Maximal als Zwischenstop empfehlenswert
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt freundschaftliche Dynamiken im Team. Gemeinsame Mittagessen, Team-Events und Afterworks machen immer Spaß. Schön ist auch, dass Führungskräfte immer dabei sind und sich unter ihre Mitarbeiter mischen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation, das Bonus-/Gehaltssystem, phasenweise starke Unruhe im Team, Ungleichbehandlung bei Kundenprojekten
Verbesserungsvorschläge
- Sorgen und Kritik der Mitarbeiter ernst nehmen
- Das Bonussystem überdenken/ abschaffen
- Mehr Mitspracherecht bei Verteilung der Kundenprojekte
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt sehr abhängig vom Team und vom eigenen Persönlichkeitstyp. Leider ist die Kommunikation ein riesiges Problem: Es wird zwar versucht, das Team immer Up-to-date zu halten, allerdings kommen viele Dinge über den Flurfunk vorher schon raus. Das sorgt für Unruhe im Team. Einige Entscheidungen sind absolut nicht nachvollziehbar und wirken willkürlich und unfair. Einige Entscheidungen wirken auch widersprüchlich.
Es gibt zwar hin und wieder ein offenes Ohr für Kritik und Probleme. Allerdings wirkt es oft so, dass trotzdem nicht gehandelt wird bzw. einem seine Sichtweise abgesprochen wird. Es gibt auch nicht besonders viele Möglichkeiten, sich einzubringen, da doch hierarchische Strukturen vorherrschen - auch wenn das immer dementiert wird.
Die Work-Life-Balance ist stark abhängig von der Arbeitsbelastung bzw. der zugewiesenen Kundenprojekte. Grundsätzlich wird aber versucht, für jeden Mitarbeiter eine passende Lösung zu finden.
Es wäre allerdings wünschenswert gewesen, mehr Einfluss auf die Zuweisung der Kundenprojekte zu bekommen. Gute Arbeit führt nicht automatisch zu spannenden Projektzuweisungen.
Gehalt/Benefits
Es wurde zwar ein transparentes Gehalts- und Bonussystem vorgestellt, aber die Realität unterscheidet sich noch einmal davon. Es wirkt nicht fair und stark vom Verhältnis zu den Vorgesetzten abhängig. Im Team sorgt das auch zu viel Unruhe.
Arbeitsbedingungen
Das Büro ist schön und liegt zentral. Der Einsatz von Laptops wäre noch besser, da man im Homeoffice auf sein Privatgerät zurückgreifen muss.
Das Thema Umwelt-/Sozialbewusstsein wird nicht groß behandelt. Mehr Pro-Bono Projekte oder andere Beteiligungen wären sicherlich nicht verkehrt und würden zum Image beitragen.
Gleichberechtigung
Ich habe keine negativen Erfahrungen bezüglich Gleichberechtigung gemacht. Ältere Kollegen gibt es nicht viele, die Mitarbeiter sind häufig in derselben Altersgruppe.