173 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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173 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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173 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Teilweise spannende Aufgaben und Überlegungen.
Einige Führungskräfte bemühen sich sehr, möchten auch etwas verändern, können allerdings nicht, weil die meisten Entscheidungen nur von der Führungsriege getroffen werden dürfen.
Mitarbeitende werden in Kunden-Anlagen gut eingeschult und für sichere Arbeitsweise oft geschult.
Innerhalb von Teams gibt es Budgets, um Team-Events durchzuführen.
Projekt-Abschlussfeiern wurden in den letzten Jahren vermehrt realisiert - bei gut abgelaufenen Projekten darf zum Abschluss eine Feier organisiert werden.
Siehe Verbesserungsvorschläge - leider überwiegen die negativen Argumente in den letzten Jahren.
Keine "soziale Verantwortung" gegenüber Mitarbeitern mehr haben. Mitarbeiter, die nicht gut arbeiten sind kontraproduktiv für das Unternehmen und sollten gekündigt werden.
Viele freie Arbeitsplätze - oft wird kommuniziert, dass es 1 HO-Tag gibt pro Woche... die Büroplätze sind fast jeden Tag maximal zu 50% gefüllt. Ausnahmen streichen!
Gehaltserhöhungen je nach Leistung und Performance und nicht "gleich über alle verteilen"!
Führungskräfte tauschen - Führungskräfte müssen sozial, methodisch und technisch kompetent sein. Zeigt eine Führungskraft dies nicht, muss diese getauscht werden!
Wieder Weg von Quantität > Qualität! Qualität muss wieder eine größere Rolle spielen. Siehe Aussagen zu "weniger guten" Mitarbeitern.
Mehr Kommunikation und auch richtige Kommunikation von Führungsebene zu Mitarbeitern.
Abschaffung von weniger relevanten "Jour Fixes" die für alle Mitarbeiter der gesamten Firma (ganz Österreich) angeboten werden... meist sind kaum relevante Informationen enthalten.
Anreize für Mitarbeitende schaffen - Bonusgehalt wieder voll einführen oder andere Boni.
Neu eingeführter Betriebsrat wirkt (eher-) machtlos und auch ahnungslos. Einbindung von Betriebsrat in konzernrelevante Entscheidungen.
Bessere Einschulung von neuen Mitarbeitenden - diese werden "ins kalte Wasser geworfen", haben leider kaum Praxiserfahrung und erwerben diese auch kaum. Wiedereinführung des "Buddy-Systems" - jeder neue MA erhält einen "Buddy", der / die den MA die ersten sechs Monate begleitet.
Einführung von Kantinenbonus oder Mittags-Geld. Andere Unternehmen erhalten Boni für Kantinen oder Restaurants in der Nähe. VTU MA gehen leider leer aus und werden bei schlechterer Bezahlung noch mehr belastet, als MA in anderen Unternehmen.
Es wird bemüht, die Büros halbwegs interessant zu gestalten durch Pflanzen, die sich MA selbst aussuchen dürfen beispielsweise.
Vor einigen Jahren noch sehr gutes Image und oft angefragt, ohne an Kunden treten zu müssen. Mittlerweile wird (auch der wirtschaftlichen Lage geschuldet) VTU gemieden und es kommt immer öfter auf, dass VTU zu teuer ist oder VTU auf einer Blacklist ist und nicht mehr angefragt oder bestellt wird.
Kommt auf die Motivation und Qualität an - ist man ein Mitarbeiter, der / die gute Leistungen und gute Qualität abliefert, erhält man mehr Arbeit! Mitarbeiter, die "semi-gut" sind erhalten keine eigenen Projekte und schwingen eher mit. Überlastung der guten Mitarbeiter ist vorprogrammiert.
Früher - viele interne Schulungen, Besuch von externen Schulungen möglich, je nach Notwendigkeit. Es gibt weiterhin interne Schulungen. Laut meinem Wissensstand gibt es "1 Schulung pro Mitarbeiter pro Jahr".
Karriere - leider ist VTU zu einem "Sprungbrett" in andere Unternehmen geworden. Gut performende Mitarbeiter werden nach kürzester Zeit abgeworben und schlecht performende Mitarbeiter bleiben erhalten. Die Qualität sinkt dadurch leider weiter.
Laut Führungskräften sehr gute Bezahlung. Gehaltsanpassungen werden oft leider "gleich" hergegeben, anstatt motivierte und gute Mitarbeiter besser zu entlohnen, als "weniger gute". Vergleichsweise ist das Gehalt niedrig geworden, da teilweise in den letzten Jahren, die Gehälter unter der Inflation angepasst wurden. Bei Argumentationen um selbst 20-30€ mehr Gehalt (Brutto / Monat) wird seitens Führungskräfte leider bereits gemurrt, da Gehälter fix eingepreist sind. Stundensätze für externe Firmen werden immer über Inflation erhöht - Gehalt für Mitarbeitende leider oft darunter. Irgendwie müssen "schlechte" Mitarbeiter mitgezogen werden.
Benefits - siehe "Umwelt-/Sozialbewusstsein" - Autofahrer erhalten deutlich mehr Benefits, als Personen, die alternativ den Arbeitsweg antreten. Hin und wieder gibt es Aktionen, bei denen Mitarbeiter Rabatte erhalten. In der letzten Zeit allerdings sehr selten geworden.
Es wurde vor einigen Jahren als wichtiger gehandhabt, als heute. Es gibt Zuschüsse für Öffi-Tickets. Bei Parkplätzen für Autos schießt VTU einiges an Geld zu. Für Mitarbeitende, die mit dem Fahrrad kommen, gab es vor einigen Jahren einen konstenlosen Fahrradcheck oder das "Firmenradl". Leider gibt es den Fahrradcheck in meiner Niederlassung nicht mehr und man geht leer aus. Den größten Zuschuss bekommen aktuell Autofahrer... ich empfinde dies leider sehr bedenklich in der heutigen Zeit.
Mülltrennung läuft und wird groß geschrieben. Energiesparende Arbeitsweisen werden halbwegs gefördert - Licht ausschalten am Abend oder Netzteile ausschalten findet leider nicht statt.
Leider aus meiner Sicht eine NEGATIVE Entwicklung in den letzten paar Jahren.
Gut. Man kann sich auf viele Kollegen verlassen; leider werden Mitarbeiter, die weniger "gut" sind, oft gehalten, die dann in Projekten mitarbeiten, aber keinerlei Mehrwert für das Projekt haben - es werden also faktisch die Budgets von Projekten aufgebraucht, weil man div. Mitarbeitern keine eigenen Projekte geben kann.
"VTU hat eine soziale Verantwortung älteren Mitarbeitenden gegenüber" (Aussage einer Führungskraft). Mitarbeiter werden gehalten, selbst wenn sie kaum Mehrwert in Projekten liefern.
Einigen Führungskräften fehlt leider die "soziale" Kompetenz. Sie schauen nur auf den eigenen Erfolg und nicht auf den, des untergestellten Teams. Es gibt Führungskräfte die nur Teilzeit arbeiten, die dann zusätzlich auch noch regelmäßig im Home Office sind - teilweise sieht man Führungskräfte nur einen bis maximal zwei Tage in der Woche im Büro. Man muss der Fairness halber allerdings auch sagen, dass andere Führungskräfte auch sehr bemüht sind und auf das Team schauen! Generell sollten Führungskräfte, wenn ihnen div. Kompetenzen fehlen, den Posten an andere abgeben, die geeigneter sind.
Siehe Work-Life-Balance
Kommunikation seitens Führungsebene zu Mitarbeitern wird leider immer schlechter. Wenn, dann wirkt Führungsebene eher so, als würden sie sich selbst loben und alles sehr viel besser darzustellen, als es in der Realität ist. Innerhalb der Niederlassungen teilweise besser, wichtige Themen wie Boni oder die jährlichen "Gehaltsanpassungen" kommen leider immer erst im letzten Moment. Bis dahin wissen es teilweise die direkten Führungskräfte selbst nicht.
Läuft gut, soweit ich es beurteilen kann.
Kommt darauf an. Es gibt spannende Projekte in der Industrie. Leider gibt es auch 0815-Projekte, die weniger Kompetenz erfordern.
Leider sind die Zeiten vorbei
Siehe obere antworten!
Lohnanpassung
Ich wünsche mir eine marktgerechte und wettbewerbsfähige Anpassung der Gehälter, insbesondere im Vergleich zu den direkten Konkurrenten. Die Vergütung sollte die steigenden Anforderungen, die Verantwortung und die erbrachte Leistung der Mitarbeiter angemessen widerspiegeln. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung am Arbeitsmarkt sollte die Firma sicherstellen, dass gute Mitarbeiter langfristig gehalten werden können.
Effizienz und Strukturen
Aus meiner Sicht gibt es mittlerweile zu viele Strukturen und Positionen, bei denen der konkrete Mehrwert für das Unternehmen nicht immer erkennbar ist. Hier sollte man meiner Meinung nach kritisch hinterfragen, welche Positionen und Aufgaben tatsächlich benötigt werden und wo Ressourcen effizienter eingesetzt werden könnten. Eine Verschlankung der Strukturen und eine stärkere Fokussierung auf tatsächlich wertschöpfende Tätigkeiten würden der Firma meiner Meinung nach guttun.
Zwischen der heutigen Arbeitsatmosphäre und der Zeit, als ich 2018 angefangen habe, besteht für mich ein deutlicher Unterschied. Früher war der Umgang untereinander wesentlich persönlicher und familiärer. Durch das starke Wachstum der Firma hat sich die Atmosphäre aus meiner Sicht deutlich verändert. Der persönliche Austausch und das Gefühl der Verbundenheit sind dabei zunehmend verloren gegangen.
Von Jahr zu Jahr schlechter….
Bei der Work-Life-Balance sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Dass immer wieder Mitarbeiter an ihre Belastungsgrenzen kommen und teilweise sogar ein Burnout entwickeln, sollte aus meiner Sicht ein ernstes Warnsignal sein. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Mitarbeiter vor allem als Ressource bzw. „Ware“ betrachtet werden und die persönlichen Bedürfnisse und Belastungsgrenzen dabei zu wenig berücksichtigt werden. Hier wünsche ich mir wieder deutlich mehr Wertschätzung für den Menschen hinter der Arbeitskraft.
0 Chancen… außer man oder schlaft sich hoch
Unterbezahlt…der kollektiv ist aus dem letzten Jahrhundert…
Viele Grünwähler…
Durch das sehr schnelle Wachstum der Firma ist der persönliche Kollegenzusammenhalt aus meiner Sicht schwieriger geworden. Über die verschiedenen Standorte hinweg kennt man sich teilweise kaum noch persönlich. Viele Kollegen kennt man heute lediglich virtuell aus Teams-Meetings. Dadurch geht ein Stück des früheren Zusammenhalts und der persönlichen Verbindung verloren.
Beim Umgang zwischen den Generationen nehme ich ebenfalls Unterschiede wahr. Ältere und langjährig beschäftigte Kollegen genießen aus meiner Sicht teilweise einen deutlichen Vertrauens- und Anerkennungsvorsprung. Bei jüngeren Kollegen entsteht hingegen manchmal der Eindruck, dass ihnen aufgrund ihres Alters bzw. ihrer geringeren Betriebszugehörigkeit weniger zugetraut wird – nach dem Motto, dass sie „noch nicht wissen, was sie tun“. Ich denke, hier wäre es wichtig, Leistung und Kompetenz stärker unabhängig vom Alter zu betrachten und jüngeren Mitarbeitern mehr Vertrauen und Verantwortung zu geben.
Die Kommunikation mit meinem direkten Teamleiter funktioniert grundsätzlich gut. Allerdings ist auch hier deutlich zu spüren, dass er stark überlastet ist. Durch die Vielzahl an Projekten und Verantwortlichkeiten bleibt leider kaum Zeit für einen regelmäßigen persönlichen Austausch. Das ist weniger ein Problem der persönlichen Führung, sondern vielmehr eine Folge der aktuellen Arbeitsbelastung und der Vielzahl an Aufgaben.
Von Büro zu Büro unterschiedlich…
Auch bei der Kommunikation sehe ich einen deutlichen Unterschied zu früher. Als ich 2018 angefangen habe, gab es wesentlich mehr persönlichen Kontakt zu den Führungsebenen. Man hatte beispielsweise häufiger und unkomplizierter Kontakt zum CEO sowie zu den verschiedenen Leitern, egal ob West, Ost oder Süd. Auch der direkte Austausch mit den Mitarbeitern war wesentlich persönlicher. Heute ist vieles stärker distanziert und findet überwiegend über digitale Kanäle statt.
Bei der Gleichberechtigung sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Aus meiner Sicht werden Mitarbeiter am Standort Wien deutlich stärker berücksichtigt und haben wesentlich mehr Möglichkeiten als Kollegen an anderen Standorten. Wer beispielsweise in Tirol oder Linz arbeitet, hat teilweise deutlich weniger Möglichkeiten, sich einzubringen, weiterzuentwickeln oder von bestimmten Chancen zu profitieren. Hier würde ich mir eine stärkere Gleichbehandlung aller Standorte wünschen.
Bei den Aufgaben und Projekten fehlt mir zunehmend die Abwechslung und die Möglichkeit, an wirklich interessanten und erfolgreichen Projekten zu arbeiten. Häufig übernehmen wir Projekte, bei denen andere Firmen bereits gescheitert sind und müssen anschließend versuchen, die entstandenen Probleme auszubaden. Gleichzeitig entsteht dabei teilweise der Eindruck, dass unabhängig vom geleisteten Aufwand am Ende immer wieder neue Kritikpunkte gefunden werden und die Arbeit dadurch nicht ausreichend wertgeschätzt wird.
Unbedingt darauf achten, dass qualifizierte FK die Mitarbeitenden auch "gscheit" fördern und führen können. Der direkte Kontakt ist auch wichtig
Die Stimmung ist sehr gedrückt, und es zeichnet sich bereits Futterneid um Arbeitspakete ab. Es ist davon auszugehen, dass die Stimmung sehr bald kippen wird
Die VTU hat ziemlich abgebaut - Mehr und mehr Menschen wechseln zu anderen Firmen. Kunden sind vor allem genervt von Neulingen. Aber zur Verteidigung (der Neulinge): Diese hat man bis dato mit wichtigen Arbeitspakteten die einen wichtigen Lerneffekt hätten m.M. nach oft sitzenlassen. Auch fehlende Schulungen, die in der Vergangenheit sehr viel üppiger waren könnten dazu beigetragen haben.
es kann lange nichts sein und dann die Arbeit wie ein Wasserfall auf einen zukommen. Schwierig zu managen
Eher Einbahnstraße; ohne Teamleitung, also nur als Spezialist wird man sich schwer tun.
Mittelfeld bis gefühlt wenig
Ich kann dazu keine Stellung beziehen
Nach wie vor die Stärke der Firma, jedoch gibt es bereits starke Selektionstendenzen aufgrund von Arbeitspaketen die jemand bekommt, die jene Person interessanter darstellen lässt. So zu mindest meine Meinung
Ich kann dazu nichts sagen leider
Meines Erachtens leider sehr von sich selbst überzeugt und sehr stur. Geht kaum auf individuelle Wünsche ein und redet diese auch klein. Leider sind es oft Techniker:innen, die in eine Führungsposition "reinwachsen". Ich finde da sind Schulungen zu wenig.
Oft wenn Arbeitspakete da sind die wie ein Wasserfall auf einen einprasseln ist es nicht selten, dass jemand am WE sich noch dazusetzt.
Intransparenz was zukünftige Arbeitsauslastung angeht schädigt m.M. nach absolut das Vertrauen zur FK.
Passt soweit
Früher ja
Kaum vorhanden, da bei VTU fast nur Berufsanfänger arbeiten
Modell Schleudersitz. Spontane Kündigungen konnten jeden treffen. Von manchen Kollegen wusste man gar nicht, dass sie weg waren und hat es erst durch Nachfragen erfahren. Ich habe noch nie so viele Kollegen in kürzester Zeit unfreiwillig gehen sehen wie bei diesem Unternehmen. Von einem "sicheren Arbeitsplatz" sehr weit entfernt.
Die Kurve zeigt steil nach unten.
Schein nicht Sein
Das Beste der Firma.
Es wird viel geredet, dafür wenig gesagt.
Zusammenhalt unter direkten Kolleg:innen ist gut, ansonsten kommt es immer aufs Projekt und die jeweilige Führungskraft bzw PL an. Von sehr gut bis sehr schlecht war in den letzten Jahren schon alles dabei.
Mein Eindruck ist, dass die VTU lange ein gutes Image hatte, das die letzten Jahre durch die Wiederkehrenden Verkäufe, Fokus auf Wachstum, MA-Fluktuation, etc langsam bröckelt
Teilweise sehr spontane Entsendung zu DR, die sich vom vereinbarten kurzen zeitlichen Rahmen auf mehrere Monate ausweiten. Im Rahmen von DR regelmäßig Arbeitseinsatz ohne Möglichkeit zur Mittagspause und über 12h erforderlich. Stunden müssen dann umgeschrieben werden, sodass es im legalen Rahmen zu sein scheint.
Auszahlung aller Stunden über 10h, nach 20:00 und ab Samstag Nachmittag. So entstehen tw. trotz hoher Arbeitslast Minusstunden.
In Planungsprojekten wird maximale Flexibilität von den MA verlangt, also sowohl spontan sehr viel zu arbeiten, also auch spontan ZA zu nehmen.
Ist Urlaub beantragt und freigegeben, kann dieser konsumiert werden, auch in größerem Rahmen.
HO-Möglichkeit 1-2 Tage wenn man nicht auf DR muss.
Wenig Möglichkeiten zur Karriere oder Weiterentwicklung / Weiterbildung. Wenig externe Schulungen möglich, falls doch passen sie tw. nicht zum Fachbereich in dem man arbeitet.
Gehalt deutlich unter Branchendurchschnitt, auch im Vgl. zu anderen Planungsunternehmen um Graz. Consulting Kollektiv der zwar überbezahlt wird, jedoch deutlich unter Metaller / Chemieindustrie / Pharma. Diäten vergleichsweise niedrig. Gehaltsverhandlungen nicht möglich, Gehaltsanpassungen tw. unter Inflation.
Die Firma gibt sich nach außen hin sehr nachhaltigkeitsfokussiert, nach innen wirkt es aber tw. nach Greenwashing.
Das Positivste an der VTU.
Älteren Kollegen kommt seitens der FK wenig Wertschätzung zuteil, zudem waren deren letzte Gehaltsanpassungen oftmals unter der Inflation.
Die Qualität der direkten Führungskräfte ist sehr unterschiedlich: von engagiert, unterstützend und auf Weiterentwicklung ausgerichtet bis hin zu chaotischer Führung, eingeschränkter Erreichbarkeit, stark hierarchischem Führungsverständnis und wenig nachvollziehbaren Entscheidungen.
Bei der Besetzung der höheren Führungsebenen habe ich den Eindruck, dass vor allem Anpassung an bestehende Hierarchien und Erwartungshaltungen entscheidend sind. Dadurch wirkt die Unternehmenskultur teilweise wenig offen für kritische Perspektiven und unabhängiges Denken.
Modernes Bürogebäude mit Stehtischen, es gibt eine Küche um selbst Essen zuzubereiten und die Möglichkeit zum HO für 1-2 Tage die Woche. Leider weder Kantine noch Vergünstigungen für die umliegende Gastronomie.
Die firmeninterne Kommunikation hat sich aus meiner Sicht in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Entscheidungen und Informationen, die Mitarbeitende unmittelbar betreffen, werden teilweise sehr spät oder nur eingeschränkt kommuniziert.
So finden beispielsweise keine Gehaltsgespräche mehr statt und Informationen zu Gehaltsanpassungen werden teilweise bis kurz vor der Auszahlung nicht transparent weitergegeben. Auch Einsatzplanung und Ressourcensteuerung wirken häufig kurzfristig: Informationen zu Projekten, Auslastung oder längeren Dienstreisen werden teilweise erst sehr kurzfristig kommuniziert, was eine verlässliche private und berufliche Planung erschwert.
Bei geringer Auslastung war es wiederholt der Fall, dass Mitarbeitende unter Druck gesetzt werden kurzfristig Urlaub oder Zeitausgleich in Anspruch zu nehmen, anstatt gemeinsam nach alternativen Lösungen zu suchen.
Die Führungsetage ist zum größten Teil männlich besetzt, auch bei den Gehältern und Aufstiegsmöglichkeiten scheinen Männer gegenüber Frauen bevorzugt zu werden.
Abhängig davon, wann man als Ressource frei wird und welches Projekt man zugeteilt bekommt. Meist jedoch fachlich interessant.
Rein menschlich habe ich mich in der VTU sehr wohl gefühlt. Man lernt viele Leute und Bereiche in der Pharmaimdustie kennen.
Obwohl die VTU teurer als die Konkurrenz ist, verdient man schlecht, auch im Vergleich mit anderen Unternehmen im Consulting-Bereich. Mit dem KV der Chemischen Industrie kann sowieso nicht mit gehalten werden. 40 Stunden Vollzeit anstatt 38, deutlich geringere Bezahlung, teilweise deutlich höhere Arbeitslast im Vergleich zur Arbeit beim Kunden. Leider empfinde ich es sowohl dem Kunden sowie dem Mitarbeiter gegenüber als etwas unethisch, wenn komplett unerfahrene Mitarbeiter für Aufgaben verkauft werden, für die sie definitiv (noch) nicht qualifiziert sind. Standorte die schlecht laufen sowie weniger motivierte Mitarbeiter werden von welchen die gut performen mitgetragen, was zu Frust führt.
Die VTU betont intern gerne, dass das Knowhow der Mitarbeiter ihr höchstes Gut sei, in der Realität scheint jedoch eine hohe Personalfluktuation einkalkuliert zu sein. Die Entlohnung muss besser werden oder die 40 Stunden müssen auf 38h reduziert werden. Wenn man wo anders mehrere hundert Euro mehr für 5% weniger Arbeitsstunden bekommt, fehlt vielen die Motivation um langfristig bei der VTU zu bleiben. Bis zur Ebene der Standortleitung schrint die VTU bemüht zu sein un die Mitarbeiter zu halten, jedoch wird seitens Management blockiert. Es wird lieber in Kauf genommen Leute gehen zu lassen die sich Knowhow angeeignet haben anstatt besser zu bezahlen. Hier wird bei der VTU leider zu kurzfristig gedacht. Die Konkurrenz wird immer stärker und Kunden sind bereits von der Personalfluktuation genervt.
Kollegen sind super, Auslastung und Stress aber ungleich verteilt. Das Verhältnis von Verantwortung und Entlohnung stimmt nicht. Die Kunden lassen einen teilweise spüren, dass man der Dienstleister ist.
Wird schlechter, Quantität statt Qualität. Hauptsache wachsen und möglichst viele Stunden verkaufen. Bis auf wenige Ausnahmen verlassen viele Mitarbeiter nach ein paar Jahren die Firma und dem Kunden werden laufend Anfänger geschickt, was nicht gut ankommt. Hier wird seitens VTU leider nur kurzfristig gedacht.
Möglichkeit auf Homeoffice und fehlende Kernzeit sind gut, vor allem für Personen mit Kindern. In stressigen Projektphasen wird viel von einem verlangt (z.b. Wochenendarbeit oder Dienste, die auch über 12 Stunden gehen können).
Nach 2-3 Jahren besteht die Möglichkeit auf eine externe Schulung.
40 Stundenwoche und geringe Gehaltssprünge, die nicht wirklich von der Leistung abhängen. Die Gehaltserhöhungen lagen teilweise unter der Inflation.
Gut
Großes Plus der VTU, leider aber seit kürzerem eine hohe Fluktuation
Siehe Punkt "Gleichberechtigung"
Hängt stark vom Teamlead ab. Von ausgezeichnet (in meinem Fall) bis schlecht (von Ex-Kollegen) ist alles dabei.
Oft viel Druck in den Projekten. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice ermöglichen grundsätzlich eine gute Einteilung der Arbeit. In intensiven Projektphasen ist die Arbeitsbelastung jedoch hoch, mit langen Tagen und gelegentlicher Wochenendarbeit. Das gute Arbeitsklima trägt viel dazu bei, diese Phasen zu bewältigen. Bei der ergonomischen Ausstattung (höhenverstellbare Tische) wäre noch Luft nach oben.
Sehr gut, hierfür gibt es regelmäßige Termine.
(Zu) Gut? Teamleads bekommen für Gehaltserhöhungen ein gewisses Budget zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Gleichberechtigung wird Leistung nicht wirklich honoriert. Ein paar wenige Euro Brutto mehr wenn man sich wirklich anstrengt und Stress hat im Vergleich zu jemanden der sich über zu geringe Auslastung beschwert ist keine gute Motivation um zukünftig weiter die selbe Leistung zu bringen. Wer sich bemüht, wird eher mit mehr Arbeit belohnt als mit mehr Geld, während andere eine ruhige Kugel schieben und vom System profitieren.
Glückssache, je nach dem, was für Projekte anstehen.
Gut
Homeoffice und flexible Arbeitszeiten
Interne Schulungen super, insgesamt sehr begrenzt.
Vergleichsweise mittelmäßig
Soweit möglich gut
Bisher nur Positives erlebt
Würde mir auch ältere und erfahrene Kollegen wünschen, viele Berufseinsteiger
Super bis auf 40h Woche
Flache Hierarchien sind super, Führungskräfte oft zeitlich nicht erreichbar.
Projektabhängig.
Wie oben genannt die Kommunikation
Bedachtere Kommunikation um Unsicherheiten vor Allem neuer Mitarbeiter vorzubeugen.
Klima innerhalb des Teams ist super.
Kommunikation von Unternehmensführung manchmal angespannt. Entscheidungen werden gefühlt so getroffen dass die Firma nach außen hin für einen potentiellen Verkauf gut da steht. Fragwürdige Einstellungen von hohen Tieren die alle aus alten Firmen des neuen CEOs stammen und sehr teure Firmenwägen und vermutlich auch Gehälter beziehen, während beim normalen Mitarbeiter auf Produktivität gepocht wird, während man sich nicht sicher ist ob man bald zerschlagen wird. Schlägt auf die allgemeine Stimmung.
Unternehmen ist sehr entgegenkommend.
Natürlich müssen es dir Projekte auch erlauben, aber von Arbeitgeberseite sehr darauf bedacht.
Leider keine oder kaum Budgets für Fortbildungen mehr
Essensgutscheine, Sodexo,... steuerfrei für Arbeitgeber und Arbeitnehmer als Alternative zu Boni oder höheren Gehaltsabschlüssen (falls diese für das Unternehmen eben nicht leistbar sind) wären wünschenswert.
Direkte Vorgesetzte ist eine Führungskraft wie man es sich nur wünschen kann.
Geschäftsführung sieht leider gefühlt die Mitarbeiter selbst nicht mehr. Sehr schade, das war jahrelang einer der Hauptverzeichnis der VTU.
Meetingräume sind leider sehr hellhörig und IT Hardware teilweise recht alt.
Innerhalb der Abteilung und auch des Departments sehr gut. Von Unternehmensführung gefühlt nicht immer sehr auf die Wirkung bedachte oder strukturierte Kommunikation wird aber besser.
Projektbericht unterschiedlich
Hört auf die etablierten Führungskräfte.
Führungskräften aus früheren Zeiten agieren nach wie vor gut und entsprechend der früheren Werte des Unternehmens.
Neue oberste Ebene ist ausschließlich zahlengetrieben aber ohne Strategie.
Die oberste völlig neue besetzte C-Ebene der Firmenhirarchie agiert völlig unstrukturiert und ohne jegliche Kommunikation mit den bestehenden Führungskräften.
So verdient kununu Geld.