Gut am Arbeitgeber finde ich
man hat Zugang zur Küche (gratis Kaffee, unternehmenseigene Werbungsgetränke, Lotuskekse)
Abschlussevent: gemeinsames Burgeressen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
siehe erwähnte Kritikpunkte
Verbesserungsvorschläge
mehr Kommunikation, mehr Klarheit in den Aufgabenstellungen, mehr klare Führungsstrukturen, besseren Kaffee
Arbeitsatmosphäre
Man arbeitet in einem Meetingraum, welcher nicht als Büro ausgelegt ist. Das "Büro" wurde mit einigen Tischen und sehr unbequemen Stühlen (nur das nötigste) ausgestattet. Des Weiteren bekommt man einen zusätzlichen Monitor. Nach jedem Tag hatte man Rückenschmerzen.
Image
Das Unternehmen sind wie die Kinder im Kindergarten, die während dem Spiel in der Ecke hocken. Um es auszuholen: das Unternehmen befindet sich in einem Gründerzentrum, wo sich beispielsweise junge, motivierte Menschen im Gemeinschaftsbereich befinden und gemeinsam wuzzeln. Wenn man über das Unternehmen gefragt wird und man mit "SOP" antwortet, so bekommt man einen erstaunten Blick.
Work-Life-Balance
Man hat als Praktikant die gesetzlich vorgeschriebene halbe Stunde pro 6 Arbeitsstunden. Das Unternehmen bietet Gleitzeit, was nicht schlecht ist.
Karriere/Weiterbildung
man bekommt das Angebot, nach dem Praktikum neben der schulischen Ausbildung im Unternehmen auf Geringfügigkeitsbasis zu arbeiten. Dies wurde dankend abgelehnt.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit mit den 3 anderen Praktikanten war gut, man hat sich gut verstanden. Jedoch war die Kommunikation in höheren Ebenen sehr mühsam. Anweisungen kamen ungenau, man wusste die meiste Zeit nicht genau, was nun machen soll.
Es gab zu meiner Zeit zwei Kollegen, die etwas machthaberisch waren. Sie waren sich oft nicht einig und wenn man seine Arbeit präsentierte, hatten sie immer etwas zu kritisieren. Dies war nicht nur bei mir der Fall, sondern auch bei meinen Kollegen.
Als Praktikant erwartet man sich ein wenig Unterstützung von den Kollegen, die schon mehrjährige Erfahrung im Unternehmen haben. Die Unterstützung bekam man jedoch nur von manchen Kollegen. Des Weiteren wusste man nicht, wer an welchem Tag anwesend war. So konnte man nicht immer um Unterstützung fragen.
Vorgesetztenverhalten
Wie bereits erwähnt, stellt sich die Kommunikation in höheren Ebenen schwierig dar. Führungsqualitäten sind eingerostet und stammen ev. aus einem anderen Jahrhundert.
Arbeitsbedingungen
"Büro" wie zuvor erwähnt
Klimaanlage war immer zu kalt eingestellt, wodurch man sich leicht eine Erkältung holte.
Kommunikation
Verbesserungsbedarf, siehe weitere Bewertung
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt deutlich unter den Kollektivverträgen. Um genau zu sein, verdiente ich in vier Wochen Arbeit etwas mehr als 1100€ was einem Stundenlohn von etwas mehr als 6€ (6.70€).
Gleichberechtigung
es wird einem erklärt, dass die Kollegen untereinander gleichberechtigt sind. In Wirklichkeit ist dem nicht so. Schleimereien bei der Geschäftsführung waren nicht selten zu beobachten. Dadurch waren gewisse Kollegen machthaberischer und bestimmungsvoller.
Interessante Aufgaben
Man macht den ganzen Monat das gleiche, es gibt kaum Abwechslung. Nachdem man seine Arbeit erledigt hat, wird sie meist kritisiert und passt nicht (was hat man nach wenig Unterstützung und unklaren Anweisungen zu erwarten).