es aber auch einfach die Umstände.
Umgang mit Mitarbeitern
Man sollte hier vor allem eines lernen: auf sich selbst aufzupassen.
Wer keine Grenzen setzt, wird vermutlich sehr schnell feststellen, dass immer noch ein bisschen mehr geht.
Mehr Einsatz. Mehr Erreichbarkeit. Mehr Arbeit. Mehr Verständnis für das Unternehmen.
Verständnis in die andere Richtung habe ich deutlich weniger wahrgenommen.
Auch bei persönlichen oder gesundheitlichen Ausfällen empfand ich den Umgang nicht als besonders angenehm. Mehr möchte ich dazu bewusst nicht konkretisieren.
Vielleicht einfach vorsorglich Vitamine nehmen.
Fehlerkultur
Fehler sind menschlich.
Hier empfiehlt es sich trotzdem, keine zu machen.
Kleinigkeiten können schnell sehr groß werden. Gleichzeitig sollte man gut überlegen, wie deutlich man Entscheidungen oder Arbeitsweisen hinterfragt.
Eine Fehlerkultur, in der Mitarbeiter aus Fehlern lernen können, habe ich so nicht wahrgenommen.
Das Ergebnis ist irgendwann nicht mehr Motivation, sondern Absicherung.
Man arbeitet nicht mehr mit dem Gedanken: Wie mache ich das bestmöglich?
Sondern: Wie mache ich es so, dass ich nachher möglichst keine Diskussion habe?
Und spätestens dann läuft meiner Meinung nach etwas grundsätzlich falsch.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter einstellen und ihnen anschließend tatsächlich vertrauen.
Berufserfahrung nicht nur im Lebenslauf gut finden, sondern Mitarbeiter diese auch einsetzen lassen.
Kritik nicht nur austeilen, sondern auch annehmen.
Weniger kontrollieren und mehr führen.
Nicht jede Minute außerhalb der Arbeitszeit als ungenutztes berufliches Potenzial betrachten.
Kunden von den Mitarbeitern betreuen lassen, die den Kontakt aufgebaut haben und die Situation kennen.
Wenn eine Vorgehensweise ausdrücklich von der Führung verlangt wird, anschließend auch Verantwortung dafür übernehmen.
Und vielleicht grundsätzlich einmal darüber nachdenken, warum Mitarbeiter irgendwann nicht mehr motiviert sind, anstatt einfach noch mehr Druck aufzubauen.
Fazit
Das Traurigste an meiner Erfahrung dort war nicht einmal, dass mir der Arbeitgeber nicht gefallen hat.
Es war, dass mir irgendwann meine eigene Arbeit keinen Spaß mehr gemacht hat.
Wenn man seinen Beruf eigentlich gerne macht, Erfahrung mitbringt und weiß, wie gute Arbeit aussehen kann, ist es unglaublich frustrierend, jeden Tag gegen Arbeitsweisen anzukämpfen, hinter denen man selbst nicht steht.
Ein Arbeitgeber sollte gute Mitarbeiter besser machen.
Er sollte ihnen nicht die Freude an einem Beruf nehmen, den sie vorher gerne ausgeübt haben.
Ich würde mich rückblickend definitiv nicht noch einmal für dieses Unternehmen entscheiden.
Positiv nehme ich den Zusammenhalt mit einzelnen Kollegen mit und außerdem eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was ich von einem zukünftigen Arbeitgeber nicht mehr möchte.
Ach ja, und vermutlich ein paar graue Haare.
Für die gab es immerhin keine Einschulung.
Arbeitsatmosphäre
Vertrauen ist hier eher Mangelware. Kontrolle dafür nicht.
Es wird angerufen, nachgefragt, kontrolliert und anschließend sicherheitshalber nochmal angerufen.
Selbstständiges Arbeiten wird erwartet, aber offenbar anders definiert als üblich. Man soll selbstständig arbeiten, solange man genau das macht, was einem gesagt wird.
Egal wie viel Einsatz man zeigt, zufrieden ist man gefühlt nie. Im Idealfall behandelt man die Firma wie das eigene Unternehmen, ist gedanklich rund um die Uhr verfügbar und richtet sein Privatleben möglichst praktisch um die Arbeit herum.
Der einzige kleine Unterschied ist, dass es eben nicht das eigene Unternehmen ist.
Work Life Balance würde ich hier daher eher unter Humor einordnen.
Graue Haare bekommt man jedenfalls schneller als Berufserfahrung.
Vorgesetztenverhalten
Wo soll man anfangen?
Kritik nach unten funktioniert ausgezeichnet. In die andere Richtung wird es schwieriger.
Eigene Meinungen darf man haben. Man sollte nur aufpassen, dass es die richtigen sind.
Besonders frustrierend wird es, wenn man fachlich weiß, wie eine Aufgabe korrekt und sinnvoll erledigt werden sollte, aber ausdrücklich eine andere Vorgehensweise verlangt wird.
Irgendwann gibt man es auf, sich zu fragen, warum etwas so gemacht werden soll. Man macht es einfach so, weil es so gewünscht wird.
Für Menschen, die ihren Beruf ernst nehmen und hinter ihrer eigenen Arbeit stehen möchten, ist das auf Dauer extrem demotivierend.
Ich habe selten erlebt, dass einem die Freude am eigenen Beruf so schnell genommen werden kann.
Kommunikation
Das Handy wird zum wichtigsten Kollegen.
Und dieser Kollege kennt leider keinen Feierabend.
Sehr häufige Anrufe, Rückfragen und Kontrolle waren für mich Alltag. Was anfangs vielleicht noch als Abstimmung durchgeht, fühlt sich irgendwann schlicht nach Mikromanagement an.
Wenn man Mitarbeiter einstellt, weil sie einen Beruf gelernt haben und Erfahrung mitbringen, könnte man theoretisch irgendwann ausprobieren, ihnen auch zu vertrauen.
Nur so als Verbesserungsvorschlag.
Wer seinen Beruf eigentlich gerne macht, sollte aufpassen, dass ihm hier nicht die Freude daran vergeht.
Ich wusste vor diesem Unternehmen, warum ich meinen Beruf gewählt habe und dass ich meine Arbeit gerne mache. Wenn man allerdings weiß, wie gewisse Dinge fachlich richtig funktionieren sollten und dann erlebt, wie sie hier tatsächlich gehandhabt werden, beginnt man irgendwann nicht mehr nur den Arbeitgeber, sondern sogar den eigenen Beruf zu hinterfragen.
Und das muss ein Arbeitgeber erst einmal schaffen.
Die Atmosphäre ist schrecklich. Man spürt ständig Stress in der Luft. Die Arbeit wird nie richtig erledigt. Oft kann man sich nicht auf die Arbeit konzentrieren, weil man ständig durch irgendetwas abgelenkt wird.
Das Image als Arbeitgeber ist schwach.
Keine Möglichkeiten
Das Gehalt war höher als bei der Konkurrenz, aber es gab keine sozialen Benefits.
Im Umgang mit den Mitarbeitern gibt es kaum Empathie oder Verständnis, der Umgang wirkt sehr unpersönlich und rein funktional. Man sollte sich gut absichern, insbesondere im Krankheitsfall, und genau prüfen, ob alles korrekt erfasst und anerkannt wird. Es kam auch vor, dass aufgrund interner organisatorischer Probleme und eingeschränkter Arbeitsfähigkeit Zeitausgleich angeordnet wurde und Überstunden abgebaut wurden, obwohl die Ursache nicht bei den Mitarbeitern lag.
Mit meiner Vorgesetzten konnte man nicht gut arbeiten, mit den anderen war es okay.
Mit meiner Vorgesetzten konnte man nicht gut arbeiten, mit den anderen und den jüngeren Kollegen war es ziemlich okay.
Meine Abteilungsleiterin hat sich nicht professionell verhalten. Sie hat sich über jede Kleinigkeit im Büro gestört, darüber, wie man arbeitet und sich auf die Arbeit konzentriert. Einmal sagte sie sogar, dass alles so sein muss, wie sie es will.
Veraltete und teilweise unhygienische Arbeitsausstattung (z. B. Maus und Tastatur).
Es gibt keine richtige, organisierte Schulung und keine Unterstützung. Es wird erwartet, dass man vom ersten Tag an alles können muss.
Gehalt, Arbeitszeiten, man kann nachfragen, wenn man was braucht, die Führungskraft und auch Kolleginnen! Nette Kolleginnen. Modernes Büro.
Seitens der Führungskraft wird keine positive Arbeitsatmosphäre geschaffen, eher wird diese manchmal gestört. Schade. Keine Benefits. Es gibt keine Mitarbeitergespräche, Kritik ist nicht erwünscht oder zumindest nicht gefragt. Schuld sind fast immer die anderen! Regelmäßig sagte mir der Chef, was Andere tun sollen (da er selbst nichts damit zu tun haben will). Häufig gab es die Aussagen: "Er soll", "sie soll".
Mehr den Mitarbeitern vertrauen, genauer hinsehensehen, welche Arbeit sie leisten. Es gab niemanden, der hier nur seine Zeit abgesessen hat!
Hier möchte ich meine subjektive Meinung äußern: Arbeitsabläufe waren unklar, wenn aufgrund von fehlenden Informationen oder Strukturen etwas nicht richtig gemacht wurde, wurde auf die Mitarbeiter draufgehauen, teils mit übergriffigen Methoden.
Wenn die Führungskraft außer Haus gewesen ist, war die Stimmung unter den Kollegen sehr gut! Leider ist keine echte Wertschätzung Seitens des Chefs gegenüber den Mitarbeitern vorhanden.
Die Führungskraft hat offenbar nicht verstanden, dass die Mitarbeiter hier bemüht sind und ihr bestes geben, FÜR die Firma zu arbeiten.
Bei anderen Firmen und Personen hat der Firmenchef teilweise keinen guten Ruf. Das Auftreten nach außen ist überwiegend professionell.
Ich musste gut auf mich selbst schauen!
Keine Schulungen, Weiterbildungen, wenig Aufstiegsmöglichkeiten
Das Gehalt ist teils etwas besser, als bei vergleichbaren Unternehmen.
Benefits gibt es: NULL . Außer einen Firmenparkplatz
Ich vermisse Sozialbewusstsein.
Mit den Kollegen war immer alles bestens.
Ältere Mitarbeiter gibt es nicht, sie würden sich das hier vermutlich nicht gefallen lassen.
Der Führungs-Stil ist meiner Meinung nach ewig-gestrig, andere Firmen sind hier fortschrittlicher. Ist aber eine konservative Branche. Die Mitarbeiterinnen wurden regelmäßig nachkontrolliert in ihren Tätigkeiten, das Misstrauen ist groß! Gut ist, dass die Führungskraft erreichbar ist und auf Nachrichten antwortet, wenn man etwas braucht. Der Vorgesetzte schaffte es, Mitarbeiter oder andere Personen bei Bedarf runter zu machen.
Tolles Büro! Oft viel Stress bei der Arbeit. Hier bleibt niemand längerfristig.
Teils Interessante Aufgabengebiete!