Good concept, bad execution
Gut am Arbeitgeber finde ich
Internationales Team
Einstieg auch ohne Deutschkenntnisse möglich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Chaotische Organisation
Schlechtes Führungsverhalten
Keine echte Unterstützung durch das Headquarter
Schlechte Arbeitsbedingungen
Intransparente Kommunikation und Personalpolitik
Verbesserungsvorschläge
Klare Entscheidungsstrukturen schaffen
Führungskräfte besser schulen und präsenter machen
Kommunikationswege vereinfachen und zentralisieren
Mitarbeiterverpflegung dringend verbessern
Faire und transparente Entwicklungsmöglichkeiten etablieren
Mitarbeitende ernst nehmen und nicht zum Schweigen bringen
Arbeitsatmosphäre
Die Unternehmenskultur ist stark verbesserungswürdig. Die Atmosphäre ist durchgehend chaotisch, es fehlt an Struktur, klaren Rollen und Zuständigkeiten. Viele Positionen wurden regionalisiert, offenbar um Kosten zu sparen. Das führt dazu, dass Führungskräfte kaum vor Ort und selten ansprechbar sind. Wenn sie doch erreichbar sind, kommt selten eine klare Entscheidung. Der Operations Manager fällt negativ auf. Es besteht der Eindruck, dass kritische Bewertungen gezielt gelöscht werden. Das Vertrauen in die Führung ist stark beschädigt.
Image
Viele Mitarbeitende verlassen das Unternehmen schnell wieder.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance leidet unter permanentem Personalmangel und einer unklaren Aufgabenverteilung. Es gibt zu viel Arbeit für zu wenige Mitarbeitende. Zuständigkeiten sind oft nicht klar definiert.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt viele Versprechen über Entwicklungsmöglichkeiten. Oft bleibt unklar, warum bestimmte Personen befördert werden und andere nicht. Der Eindruck von Bevorzugung und Intransparenz überwiegt.
Gehalt/Benefits
Für die Hotellerie ist das Gehalt durchschnittlich. Angesichts der hohen Arbeitsbelastung ist es jedoch nicht angemessen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt zwar Bemühungen, nachhaltiger zu arbeiten. Diese wirken jedoch wenig konsequent und eher symbolisch. Insgesamt bleibt die Branche problematisch in Bezug auf Nachhaltigkeit.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen auf operativer Ebene ist gut, besonders unter den internationalen Mitarbeitenden. In der Zusammenarbeit mit der Führungsebene fehlt jedoch Vertrauen, Verlässlichkeit und echtes Teamgefühl.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Arbeit ist körperlich sehr belastend, insbesondere für ältere Mitarbeitende. Es gibt keinerlei Maßnahmen, um dem entgegenzuwirken oder individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten und die Kompetenz der Führungskräfte sind äußerst kritisch zu sehen. Entscheidungen werden ohne Rücksprache getroffen oder ganz vermieden. Die Zusammenarbeit mit dem Headquarter ist frustrierend. Es fehlt dort an Fachwissen, Erfahrung in der Hotellerie und Verständnis für die operativen Abläufe.
Arbeitsbedingungen
Die Bedingungen sind schlicht nicht zeitgemäß. Es fehlen Umkleiden, Spinde, Ruhebereiche oder ordentliche Arbeitsplätze. Die Ausstattung ist veraltet und funktioniert teilweise nicht richtig. Das angebotene Mitarbeiteressen ist qualitativ sehr schlecht. Viele Kolleginnen und Kollegen berichten regelmäßig von Magenproblemen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist desorganisiert und unkoordiniert. Zu viele Tools werden parallel verwendet, Informationen sind oft veraltet oder widersprüchlich. Support vom Headquarter ist praktisch nicht vorhanden. Stattdessen werden zusätzliche, unnötige Aufgaben delegiert. Entscheidungen sind weder nachvollziehbar noch transparent.
Gleichberechtigung
Das Unternehmen ist sehr international geprägt, was positiv hervorzuheben ist. Es wird auch eingestellt, wenn man kein Deutsch spricht. Allerdings mangelt es intern an fairen Entwicklungschancen.
Interessante Aufgaben
Grundsätzlich gibt es abwechslungsreiche Aufgaben. Allerdings wird das Potenzial durch die chaotische Organisation oft verschenkt.