Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 12.6.2026
Sprecher Automation GmbH genießt ein positives Gesamtbild. Das Unternehmensimage wird von den Bewertenden als ausgezeichnet beschrieben, getragen von einzigartigen Produkten und einem starken Ruf in der Branche. Die Arbeitsatmosphäre gilt als familiär und wertschätzend, der Kollegenzusammenhalt als besonders stark – abteilungsübergreifend und verlässlich. Ältere Kolleg:innen werden geschätzt und aktiv einbezogen. Die Vergütung orientiert sich am Kollektivvertrag der Elektrobranche und wird von vielen als fair bis überdurchschnittlich bewertet, ergänzt durch pünktliche Auszahlung und Gewinnbeteiligung.
Weiterbildungsmöglichkeiten werden positiv hervorgehoben, wenngleich einzelne Bewertungen diese als kaum vorhanden empfinden. Die Kommunikation funktioniert auf direkter Ebene gut, zeigt jedoch zwischen den Abteilunge...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zur Kategorie Gehalt/Sozialleistungen bei Sprecher Automation GmbH fallen positiv aus. Ein zentraler Aspekt ist der Kollektivvertrag der Elektroindustrie, den viele Nutzer:innen als faire und überdurchschnittliche Grundlage für die Vergütung einschätzen. Gehälter werden pünktlich und zuverlässig ausgezahlt, und Sozialleistungen werden als auf hohem Niveau beschrieben. Zusätzliche Benefits wie eine Kantine sowie Gewinn- und Jahresboni runden das Gesamtpaket ab.
Wenige Nutzer:innen merken an, dass Gehaltserhöhungen ohne eine bestimmte Position schwer zu erreichen seien und die Vergütung für Fachkräfte durch spezielle Boni ergänzt werden könnte. Diese kritischen Stimmen bleiben jedoch in der Minderheit und ändern nichts am positiven Gesamtbild, das die Mehrheit der Bewertungen zeichnet.
Der Kollegenzusammenhalt bei Sprecher Automation GmbH wird von den Nutzer:innen als sehr positiv bewertet. Viele beschreiben ein familiäres Miteinander, in dem neue Kolleg:innen herzlich aufgenommen werden, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gut funktioniert und gegenseitige Hilfsbereitschaft selbstverständlich ist. Besonders innerhalb einzelner Teams sowie am Standort Wien heben Bewertungen die Verlässlichkeit der Kolleg:innen hervor.
Einige Stimmen schränken dieses Bild leicht ein: Nicht alle Mitarbeiter:innen zeigen dieselbe Bereitschaft zur Zusammenarbeit, und gelegentlich führen häufige Homeoffice-Nutzung oder eine starke Orientierung an persönlichen Bedürfnissen zu einer ungleichen Verteilung von Aufgaben. Zudem wäre laut wenigen Bewertungen weniger Büroklatsch wünschenswert. Diese Punkte ändern jedoch nichts am klar positiven Gesamtbild, das die Bewertungen zeichnen.
Die Kommunikation bei Sprecher Automation GmbH wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Viele beschreiben sie als offen, transparent und wertschätzend – auf allen Ebenen und mit kurzen Dienstwegen. Regelmäßiger Austausch sowie respektvolles Feedback sorgen laut diesen Bewertungen dafür, dass Mitarbeiter:innen gut informiert bleiben.
Einige Nutzer:innen äußern jedoch Verbesserungspotenzial: Während die abteilungsinterne Kommunikation als gut gilt, hapert es gelegentlich an der abteilungsübergreifenden. Zudem fühlen sich manche Mitarbeiter:innen nicht ausreichend eingebunden, und die Transparenz gegenüber der Belegschaft wird als ausbaufähig beschrieben. Wenige Bewertungen fallen deutlich kritischer aus und bemängeln, dass Informationen zwar nach oben weitergegeben werden, Rückmeldungen in die andere Richtung jedoch ausbleiben.
Das Image von Sprecher Automation GmbH wird von den Nutzer:innen als sehr positiv wahrgenommen. Sowohl innerhalb der Branche als auch bei Kund:innen genießt das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf, der laut einigen Bewertungen auf die Qualität der Produkte, die einzigartigen Dienstleistungen sowie das Engagement der Mitarbeiter:innen zurückzuführen ist. Mehrere Nutzer:innen heben hervor, dass das Unternehmen aktiv in die Pflege seines Ansehens investiert. Eine Stimme merkt an, dass das frühere Image nicht vollständig aufrechterhalten werden konnte, jedoch bleibt dies eine Einzelmeinung gegenüber dem deutlich positiven Gesamtbild. Zudem wird die Relevanz des Unternehmens im Kontext der Energiewende positiv erwähnt, wenngleich es außerhalb der Branche noch wenig bekannt ist.
kununu Score: 4,0Weiterempfehlung: 80%
Score-Details
139 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Top Arbeitgeber
4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Linz gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Sehr angenehme und wertschätzende Arbeitsatmosphäre. Man fühlt sich von Beginn an willkommen und als Teil des Teams.
Gehalt/Benefits
Faire und marktgerechte Vergütung sowie attraktive Zusatzleistungen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team ist hervorragend. Man unterstützt sich gegenseitig und arbeitet gemeinsam an Lösungen.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskräfte sind kompetent, respektvoll und fördern die persönliche sowie berufliche Weiterentwicklung.
Gleichberechtigung
Alle Mitarbeitenden werden unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft fair behandelt und wertgeschätzt.
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeiten sind abwechslungsreich und spannend. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen und Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen.
Danke, dass Sie Ihre positiven Erfahrungen bei uns auf Kununu teilen. Wir wünschen Ihnen noch weiterhin viel Freude für Ihren Karriereweg bei Sprecher Automation.
Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Top Arbeitgeber mit Bekenntnis zu Österreich
4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Linz gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das nach wie vor in Österreich produziert wird und die Geschäftsführung auch weiterhin dazu steht. Das ist in Zeiten wie diesen alles andere als selbstverständlich. Außerdem ein generell gutes Gehaltsniveau plus einige wirklich gute Benefits on top wie betriebliche Pensionsvorsorge, jährliche Prämie, Kantine mit Zuschuss um nur die besten zu nennen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wirklich schlechtes kann ich hier nicht finden und der eine oder andere kleine Kritikpunkt kann man fast nur als jammern auf sehr hohem Niveau bezeichnen.
Verbesserungsvorschläge
Manchmal ist man etwas zu nachsichtig und es würde öfters mal Konsequenzen bedürfen. Wenn jemand nachlässig ist oder sich nicht an einfachste Regeln hält oder sehr viel fehlt, sind es am Ende ja doch die Kollegen die es richten müssen. Also sollte man da meiner Meinung nach etwas konsequenter werden.
Liebe/r Kolleg/in! Danke für Ihr Feedback! Wir freuen uns zu hören, dass wir Ihre Erwartungen erfüllen und Sie Ihre Arbeit so positiv erleben! Alles Gute weiterhin!
Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken
3,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Linz gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
(Hinweis: den Bewertungstext habe ich aufgrund einer anwaltlichen Meldung durch Sprecher, dass "Passagen unwahr" seien, bearbeitet)
Freie Zeiteinteilung, interessante Arbeit am Puls der Zeit und das Bewusstsein, dass die eigene Arbeit in der realen Welt etwas bewirkt. Große Wertschätzung gegenüber dem Lehrlingswesen und älterer Kollegen. Zudem gibt es mehrere tolle Sozialleistungen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bürokratie und mangelndes Vertrauen vonseiten der Führungskräfte gegenüber den Mitarbeitern. Bei Ausgaben, die den Mitarbeitern zugute kommen würden, wird Pfennigfuchsen betrieben, während viel Arbeitszeit für Ineffizienzen, doppelte Arbeit und chaotische Prozesse vergeudet wird (und damit höhere Kosten für das Unternehmen verursacht werden als der Sparzwang kompensieren kann). Ein Produktmanagement, das Anforderungen hinterherläuft, anstatt stabile, längerfristige Pläne zu schmieden. Viele kleine schlechte Dinge überschatten die großen Leistungen für die Mitarbeiter. Das Unternehmen wird mit veralteten Methoden geführt und in der Verwaltung herrschen modrige Gerüche (manche Vorschriften sind tatsächlich noch Kopien mit der Schreibmaschine getippter Dokumente).
Verbesserungsvorschläge
Es braucht Bürokratieabbau und mehr Mitbestimmungsrechte, beispielsweise durch regelmäßige Umfragen zur Stimmung unter den Mitarbeitern und der ernsthaften Berücksichtigung von Feedback, statt des Gefühls, dass den Menschen, die die Leistung erbringen, Steine in den Weg gelegt werden. Der Geschäftsführer verlangt von der Politik bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft - das sollte er auch innerhalb des Unternehmens beherzigen. Es braucht ein Ende der Verteufelung des Homeoffice für die Positionen, bei denen es möglich ist, sowie der falsch verstandenen Gleichbehandlung, die zu einer Nivellierung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner für alle führt. Es braucht eine bessere Kommunikation sowie ein (Produkt-)Management, das tatsächlich Entscheidungen trifft und mutig die Führung übernimmt, anstatt sie den einzelnen Mitarbeitern aus Sachzwängen zu überlassen.
Arbeitsatmosphäre
In den letzten Jahren wird das Klima zunehmend geprägt von Misstrauen seitens der oberen Führungsebenen. Oft kriegt man als Mitarbeiter das Gefühl, das Unternehmen denkt, man will mit seinen Handlungen Schaden erzeugen. Die ausufernden bürokratischen Prozesse entsprechen bereits seit vielen Jahren denen eines Großkonzerns, obwohl damals nur ein Drittel der heutigen Mitarbeiter beschäftigt war.
Image
Das Unternehmen ist bei Kunden beliebt, weil es sich zu 100 % nach deren Wünschen richtet und sämtliche Sonderlösungen möglich macht. Um als Arbeitgeber sichtbarer zu werden, da die Branche nicht unbedingt im allgemeinen Bewusstsein verankert ist, bemüht man sich in Berufsschulen und HTLs um Präsenz und nimmt seit 2024 an der Langen Nacht der Forschung in Linz teil. Dabei geben sich dutzende Mitarbeiter bis hinauf zur Geschäftsführung sehr viel Mühe, um das Unternehmen interessierten Menschen anschaulich und zugänglich zu machen. Dafür wird auch viel Geld in die Hand genommen. Dieses Image kann sich allerdings nach innen schlecht halten, da diese extreme Kundenorientierung eine Vielzahl an Problemen verursacht: von chaotischen Abläufen durch kurzfristige Planänderungen bis hin zur Software, die eigentlich projektspezifisch entwickelt wird, aber so getan wird, als sei sie für alle Kunden gleich verwendbar. Zusätzlich überschattet das Misstrauen des oberen Managements gegenüber den Mitarbeitern die teilweise durchaus großzügigen Vorteile.
Work-Life-Balance
Sowohl das Sammeln von Urlaub und Überstunden, um diese später in einem größeren Block zu nutzen, als auch kurzfristiger Zeitausgleich oder Urlaub sind kein Problem. Es gibt kein hartes Limit für Überstunden und sie werden auch nicht zwangsweise ausgezahlt. Niemand wird zu Mehrarbeit gezwungen, es sei denn, es brennt gerade kurzfristig der Hut. Selbst dann ist die Motivation zur Problemlösung üblicherweise freiwillig. Das Gleitzeitmodell erlaubt eine sehr freie Zeiteinteilung (abgesehen von der Kernarbeitszeit). Homeoffice ist grundsätzlich möglich (ein Tag pro Woche, egal ob stundenweise oder ganztägig), wird aber darüber hinausgehend immer strenger abgewürgt und Ausnahmen sind zunehmend schwierig.
Karriere/Weiterbildung
Für Weiterbildungen und Kurse steht ein Budget zur Verfügung, das nur selten ausgeschöpft wird. Genehmigungen dafür sind sehr leicht zu erhalten. Allerdings muss sich jeder Mitarbeiter selbst darum bemühen und Vorschläge unterbreiten. Abgesehen von zwingend für die Kernarbeit nötigen Fortbildungen geht das Unternehmen nicht aktiv auf die Mitarbeiter zu. Ein beruflicher Aufstieg ist in der Entwicklung nicht möglich, solange keine Stelle durch Abgang frei wird. Es gibt keine vordefinierte Karriereleiter. Ein Wechsel zwischen Teams oder Abteilungen ist aber möglich, wenn dafür Bedarf besteht. Zusätzliche Aufgaben schlagen sich nicht in einem höheren Gehalt oder einer Reduzierung der vorherigen Aufgaben nieder. Es wird erwartet, dass man sich seine Zeit irgendwie dazwischen aufteilt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist fair, wenngleich in anderen Unternehmen in der Softwarebranche mehr möglich wäre. Der starke Elektro- und Elektronikindustrie-KV sorgt regelmäßig für gute Gehaltsabschlüsse (sehr zum Missfallen des Geschäftsführers), von denen alle Mitarbeiter unabhängig von einer Überzahlung profitieren. Der KV bietet auch ansonsten viele weitere Vorzüge. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Sozialleistungen: einen Betriebsratsfonds zur Unterstützung bei Gesundheitsausgaben, Einzahlungen in die betriebliche Vorsorgekasse, eine vom Unternehmen stark geförderte private Krankenversicherung, Zugang zu Rabatten und Gutscheinen für verschiedene Shops, eine vergünstigte Fitnessstudiomitgliedschaft, eine Betriebskantine mit günstigen und dennoch schmackhaften Mittagsmenüs in Linz, eine Zuzahlung zum Mittagessen an anderen Standorten, die Möglichkeit zur privaten Nutzung des Firmen-Fahrzeugpools, Wasserspender für gekühltes und sprudelndes Wasser sowie frische Äpfel, und mehr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt zwar kleinere Bemühungen in puncto Umweltbewusstsein, wie die saubere Mülltrennung, doch im Allgemeinen ist dies keine große Priorität im Unternehmen. So ist eine Photovoltaikanlage auf dem großen Dach der Fertigungshalle am Hauptstandort seit Jahren im Gespräch, wurde aber bis heute nicht umgesetzt. Ein sehr wichtiges Anliegen ist jedoch die vollständige Beibehaltung der Produktion in Österreich und eine möglichst hohe Wertschöpfung in Europa. Sprecher-Produkte werden bis heute ausschließlich in Österreich produziert und auch die Zulieferer stammen aus dem Inland oder Europa (mit Ausnahme elektronischer Bauteile, für die es keine Alternativen gibt). Dieses Bild trübt sich jedoch durch die seit einigen Jahren erfolgende Expansion in den Nahen Osten etwas, wo mehr auf den möglichen Umsatz als auf das Ansehen der Kundenländer hinsichtlich der Menschenrechte geachtet wird.
Kollegenzusammenhalt
Die Teams untereinander verstehen sich gut, unter Kollegen ist man größtenteils freundlich und rücksichtsvoll, auch wenn manchmal zu kurzzeitigen Eskalationen von Meinungsverschiedenheiten kommen kann. Die ausführenden Mitarbeiter in den einzelnen Abteilungen sind die Zahnräder, die das Unternehmen mit ihren starken Bemühungen und ihrer Motivation am Laufen halten, während aus den Führungsebenen immer wieder Sand ins Getriebe gestreut wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt viele Mitarbeiter, die ihre Lehre im Unternehmen gemacht haben - Lehrlinge sind dem Unternehmen bis heute sehr wichtig - und bis zu ihrer Pensionierung geblieben sind. Immer noch werden Pensionisten auf der jährlichen Weihnachtsfeier geehrt, zu der die gesamte Belegschaft aller Standorte eingeladen ist. Eine längere Firmenzugehörigkeit wird mit Feiern und Geschenken belohnt, und auch ältere Menschen haben eine faire Chance auf Einstellung. Generell wird der Erfahrungsschatz und das Wissen langjähriger Mitarbeiter sehr geschätzt.
Vorgesetztenverhalten
Die Teamleiter kümmern sich sehr um das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter und bemühen sich, diese innerhalb des vom Unternehmen vorgegebenen Reglements möglichst reibungs- und störungsfrei arbeiten zu lassen. Je weiter man jedoch in der Hierarchie nach oben kommt, desto mehr zeigen sich negative Seiten. Da ist der Bereichsleiter, der wie ein Drache auf seinem Goldschatz sitzt und bei dem jede (insbesondere kleine) Investition mühsam erkämpft werden muss. Da ist die Leiterin der Personalabteilung, die in der weiteren Kollegenschaft unbeliebt ist, weil es ihr an Empathie und den für ihre Position erforderlichen People Skills fehlt. Da ist der Geschäftsführer, der das Unternehmen als strengväterliches Oberhaupt mit Methoden aus einem anderen Jahrhundert führt, der die Energiewende - von der das Unternehmen so stark profitiert - selbst nicht sonderlich motiviert angeht (es gibt abgesehen von der PV-Anlage immer noch kein einziges E-Firmenauto und keine Ladestation, weder für Kunden noch Mitarbeiter), der Homeoffice als Gelegenheit zum Faulenzen sieht und aus einem falsch verstandenen Gleichbehandlungssinn positive Veränderungen verzögert.
Arbeitsbedingungen
Sämtliche Büros sind klimatisiert. Am Hauptstandort gibt es sogar eine Lüftungsanlage, die für regelmäßige Frischluft sorgt. Die Arbeitsgeräte sind modern, ein Ersatz findet jedoch nur auf ausdrücklichen Wunsch statt und nicht in regelmäßigen automatischen Zyklen. Aufgrund des starken Wachstums des Unternehmens in den letzten Jahren wurden neue, hell und modern eingerichtete Standorte angemietet. Dadurch verteilt sich das Personal mittlerweile über halb Linz. Leider wurden die neuen Büroräumlichkeiten erneut als Großraumbüros konzipiert. Zumindest sind die einzelnen Schreibtische durch Trennwände voneinander abgetrennt und höhenverstellbar. Da die Standorte häufig kooperieren, telefonieren regelmäßig mehrere Mitarbeiter gleichzeitig, was einen entsprechenden Lärmpegel verursacht. Das Management im selben Gebäude hat selbstverständlich kleinere Büros. Neben den Wasserspendern stehen Kaffeemaschinen zur Verfügung. Der Kaffee muss allerdings von den Mitarbeitern selbst bezahlt werden, wohingegen Milch und Zucker unergründlicherweise von der Abteilung übernommen werden. Es gibt außerdem eine vollständig ausgestattete Küche, in der Mahlzeiten aufgewärmt und frisch gekocht werden kann.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den Abteilungen ist im Allgemeinen kaum vorhanden. Man kommt nur aufeinander zu, wenn man dringend etwas benötigt, weil der Kunde wartet. Von der Unternehmensspitze nach unten bis zu den einzelnen Mitarbeitern gibt es fast keine Kommunikation. Regeländerungen werden erst dann bemerkt, wenn ihre Nichteinhaltung gerügt wird, weil vieles davon nicht nach verbindlichen schriftlichen Dokumenten durchgesetzt wird sondern anhand von nicht nachkontrollierbaren mündlichen Anweisungen (wodurch es auch keinen beweisbaren Paper Trail gibt). Die Produktentwicklung ist geprägt davon, kurzfristigen, plötzlich auftauchenden Entwicklungen hinterherzujagen. Jedes Thema ist so lange das Wichtigste, bis es für das nächste, wichtigere, liegen gelassen wird, weil jemand anderes lauter schreit. Mittel- bis langfristige Strategieplanungen sind unmöglich, weil angeblich immer alle "zu beschäftigt" sind und das Produktmanagement sich nicht traut, eine klare Linie vorzugeben, da man ansonsten auch Verantwortung für die Entscheidungen übernehmen müsste. Dadurch werden strategische Entscheidungen so lange ausgesessen, bis sie ein ausführender Mitarbeiter eigenständig treffen muss.
Gleichberechtigung
Da der Frauenanteil in technischen Berufen allgemein bis heute eher niedrig ist, spiegelt sich das auch in der Geschlechterzusammensetzung des Unternehmens wider. Dementsprechend sind von Zeit zu Zeit auch sexistische Witze von manchen, gerade älteren Kollegen, zu hören. Aus der Erfahrung in meinem Umfeld glaube ich allerdings nicht, dass Frauen bewusst benachteiligt werden. Eine explizite Förderung gibt es aber auch nicht.
Interessante Aufgaben
Innerhalb des Teams und des Projekts kann sich jeder an verschiedene Aufgabenbereiche und Themen heranzuwagen. Die Stärken und Schwächen jedes Mitarbeiters werden respektiert und es bleibt in der Regel auch Zeit dafür, um Neues auszuprobieren. Die Vielfalt der in der Entwicklungsabteilung bearbeiteten Produkte erlaubt es jedem, anhand seiner persönlichen Interessen andere Aufgaben zu übernehmen. Das breite Spektrum an Themenbereichen, die sich durch die Kernprodukte des Unternehmens ergeben, bringen viel Abwechslung mit sich. Der Name "Forschung" ist allerdings fehl am Platz, da für innovative Entwicklungen, die Konkurrenzprodukten gegenüber Vorteile brächten, weder die Zeit noch die Vision des Managements vorhanden ist.
4Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Danke, dass Sie Ihre positiven Erfahrungen bei uns auf Kununu teilen. Wir wünschen Ihnen noch weiterhin viel Freude für Ihren Karriereweg bei Sprecher Automation.
Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Bewertung sprecher automation linz
3,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Produktion in Linz gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
War okay kommt auf den teilbereich an
Image
Gut
Work-Life-Balance
Normaler 40 stunden job hald
Karriere/Weiterbildung
In meiner position fast unmöglich
Gehalt/Benefits
Gehalt Kollektivvertrag aber wenn man länger als ein jahr dort angestellt ist bekommt man eine gewinnbeteiligung das ist ganz nett aber sonst naja
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Meines wissens nach sehr gut
Kollegenzusammenhalt
War gut
Umgang mit älteren Kollegen
War gut
Vorgesetztenverhalten
Kriese
Arbeitsbedingungen
War okay
Kommunikation
Teilweise gar nixht
Gleichberechtigung
War gut
Interessante Aufgaben
Schaltschränke bauen ist irgendwie immer das gleiche wenn man das ein paar jahre lang macht
Bin dankbar in der Firma meinen Beitrag leisten zu dürfen.
4,8
Empfohlen
Zeitarbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf in Linz gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt, Benefits, Sozialleistungen, Firmenfeiern
Arbeitsatmosphäre
Ich erlebe die Arbeitsatmosphäre als sehr positiv - das Team arbeitet gut zusammen, Erfolge werden gemeinsam gefeiert und auch in stressigen Phasen bleibt der Umgang immer professionell und freundlich.
Image
Besser gehts nicht, wenn auch teilweise etwas unbekannt.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist insgesamt sehr gut: Arbeitszeiten können in vielen Situationen flexibel gestaltet werden und auch auf persönliche Bedürfnisse wird Rücksicht genommen.
Karriere/Weiterbildung
Es werden hier alle Weiterbildungswünsche erfüllt.
Gehalt/Benefits
Gehälter werden immer pünktlich und verlässlich bezahlt. Zusätzlich gibt es viele Sozialleistungen und Prämien.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen legt Wert auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Durch die Fertigung in Österreich wird ein Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und kürzeren Transportwegen geleistet.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team ist sehr stark. Neue Kollegen werden gut aufgenommen und auch die teamübergreifende Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Was für mich sehr wichtig ist, dass man sich wirklich jederzeit auf die Kollegen verlassen kann.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang im Team und im gesamte Unternehmen ist altersunabhängig respektvoll und fair.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskraft ist fachlich kompetent und steht mit Rat und Tat zur Seite. Entscheidungen werden nachvollziehbar kommuniziert und ganz allgemein besteht ein offener Austausch. In manchen Situationen könnten Informationen oder Entscheidungen etwas früher kommuniziert werden. Insgesamt ist die Zusammenarbeit sehr positiv.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt sehr gut - man kann konzentriert arbeiten. Kleinere Verbesserungen wären dennoch mancherorts angebracht.
Kommunikation
Die Kommunikation ist offen, transparent und wertschätzend. Es gibt regelmässigen Austausch, Feedback ist offen und respektvoll und man fühlt sich gut über relevante Themen informiert.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird im Unternehmen ernst genommen. Der Umgang miteinander ist respektvoll und fair.
Interessante Aufgaben
Das Aufgabengebiet ist vielseitig und anspruchsvoll - es gibt regelmässig neue Themen und Projekte - so bleibt die Arbeit abwechslungsreich und man wird fachlich auch gefordert.
Danke für Ihr umfangreiches und ausführliches Feedback, worüber wir uns sehr freuen. Alles Gute weiterhin! Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Sehr viel Luft nach oben
1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Linz gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Kein Vertrauen vom Chef
Karriere/Weiterbildung
nicht existent
Gehalt/Benefits
nur das notwendige - Jobrad fehlt
Kollegenzusammenhalt
sehr gut
Vorgesetztenverhalten
je höher die Ebene desto schlechter die Vorgesetzen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Linz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Familäres Klima und flache Hirachie
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man könnte sich schneller modernisieren und Bürokratie
Verbesserungsvorschläge
Man könnte seinen Marktpräsenz besser nach außen Vermarkten
Arbeitsatmosphäre
Familäres Arbeitsklima
Image
Engieversorgung ist ein Kernthema der Energiewende
Work-Life-Balance
Wenn man etwas braucht wird immer Versucht es zu erfüllen
Karriere/Weiterbildung
Man kann sich jederzeit Weiterentwickeln
Gehalt/Benefits
Sind auf Grund des Kollektivertrages Top
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mann legt auf die Standarts viel Wert
Kollegenzusammenhalt
Man kann sich immer Hilfe holen
Umgang mit älteren Kollegen
Es wird sehr viel Wert gelegt auf lange Firmenzugehörigkeit
Vorgesetztenverhalten
Direkte unbürokratisches Arbeiten
Arbeitsbedingungen
Man Versucht die Bedingungen ständig zu verbessern
Danke, dass Sie Ihre positiven Erfahrungen bei uns auf Kununu teilen. Wir wünschen Ihnen noch weiterhin viel Freude für Ihren Karriereweg bei Sprecher Automation. Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Basierend auf 159 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Sprecher Automation durchschnittlich mit 4,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Industrie (3,4 Punkte). 87% der Bewertenden würden Sprecher Automation als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 159 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Kollegenzusammenhalt und Image den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 159 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Sprecher Automation als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.