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Valiant 
TMS
Bewertung

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Ohjemine

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Linz gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht besteht vor allem bei der Führung und der Transparenz deutlicher Verbesserungsbedarf. Führung sollte fachlich kompetent, verlässlich und vor allem auch durch eigenes Handeln vorgelebt werden. Zusagen - insbesondere zu Coaching, Entwicklungsmöglichkeiten und notwendigen Arbeitsmitteln - sollten eingehalten werden.

Ebenso wichtig wären eine transparente und faire Kommunikation sowie ein Umfeld, in dem kritisches Feedback möglich ist, ohne dass MitarbeiterInnen dadurch Nachteile befürchten müssen.

Persönliche Nähe zur Führungsebene sollte aus meiner Sicht keine Voraussetzung dafür sein, gehört oder gefördert zu werden.

Die hohe Fluktuation innerhalb der Abteilung sollte aus meiner Sicht ebenfalls Anlass sein, die Führungsstrukturen und den Umgang mit MitarbeiterInnen kritisch zu hinterfragen.

Ich hätte diese Punkte gerne in einem persönlichen Offboarding-Gespräch ausführlicher und konstruktiv erläutert. Ein solche Gespräch wurde jedoch nicht angeboten bzw. durchgeführt. Dadurch blieb leider auch die Möglichkeit ungenutzt, direktes Feedback zu den genannten Themen zu geben und mögliche Ursachen für die Entwicklung in der Abteilung offen zu besprechen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Team habe ich als deutlich belastet erlebt. Der Umgang war teilweise von Spannungen geprägt. Ich habe erlebt, dass die Führungskraft eine Kollegin in einer Weise behandelt hat, die ich als persönlich abwertend und unangemessen empfunden habe.

Image

Das Unternehmen hat nach außen grundsätzlich einen professionellen Aufritt.

Die wiederholt wahrgenommene Unzufriedenheit unter MitarbeiterInnen und die hohe Fluktuation wirken sich aus meiner Sicht jedoch negativ auf das Arbeitgeberimage aus. Wenn sich innerhalb des Unternehmens zunehmend kritisch über die Arbeitsbedingungen und Führung geäußert wird, hinterlässt das langfristig keine guten Eindruck - weder bei bestehenden noch bei potenziellen MitarbeiterInnen.

Work-Life-Balance

Meine persönliche Work-Life-Balance war insgesamt in Ordnung. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Arbeitsbelastung und insbesondere die Übernahme von Verantwortung innerhalb der Abteilung nicht gleichmäßig verteilt waren. Diese Unterschiede empfand ich als frustrierend.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung habe ich trotz großer Motivation als unzureichend erlebt. So wurden mir von der Führungskraft unter anderem ein Coaching zugesagt, das nie umgesetzt wurde.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war in Ordnung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zum Umweltbewusstsein des Unternehmens kann ich keine fundierte Auskunft geben, da dies in meinem Arbeitsalltag keine wesentliche Rolle gespielt hat.

Das Sozialbewusstsein des Unternehmens sehe ich kritisch. Die aus meiner Sicht hohe Fluktuation und die zunehmenden Kündigungen haben bei mir den Eindruck hinterlassen, dass langfristige Mitarbeiterbindung und soziale Verantwortung nicht immer ausreichend im Vordergrund stehen.

Kollegenzusammenhalt

Die Fluktuation innerhalb der Abteilung war bereits vor Übernahme durch die aktuelle Führungskraft vergleichsweise hoch. Seit der Übernahme hat sie aus meiner Wahrnehmung jedoch ein Ausmaß angenommen, das deutlich über das bisher Gewohnte hinausgeht. Die hohe personelle Veränderung hat zusätzlich dazu beigetragen, dass sich kein stabiler und nachhaltiger Teamzusammenhalt entwickeln konnte.

Umgang mit älteren Kollegen

Den Umgang mit älteren und langjährigen MitarbeiterInnen habe ich kritisch wahrgenommen. Es kam wiederholt zu Kündigungen, wobei auch MitarbeiterInnen betroffen waren, die bereits kurz vor der Pensionierung standen. Besonders nachdenklich gemacht hat mich, dass selbst langjährige MitarbeiterInnen offenbar keine besondere Arbeitsplatzsicherheit hatten. Insgesamt entstand bei mir der Eindruck einer hohen Austauschbarkeit von MitarbeiterInnen - unabhängig davon, wie lange sie bereits im Unternehmen tätig waren.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten habe ich als sehr enttäuschend erlebt. Aus meiner Sicht fehlte es der Führungskraft an fachlicher Kenntnis, um meinen Arbeitsbereich kompetent zu führen. Ich hatte zudem wederholt den Eindruck, dass Verantwortung und operative Arbeit nicht in dem Maß übernommen wurden, wie es von einer Führungskraft zu erwarten wäre. Zwischen den kommunizierten Ansprüchen und dem tatsächlich gelebten Führungsverhalten bestand für mich eine deutliche Diskrepanz.

Insgesamt habe ich die Führung als wenig fachlich fundiert, wenig unterstützend und nicht ausreichend eigenverantwortlich erlebt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen wurden durch fehlende Arbeitsmittel unnötig erschwert. Mir wurden notwendige Tools zugesagt, die ich für eine korrekte und effiziente Ausführung meiner Arbeit benötigt hätte. Trotz wiederholter Hinweise und Kenntnis der Situation wurden diese nicht bereitgestellt.

Kommunikation

Aus meiner Sicht entstand der Eindruck, dass Informationen nicht immer transparent mit dem gesamten Team geteilt wurden. Durch die enge persönliche Verbindung zwischen Führungskraft und deren Stellvertretung wurden offenbar Inhalte, die in informellen Gesprächen besprochen wurden, nicht allen KollegInnen gleichermaßen zugänglich gemacht, obwohl dies zur Arbeitserfüllung notwendig gewesen wäre. Das hat den Eindruck von Freunderlwirtschaft und Zwei-Klassen-Kommunikation verstärkt.

Auch die Town-Hall-Meetings mit dem CEO habe ich als wenig vertrauensbildend erlebt. Nach meinem Eindruck gingen MitarbeiterInnen daraus häufig eher verunsichert und verstört als motiviert hervor.

Gleichberechtigung

Ich hatte wiederholt den Eindruck, dass persönliche Nähe zur Führungsebene bei der Behandlung von MitarbeiterInnen eine größere Rolle spielte, als sie meiner Meinung nach spielen sollte. Dieser Eindruck beschränkte sich nicht nur auf meine Abteilung.

Aus meiner Sicht wurden MitarbeiterInnen, die sich stark mit der Führungsebene arrangierten und wenig kritisch auftraten, eher gefördert bzw. hatten es leichter. Wer hingegen offen Kritik äußerte oder Entscheidungen hinterfragte, musste mit deutlich mehr Gegenwind rechnen. Dadurch entstand für mich der Eindruck, dass nicht ausschließlich Leistung und fachliche Kompetenz ausschlaggebend waren, sondern auch das persönliche Nahverhältnis.

Interessante Aufgaben

Bei meiner Einstellung wurde mir ein anderes und fachlich anspruchsvolleres Aufgabenspektrum in Aussicht gestellt. Unter der neuen Führungskraft wurden diese Perspektiven jedoch nicht umgesetzt. Dadurch war ich in meiner tatsächlichen Tätigkeit fachlich deutlich unterfordert. Besonders enttäuschend war für mich, dass die ursprünglichen Erwartungen und die tatsächlich gebotenen Möglichkeiten erheblich auseinandergefallen sind.

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Arbeitgeber-Kommentar

Valiant TMS

Vielen Dank für deine Rückmeldung. Wir nehmen diese zur Kenntnis. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass Wahrnehmungen und Bewertungen im Arbeitsumfeld häufig unterschiedlich ausfallen. Die von dir angesprochenen Punkte spiegeln deine persönliche Sichtweise wider und lassen sich nicht uneingeschränkt verallgemeinern.
Wir bedauern, dass du deine Zeit im Unternehmen teilweise anders erlebt hast als beabsichtigt, und wünschen dir für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.
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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.