Ein kompletter Bruch mit allem, wofür das Unternehmen einmal stand
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Aktuelle Management bzw deren Verhalten- es wird von Strategie gesprochen aber keiner kann einem den Weg dahin erklären.
Verbesserungsvorschläge
Ein grundlegendes Umdenken und Umstrukturieren im Top-Management wäre notwendig. Realistisch betrachtet fehlt jedoch der Wille zur Selbstreflexion. Solange Führung rein zahlengetrieben, ohne Verständnis für Menschen, Prozesse und Unternehmenskultur erfolgt, ist keine nachhaltige Verbesserung zu erwarten.
Arbeitsatmosphäre
Was früher von Wertschätzung, Loyalität und Teamgeist geprägt war, wurde innerhalb weniger Monate systematisch zerstört. Entscheidungen werden ohne Einbindung getroffen, Kommunikation erfolgt ausschließlich von oben herab. Menschlichkeit und Augenhöhe existieren nicht mehr. Das Management ist weit entfernt vom operativen Alltag und scheint weder Interesse noch Verständnis für das tatsächliche Arbeiten im Unternehmen zu haben.
Image
Das Arbeitgeberimage leidet massiv. Leistungsträger verlassen das Unternehmen, neue qualifizierte Mitarbeiter bleiben aus. Dieser Abwärtstrend wird ignoriert – bis ein kritischer Punkt erreicht ist, von dem es kein Zurück mehr gibt.
Work-Life-Balance
Was früher gut funktioniert hat, ist kaum wiederzuerkennen. Flexible Arbeitsmodelle wurden stark zurückgefahren, Zeitausgleich nur noch sehr restriktiv gewährt. Gleichzeitig wird eine hohe Einsatzbereitschaft stillschweigend vorausgesetzt – Mehrarbeit und Termine außerhalb der regulären Arbeitszeit gelten als selbstverständlich. Dieses Ungleichgewicht aus Vertrauen und Kontrolle hat die Work-Life-Balance nachhaltig zerstört.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mehr Schein als Sein
Karriere/Weiterbildung
Nahezu nicht existent. Schulungen wurden ersatzlos gestrichen, persönliche und fachliche Weiterentwicklung spielen keine Rolle mehr. Einsparungen bei Weiterbildung sind kurzsichtig, riskant und werden dem Unternehmen langfristig massiv schaden.
Kollegenzusammenhalt
In einzelnen Teams noch vorhanden, insgesamt aber stark rückläufig. In einem zunehmend toxischen Umfeld ohne Wertschätzung beginnt jeder, sich selbst zu schützen – ein klares Führungs/ Managementversagen.
Umgang mit älteren Kollegen
Auffällig viele Kündigungen in letzter Zeit. Der Eindruck entsteht, dass rein nach Excel-Logik entschieden wird – Zahlen statt Menschen.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Führungskräfte bemühen sich, ihre Teams zu schützen, stoßen jedoch an klare Grenzen. Das obere Management setzt seine Vorstellungen rücksichtslos durch, ohne zu verstehen, was TroGroup erfolgreich gemacht hat. Nachdem diese Erfolgsfaktoren systematisch zerstört wurden, ist eine positive Entwicklung kaum vorstellbar.
Arbeitsbedingungen
Grundsätzlich in Ordnung, jedoch werden gerade loyale Mitarbeiter durch neue Regelungen zusätzlich belastet und demotiviert.
Kommunikation
Einseitig, herablassend und ohne Empathie. Kritik ist unerwünscht, Rückmeldungen werden ignoriert. Vorgaben werden ohne Prüfung der Umsetzbarkeit „verordnet“. Der Eindruck entsteht, dass Personalabbau bewusst in Kauf genommen – wenn nicht sogar angestrebt – wird.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich wären durchaus sinnvoll und könnten einen echten Mehrwert schaffen. In der Praxis werden sie jedoch durch fehlende klare Prozesse, mangelhafte Abstimmung zwischen den Abteilungen und unklare Zuständigkeiten massiv erschwert. Notwendige Abstimmungen verlaufen im Sand, Verantwortungen werden hin- und hergeschoben, und effizientes Arbeiten wird dadurch unnötig kompliziert. Verbesserungsvorschläge und konkrete Lösungsansätze werden seit über einem Jahr regelmäßig eingebracht, jedoch konsequent ignoriert. Statt aus Rückmeldungen zu lernen und Strukturen zu verbessern, herrscht Stillstand – mit spürbaren negativen Auswirkungen auf Motivation, Qualität und Arbeitszufriedenheit.

