Altmodisch, ängstlich, stur, eingebildet, vorstandgesteuert & auch nicht bereit sich zu modernisieren oder zu ändern!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nur die Idee, warum es den Arbeitgeber gibt, ist gut. Es gibt verbilligte Menüs für die Mitarbeiter.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Viel, einiges davon, aber bei weitem nicht alles, habe ich oberhalb beschrieben.
Verbesserungsvorschläge
Dafür reicht die Zeit und der Platz hier nicht. Ein wichtiger Tipp, wenn nicht der wichtigste Tipp wäre, dass sich der Vorstand aus der täglichen Arbeit raushalten müsste, da es für die tägliche Arbeit auch entsprechendes Fachpersonal geben könnte, welches aktuell nur bedingt vorhanden ist. Eigentlich müssten 2/3 der dort fix angestellten Personen schlichtweg rausgeschmissen und alles neu aufgestellt werden - inkl. neu gewählten Vorstand ohne Vergangenheitsbezug zum Verein!
Arbeitsatmosphäre
Ständige Angst vor dem wirklich schwach gebildeten Vorstand, der auf Grund politischer Aktivität und einer parteipolitisch motivierten Vereinswahl sich "Vorstand" nennen darf. Ein kleiner Bürgermeister ohne ordentlichen Schulabschluss der ein wenig "Macht" bekommen hat, entscheidet über die tägliche Arbeit - eigentlich unglaublich, da er echt keine Ahnung davon hat!
Kommunikation
Kaum vorhanden und sonst nur, wenn es sein muss und es nicht anders geht
Kollegenzusammenhalt
Zusammenhalt nicht vorhanden da zu viel Neid und ständig ein "schwebender" Vorwurf im Gesicht des Kollegen auf Basis: "was willst du von mir?" Dafür können sich manche Damen aus zB der Administration schon sehr gut selbst loben, wie gut sie ja in der Vergangenheit woanders gearbeitet haben, also bevor sie hier gelandet sind und hier machen sie eine noch bessere Arbeit! Schlichtweg lächerlich.
Work-Life-Balance
Arbeitszeit von 7:30 bis 16 Uhr und am Freitag bis 12:30, also eigentlich gut, ABER: komplett unflexibel und wenn man um 7:14 Uhr kommt, bucht das System trotzdem 7:30 (trotz eines 15 Minutes Buchungssystems auf Basis der Industieminuten)
Vorgesetztenverhalten
Nur der Vorstand hat das Sagen - ich wiederhole: ein Bürgermeister der sozialdemokratischen Partei eines kleinen Städtchens in der Nähe. Was zählt: Chef ist Chef, fertig! Geschäftsführer, der den Verein gut kennt, hat gemäß Info vom Vorstand nichts zum melden. Echt jetzt?
Interessante Aufgaben
Nichts in Frage stellen und ja nichts ändern. Änderungen sind unerwünscht und verursachen angeblich Unruhen bei langjährigen Mitarbeitern, was nicht so gut beim Vorstand ankommt.
Arbeitsbedingungen
Alles sehr veraltet, also sowohl Möbel als auch PCs. Keine Klimaanlagen, was das Arbeiten in der Küche (es wird Catering angeboten) und an den Bügeleisen (es wird Hotelwäsche gewaschen und gebügelt) zur Hölle macht. Aber, wenn es zu warm wird, wird manchmal "hitzefrei" gegeben (nur wenn die Arbeit erledigt ist). Für Modernisierung steht kein Geld zur Verfügung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht vorhanden.
Gehalt/Benefits
Der KV der sozialökonomischen Betriebe ist wie eine Bibel, Überzahlungen nicht möglich und nur nach Rücksprache mit dem AMS möglich. Überstunden nicht möglich (könnte auch als Vorteil bewertet werden).
Image
Man hält sich für vorbildlich, da man langzeitarbeitslose Menschen auf ein normales Berufsleben vorbereiten möchte. In der Realität kümmern sich die Sozialarbeiter nicht in ausreichender Weise um die Arbeitslosen - und zwar mit der Begründung: "...wir haben keine Zeit dafür!" Die Realität deckt sich also nicht mit der Idee des Vereins und der Arbeit der handelnden Personen.
Karriere/Weiterbildung
Nicht möglich da zu klein