Leider Abwärtstrend - Verbesserung unter Mitarbeitenden kaum zu spüren
Gut am Arbeitgeber finde ich
Teilweise spannende Aufgaben und Überlegungen.
Einige Führungskräfte bemühen sich sehr, möchten auch etwas verändern, können allerdings nicht, weil die meisten Entscheidungen nur von der Führungsriege getroffen werden dürfen.
Mitarbeitende werden in Kunden-Anlagen gut eingeschult und für sichere Arbeitsweise oft geschult.
Innerhalb von Teams gibt es Budgets, um Team-Events durchzuführen.
Projekt-Abschlussfeiern wurden in den letzten Jahren vermehrt realisiert - bei gut abgelaufenen Projekten darf zum Abschluss eine Feier organisiert werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe Verbesserungsvorschläge - leider überwiegen die negativen Argumente in den letzten Jahren.
Verbesserungsvorschläge
Keine "soziale Verantwortung" gegenüber Mitarbeitern mehr haben. Mitarbeiter, die nicht gut arbeiten sind kontraproduktiv für das Unternehmen und sollten gekündigt werden.
Viele freie Arbeitsplätze - oft wird kommuniziert, dass es 1 HO-Tag gibt pro Woche... die Büroplätze sind fast jeden Tag maximal zu 50% gefüllt. Ausnahmen streichen!
Gehaltserhöhungen je nach Leistung und Performance und nicht "gleich über alle verteilen"!
Führungskräfte tauschen - Führungskräfte müssen sozial, methodisch und technisch kompetent sein. Zeigt eine Führungskraft dies nicht, muss diese getauscht werden!
Wieder Weg von Quantität > Qualität! Qualität muss wieder eine größere Rolle spielen. Siehe Aussagen zu "weniger guten" Mitarbeitern.
Mehr Kommunikation und auch richtige Kommunikation von Führungsebene zu Mitarbeitern.
Abschaffung von weniger relevanten "Jour Fixes" die für alle Mitarbeiter der gesamten Firma (ganz Österreich) angeboten werden... meist sind kaum relevante Informationen enthalten.
Anreize für Mitarbeitende schaffen - Bonusgehalt wieder voll einführen oder andere Boni.
Neu eingeführter Betriebsrat wirkt (eher-) machtlos und auch ahnungslos. Einbindung von Betriebsrat in konzernrelevante Entscheidungen.
Bessere Einschulung von neuen Mitarbeitenden - diese werden "ins kalte Wasser geworfen", haben leider kaum Praxiserfahrung und erwerben diese auch kaum. Wiedereinführung des "Buddy-Systems" - jeder neue MA erhält einen "Buddy", der / die den MA die ersten sechs Monate begleitet.
Einführung von Kantinenbonus oder Mittags-Geld. Andere Unternehmen erhalten Boni für Kantinen oder Restaurants in der Nähe. VTU MA gehen leider leer aus und werden bei schlechterer Bezahlung noch mehr belastet, als MA in anderen Unternehmen.
Arbeitsatmosphäre
Es wird bemüht, die Büros halbwegs interessant zu gestalten durch Pflanzen, die sich MA selbst aussuchen dürfen beispielsweise.
Kommunikation
Kommunikation seitens Führungsebene zu Mitarbeitern wird leider immer schlechter. Wenn, dann wirkt Führungsebene eher so, als würden sie sich selbst loben und alles sehr viel besser darzustellen, als es in der Realität ist. Innerhalb der Niederlassungen teilweise besser, wichtige Themen wie Boni oder die jährlichen "Gehaltsanpassungen" kommen leider immer erst im letzten Moment. Bis dahin wissen es teilweise die direkten Führungskräfte selbst nicht.
Kollegenzusammenhalt
Gut. Man kann sich auf viele Kollegen verlassen; leider werden Mitarbeiter, die weniger "gut" sind, oft gehalten, die dann in Projekten mitarbeiten, aber keinerlei Mehrwert für das Projekt haben - es werden also faktisch die Budgets von Projekten aufgebraucht, weil man div. Mitarbeitern keine eigenen Projekte geben kann.
Work-Life-Balance
Kommt auf die Motivation und Qualität an - ist man ein Mitarbeiter, der / die gute Leistungen und gute Qualität abliefert, erhält man mehr Arbeit! Mitarbeiter, die "semi-gut" sind erhalten keine eigenen Projekte und schwingen eher mit. Überlastung der guten Mitarbeiter ist vorprogrammiert.
Vorgesetztenverhalten
Einigen Führungskräften fehlt leider die "soziale" Kompetenz. Sie schauen nur auf den eigenen Erfolg und nicht auf den, des untergestellten Teams. Es gibt Führungskräfte die nur Teilzeit arbeiten, die dann zusätzlich auch noch regelmäßig im Home Office sind - teilweise sieht man Führungskräfte nur einen bis maximal zwei Tage in der Woche im Büro. Man muss der Fairness halber allerdings auch sagen, dass andere Führungskräfte auch sehr bemüht sind und auf das Team schauen! Generell sollten Führungskräfte, wenn ihnen div. Kompetenzen fehlen, den Posten an andere abgeben, die geeigneter sind.
Interessante Aufgaben
Kommt darauf an. Es gibt spannende Projekte in der Industrie. Leider gibt es auch 0815-Projekte, die weniger Kompetenz erfordern.
Gleichberechtigung
Läuft gut, soweit ich es beurteilen kann.
Umgang mit älteren Kollegen
"VTU hat eine soziale Verantwortung älteren Mitarbeitenden gegenüber" (Aussage einer Führungskraft). Mitarbeiter werden gehalten, selbst wenn sie kaum Mehrwert in Projekten liefern.
Arbeitsbedingungen
Siehe Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurde vor einigen Jahren als wichtiger gehandhabt, als heute. Es gibt Zuschüsse für Öffi-Tickets. Bei Parkplätzen für Autos schießt VTU einiges an Geld zu. Für Mitarbeitende, die mit dem Fahrrad kommen, gab es vor einigen Jahren einen konstenlosen Fahrradcheck oder das "Firmenradl". Leider gibt es den Fahrradcheck in meiner Niederlassung nicht mehr und man geht leer aus. Den größten Zuschuss bekommen aktuell Autofahrer... ich empfinde dies leider sehr bedenklich in der heutigen Zeit.
Mülltrennung läuft und wird groß geschrieben. Energiesparende Arbeitsweisen werden halbwegs gefördert - Licht ausschalten am Abend oder Netzteile ausschalten findet leider nicht statt.
Leider aus meiner Sicht eine NEGATIVE Entwicklung in den letzten paar Jahren.
Gehalt/Benefits
Laut Führungskräften sehr gute Bezahlung. Gehaltsanpassungen werden oft leider "gleich" hergegeben, anstatt motivierte und gute Mitarbeiter besser zu entlohnen, als "weniger gute". Vergleichsweise ist das Gehalt niedrig geworden, da teilweise in den letzten Jahren, die Gehälter unter der Inflation angepasst wurden. Bei Argumentationen um selbst 20-30€ mehr Gehalt (Brutto / Monat) wird seitens Führungskräfte leider bereits gemurrt, da Gehälter fix eingepreist sind. Stundensätze für externe Firmen werden immer über Inflation erhöht - Gehalt für Mitarbeitende leider oft darunter. Irgendwie müssen "schlechte" Mitarbeiter mitgezogen werden.
Benefits - siehe "Umwelt-/Sozialbewusstsein" - Autofahrer erhalten deutlich mehr Benefits, als Personen, die alternativ den Arbeitsweg antreten. Hin und wieder gibt es Aktionen, bei denen Mitarbeiter Rabatte erhalten. In der letzten Zeit allerdings sehr selten geworden.
Image
Vor einigen Jahren noch sehr gutes Image und oft angefragt, ohne an Kunden treten zu müssen. Mittlerweile wird (auch der wirtschaftlichen Lage geschuldet) VTU gemieden und es kommt immer öfter auf, dass VTU zu teuer ist oder VTU auf einer Blacklist ist und nicht mehr angefragt oder bestellt wird.
Karriere/Weiterbildung
Früher - viele interne Schulungen, Besuch von externen Schulungen möglich, je nach Notwendigkeit. Es gibt weiterhin interne Schulungen. Laut meinem Wissensstand gibt es "1 Schulung pro Mitarbeiter pro Jahr".
Karriere - leider ist VTU zu einem "Sprungbrett" in andere Unternehmen geworden. Gut performende Mitarbeiter werden nach kürzester Zeit abgeworben und schlecht performende Mitarbeiter bleiben erhalten. Die Qualität sinkt dadurch leider weiter.