Intransparente Zwei-Klassen-Gesellschaft und veraltete Strukturen im Jahr 2026
Gut am Arbeitgeber finde ich
Professioneller, respektvoller Umgang auf fachlicher Ebene und eine solide technische Grundausstattung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Veraltete Strukturen und mangelnde Transparenz: Eine rein männliche Führungsebene im Jahr 2026 und das Festhalten an der 40-Stunden-Woche sind nicht mehr marktgerecht. Besonders kritisch ist die entstehende Zwei-Klassen-Gesellschaft: Während für die breite Masse starre Präsenzregeln gelten, genießen ausgewählte Personen (oft im Senior-Level) exklusive Privilegien wie mehr Homeoffice. Diese Ungleichbehandlung ohne klare Richtlinien und der Rückbau von Flexibilität wirken extrem unzeitgemäß
Verbesserungsvorschläge
Mehr interne Schulungen und Training-on-the-Job, bevor Mitarbeiter in die direkte Kundenbetreuung geschickt werden. Auch für die FK.
Die Gleichberechtigung in den oberen Führungsebenen muss dringend verbessert werden. Eine rein männliche Führungsebene wirkt heute wenig zeitgemäß und sendet das falsche Signal an weibliche Talente.
Arbeitsatmosphäre
Eher neutral bis angespannt. Es herrscht eine spürbare Grundbelastung; viele Kollegen wirken dauerhaft gestresst und überfordert. Ein echtes „Wir-Gefühl“ kommt unter diesen Bedingungen kaum auf.
Kommunikation
Immer wieder Meetings
Kollegenzusammenhalt
Professioneller und respektvoller Umgang. Die Kommunikation findet statt, wenn sie notwendig ist.
Work-Life-Balance
Ehemals die größte Stärke des Unternehmens, doch die Flexibilität wurde zuletzt stark eingeschränkt. Es findet eine Rückkehr zu altmodischen Präsenz-Modellen statt.
Vorgesetztenverhalten
Dringende Empfehlung für ein besseres Führungskräfte-Training! Eine unglückliche Auswahl oder mangelhafte Einarbeitung von FK führt hier spürbar zu Unzufriedenheit im Team.
Interessante Aufgaben
Stark abhängig von Erfahrung und Kompetenz. Zu oft herrscht das Prinzip "Learning by doing". Die Aufgaben wurden mit der Zeit leider repetitiv und boten wenig neue Reize.
Gleichberechtigung
Intransparente Zwei-Klassen-Gesellschaft bei Arbeitszeitmodellen. Während Senioren oft Flexibilität genießen, bleibt der Rest an starre Präsenzregeln. Die rein männliche Führungsebene unterstreicht den veralteten Eindruck für 2026.
Umgang mit älteren Kollegen
Relativ junges team.
Arbeitsbedingungen
Funktional, aber ausbaufähig. Die Büros bieten die nötige Grundausstattung, doch bei der geforderten Rückkehr zur Präsenzpflicht fehlt es massiv an Rückzugsorten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Neutral
Gehalt/Benefits
Nicht mehr marktgerecht. Im Vergleich zur direkten Konkurrenz liegt das Gehaltsgefüge spürbar darunter. Zudem ist die 40-Stunden-Woche als Standard für Vollzeit im Branchenvergleich und wirkt sich negativ auf die Attraktivität als Arbeitgeber aus.
Image
Fokus auf Image und Wachstum
Karriere/Weiterbildung
Stark limitiert. Echte Aufstiegschancen oder signifikante Weiterentwicklung scheinen fast ausschließlich an die Übernahme von Personalverantwortung gekoppelt zu sein. Fachkarrieren ohne Führungsfokus werden kaum gefördert, was das Organigramm sehr starr wirken lässt.
