Tolles Unternehmen – an ein paar Stellschrauben kann man noch drehen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Starkes, unterstützendes Team mit respektvollem Umgang auf Augenhöhe. Top Arbeitsbedingungen, gutes Werkzeug, Fahrzeuge und Pausenräume. Faire Bezahlung, gute Sozialleistungen und aktive Förderung von Weiterbildung. Die Arbeit macht Spaß, Projekte kann man mit Leidenschaft umsetzen, und der Zusammenhalt auf Baustellen sowie die Firmenkultur mit Events stärken den Teamgeist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise unklare Kommunikation auf Projektebene: Infos kommen verspätet oder müssen mehrfach nachgefragt werden. Lob und Anerkennung werden nicht immer gleich verteilt und hängen stark vom jeweiligen Projektleiter ab. Manche Prozesse sind noch wenig strukturiert, was den Alltag erschwert.
Verbesserungsvorschläge
Die Abläufe und Projektorganisation könnten noch strukturierter werden, z. B. regelmäßige Meetings für alle Projektbeteiligten, damit jeder genau weiß, was wann erledigt werden muss. Auch die Kommunikation zwischen den Abteilungen und auf den Baustellen könnte noch moderner gestaltet werden. Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen auf Baustellen könnten konsequenter umgesetzt werden, um das Engagement des Unternehmens noch klarer zu zeigen.
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt top – starkes, unterstützendes Team mit vielen tollen Leuten. Wie überall gibt’s vereinzelt Personen, mit denen es anstrengender ist, aber das gehört dazu.
Der Umgang ist respektvoll und meist auf Augenhöhe, Wertschätzung ist spürbar. Die Stimmung schwankt je nach Projekt, insgesamt entwickelt sich das Unternehmen aber klar in eine moderne und positive Richtung.
Image
Die Firma ist noch traditionell geprägt – Tracht, Bier, Musik aus der eigenen Kapelle –, entwickelt sich aber in Prozessen und Organisation modern und professionell. Kundenfeedback ist meist positiv; einzelne Projekte haben auch mal negative Rückmeldungen, was normal ist. Außenauftritt (z. B. LinkedIn) ist teilweise etwas überladen, aber die Realität spiegelt sich gut wider.
Work-Life-Balance
Je nach Projekt fallen Überstunden an, die aber fair bezahlt oder ausgeglichen werden. Wer unterstützt, wenn’s heiß hergeht, bekommt auch Anerkennung.
Urlaub lässt sich flexibel planen – auch spontan, das war bisher nie ein Problem. Insgesamt achtet man auf Ausgleich, auch wenn in stressigen Phasen mal weniger Schlaf drin ist. Verbesserungspotenzial gibt’s, wenn zu viele Projekte parallel laufen, aber das ist meist temporär.
Karriere/Weiterbildung
Fortbildungen und Schulungen gibt es genug, abhängig von Abteilung und Bedarf. Wer sich weiterentwickeln will, wird unterstützt und kann an relevanten Trainings teilnehmen. Praktische Umsetzung und Erfahrung bringen den meisten einen klaren Mehrwert, und viele Weiterbildungsmöglichkeiten werden aktiv genutzt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist fair bis sehr gut, zusätzlich gibt es Firmenwagen, Handy und projektbezogene Prämien. Gehaltserhöhungen erfolgen in der Regel nach Nachfrage beim Vorgesetzten. Transparenz in Bezug auf Gehalt ist eher begrenzt, was in der Branche üblich ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen entwickelt sich stetig in Richtung Nachhaltigkeit. Mülltrennung auf Baustellen wird noch verbessert, im Büro wird Umweltbewusstsein bereits stark gelebt. Sozial wird ebenfalls Verantwortung übernommen: Spenden, Hilfe bei privaten Problemen oder Unterstützung von Mitarbeitern in Notfällen ist selbstverständlich.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt auf den Baustellen ist stark – wenn’s drauf ankommt, packen alle an. Besonders bei der Fertigstellung merkt man, dass das Team funktioniert.
Im Büro ist durch neue Strukturen und Personalwechsel gerade etwas Bewegung drin, aber der Wille zur Verbesserung ist da. Neid kommt vereinzelt vor, z. B. wegen Firmenautos oder Gehältern, ist aber in der Branche nichts Ungewöhnliches. Insgesamt passt der Teamgeist.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden respektiert und einbezogen. Einige arbeiten sogar noch über die Pension hinaus oder unterstützen aktiv das Team. Erfahrung der Älteren wird genutzt, während die Jüngeren frischen Wind reinbringen – funktioniert sehr gut.
Vorgesetztenverhalten
Der Umgang mit den Chefs ist respektvoll, meist locker und auf Augenhöhe. Manchmal wirkt Wertschätzung etwas aufgesetzt, aber insgesamt sind die Vorgesetzten kollegial und fair.
Vorschläge werden teils schnell umgesetzt, teils zieht sich’s. Manche Entscheidungen brauchen leider erst „ein Ereignis“, bevor etwas passiert. Leistung wird wahrgenommen, auch wenn nicht immer direkt kommuniziert – nach dem Motto: „Wenn keiner was sagt, passt’s.“
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung ist top: gutes Werkzeug, hochwertige Arbeitskleidung (Engelbert & Strauß), sichere Fahrzeuge (VW Caddy, Skoda Octavia) und ausreichend Pausenräume inklusive „Chill-Lounge“ mit Bar, Flipper und Tischtennis. Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Betreuung werden organisiert. Die Organisation ist noch ausbaufähig, da gerade Umstrukturierungen laufen, aber alles ist gut aufgestellt.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist noch ausbaufähig. Oft fehlen die richtigen Meetings mit den passenden Personen, wodurch Infos teils erst nach mehrmaligem Nachfragen ankommen. Genutzt werden Teams, Mails und spontane Gespräche auf der Baustelle – aber das hängt stark vom jeweiligen Projektleiter ab.
Feedback wird grundsätzlich offen gegeben, Lob ist da, könnte aber konstanter bleiben. Manche Führungskräfte kommunizieren super, andere eher zurückhaltend oder ruppig. Insgesamt besteht hier viel Potenzial, besonders mit regelmäßigen internen Teammeetings, damit alle auf demselben Stand sind.
Gleichberechtigung
Alle werden grundsätzlich gleich behandelt, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft. Im Büro arbeiten viele Frauen, auf den Baustellen eher wenige – was in der Branche üblich ist. Fairness wird großgeschrieben, auch wenn je nach Projekt und Projektleiter manchmal gewisse Vorteile einzelner entstehen. Insgesamt ist das nachvollziehbar und transparent.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind abwechslungsreich, aber phasenweise auch Routine. Manche Projekte sind spannend, andere weniger. Verantwortung ist da, aber durch teils schwache Kommunikation wirkt man manchmal auf sich gestellt.
Man kann sich entwickeln, auch wenn sich nach einer Weile vieles eingespielt anfühlt. Insgesamt macht die Arbeit Spaß – vor allem, wenn man mit motivierten Leuten im richtigen Projekt steckt.