2 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich bei Studo als Customer Success Manager beworben und möchte meine persönliche Erfahrung aus dem Bewerbungsprozess teilen.
Der Erstkontakt war tatsächlich sehr positiv. Der zuständige Ansprechpartner hat mich angerufen, war sehr sympathisch und hat sich rund 30 Minuten Zeit genommen, um mich und meine bisherige Erfahrung kennenzulernen. Bereits in diesem Telefonat wurde erwähnt, dass die Position auch einen Anteil an Neukundenakquise beinhaltet. Das hat mich überrascht, weil ich die Stelle anhand der Ausschreibung stärker als klassische Customer-Success-Position wahrgenommen hatte. Im weiteren Gespräch wurde für mich dann deutlich: Es handelt sich durchaus um eine größere Sales-Rolle und nicht ausschließlich um Customer Success. Hier hätte ich mir in der Ausschreibung eine klarere Darstellung der tatsächlichen Aufgaben gewünscht.
Danach wurde ein persönliches Gespräch im Büro vereinbart.
Die Anreise mit dem Auto war eher mühsam, da es meines Wissens keine eigenen Parkplätze gibt. Mit den Öffis ist man vermutlich besser unterwegs.
Vor Ort war ich etwa 15 Minuten zu früh und wurde von einem jungen Kollegen freundlich empfangen. Anschließend wurde ich zum zuständigen Ansprechpartner für den Customer-Success- und Sales-Bereich gebracht. Das Gespräch selbst war zunächst wirklich angenehm. Er war sympathisch, offen und hat interessante, individuelle Fragen gestellt. Wir haben auch über das Onboarding und die mögliche Zusammenarbeit gesprochen. Insgesamt hatte ich nach dem Gespräch zunächst einen guten Eindruck.
Etwas verwundert hat mich, dass der Geschäftsführer, der ursprünglich ebenfalls im Gespräch vorgesehen war, letztlich nicht daran teilgenommen hat. Ich hatte lediglich kurz Gelegenheit zu einem Smalltalk auf Englisch.
Eine Situation während des Gesprächs ist mir allerdings besonders in Erinnerung geblieben: Der Ansprechpartner bekam einen Anruf und ließ mich anschließend ungefähr 15–20 Minuten alleine im Büro sitzen. Er hat sich dafür mehrfach entschuldigt und erklärt, dass aktuell sehr viel Arbeit anfällt. Das kann natürlich passieren – persönlich habe ich es in einem Bewerbungsgespräch allerdings noch nie erlebt.
Am Ende des Gesprächs wurde mir sehr konkret zugesagt, dass ich mich auf eine Rückmeldung am darauffolgenden Dienstag oder Mittwoch verlassen könne. Diese Rückmeldung kam nicht.
Genau hier wurde mein Eindruck leider deutlich schlechter. Ich hätte überhaupt kein Problem damit gehabt, wenn die Entscheidung länger dauert. Eine kurze Nachricht wie „Wir brauchen noch etwas Zeit“ hätte für mich völlig ausgereicht. Dass die angekündigte Rückmeldung einfach nicht kam, empfand ich persönlich als schade und wenig verbindlich.
Auch beim Gehalt gab es für mich einen Punkt, der nicht zu meinen Erwartungen aus der Ausschreibung gepasst hat. Dort wurde auf eine Bereitschaft zur Überzahlung hingewiesen. Im Gespräch wurde mir dann erklärt, dass in den ersten sechs Monaten nach Kollektivvertrag bezahlt wird. Zusätzlich wurde ein variables Gehaltsmodell angesprochen, allerdings ohne konkrete Details.
Damit hatte ich nach dem ersten persönlichen Gespräch noch keine klare Vorstellung davon, wie das tatsächliche Gesamtpaket aussehen würde. Für mich persönlich war das zu wenig Transparenz – gerade bei einer Position, die gleichzeitig einen relevanten Sales-Anteil beinhaltet.
Auch die Homeoffice-Regelung mit lediglich einem Tag pro Woche hat mich überrascht. Gerade im Hinblick auf öffentliche Aussagen eines ehemaligen Gründers bzw. Mitgründers über eine moderne Arbeitskultur und Homeoffice hatte ich hier eine andere Erwartung. Das ist selbstverständlich eine Frage der Unternehmenskultur und kann jedes Unternehmen für sich entscheiden – für mich persönlich passt es jedoch nicht zu dem Bild, das ich im Vorfeld bekommen hatte.
Nachdem ich zunächst keine Rückmeldung erhalten hatte, habe ich am Sonntag in meiner Freizeit selbst noch einmal nach dem aktuellen Stand gefragt. Positiv hervorheben möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich: Ich habe innerhalb von etwa fünf Minuten eine Antwort bekommen. Mir wurde erklärt, dass die Entscheidung noch etwas länger dauert und ich Mitte der folgenden Woche schriftlich informiert werde.
Mein persönlicher Gesamteindruck ist daher gemischt.
Positiv: Der Erstkontakt war sehr sympathisch, das persönliche Gespräch grundsätzlich angenehm und der Ansprechpartner hat sich Zeit für mich genommen und einen offenen Eindruck vermittelt.
Negativ bzw. für mich verbesserungswürdig: Die tatsächliche Sales-/Neukundenakquise-Komponente der Stelle hätte ich mir in der Ausschreibung transparenter gewünscht. Die Kommunikation nach dem Vorstellungsgespräch war für mich nicht verbindlich genug. Beim Gehalt fehlten mir konkrete Informationen zum tatsächlichen Modell und zur variablen Vergütung. Dazu kommt die für mich wenig attraktive Homeoffice-Regelung.
Ich hätte das Angebot nach meiner Erfahrung wahrscheinlich ohnehin nicht angenommen. Nicht wegen einer einzelnen Situation, sondern aufgrund der