11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
8 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.
Einstieg mit Herausforderungen - danach kaum was zu bemängeln
4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WAG Assistenzgenossenschaft gemeinnützige e.Gen. in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass man von Anfang an entschieden hat, dass man die Mitarbeiter:innen anstellt. Dass sie für Inklusion und um gute Arbeitsverhältnisse bemüht sind. Dass sie Buddies für Angestellte eingerichtet haben, die einem als Ansprechpersonen für eventuelle Probleme dienen.
Verbesserungsvorschläge
Hebeschulungen anbieten. Schulungen zu verschiedenen Zeiten anbieten. Leitfaden für Anfänger:innen mit allen Eventualitäten ausarbeiten. Ich habe z.B. erst nach einigen Wochen erfahren, dass ich mich für Vertretungsdienste freischalten lassen muss um per E-Mail über diese verständigt zu werden. und das, obwohl ich von Anfang an gesagt habe, dass ich gerne mehr Stunden arbeiten würde.
Arbeitsatmosphäre
Das gesamte Team ist wirklich super lieb und die (meisten) Kunden auch wirklich dankbar und zeigen es.
Image
Der Sozialbereich hat leider ein Imageproblem. Dafür ist die Arbeit umso wichtiger und wertvoll.
Work-Life-Balance
Man kann sich die Kund:innen und somit die Arbeitszeiten selber aussuchen und einteilen.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt einige angebotene hausinterne Ausbildungen, die leider nicht immer als Arbeitszeit abgegolten werden. Interessant sind sie aber alle. Die Karriereleiter kann man, meiner derzeitigen Einsicht, nur beschränkt erklimmen. Man kann als Assistent:in ins Büro wechseln, da dann leitende Positionen erreichen. Wie weit man aufsteigen kann und was da dann möglich ist zu verdienen, weiß ich nicht...interessiert mich derzeit aber auch nicht, weil ich in meiner Position sehr zufrieden bin.
Gehalt/Sozialleistungen
Es darf immer mehr Geld sein. Der Kollektivvertrag ist OK mit Luft nach oben.
Kollegenzusammenhalt
Man kommt während der täglichen Arbeit nicht mit Kolleg:innen in Kontakt. Bei Schulungen, Firmenfeiern, etc. habe ich aber immer einen sehr positiven Eindruck bekommen
Vorgesetztenverhalten
Kontakt auf Augenhöhe.
Kommunikation
Besonders beim Einstieg wurden mir einige Dinge anders geschildert, als sie gehandhabt werden. Außerdem musste ich mir einige wichtige Informationen, die wichtig waren um auf genügend Stunden zu kommem, mühsam selber von mehreren Mitarbeiter:innen einholen. Aber ab dem Zeitpunkt, ab dem ich alle wichtigen Informationen zusammen hatte, bin ich zufrieden.
Gleichberechtigung
Hier zählt jeder Mensch gleich.
Interessante Aufgaben
Man kann sich die Kund:innen selber aussuchen. Somit kann man sich die Aufgaben auch selber aussuchen. Es kann entweder sehr einseitig oder auch sehr abwechslungsreich sein.
Vielen Dank für das ausführliche Feedback. Wir arbeiten an einem verbesserten Onboarding-Prozess.
Persönliche Assistenz (PA) Leben wie andere Menschen auch... ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen.
5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WAG Assistenzgenossenschaft gemeinnützige e.Gen. in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Selbstbestimmtes Leben für die Kundinnen als auch für die MitarbeiterInnen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bisher nichts gefunden.
Verbesserungsvorschläge
Bleiben Sie wie sie sind ♥️
Arbeitsatmosphäre
Fairness und Vertrauen sind das wichtigste Kriterium der täglich gelebt wird.
Image
Ich glaube schon. Ich auf jeden Fall.
Work-Life-Balance
Die WAG unterstützt behinderte Menschen darin, mit Persönlicher Assistenz ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu führen und an der Gesellschaft teilzuhaben. Das gleiche gilt für die Persönliche Assistent:innen!
Karriere/Weiterbildung
Alles ist möglich, Vereinbarung Sache.
Gehalt/Sozialleistungen
Perfekt und gerecht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Für Soziales auf jeden Fall!
Kollegenzusammenhalt
Immer hilfsbereit und freundlich
Umgang mit älteren Kollegen
Alle sind willkommen.
Arbeitsbedingungen
Wie eine Familie zuhause
Kommunikation
Angebote und ein offenes Ohr für die Mitarbeiter ist ausgezeichnet.
Gleichberechtigung
Für so einen Unternehmen ist diese Frage überflüssig
Wir freuen uns über das positive Feedback! Danke dafür.
Sinn und Wertschätzung
4,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei WAG Assistenzgenossenschaft in St. Pölten gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Offenheit und Klarheit in der Kommunikation. Das beugt einer etwaigen Überforderung oder schlechten Arbeitsatmosphäre vor. Sehr wichtig!
Verbesserungsvorschläge
ev. mehr Werbung
Work-Life-Balance
Ein großer Vorteil in diesem Job: Arbeitszeiten können im Vorfeld angegeben und festgelegt werden und oft habe ich sogar erlebt, dass die Wochenstunden auch im Nachhinein noch angepasst werden können (offene Kommunikation mit den Kund_innen und der WAG vorausgesetzt). So gesehen ein sehr flexibles Modell, was auch für Studierende sehr attraktiv sein kann.
Karriere/Weiterbildung
Regelmäßige Fortbildungen, Vorträge. Möglichkeit von Bereitschafts- und Vertretungsdiensten.
Kollegenzusammenhalt
Ich hatte diesbezüglich gute Erfahrungen.
Arbeitsbedingungen
… haben sich stetig verbessert - mittlerweile Angestelltenverhältnis (kollektivvertraglich geregelt)
Kommunikation
Die Kommunikation war außergewöhnlich gut. Egal ob es Probleme gibt oder man spezifische Fragen hat - die Zuständigkeitsbereiche sind klar geregelt, was die Kommunikation enorm erleichtert. So konnten Dinge schnell geklärt werden.
Gleichberechtigung
Mir hat es gut gefallen, dass die Diversität (Alter, Geschlecht, Herkunft etc) innerhalb der Assistent_innen über die Jahre immer größer wurde.
Interessante Aufgaben
Abwechslungsreiche, sinnvolle Tätigkeit, bei der man viel lernen kann.
Vielen Dank für das positive und ausführliche Feedback!
WAG Bekanntheit
3,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei WAG Assistenzgenossenschaft in St. Pölten gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Arbeitszeiten und Urlaub direkt mit den Klientinnen abgesprochen werden kann.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Weiterbildungsangebote bzw. die es gibt auch zu 2 unterschiedlichen Terminen Einführungs-WS in 2 Teilen für Neue
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WAG Assistenzgenossenschaft gemeinnützige e.Gen. in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sind stets immer bemüht und kümmern sich sofort um Angelegenheiten. Sehr sozialer Arbeitgeber - könnte mir keine andere Firma vorstellen und jedem Empfehlen, sich dort zu bewerben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kann einfach nichts schlechtes darüber schreiben.
Arbeitsatmosphäre
Immer freundlich
Image
Die Firma hat einen sehr guten Ruf
Karriere/Weiterbildung
Es gibt immer Möglichkeiten, sich weiter zu bilden
Gehalt/Sozialleistungen
Sehr gut bezahlter Job - über pünktliche Bezahlung
Kollegenzusammenhalt
Ist sehr groß - alle schauen aufeinander und sind immer für einen da.
Umgang mit älteren Kollegen
Da spielt alter keine Rolle
Vorgesetztenverhalten
Geht auf einen ein und nimmt sich Zeit.
Gleichberechtigung
Zwischen Frauen und Männern wird in keinster Weise ein Unterschied gemacht
Interessante Aufgaben
Abwechslungsreich und man lernt immer wieder Neues dazu
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei WAG Assistenzgenossenschaft gemeinnützige e.Gen. in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Umsicht im Umgang mit Mitarbeiter_innen. Familienfreundliches Verhalten, Kommunikation mit Mitarbeiter_innen, Engagement und Arbeitsklima. Angebot der Supervision
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gebundenheit an den SWÖ-Kollektivvertrag.
Arbeitsatmosphäre
Ein tolles Team, das mit Rücksicht und Engagement punktet.
Work-Life-Balance
Mitgestaltungsmöglichkeit bei der arbeitszeit. Homeoffice, manchmal Arbeitsspitzen.
Gehalt/Sozialleistungen
Bezahlung nach SWÖ-KV. Hier gibt es leider (aufgrund der Gemeinnützigkeit und Abhängigkeit von Förderungen) keine anderen Möglichkeiten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hohes Sozialbewusstsein liegt in der Zielsetzung der aufgabe der WAG und zieht sich durch alle Arbeitsbereiche und den Umgang mit Mitarbeiter:innen. Es gibt auch viel Bemühen um Nachhaltigkeit.
Kollegenzusammenhalt
Könnte nicht besser sein!
Umgang mit älteren Kollegen
Alle bemühen sich um einen guten Umgang mit allen Kolleg:innen.
Vorgesetztenverhalten
bemüht, Bedürfnisse zu berücksichtigen. Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Arbeitsbedingungen
Es gibt viel Umsicht und Bemühungen um gute arbeitsbedingungen.
Kommunikation
Immer bemüht guten Austausch zu ermöglichen.
Gleichberechtigung
Es gibt unterschiedlichste Maßnahmen, um Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu adaptieren. die WAG Assistenzgenossenschaft ist sehr bemüht, diese zur Verfügung zu stellen.
Interessante Aufgaben
Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen ist eine spannende und herausforderne Tätigkeit. Diese Ziel umfasst vile Schritte und Tätigkeiten. Abwechslung garantiert.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei WAG Assistenzgenossenschaft gemeinnützige e.Gen. in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Team, die inklusive Haltung und die Diversität
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wurde in teamsitzungen oft viel gesprochen, was effizienter und kürzer kommuniziert werden konnte.
Verbesserungsvorschläge
Bessere Kommunikation zwischen den Abteilungen, klarere Arbeitsteilung, mehr Fokus auf Qualität der Arbeit (mehr persönliche Beratungen, weniger Abfertigung am Telefon - vielleicht hier auch das Image gegenüber der Kund_innen aufbessern - während der Lockdownzeiten haben die sich evtl. an Online-Beratungen und Telefonate zu sehr gewöhnt?)
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war meistens sehr gut, dennoch etwas unorganisiert manchmal
Work-Life-Balance
Je nach "Saison" und auch nach Investment von dir selbst konnte eine gute bis sehr gestresste und überlastete Balance gehalten werden.
Karriere/Weiterbildung
5 Sterne, da Bildungsteilzeit/Karenz etc. sehr gut angenommen wurde, allerdings wurden entgegen aller Versprechungen kaum Workshops und Fortbildungen organisiert - wurden auf "nach der Pandemie" verschoben...
Gehalt/Sozialleistungen
Sehr gut entlohnt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein sehr stark ausgeprägt, Umweltbewusstsein ist gewünscht, aber da gibt es noch Potential.
Kollegenzusammenhalt
Das Team selbst war (und hoffentlich ist) 1A!
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte waren stets so offen und freundlich, dass ich mit allen Themen ankommen konnte. Manchmal wurde meiner Meinung nach etwas zu viel gelobt, bzw. schön geredet.
Arbeitsbedingungen
Leider hauptsächlich Home Office - an Bürotagen war das Büro dann fast leer
Kommunikation
Durch die holprige Kommunikation zwischen den Abteilungen manchmal wurde die Arbeit etwas undurchsichtig
Gleichberechtigung
Sehr inklusives Mindset
Interessante Aufgaben
Leider oft viele Mails und Excel Tabellen shreiben - wöhrend der Pandemie wurden persönliche Kontakte und Beratungen rar:
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei WAG Assistenzgenossenschaft in St. Pölten gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Büro werden viele Menschen mit Behinderungen beschäftigt. Die Rahmenbedingungen sind sehr gut. So gibt es etwa barrierefreie WCs, automatische Türen und Computer mit Sprachausgabe und Braillezeile sowie die Unterstützung durch Persönliche Assistent_innen. Es gibt viel soziales Engagement und die Sorgen und Ängste der Arbeitnehmer_innen werden ernst genommen. Alle Mitarbeiter_innen haben ein Angestellten-Dienstverhältnis. Es gibt die Möglichkeit Wünsche und Anliegen vorzubringen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die finanzielle Ausstattung durch Fördergeber. Wenn Persönliche Assistenz für behinderte Menschen bedarfsgerecht und mit adäquaten Stundensätzen finanziert werden würde, könnte die WAG bessere Arbeitsbedingungen für persönliche Assistent_innen und Büromitarbeiter_innen bieten.
Verbesserungsvorschläge
Durch Corona gibt es weniger Möglichkeiten für Weiterbildung und Treffen. Online-Angebote wären toll.
Work-Life-Balance
Wo möglich, gibt es freie Einteilung von stunden. Wir sind viele teilzeitkräfte, weil wir das so möchten.
Gehalt/Sozialleistungen
Der Sozialbereich lässt leider kaum Spielräume zu. Es wird nach Kollektivvertrag entlohnt. Alles Persönlichen Assistent_innen sind angestellt. Das unterscheidet die WAG von anderen Dienstleister_innen in diesem Bereich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hohes Bewusstsein in sozialen Angelegenheiten. Auch im Bereich Umwelt. Es geht aber noch mehr.
Kollegenzusammenhalt
Rücksichtsvolles Team, das sich gegenseitig unterstützt
Vorgesetztenverhalten
Verständnisvoll aber klar.
Gleichberechtigung
Gleichstellung behinderter Menschen ist ein großes Anliegen der Organisation. Auch die Gleichstellung auf Geschlechterebene und von Menschen mit nichtdeutscher Muttersprache ist wichtig. Dieser Gedanke sowie die Grundsätze der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung ziehen sich durch das ganze Unternehmen.
Die W.A.G. richtet ihren Fokus auf Kunden während Arbeitnehmer auf der Strecke bleiben.
2,3
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei WAG Assistenzgenossenschaft gemeinnützige e.Gen. in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mir fällt gerade wirklich nichts ein. Manche Fortbildungen klingen interessant.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unterstützung für Arbeitnehmer ist nicht gegeben. Termine werden nicht eingehalten. Teilweise eigenartige Forderungen (z.B. erneutes Vorzeigen eines neuen Leumundszeugnisses bei zweimonatiger Abmeldung, obwohl das alte LZ erst ein Jahr alt ist).
Verbesserungsvorschläge
Den Menschen ganzheitlich in den Vordergrund rücken, dann gibt es sicher bessere Ergebnisse.
Unterbezahlt, ständige Erreichbarkeit und kaum ein Privatleben
1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei WAG Assistenzgenossenschaft gemeinnützige e.Gen. in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Frage.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe meine Erläuterungen zu den Punkten.
Verbesserungsvorschläge
Toll wäre, den Lohn der Assistent_innen anzuheben und eine Ansprechsperson für Assistent_innen zur Verfügung zu stellen. Die Klient_innen müssen sich darüber bewusst sein, dass Assistent_innen keine Roboter, die nur zu ihrer Belustigung existieren, sind und wir Arbeitnehmer_innen sind, denen grundlegende Arbeitsrechte zustehen. Im Moment arbeite ich bei einem anderen Verein, der ebenfalls persönliche Assistenz anbietet, und dort bin ich sehr glücklich. Die WAG kann sich von GIN eine Scheibe abschneiden.
Arbeitsatmosphäre
Man wird durch eine Person, die direkt bei der WAG angestellt ist, an eventuelle Klient_innen vermittelt und dort hat man quasi ein zweites Vorstellungsgespräch. Ab dem Zeitpunkt, an dem man bei einer Klientin arbeitet, besteht kein Kontakt mehr zwischen dem Assistenten und der Ansprechsperson von der WAG. Dementsprechend kann man sich vorstellen, dass Kritik an schlechten Arbeitsbedingungen (in der Freizeit permanent kontaktiert werden, keine Dienste und demnach anstatt 500€ nur 100€ verdienen, unbezahlte Arbeitszeit, grenzüberschreitende Bemerkungen,usw.) nur bei der Klientin/dem Klienten vorgebracht werden können. Das ist die Person, der man assistiert und die dich auch kündigen kann.
Image
die meisten Personen haben dieselben Erfahrungen gemacht.
Work-Life-Balance
Ich war nur geringfügig angestellt und musste 24/7 für meine Klientin erreichbar sein. Sie hat permanent Dienste verschoben, abgesagt, etc. Ich war wöchentlich 4-8 Stunden bei ihr und trotzdem musste ich meine Lehrveranstaltungen und mein Privatleben um diese geringe Stundenanzahl planen. Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich in meiner Freizeit mal nicht erreichbar für sie war. Das war ein Alptraum. Von den Vorgesetzten der WAG gab's natürlich keinen Kommentar dazu. Denen sind die Assistent_innen dermaßen egal.
Karriere/Weiterbildung
Es gab ein Angebot, das enorm schlecht war.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Bezahlung war unter dem gesetzlichen Mindestlohn. Man konnte von einem Tag auf den nächsten seinen Job, ohne Ersatz, verlieren.
Kollegenzusammenhalt
Eine weitere Arbeitsbedingung die absolut untragbar ist: Man hat keinen oder (eventuell, und wenn dann) sehr, sehr wenig Kontakt zu anderen Assistent_innen. Die WAG bietet monatlich (oder war das alle 2 Wochen?) ein moderiertes Gespräch von einer Mitarbeiterin der WAG in den Räumen der WAG für Assistent_innen an. Das heißt, man ist quasi unter permanenter Beobachtung, dass eh nichts kritisiert oder etwas potentiell schlechtes angesprochen wird. Ich persönlich hab nur bei einem der Einführungsworkshops andere Assistent_innen getroffen, da war ebenfalls Personal der WAG anwesend und das fand auch in den Räumen der WAG statt.
Vorgesetztenverhalten
Die WAG Ansprechspersonen waren nie erreichbar, gingen nicht auf arbeitsrechtliche Missstände ein. Mir wurde mehrmals versprochen, ich könnte mehr Stunden kriegen, jedoch hat sich diesbezüglich niemals wer zurück gemeldet, das heißt ich blieb auf meinem geringen Einkommen sitzen. Wenn die Klient_innen ein Problem mit den Assistent_innen hatten, konnten sie sie von einem auf den anderen Tag kündigen. Dass mein Einkommen zwischen 100€ und 400€ pro Monat geschwankt ist, war untragbar. Auf plötzliche Kündigungen gingen die Ansprechspersonen der WAG ebenfalls nicht ein. Wie gesagt, denen sind ihre Assistent_innen egal.
Arbeitsbedingungen
Ich war hauptsächlich in der Wohnung meiner ehemaligen Klientin tätig.
Kommunikation
Nein, die Ansprechsperson von der WAG verschwindet, sobald man einen Klienten gefunden hat. Meine Erfahrung war die, dass bei Problemen mit dem Klienten nie zurück gerufen wurde, auf meine E-Mails wurde ebenfalls nicht reagiert. Mit dem Klienten steht die WAG aber sehr wohl permanent im Kontakt.
Gleichberechtigung
Nein, siehe den Kommentar mit "Evangelikale". Meine Klientin war auch homophob.
Interessante Aufgaben
Ich war quasi die erweiterte Heimhilfe, das heißt extrem viel Haushaltssachen. Außerdem hatte ich immer einen Sonntagsdienst (niemals gab's Zuschlag darauf, geringfügig eben) bei christlichen FundamentalistInnen (Evangelikale). Das hat auch noch super gepasst, weil ich schwul bin. Deshalb hatte ich ebenfalls Angst, gekündigt zu werden, weil ich befürchtete, in meiner Freizeit einem von denen zu begegnen.
Es tut uns leid, dass sie die WAG als schlechten Arbeitgeber erlebt haben. Viele Dinge, die Sie angesprochen haben, sind allerdings nicht richtig.
Die WAG - Assistenzgenossenschaft beschäftigt alle Persönlichen Assistnet_innen im Angestelltenverhältnis. Die Entlohnung basiert auf dem SWÖ-Kollektivvertrag.
Allen Persönlichen Assistent_innen steht eine Assistent_innen Ansprechperson zur Verfügung. Sie kümmert sich um deren Anliegen und Probleme. Falls sie zu spät zurückgerufen wurden, tut uns das leid. Das kann mit personellen Engpässen durch Krankenstände und Urlaube zusammenhängen.
Die Themen Gleichstellung und Diversität sind uns sehr wichtig. Menschen mit Behinderungen sind oft von Diskriminierung betroffen. Deshalb versuchen wir im Unternehmen ein gutes und offenes Klima zu schaffen. Unsere Kund_innen werden allerdings nicht nach deren persönlichen Einstellungen gefragt und überprüft. Denn Menschen mit Behinderungen haben auch das Recht ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Falls jedoch übergriffige oder diskriminierende Äußerungen gegenüber Persönlichen Assistent_innen gemacht werden, ist das nicht in Ordnung. Hier muss die WAG als Arbeitgeber informiert werden. Dann können wir reagieren.
Die Bezahlung unserer Mitarbeiter_innen richtet sich nach dem Kollektivvertrag Sozialwirtschaft Österreich. Wir sind eine der wenigen Organisationen, die alle Persönlichen Assistent_innen anstellt. Dadurch entsteht eine gute versicherungsrechtliche Absicherung.
Wir nehmen ihr Kommentar ernst und werden uns kritisch damit befassen. Denn auch wenn wir aus unserer Sicht unsere Mitarbeiter_innen so gut als möglich unterstützen und schützen, können natürlich unerfreuliche Vorkommnisse auftreten. Es freut uns, dass sie bei einem anderen Unternehmen eine passende berufliche Herausforderung gefunden haben.