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Zuletzt aktualisiert am 20.11.2025
Das Universitätsklinikum AKH Wien wird von Mitarbeiter:innen insgesamt positiv bewertet. Besonders geschätzt wird der Kollegenzusammenhalt, der von vielen als unterstützend und wertschätzend beschrieben wird. Die Arbeitsatmosphäre wird ebenfalls positiv hervorgehoben, wobei ein familiäres Umfeld und die Vielfalt unter den Kolleg:innen als Stärken genannt werden. Im Bereich der Karrieremöglichkeiten betonen einige Beschäftigte, dass Weiterbildung gefördert wird und Aufstiegschancen für engagierte Mitarbeiter:innen bestehen.
Gleichzeitig werden auch Herausforderungen sichtbar. Die hierarchischen Strukturen und teilweise mangelnde Wertschätzung durch Führungskräfte werden kritisch gesehen. Die Arbeitsbedingungen werden als verbesserungswürdig eingestuft, insbesondere bezüglich veralteter Technik, komplexer Prozesse un...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre am Universitätsklinikum AKH Wien wird insgesamt positiv bewertet, wobei die Kolleg:innen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Einige Nutzer:innen schätzen besonders das familiäre Umfeld in ihren Abteilungen und die Vielfalt unter den Mitarbeiter:innen unabhängig von Alter, Herkunft oder Position. Allerdings werden auch Herausforderungen wie ausgeprägte hierarchische Strukturen, mangelnde Wertschätzung und unzureichende abteilungsübergreifende Kommunikation erwähnt. Während die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Stationsebene positiv gesehen wird, berichten einige Mitarbeiter:innen von fehlender Unterstützung bei Problemen und davon, dass Ärzt:innen gelegentlich arrogant auftreten. Trotz dieser Kritikpunkte sorgt der gute Zusammenhalt unter den Kolleg:innen für eine überwiegend positive Arbeitsatmosphäre.
Die Kommunikation im Universitätsklinikum AKH Wien wird von den Mitarbeiter:innen durchwachsen bewertet. Während einige die gute Stimmung, die Vernetzung unter Kolleg:innen und die wertschätzende interprofessionelle Kommunikation auf Augenhöhe positiv hervorheben, gibt es auch deutliche Kritik. Problematisch erscheint vor allem die hierarchische Struktur, bei der sich normale Mitarbeiter:innen oft nicht ernst genommen fühlen. Die Kommunikation nach oben wird als schwierig beschrieben, und das Management reagiert auf Anliegen häufig mit Standardaussagen wie "da kann man nichts machen" oder "weil ich es sage". Auch der Informationsfluss stockt teilweise, besonders bei Abwesenheit von Vorgesetzten. Die interdisziplinäre Kommunikation wird unterschiedlich wahrgenommen – während einige sie als gut beschreiben, beklagen andere, dass sie kaum stattfindet.
Die Bewertungen zum Vorgesetztenverhalten am Universitätsklinikum AKH Wien zeigen ein gemischtes Bild. Einerseits wird die direkte Führungsebene von einigen Mitarbeiter:innen als verständnisvoll, wertschätzend und unterstützend beschrieben, besonders wenn es um familiäre Angelegenheiten geht. Andererseits berichten einige Nutzer:innen von Problemen mit der höheren Führungsebene, die als arrogant und distanziert wahrgenommen wird. Teamleiter:innen werden zwar als freundlich beschrieben, erscheinen jedoch in manchen Bewertungen als machtlos.
Die hierarchische Struktur wird als teilweise problematisch empfunden, wobei einige Mitarbeiter:innen das Gefühl haben, nicht ausreichend wertgeschätzt zu werden. Besonders kritisch werden Situationen bewertet, in denen Führungskräfte Druck auf Eltern in Karenz ausüben. Während also die unmittelbare Führungsebene überwiegend positiv wahrgenommen wird, gibt es deutliche Kritik an der oberen Managementebene, was insgesamt zu einer ausgewogenen Gesamtbewertung führt.
Der Kollegenzusammenhalt im Universitätsklinikum AKH Wien wird insgesamt positiv bewertet. Einige Mitarbeiter:innen berichten von ausgezeichneter Teamarbeit, wobei in manchen Abteilungen der beste Zusammenhalt erlebt wurde, den sie je hatten. Es wird geschätzt, dass der Beschäftigungsstatus (Stadt Wien, Zeitarbeit oder Meduni) keine Rolle spielt und alle vereint sind. In manchen Teams gibt es starke private und berufliche Unterstützung untereinander. Gleichzeitig zeigen die Bewertungen auch einige Herausforderungen: Es gibt Gruppenbildungen, besonders altersstratifiziert, und die Qualität des Zusammenhalts kann schwanken. Wenige Nutzer:innen empfinden das Arbeitsklima als hierarchisch geprägt, wobei Druck von oben und gegenseitiges Ausspielen als problematisch angesehen werden.
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