Lauf, Forrest, lauf!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider sind die Zeiten vorbei
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe obere antworten!
Verbesserungsvorschläge
Lohnanpassung
Ich wünsche mir eine marktgerechte und wettbewerbsfähige Anpassung der Gehälter, insbesondere im Vergleich zu den direkten Konkurrenten. Die Vergütung sollte die steigenden Anforderungen, die Verantwortung und die erbrachte Leistung der Mitarbeiter angemessen widerspiegeln. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung am Arbeitsmarkt sollte die Firma sicherstellen, dass gute Mitarbeiter langfristig gehalten werden können.
Effizienz und Strukturen
Aus meiner Sicht gibt es mittlerweile zu viele Strukturen und Positionen, bei denen der konkrete Mehrwert für das Unternehmen nicht immer erkennbar ist. Hier sollte man meiner Meinung nach kritisch hinterfragen, welche Positionen und Aufgaben tatsächlich benötigt werden und wo Ressourcen effizienter eingesetzt werden könnten. Eine Verschlankung der Strukturen und eine stärkere Fokussierung auf tatsächlich wertschöpfende Tätigkeiten würden der Firma meiner Meinung nach guttun.
Arbeitsatmosphäre
Zwischen der heutigen Arbeitsatmosphäre und der Zeit, als ich 2018 angefangen habe, besteht für mich ein deutlicher Unterschied. Früher war der Umgang untereinander wesentlich persönlicher und familiärer. Durch das starke Wachstum der Firma hat sich die Atmosphäre aus meiner Sicht deutlich verändert. Der persönliche Austausch und das Gefühl der Verbundenheit sind dabei zunehmend verloren gegangen.
Kommunikation
Auch bei der Kommunikation sehe ich einen deutlichen Unterschied zu früher. Als ich 2018 angefangen habe, gab es wesentlich mehr persönlichen Kontakt zu den Führungsebenen. Man hatte beispielsweise häufiger und unkomplizierter Kontakt zum CEO sowie zu den verschiedenen Leitern, egal ob West, Ost oder Süd. Auch der direkte Austausch mit den Mitarbeitern war wesentlich persönlicher. Heute ist vieles stärker distanziert und findet überwiegend über digitale Kanäle statt.
Kollegenzusammenhalt
Durch das sehr schnelle Wachstum der Firma ist der persönliche Kollegenzusammenhalt aus meiner Sicht schwieriger geworden. Über die verschiedenen Standorte hinweg kennt man sich teilweise kaum noch persönlich. Viele Kollegen kennt man heute lediglich virtuell aus Teams-Meetings. Dadurch geht ein Stück des früheren Zusammenhalts und der persönlichen Verbindung verloren.
Work-Life-Balance
Bei der Work-Life-Balance sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Dass immer wieder Mitarbeiter an ihre Belastungsgrenzen kommen und teilweise sogar ein Burnout entwickeln, sollte aus meiner Sicht ein ernstes Warnsignal sein. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Mitarbeiter vor allem als Ressource bzw. „Ware“ betrachtet werden und die persönlichen Bedürfnisse und Belastungsgrenzen dabei zu wenig berücksichtigt werden. Hier wünsche ich mir wieder deutlich mehr Wertschätzung für den Menschen hinter der Arbeitskraft.
Vorgesetztenverhalten
Die Kommunikation mit meinem direkten Teamleiter funktioniert grundsätzlich gut. Allerdings ist auch hier deutlich zu spüren, dass er stark überlastet ist. Durch die Vielzahl an Projekten und Verantwortlichkeiten bleibt leider kaum Zeit für einen regelmäßigen persönlichen Austausch. Das ist weniger ein Problem der persönlichen Führung, sondern vielmehr eine Folge der aktuellen Arbeitsbelastung und der Vielzahl an Aufgaben.
Interessante Aufgaben
Bei den Aufgaben und Projekten fehlt mir zunehmend die Abwechslung und die Möglichkeit, an wirklich interessanten und erfolgreichen Projekten zu arbeiten. Häufig übernehmen wir Projekte, bei denen andere Firmen bereits gescheitert sind und müssen anschließend versuchen, die entstandenen Probleme auszubaden. Gleichzeitig entsteht dabei teilweise der Eindruck, dass unabhängig vom geleisteten Aufwand am Ende immer wieder neue Kritikpunkte gefunden werden und die Arbeit dadurch nicht ausreichend wertgeschätzt wird.
Gleichberechtigung
Bei der Gleichberechtigung sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Aus meiner Sicht werden Mitarbeiter am Standort Wien deutlich stärker berücksichtigt und haben wesentlich mehr Möglichkeiten als Kollegen an anderen Standorten. Wer beispielsweise in Tirol oder Linz arbeitet, hat teilweise deutlich weniger Möglichkeiten, sich einzubringen, weiterzuentwickeln oder von bestimmten Chancen zu profitieren. Hier würde ich mir eine stärkere Gleichbehandlung aller Standorte wünschen.
Umgang mit älteren Kollegen
Beim Umgang zwischen den Generationen nehme ich ebenfalls Unterschiede wahr. Ältere und langjährig beschäftigte Kollegen genießen aus meiner Sicht teilweise einen deutlichen Vertrauens- und Anerkennungsvorsprung. Bei jüngeren Kollegen entsteht hingegen manchmal der Eindruck, dass ihnen aufgrund ihres Alters bzw. ihrer geringeren Betriebszugehörigkeit weniger zugetraut wird – nach dem Motto, dass sie „noch nicht wissen, was sie tun“. Ich denke, hier wäre es wichtig, Leistung und Kompetenz stärker unabhängig vom Alter zu betrachten und jüngeren Mitarbeitern mehr Vertrauen und Verantwortung zu geben.
Arbeitsbedingungen
Von Büro zu Büro unterschiedlich…
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viele Grünwähler…
Gehalt/Benefits
Unterbezahlt…der kollektiv ist aus dem letzten Jahrhundert…
Image
Von Jahr zu Jahr schlechter….
Karriere/Weiterbildung
0 Chancen… außer man oder schlaft sich hoch