Mikromanagement - Ständig unterbesetzt und überlastet
Gut am Arbeitgeber finde ich
Lage direkt bei der Oper
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zunächst einmal ist die Arbeitskultur geprägt von einem übermäßigen Kontrollmechanismus, das man als MitarbeiterIn mitbekommt.
Misstrauen in die Mitarbeiter und die Skepsis ist sehr groß.
Ich würde RSM Austria nicht als Arbeitgeber meinen Freunden weiterempfehlen.
Verbesserungsvorschläge
Ich möchte hier meine Erfahrungen mit meiner Tätigkeit in Wien teilen und kann nur jedem raten, sich gut zu überlegen, ob er hier wirklich arbeiten möchte.
Die positiven Bewertungen auf Plattformen wie Kununu erscheinen mir als Gefälligkeitsbewertungen von denselben Personen.
Die Realität sieht ganz anders aus.
Nach außen hin zeigt man sich modern, von innen eine völlig veralteter, kontrollierender Führungsstil der (Managing-) Partner.
Wenn wirklich etwas anders werden soll, dann muss man das obere Management austauschen, sonst wird sich solange nichts verändern.
Arbeitsatmosphäre
Die ständige Überwachung der Partner und der hohe Arbeitsdruck bei RSM Austria sind kaum zu ertragen. Ständig gehen Partner an den Glastüren vorbei und kontrollieren einem, was man gerade macht.
Die Büros sind mit Glaswänden und -türen ausgestattet, was das Gefühl von Privatsphäre und Vertraulichkeit vermissen lässt.
Die Glastüren von den Zimmern der Managing Partner sind hingegen mit einer undurchsichtigen Folie behaften und man kann somit nicht in ihre Zimmer hineinsehen.
Außerdem dürfen die Managing Partner nur mit SIE angesprochen werden - sie wirken sehr überheblich auf mich.
Ich kann nur sagen, dass ich froh bin, wenn ich die Managing Partner oder auch die HR-Leiterin nicht sehe.
Work-Life-Balance
Man sitzt den ganzen Tag nur in seinem Bürozimmer und arbeitet - ich finde das nicht sehr erfüllend. Home-Office wird allgemein sehr skeptisch gesehen und ist definitiv die Ausnahme.
Die Arbeitsbelastung ist enorm, und die Zahl der Mitarbeiter ist viel zu gering, um die anfallenden Aufgaben bewältigen zu können. Es wird alles ständig kontrolliert.
Man verschenkt außerdem täglich 2-3 Minuten, nur weil die Zeiterfassung erst nach dem vollständigen Einstieg in den Computer am Arbeitsplatz und späterer Aufbau in die Remote-Verbindung möglich ist.
Dann muss man noch das BMD Programm einsteigen und in die Zeiterfassung gehen. Erst dann kann man den Button für Arbeitsbeginn wählen und dann beginnt die Arbeitszeit zu laufen.
Jede Mittagspause jeden Arbeitstag muss einzeln ausgestempelt und wieder eingestempelt werden. Man könnte sonst weniger verrechenbare Stunden haben.
Das ist für mich kein moderner Arbeitgeber.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt kaum Austausch unter den Mitarbeitern, da jeder nur mit seiner Arbeit beschäftigt und eingedeckt ist. Informelle Gespräche und Teambuilding kommen viel zu kurz, was das Arbeitsklima zusätzlich belastet.
Interessante Aufgaben
Mich wundert nicht, dass die Stellen ständig und so lange ausgeschrieben sind.


