Kurzweiliger Arbeitsplatz mit wenig Zukunftschancen und inkompetenter Geschäftsführung
Arbeitsatmosphäre
Freundliches, hilfsbereites Team mit wenigen Ausnahmen. Das Betriebsklima leidet allerdings an der Unprofessonalität seitens der Geschäftsführung.
Image
Von außen professionelles Bild, sobald man einen Blick hinter die Kulissen wirft, wird man eines anderen überzeugt.
Work-Life-Balance
Ein Vertretungssystem für Workshops und diverse Veranstaltungen (bspw. Rufbereitschaften o.ä.) fehlt - zum Nachteil aller Mitarbeitenden. Mitarbeitende im Backoffice als auch in der Lehre werden daher oft in der Freizeit kontaktiert (auch abends oder an Wochenenden) um spontan eine Vertretung zu organisieren bzw. um selbst den Personalausfall zu vertreten. Dadurch kann zumindest meist die fehlende Personalbedarfsplanung auf Kosten aller Mitarbeitenden aufgefangen werden.
Karriere/Weiterbildung
Keine Weiterbildungs- oder Karrieremöglichkeiten, aber ein beruflicher Zwischenstop für Studierende oder Personen die etwas für den Übergang suchen und Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben.
Gehalt/Benefits
Da kein Kollektivvertrag zur Anwendung kommt, muss jede*r das Gehalt selbst verhandeln. Hier besteht jedoch kaum Raum für ein Gehaltsgespräch, Forderungen werden sofort abgeschossen mit der Begründung der Gemeinnützigkeit des Unternehmens.
Gehälter werden meist pünktlich ausgezahlt mit Ausnahme von ein bis zwei Mal pro Jahr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung gibt es keine abseits des Altpapiers. Der Umgang mit Sondermüll ist nicht nachvollziehbar.
Benutzte Materialien für Workshops wirken wie billige massenproduzierte Ware von Anbietern wie wish und temu.
Kollegenzusammenhalt
Freundliche und offene Kollegschaft mit grundsätzlich hohem Maß an Eigeninitiative im Team einander zu helfen, spontan einzuspringen. Abgesehen von dem ein oder anderen Ausreißer, ziehen alle gemeinsam am gleichen Strang.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Arbeitnehmer*innen werden immer wieder angestellt und fördern die Alters- und Personenvielfalt im Team. Leider verbleiben diese meist nicht lange im Team.
Langdienende Kolleg*innen gibt es nicht.
Vorgesetztenverhalten
Konstante Widersprüchlichkeit im Umgang mit den Mitarbeitenden. Durch fehlende klare Zielsetzung und Kommunikation ist man als Mitarbeitende*r oft sich selbst überlassen und es ist schwer bis gar nicht abschätzbar, was von einem erwartet wird.
Diskussionen, genaue Rückfragen seitens der Mitarbeitenden und Konfliktgespräche werden mit größter Mühe seitens der Geschäftsführung vermieden.
Mitarbeitende die mit Wissen und Expertise beitragen könnten, werden kaum in Entscheidungssituationen miteinbezogen. Läuft jedoch etwas im Arbeitsablauf nicht wie gewünscht, wird dies nicht in angemessener Form an die Mitarbeitenden rückgemeldet. Stattdessen wird man vor Kolleg*innen angeschrien oder über einen gelästert.
Arbeitsbedingungen
Fehlendes oder stark veraltetes technisches Equipment, dadurch ist man oft dazu gezwungen private Geräte zu verwenden (Mobiltelefone, Laptops, Tablets) um einen kohäsiven Arbeitsablauf aufrechtzuerhalten.
Durch den sich konstant ändernden Personalstand sind die Anzahl Büroräume zeitweise unzureichend, Home-Office wird den Mitarbeitenden jedoch ohne Begründung verwehrt.
Kommunikation
Kommunikation findet äußerst sporadisch, oft in last-minute Momenten, statt. Angemessene Briefings bzw. Einschulungen für Veranstaltungen, Projekte u.a. müssen dadurch leider öfters übergangen werden.
Gleichberechtigung
Alle Mitarbeitenden werden in gleicher Weise behandelt, zum Nachteil aller.
Interessante Aufgaben
Sehr diverses Arbeitsfeld: Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in vielen unterschiedlichen Settings (Schulen, Kindergärten, Veranstaltungen, Workshops am Firmenstandort, etc.) und Themenbereichen möglich.
Bei Interesse an Office-Tätigkeiten besteht auch hier die Möglichkeit mitzuwirken bis hin zur Mitarbeit bei einzelnen Projekten.