Weniger politisieren, mehr um die Mitarbeitenden kümmern
Gut am Arbeitgeber finde ich
Interessante Branche
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit den Mitarbeitenden.
Verbesserungsvorschläge
Respektvoller Umgang untereinander und keine Politisierung in den wöchentlichen Besprechungen.
Arbeitsatmosphäre
Viele wirken unzufrieden mit ihrer Arbeit, sind aber trotzdem noch dort, was alles in allem für schlechte Stimmung sorgt.
Image
“Außen hui, innen …“
Die wöchentliche Ansprache der Führungsriege wird für politische Themen und meiner Meinung nach für Beeinflussung genutzt.
Work-Life-Balance
Man hat das Gefühl immer erreichbar sein zu müssen.
Es gibt Pauschalstunden. Im Jahresgespräch bekommt man eine Auswertung der Stunden.
Karriere/Weiterbildung
Es werden kaum fachspezifische Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten.
Aufstiegschancen haben diejenigen Personen, die am längsten in der Firma sind.
Gehalt/Benefits
Wenn man die Pauschalstunden miteinberechnet, ist der Gehalt unterdurchschnittlich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird eine unzureichende Mülltrennung betrieben. In den Büros gibt es einen Behälter für Papiermüll und einen anderen für den Rest (Plastik, Bio, ...). In der Cafeteria steht nur ein Behälter zur Verfügung in den alles hineingeworfen wird. Für den Kaffee werden Plastikkapseln verwendet. Von Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein ist meines Erachtens nichts zu spüren. Dieser Eindruck vermittelt mir auch der Fuhrpark der obersten Etage.
Sozialleistungen: es gibt Punkte für die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, die dann gegen Produkte der Firma eingetauscht werden können (z.B. Arbeitskleidung und Kaffeekapseln). Unterstützung beim Mittagsessen (z.B. Digibon) gibt es nicht.
Kollegenzusammenhalt
Der Umgang in der eigenen Abteilung ist meistens gut und man hilft sich untereinander.
Zwischen den Abteilungen schiebt man die Arbeiten ab und ganz oft fühlt sich niemand verantwortlich. Abteilungsübergreifende Besprechungen arten meist in Schuldzuweisungen aus und sind wenig konstruktiv.
Vorgesetztenverhalten
Der direkte Vorgesetzte ist gut, aber gegen die Oberen hat auch er keine Chance, um z.B. Benefits für seine Mitarbeitenden auszuhandeln.
Angeschrien zu werden vor versammelter Mannschaft ist keine Seltenheit.
Arbeitsbedingungen
Über 29 Grad im Büro sind im Sommer an der Tagesordnung. Schlechte Lüftung – schlechte Luft. Passivhaus, es können keine Fenster aufgemacht werden.
Im Winter meistens kalt.
Es gibt keinen Betriebsrat.
Die Coronasituation wird meiner Auffassung nach nicht ernst genommen.
Kommunikation
Von der „Transparenz“ von der immer gesprochen wird, ist in meinen Augen nicht viel vorhanden. Transparenz wird von unten nach oben verlangt, von oben nach unten ist davon nichts zu spüren.
Gleichberechtigung
Frauen sind in dieser Firma unterrepräsentiert.