Leider mehr Schein, als Sein.
Arbeitsatmosphäre
In meiner Erfahrung war die Arbeitsatmosphäre oft von einem spürbaren Konkurrenzdenken geprägt. Dadurch habe ich mich manchmal weniger unterstützt gefühlt, als ich es mir gewünscht hätte.
Work-Life-Balance
Offiziell gibt es Gleitzeit mit Kernzeiten. In meiner Erfahrung war es jedoch nicht möglich, die versprochene Flexibilität zu nutzen. Auch wenn ich die Kernzeiten eingehalten habe, konnte ich nicht frei entscheiden, wann ich komme oder gehe. Das hat die Work-Life-Balance für mich deutlich eingeschränkt.
Kollegenzusammenhalt
Es gab einige Kolleg:innen, mit denen die Zusammenarbeit halbwegs gut funktioniert hat. Gleichzeitig war ein gewisses Konkurrenzgefühl im Team spürbar, was den Zusammenhalt beeinträchtigt hat.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich mich nicht äußern.
Vorgesetztenverhalten
Mir ist aufgefallen, dass politische Inhalte präsent waren, was für mich nicht zu einem neutralen Arbeitsumfeld passt. Entscheidungen von Vorgesetzten habe ich teils als emotional und wenig professionell empfunden. Außerdem habe ich erlebt, dass sich mein Vorgesetzter bei Konflikten nicht eingebracht hat, sondern diese eher vermieden hat, indem er sich zurückgezogen hat.
Arbeitsbedingungen
Oben erwähnt.
Kommunikation
Die Kommunikation empfand ich teilweise als unklar und stark von Emotionen beeinflusst. Das hat es für mich schwieriger gemacht, Aufgaben strukturiert zu erledigen.
Gleichberechtigung
In meiner Erfahrung wurde nicht immer gleichbehandelt. Kolleginnen wurden meiner Meinung nach, erkennbar bevorzugt, was bei mir den Eindruck hinterlassen hat, dass Gleichberechtigung nicht konsequent umgesetzt wird.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren teilweise abwechslungsreich. Allerdings wurden mir wiederholt Tätigkeiten übertragen, die so weder vorher abgesprochen noch im Vertrag festgelegt waren. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass Zuständigkeiten nicht klar geregelt waren und Aufgaben von der Administration häufig weitergegeben wurden, anstatt sie selbst zu übernehmen.