Wer Probleme anspricht wird zum Problem gemacht. Lösungsraum wird gepredigt, Lösungen aus dem Team sind unerwünscht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass er es geschafft hat ein großartiges Team aufzubauen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass er dieses Team mutwillig zerstört hat und nun wieder nahezu alleine dasteht. Das hätte nicht sein müssen.
Verbesserungsvorschläge
Anfangen Menschen ernsthaft zuzuhören, sich für Menschen (Kolleginnen und Kollegen als auch Kundinnen und Kunden) zu interessieren anstatt Geld verdienen zum Selbstzweck zu machen.
Arbeitsatmosphäre
Im Team gut. Leider gab es zu wenig Leadership und zu viel Management.
Kommunikation
Top down war diese manipulativ. Im Team selbst respektvoll und auf Augenhöhe.
Kollegenzusammenhalt
Bestes Team in dem ich bisher arbeiten durfte.
Work-Life-Balance
Flexibilität wurde gepredigt, war an sich auch möglich. Leider aber immer unter dem Motto "teamazing first" in Anlehnung an Trumps "America First". Man sollte also flexibel für den Job sein, den Job vor die eigene Gesundheit, die eigenen Bedürfnisse stellen.
Vorgesetztenverhalten
Als es noch eine mittlere Führungsschicht gab, war es sehr angenehm, wertschätzend und faktenbasiert. Nachdem diese Schicht gekündigt wurde oder zum Gehen gedrängt wurde, aber das Verhalten des Top-Managements in Richtung Angestellte leider manipulativ anstatt teamstärkend.
Interessante Aufgaben
Viel Abwechslung, das war an sich wirklich gut.
Gleichberechtigung
Frauen wurden in Führungsrollen bevorzugt, das war gut. Allerdings wurden diese Frauen nicht entsprechend ihrer Rollen und Verantwortung angemessen bezahlt.
Umgang mit älteren Kollegen
Es waren alle Jung, dazu kann ich also nichts sagen.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsplätze waren ok. Tische höhenverstellbar. Externe Bildschirme und Laptops zwar alt, aber ausreichend. Leider war es oft kalt im Büro, Heizung wurde vom Chef abgedreht um zu sparen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurde zumindest versucht den ökologischen Fußabdruck zu minimieren, zb Papier zu sparen. Müll wurde getrennt. Darüber hinaus aber kein soziales Engagement, keine Spendenaktionen für Bedürftige oder dergleichen.
Gehalt/Benefits
Vermutlich der Branche angemessen, aber nicht angemessen den Preisen der Dienstleistungen, die am Markt verlangt und gezahlt wurden. Geld wurde lieber in schwarze Löcher als in Menschen investiert.
Image
War mal ein weithin bekanntes Unternehmen, das Menschen kannten, wo sie arbeiten wollten. Die Entwicklungen der letzten Jahre dürften das geändert haben. Dies sei Belegt durch vormals über 30 Beschäftigten hin zu nunmehr zwei Geschäftsführern und einer Hand voll Praktikantinnen und Praktikanten.
Karriere/Weiterbildung
Interne Weiterbildungen gab es eine Zeit lang punktuell. Und die waren auch gut. Umfangreiche Weiterbildung durfte aber nur in der Freizeit und ohne Kostenübernahme der Firma stattfinden.