5 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Immer wieder entsteht der Eindruck, dass manche Recruiting‑Entscheidungen weniger auf Kompetenz als auf Verpackung beruhen. Wenn Profile bevorzugt werden, die selbst ein sehr unerfahrenes Recruiting auswählen würde, bleibt echtes Potenzial liegen. Das Ergebnis: Unternehmen verschenken Mehrwert – nicht aus Mangel an Bewerbungen, sondern aus Mangel an treffsicherer Auswahl.
Alles in allem dankbar, dort nicht gelandet zu sein – Professionalität und echte Kompetenz sind schließlich elementar und Veranstaltungen werden in Zukunft woanders beauftragt.
Leider mangelt es dem Absage-Management an Wertschätzung. Wenn man nach den Gesprächen eine Absage mit falschem Geschlecht erhält, fühlt man sich als Bewerberin nicht wahrgenommen. Besonders störend empfand ich das Erzeugen von falscher Hoffnung in der Mail. Klare, ehrliche Worte ohne Standardfloskeln wären hier professioneller und respektvoller gegenüber der investierten Zeit.
Meine Verbesserungsvorschläge:
Bereits in der Stellenausschreibung könnte ersichtlich sein, dass nach dem Bewerbungsgespräch noch ein vierstündiges Assessment Center folgt – und das erst einen Monat später. So könnten Bewerbende im Voraus entscheiden, ob sie diesen zeitlichen Aufwand auf sich nehmen möchten. Es wäre auch sinnvoll, den Ablauf des Assessment Centers so zu gestalten, dass Bewerbende, die früh aussortiert werden, nicht die restlichen Stunden anwesend bleiben müssen.
Während einige Bewerbende geschichtliche Fragen bekamen – fast wie in einer Prüfungssituation, erhielten andere gar keine. Eine einheitlichere Gestaltung würde die Fairness erhöhen und sicherstellen, dass alle auf Augenhöhe bewertet werden. Man könnte zum Beispiel auch mal auf die Stärken einer Person eingehen statt sich auf die Schwächen zu fokussieren.
Einige Teilnehmende hatten ebenfalls den Eindruck, dass manche Bemerkungen eher wenig motivierend waren. Eine ältere Dame seufzte zB während meines Gesprächs, was die Atmosphäre unnötig unangenehm machte. Es wäre auch hilfreicher gewesen, das Feedback am Ende konstruktiver zu gestalten, sodass Bewerbende daraus tatsächlich etwas mitnehmen können.
Ich finde, dass das vierstündige Assessment Center für eine Aufsichtstätigkeit unverhältnismäßig aufwendig wirkte. Während ein gewisser Auswahlprozess nachvollziehbar ist, könnten modernere und effizientere Methoden den Bewerbungsablauf attraktiver gestalten.
Das Buffet war übrigens eine nette Geste.
nicht viel zur Person, eher Fragen zum Werdegang
Student_innenfreundlichere Dienstzeiten. Es ist schwer umzusetzen an mindestens 6 Tagen verfügbar zu sein. Längere, dafür weniger häufigere Dienste wären vorteilhafter und machen den Beruf attraktiver.
- Wenn man auf Linkedin postet, sollte man diese Bewerbungen auch beachten, vor allem hinterlässt hier Spuren - beinahe 2 Monate nach dem Posten wurde die Bewerbung erst angesehen (!)
- keine Reaktion, keine Absage oder irgendwas