Wäre eigentlich ein toller Arbeitgeber, aber ...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Goodies:
Fortbildungsmöglichkeiten, Mitarbeiter-Events, Gleitzeit, Home-Office-Tage, Parkmöglichkeit, Zuschuss für die Kantine.
Den Job selber betreffend finde ich sehr gut, dass man nicht ständig kontrolliert wird oder berichten muss, sondern selbständig und eigenverantwortlich arbeiten kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das man mit dem Strom mitschwimmen und andere schlecht machen muss, um im Betrieb verbleiben zu können. Wenn man das nicht macht, gibt man irgendwann auf, und geht. Und auch hier ist es, wie in anderen Unternehmen: Die Mobber bleiben, die Gemobbten gehen.
Verbesserungsvorschläge
- Alle Mitarbeiter gleich behandeln und die Aufgaben gerecht verteilen.
- Mitarbeiter befördern, die es wirklich verdient haben und die etwas von ihrem Job verstehen.
- Nicht einfach aus der Not heraus einen Assistenten, der ahnungslos ist, zum Verwalter machen.
Arbeitsatmosphäre
Von angespannt bis eisig ist alles drinnen. Einige Mitarbeiter mobben gewaltig, das wurde bis dato toleriert. Für diejenigen, die nachkommen hoffe ich, dass - wie angekündigt - durchgegriffen wird.
Image
Das Image der SPM ist bei Kunden viel schlechter, als es der Realität entspricht.
Work-Life-Balance
Gleitzeit mit großzügiger Kernzeit, perfekt für die private Zeit. Home Office bis zu zwei Tage pro Woche.
Karriere/Weiterbildung
Wird in jedem Fall gefördert.
Gehalt/Benefits
Naja. Die Gehälter sind zwar höher als marktüblich und liegen über dem Kollektivvertrag. Allerdings All in-Verträge bzw. Verträge mit Überstundenpauschale.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Porr Gruppe achtet sehr darauf.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt Gruppen von eingeschweißten Mitarbeiterin, bei welchen kein Blatt dazwischen passt. Das lässt man Neuankömmlinge auch spüren. Es wird vorwiegend hinterrücks agiert, obwohl immer das Gegenteil behauptet wird. Sehr viel Falschheit auf einem Platz. Man erkennt erst viel zu spät, wer Freund oder Feind ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Bunt gemischtes Team von Mitte 20 bis Anfang 60
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten haben zwar immer ein offenes Ohr und es herrscht "Open Door Policy". Auch längere oder komplizierte Themen kann man zeitnah besprechen. Leider werden manche Mitarbeiter bevorzugt behandelt und können sich alles mögliche herausnahmen. Es werden Kollegen befördert, die von dem Job keine Ahnung haben, das ist mehr als erschreckend.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüro, dadurch wird es, speziell an den "Präsenztagen" Dienstag und Mittwoch mitunter sehr laut. Die technische und sonstige Büroausstattung ist modern und auf dem letzten Stand. Das Büro ist öffentlich und mit dem Auto sehr gut erreichbar.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Meetings und Update-Calls.
Gleichberechtigung
Dass Männer für den gleichen Job noch immer mehr verdienen, ist allgemein bekannt und ein weltweites Problem.
Interessante Aufgaben
Das Arbeitspensum ist enorm und nicht gerecht aufgeteilt. Wer gut angesehen ist, kann sich auch viele Fehler erlauben, welche andere Kollegen zwangläufig ausbügeln müssen.