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Bewertung

TopCompany6 Jahre

Potenzial für einen starken Namen in der IT-Branche – derzeit negativ genutzt.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei techbold in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen organisiert regelmäßig Firmenveranstaltungen und Themenabende (z. B. Halloween oder Sommerfeste), die Mitarbeitenden die Möglichkeit bieten, sich außerhalb des Arbeitsalltags auszutauschen und kennenzulernen. Für Mitarbeitende, denen solche Events wichtig sind, kann dies ein positiver Bestandteil der Unternehmenskultur sein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Betrachtet man die verschiedenen Punkte insgesamt, ergeben sich aus neutraler Sicht mehrere Bereiche mit Verbesserungspotenzial, während die positiven Aspekte im Vergleich kaum ins Gewicht fallen.

Verbesserungsvorschläge

Ein stärkerer Fokus auf nachhaltige Führung, Qualität und stabile Strukturen könnte langfristig zur Weiterentwicklung des Unternehmens beitragen. Klarere Rollenverteilungen, weniger operative Eingriffe aus höheren Ebenen sowie mehr Rückhalt für Führungskräfte, die langfristige Verbesserungen anstoßen möchten, könnten hierbei unterstützend wirken. Ebenso könnte eine ausgewogenere Balance zwischen wirtschaftlichen Zielen und der Belastbarkeit der Mitarbeiter hilfreich sein.

Zudem könnte eine Überprüfung der bestehenden Home-Office-Regelung sinnvoll sein, um mehr Klarheit und Praktikabilität im Arbeitsalltag zu schaffen. Auch eine weitere Stärkung von Führungskompetenzen auf Managementebene, beispielsweise durch gezielte Weiterentwicklung oder Schulungen, könnte positive Impulse für Zusammenarbeit und Unternehmenskultur setzen. Dabei könnte auch stärker darauf geachtet werden, dass signalisiertes Zuhören und Einfühlungsvermögen im Führungsalltag für Mitarbeitende tatsächlich spürbar werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist nicht konstant und hängt stark von der jeweiligen Situation ab. Innerhalb der Teams herrscht ein sehr guter Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung unter den Kollegen - auch Teamübergreifend. Herausforderungen ergeben sich jedoch wiederkehrend durch unklare Verantwortlichkeiten und Entscheidungsstrukturen.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen mit Werten wie Innovation, Partnerschaftlichkeit und Dynamik. Intern wird dieses Leitbild jedoch nicht in gleicher Weise gelebt. Trotz der inzwischen mehrjährigen Unternehmensgeschichte wirken einige Strukturen und Prozesse teilweise noch stark von einer Start-up-ähnlichen Arbeitsweise geprägt.

Rückmeldungen aus dem Kundenumfeld zu dieser Diskrepanz scheinen nicht immer als prioritäres Thema wahrgenommen zu werden.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance wird als Vorteil dargestellt, ist im Arbeitsalltag jedoch nur eingeschränkt erlebbar. Home-Office ist grundsätzlich vorgesehen, unterliegt jedoch einem Genehmigungsprozess (inklusive zusätzlicher Vereinbarungen), der als wenig flexibel wahrgenommen wird. Auch bei der Nutzung von Gleitzeit kommt es gelegentlich zu unterschiedlichen Erwartungen hinsichtlich Abstimmung und Planung. Gleichzeitig führt eine starke Orientierung an Buchungen und Kennzahlen zu zusätzlichem Leistungsdruck. Während auf Führungsebene flexible Arbeitsmodelle teilweise stärker genutzt werden, empfinden Mitarbeitende in operativen Bereichen ihre Möglichkeiten zur Umsetzung von Work-Life-Balance als deutlich begrenzter.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird grundsätzlich angesprochen und Mitarbeitende können eigene Vorschläge für Kurse oder Themen einbringen. Diese werden auch in Jahresgesprächen festgehalten. In der Praxis sind jedoch bislang nur wenige konkrete Maßnahmen oder Entwicklungen im Bereich Weiterbildung erkennbar.

Karrierechancen scheinen teilweise stark davon abzuhängen, wie eng Mitarbeitende mit der Unternehmensführung zusammenarbeiten oder wahrgenommen werden. Technisch sehr starke Mitarbeitende erhalten dadurch häufiger die Möglichkeit, in Lead-Positionen aufzusteigen. Dabei entsteht gelegentlich der Eindruck, dass für Führungsrollen notwendige Kompetenzen wie Teamführung, Kommunikation oder strategisches Denken nicht immer gleichermaßen berücksichtigt werden. Insgesamt wirkt es teilweise so, als würden Nähe zur Unternehmensführung und fachliche Leistung stärker gewichtet als andere wichtige Führungsqualitäten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im operativen Alltag keine ersichtlichen Ziele

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt innerhalb einzelner Teams ist grundsätzlich gut, insbesondere unter Kollegen mit engen fachlichen Berührungspunkten. Zwischen den Abteilungen ist jedoch teilweise ein spürbarer Wettbewerb vorhanden, der die bereichsübergreifende Zusammenarbeit gelegentlich erschwert.

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden relativ häufig Mitarbeitende im Rahmen von Pensionsteilzeit-Modellen beschäftigt. Während dies grundsätzlich eine gute Möglichkeit sein kann, Erfahrung im Unternehmen zu halten, entsteht teilweise der Eindruck, dass diese Modelle eher organisatorischen oder wirtschaftlichen Zielen dienen als der aktiven Förderung älterer Mitarbeitender.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten wird teilweise als widersprüchlich und stark kennzahlenorientiert wahrgenommen. Vertrauen scheint häufig eher über Auslastung und messbare Ergebnisse als über offenen Austausch aufgebaut zu werden. Themen wie Mitarbeiterentwicklung oder langfristige strukturelle Verbesserungen treten dabei gelegentlich hinter kurzfristige Zielvorgaben zurück.

Auch der Ton in der schriftlichen Kommunikation wird teilweise als wenig wertschätzend empfunden. In persönlichen Gesprächen wirkt der Umgang dagegen meist deutlich moderater, was zu unterschiedlichen Eindrücken im Führungsstil führen kann.

Gleichzeitig wird zwar Verständnis und Unterstützung signalisiert, in der täglichen Praxis rückt jedoch häufig wieder die Bewertung anhand von Kennzahlen in den Mittelpunkt. Unabhängig vom tatsächlichen Arbeitsaufwand oder Engagement entsteht dadurch der Eindruck, dass der Beitrag eines Mitarbeiters stark über eine einheitliche Zielkennzahl bewertet wird, die nicht in allen Bereichen gleichermaßen realistisch erreichbar erscheint.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung der Arbeitsplätze wirkt teilweise uneinheitlich. Während in manchen Büros höhenverstellbare Tische vorhanden sind, arbeiten andere Mitarbeitende an eher kleinen Arbeitsflächen. Positiv ist, dass neue Hardware bei Bedarf in der Regel organisiert und zur Verfügung gestellt wird.

Kommunikation

Die Kommunikation ist stark hierarchisch organisiert. Für den Arbeitsfluss relevante Informationen werden nicht immer vollständig oder zeitnah weitergegeben, wodurch Abläufe teilweise erschwert werden. Zudem werden strategische Entscheidungen und deren Hintergründe häufig erst im Nachgang kommuniziert, was bei Mitarbeitenden zu Unsicherheiten führen kann.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben ergeben sich größtenteils aus Kundenprojekten sowie aus den jeweiligen Anforderungen und der vorhandenen Infrastruktur der Kunden. Dadurch werden die Tätigkeiten weniger durch das Unternehmen selbst vorgegeben, sondern stark durch die Bedürfnisse der Kunden geprägt. Da jeder Kunde unterschiedliche Anforderungen und Umsetzungsansätze mitbringt, ergibt sich insgesamt ein breites und abwechslungsreiches Aufgabenspektrum, das die Arbeit sehr vielfältig und interessant gestaltet.


Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.