Siemens Mobility Austria GmbH - ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen
Verbesserungsvorschläge
Mehr Aufstiegsmöglichkeiten. Faires Gehalt, das an den Workload angepasst ist. Sozialkompetentes Management anstellen. Die Arbeitnehmer ernst nehmen und wie Menschen behandeln
Arbeitsatmosphäre
Die Versprechen oder Abmachungen werden nicht eingehalten. Man wird meisten über SPDL angestellt und mit den Versprechen gefüttert, dass man innerhalb eines Jahres übernommen wird. Tatsächlich wird man nach 5-15 Jahren oder länger übernommen. Die über die SPDL angestellten Mitarbeiter bekommen keine Erfolgsprämie, können am Firmenaktienprogramm nicht teilnehmen und sind von vielen Begünstigungen ausgeschlossen. Die Qualitäten der Vorgesetzten sind leider miserabel. Hier zählen Beziehungen, Freundlwirtschaft und man darf kein freier Denker sein. Die soziale Kompetenz der Vorgesetzten gleicht 0. Es werden keine guten Schulungen angeboten. Die Mitarbeiter werden ermutigt die interne Onlineplattform E- Learning zu nutzen. Die Qualität der Online-Schulungen ist fraglich. Keine Karriere- oder Weiterbildungschancen!!! Ich bin seit über 5 Jahren unterbezahlt.
Image
Das Unternehmen hat eine große Tradition und ist kein schlechtes Unternehmen. Man schaut auf die Qualität der Produkte und die Sicherheit. Leider leidet das Image der Firma wegen toxischem, unfähigen Management.
Work-Life-Balance
Das wird bei Siemens gelebt. Der einzige Nachteil sind mangelhafte oder keine Vertretungen.
Karriere/Weiterbildung
Keine Weiterbildung oder Aufstiegschancen ohne gute, einflussreiche Beziehungen innerhalb des Unternehmens. Persönlichkreitsentwickung? Nein! Wir sind nur die Ressourcen, die man austauschen kann
Gehalt/Benefits
Die Gehälter werden für die direkt bei Siemens angestellten Mitarbeiter pünktlich ausbezahlt. Die SPDL Mitarbeiter bekommen oft keine Zuschläge oder Überstunden nicht ausbezahlt. Die Überstunden werden nur in Einzelfällen genehmigt. Die Gehälter varieren stark bei gleichen Positionen. Eine grobe Ungerechtigkeit. Die SPDL Mitarbeiter sind von vielen Benefits ausgeschlossen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach aussen und in Europa ja, aber nicht in den Drittstaaten.
Kollegenzusammenhalt
Wie überall gibt es auch hier gute, angagierte Kollegen und weniger kommunikative und hilfbereite Kollegen. Allgemein OK.
Umgang mit älteren Kollegen
Leider werden die langdienenden Kollegen nicht geschätzt oder gefördert, was aktuelle Kündigungswelle bei Siemens bestätigt. Unter den Kollegen, die diesen Sommer das Unternehmen verlassen mussten sind sehr viele Mitarbeiter 50+, Behinderte, soziale Härtefälle, Menschen mit schweren Erkrankungen. Leider trotz ihrer guten Ergebissen und ausgezeichneter Arbeitsleistung.
Vorgesetztenverhalten
Die Mangementebene ist reine Katastophe. Ich frage mich oft, wie diese Personen diesen Posten bekommen haben! Meistens durch Beziehungen innerhalb des Unternehmens. Man hat eine goldene Karte gezogen, wenn man große Fische bei Siemens Deutschland kennt. Inkompetente Vorgesetzte auf der fachlichen und disziplinarischen Ebene. Keine soziale Kompetenz. Sehr viele Fehlentscheidungen, die trotz Lesson Learned wiederholt werden. Die Ziele sind in den letzten Jahren immer unrealistischer geworden. Keine Unterstützung seitens Vorgesetzten bei Problemen und Konflikten. Man ist auf sich selbst gestellt. Die Mitarbeiter werden nicht als Menschen, sondern als austauschbare Ressourcen, Nummern gesehen und such so behandelt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind gut
Kommunikation
Es gibt Townhall meetings und jour fixe.
Gleichberechtigung
Mit der Gleichberechtigung schaut hier schlecht aus. Ohne Beziehungen in Deutschland hat man bei Siemens keine Aufstiegschancen. Die Frauen werden schlechter als die männlichen Kollegen bezahlt. Die Mitarbeiter werden als Ressourcen gesehen und behandelt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind zwar interessant, aber nicht gerecht aufgeteit. Es gibt Mitarbeiter, die in der Arbeit versinken und wieder andere, die sich hinter Richtlinien und Prozessen verstecken, um die Arbeit von sich zu schieben. Manche Mitarbeiter sind aus diesem Grund richtig frustriert.