Ihr Unternehmen?

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Suntastic.Solar 
Handels 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

One.Suntastic? Eher One.Disaster!

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Bisamberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeit für die Energiewende sowie der Zusammenhalt unter Kollegen innerhalb bestimmter Abteilungen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt so vieles, was hier schiefläuft. In dieser Firma herrscht extremes Nanomanagement. Als ich mir die Strukturen zuletzt angesehen habe, kamen auf vier Mitarbeiter eine Führungskraft. Manche Leute sind sogar ihre eigenen Chefs, oder das Organigramm gleicht einer einzigen Linie nach unten. Gute Leute gehen, die falschen bleiben. Wer wissen will, was wirklich läuft, muss zwischen den Zeilen lesen oder den Flurfunk bemühen. Anstatt Verantwortung zu übernehmen, wird nach unten getreten. Wer Probleme anspricht, ist das Problem. Kurz gesagt: Diese Firma ist ein Paradebeispiel dafür, wie man ein Unternehmen an die Wand fährt.
Ich für meinen Teil bin jedenfalls froh, dort weg zu sein. Für meine mentale Gesundheit war es die beste Entscheidung. Endlich muss ich mich nicht mehr von früh bis spät ärgern.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Personalentscheidungen: teilweise wurden die unfähigsten Leute eingestellt. Selbst als offensichtlich wurde, dass sie nicht passen, wurden sie oft trotzdem nicht entlassen. Die HR Abteilung / Recruiting hat für mich eine absolute Mitschuld an der Insolvenz.
Weniger sinnlose Meetings und mehr Fokus auf tatsächliche Umsetzung. Bei Suntastic scheint es fast eine Art Volkssport zu sein, wie oft man es schafft, die gleichen Fehler erneut zu begehen, ohne daraus zu lernen. Immer wieder werden dieselben Themen von neuen Leuten aufgegriffen – mit dem gleichen Ergebnis: nichts passiert.
Aufbau einer glaubwürdigen und nachhaltigen Unternehmensstrategie und nicht „unser Partner“ wird es schon richten. Wenn wir schon dabei sind... es ist euer verdammter Eigentümer und nicht euer Partner, also nennt Kontron endlich beim Namen. Eine Strategie, die auf langfristige Stabilität setzt, wäre angebrachter als blindes Vertrauen auf externe Rettung.
Belohnt die Mitarbeiter die dafür sorgen dass der Laden rennt bzw. Geld in die Kassen gespült wird.
Vor der Insolvenz war die Marketingabteilung aufgebläht bis zur Absurdität – selbst Milliardenkonzerne hätten sich gewundert. Während das Unternehmen wirtschaftlich auf der Kippe stand, wurde hier munter Geld verprasst. Nachhaltige Strategie? Fehlanzeige. Hauptsache, die PowerPoint-Präsentationen sahen schick aus.
Andere Lieferanten sind Suntastic in Preis und Verlässlichkeit (schnelle und korrekte Lieferung) überlegen. Der einzige Weg, um konkurrenzfähig zu bleiben, liegt in Kundenbindung, technischem Support und kompetenter Verkaufsberatung.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich über die Zeit stetig verschlechtert.
Je größer das Unternehmen wurde, desto mehr „Grüppchen“ haben sich gebildet. Innerhalb dieser Gruppen ist die Atmosphäre meist in Ordnung, doch zwischen ihnen kommt es teils zu offenen Konflikten.
Zudem fehlt es an Wertschätzung für langjährige Mitarbeiter. Die Stimmung im Unternehmen ist zunehmend negativer. Abgesehen von jenen, die die Realität nicht wahrhaben wollen.

Image

Am Boden!
Durch die Insolvenz wurde viel Vertrauen nach innen und vorallem auch nach außen verloren.
Intern wird vieles schöngeredet, während die Realität eine andere ist.

Work-Life-Balance

Es ist ok. Es gibt Phasen da wird mehr von einem verlangt und ruhigere Tage. Das ist aber in meinen Augen nichts außergewöhnliches und vollkommen ok.
Die Aufteilung in der Firma wirkt jedoch manchmal recht eigenartig. Während es Leute gibt die jeden Tag über 9 Stunden in der Firma sind, gibt es Personen die man so alle zwei Tage mal für 6 Stunden sieht. Und ich rede hier nicht von Außendienstmitarbeitern, die unterwegs sind.
Daraus resultierte meiner Aufassung nach, dass die Arbeitslast auf wenige Schultern aufgeteilt wurde. Dadurch entsteht auch eine negative Feedback Loop. Arbeitsaufträge werden den Leuten zugeteilt die dafür bekannt sind diese auch zu erledigen. Dadurch haben die engagierten Mitarbeiter noch mehr Arbeit. Wertgeschätzt wird dies jedoch nicht. Man darf sich dann bei Gehaltsverhandlungen anhören ob man überhaupt wisse was die anderen Kollegen verdienen, und es unfair wäre so einen großen Gehaltsunterschied zu haben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein:
Für eine Firma in dieser Branche eigentlich erschreckend. Auf Umweltbewusstsein wird kaum bis gar nicht geachtet. Wäre da nicht die Arbeit des Unternehmens, die zumindest teilweise einen positiven Beitrag leistet, gäbe es hier nur einen Stern.
Sozialbewusstsein:
Seinen Mitarbeitern einen Tag vor der Gehaltsauszahlung mitzuteilen, dass die Firma insolvent/konkurs ist – und sie somit kein Gehalt bekommen und den Monat quasi umsonst gearbeitet haben hatte es auch in sich. Aber keine Sorge, der Insolvenzausgleichsfonds zahlt dann ja eh in 2–3 Monaten... HA HA. Ganz nach dem Motto: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.

Kollegenzusammenhalt

Wie bereits beschrieben in den Gruppen / Abteilungen ok, nach außen katastrophal.
One.Suntastic, wie es so schön heißt, wird nicht gelebt. Wurde es auch seit seiner Erfindung nie. Maximal davor. Da war es noch besser.

Vorgesetztenverhalten

Der nächste Punkt, bei dem ich am liebsten eine negative Anzahl an Sternen vergeben würde...
Führungskräfte setzen die falschen Prioritäten und kämpfen nicht für ihre Mitarbeiter. Zudem verbringen sie unzählige Stunden in Meetings – oft in solchen, bei denen man sich ernsthaft fragt, warum sie überhaupt dabei sind.
Guter Rat wird kaum gehört. Stattdessen verlässt man sich lieber auf diejenigen, die die eigene Meinung bestätigen. Generell entsteht der Eindruck, dass es wichtiger ist, sich nach außen hin gut darzustellen, anstatt intern für Stabilität und Motivation zu sorgen. Versprechen wurden wiederholt gebrochen.
Auch die Auswahl der Führungskräfte erscheint fragwürdig: Viele haben kaum Branchenkenntnis und sind erst seit ein bis zwei Jahren im Unternehmen. Sie haben also nicht den Aufbau der Firma miterlebt, sondern bislang nur ihren Niedergang begleitet. Ob sie in der Lage sind, das Ruder noch herumzureißen, muss die Geschäftsführung beurteilen. Ich glaube es nicht!

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind durchwachsen bis chaotisch. Technische Ausstattung und Arbeitsmaterialien sind oft veraltet oder unzureichend, was effizientes Arbeiten erschwert. Manchmal fehlt es an den einfachsten Dingen, was einen einfach nur wütend macht und unnötig in der Arbeit aufhält.
Die Büromöbel sind teilweise veraltet und nicht einmal im Besitz der Firma, sondern nur geleast. Firmenwagen werden mitunter an Personen vergeben, die sie lediglich für den Arbeitsweg nutzen, aber kaum oder gar keine dienstlichen Fahrten haben.
Die hauseigene IT-Abteilung rezitiert meist nur das, was auf der Microsoft-Homepage steht, und zeigt sich dann überrascht, wenn man ihnen erklärt, dass es in der Praxis anders aussieht.
In der Stellenausschreibung wird eine topmoderne Küche versprochen – tatsächlich bekommt man jedoch eine uralte Küche ohne Herd oder Ofen. Ach ja, es gibt tatsächlich eine topmoderne Küche... nur eben nicht in deinem Gebäude.
Klimaanlagen und Heizungen? Ein Glücksspiel – mal funktionieren sie, mal nicht. Auch Tageslicht ist in manchen Büroräumen eher Mangelware (das Arbeitsinspektorat lässt grüßen).

Kommunikation

Ach du heiliger Strohsack... wo soll man hier überhaupt anfangen?
Die interne Kommunikation war schon immer katastrophal und ist es noch. Es gibt unzählige Meetings, in denen viel geredet, aber nichts umgesetzt wird. Entscheidungen werden entweder nicht klar kommuniziert oder kurzfristig über den Haufen geworfen. Zudem fehlt es an ehrlicher und transparenter Information zu wichtigen Themen wie Unternehmensstrategie, finanzieller Lage oder Personalentscheidungen. Gerüchte sind oft zuverlässiger als die offiziellen Aussagen.
Wenn ich könnte, würde ich minus 2 von 5 Sternen geben!

Gehalt/Benefits

Man muss fairerweise sagen, dass die Gehälter für die Branche überdurchschnittlich sind. Jedoch folgt daraus das manche Mitarbeiter wahnsinnige Summen verdienen die weder fair noch plausibel für die Arbeit, Erfahrung oder Verantwortung sind. Schon vor der offiziellen Insolvenz war es nahezu unmöglich, eine Gehaltserhöhung zu bekommen. Danach war es schlichtweg illusorisch. Zudem hatte ich stets den Eindruck, dass neue Mitarbeiter höhere Gehälter erhalten als langjährige Kollegen. Also genau diejenigen, die bereits bewiesen haben, was sie können und leisten – und sich nicht nur in einem Bewerbungsgespräch gut verkauft haben.
Bereits unter Work-Life-Balance habe ich erwähnt, dass Kollegen in einer Abteilung anscheinend alle gleich verdienen sollen, unabhängig von ihrer Leistung
Bei Gehaltsverhandlungen musste man teilweise um lächerliche 50 € brutto mit dem Vorgesetzten kämpfen.
Bonuszahlungen wurden zwar versprochen, dann aber ein paar Tage vor der Auszahlung einfach gestrichen.
Zusätzliche Benefits? Fehlanzeige. Zeitweise musste man sogar für den Kaffee selbst zahlen. Etwas, dass ich in keiner anderen Firma zuvor erlebt habe.

Gleichberechtigung

Mir sind nie sexistische, rassistische oder ähnliche Diskriminierungsgründe aufgefallen. Allerdings war der Umgang mit manchen Kollegen oft sehr schroff. Und in meinen Augen unbegründet. Auf bestimmte Personen hat man sich regelrecht eingeschossen und sie fertiggemacht, während andere grundlos in den Himmel gelobt wurden. Der Umgang mit mir persönlich war jedoch immer gut.

Interessante Aufgaben

Eigentlich ist die Arbeit, die die Firma macht, richtig spannend!
Man verkauft Produkte für die Energiewende, setzt eigene Photovoltaik-Projekte um oder unterstützt Kunden dabei. Leider hat man hier jedoch den Fokus etwas verloren.

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Arbeitgeber-Kommentar

Suntastic.Solar Handels GmbH/ Nina LehmannLeitung Marketing

Hallo,

Vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir bedauern, dass du deine Zeit bei uns nicht durchweg positiv empfunden hast.

Uns ist bewusst, dass die vergangenen Jahre von großen Herausforderungen geprägt waren – sowohl durch das Wachstum der Photovoltaik-Branche als auch durch die schwierige Phase der Insolvenz. Trotz dieser turbulenten Zeiten haben wir stets versucht, unseren Mitarbeitern Wertschätzung entgegenzubringen – sei es durch Sommerfeste, Weihnachtsfeiern, kleine Aufmerksamkeiten zu besonderen Anlässen oder Weiterbildungen, auch in Krisenzeiten.

Die interne Kommunikation ist ein zentrales Thema, an dem wir kontinuierlich arbeiten und weiter Verbesserungen umsetzen.

Entscheidungen für Personaleinstellungen und Personalaustritte werden ausschließlich von den jeweiligen Fachabteilungen bzw. der Geschäftsleitung getroffen.

Zu den Arbeitsbedingungen: Unser Unternehmen verfügt über drei Küchen – während eine davon älter ist, sind die anderen beiden modern ausgestattet. Wir verstehen, dass unterschiedliche Erwartungen bestehen, und nehmen konstruktives Feedback ernst.

Die Geschäftsführung setzt sich aktiv für ein positives Arbeitsumfeld und sichere Arbeitsplätze ein. Unser Ziel war und ist es, ein Unternehmen zu schaffen, in dem sich unsere Mitarbeitenden wohlfühlen.

Wir danken dir für deine Zeit bei uns und wünschen dir für die Zukunft alles Gute.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.