Bei Wallner & Neubert regiert das Chaos – nicht empfehlenswert
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ehrlicherweise gibt es kaum nennenswerte positive Aspekte – abgesehen vom Gehalt, das pünktlich und fair war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nahezu alle bereits beschriebenen Punkte – von mangelhaftem Führungsverhalten, schlechter Kommunikation und fehlender Wertschätzung bis hin zu einer Arbeitskultur, die von Frust und Respektlosigkeit geprägt ist.
Verbesserungsvorschläge
– Führungspositionen kritisch hinterfragen und ggf. neu besetzen, um echte Führungsqualität zu etablieren.
– Klare Verhaltensregeln für den Umgang im Team einführen und durchsetzen – respektvoller Umgang muss Standard sein, nicht Ausnahme.
– Mitarbeitende, die wiederholt negativ auffallen (z. B. aggressiv oder herablassend auftreten), sollten geschult oder konsequent zur Verantwortung gezogen werden.
– Die gesamte Arbeitsstruktur braucht ein modernes, funktionierendes Update – mit Fokus auf Transparenz, Planung und Kommunikation.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team war wechselhaft. Einzelne Kolleg:innen waren motiviert, aber durch fehlende Wertschätzung von oben entstand oft Frust. Es fehlte an einem klaren, positiven Leitbild.
Image
Das interne Image der Firma war katastrophal. Viele Mitarbeitende äußerten offen ihre Unzufriedenheit und machten sich regelmäßig über das Unternehmen lustig. Stolz auf den Arbeitgeber? Fehlanzeige.
Work-Life-Balance
Es gab wenig Flexibilität. Überstunden waren keine Ausnahme und wurden oft als selbstverständlich angesehen – ohne entsprechenden Ausgleich oder Anerkennung. Pausen konnten häufig nicht genommen werden, selbst für kurze Essenszeiten fehlte oft das Verständnis. Eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Erholung war kaum möglich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- oder Sozialthemen spielten kaum eine Rolle. Nachhaltigkeit war kein erkennbares Thema, genauso wenig wie soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden oder Gesellschaft.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten waren kaum vorhanden. Weiterbildungen wurden selten angeboten oder aktiv gefördert. Wer Karriere machen wollte, musste Eigeninitiative zeigen – und selbst das brachte nicht immer etwas.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams war grundsätzlich ein guter Zusammenhalt spürbar. Man half sich gegenseitig, allerdings fehlte eine stärkende Teamkultur, um das langfristig zu fördern.
Vorgesetztenverhalten
Kaum greifbar, selten konstruktives Feedback. Führung wirkte oft unvorbereitet und reaktiv statt vorausschauend. Eine klare Linie oder strategische Ausrichtung fehlte. Entscheidungen wirkten willkürlich – man wusste nie, woran man ist, was zu großer Verunsicherung im Alltag führte.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung war veraltet oder nur bedingt funktionsfähig. Arbeitsplätze waren teilweise unergonomisch, was sich langfristig negativ auf Konzentration und Gesundheit auswirken konnte. An moderne Standards war selten zu denken.
Kommunikation
Wichtige Informationen wurden entweder verspätet oder gar nicht weitergegeben. Entscheidungen wurden selten transparent gemacht, was das Vertrauen in die Führungsebene geschwächt hat.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war fair und pünktlich – einer der wenigen positiven Punkte. Sozialleistungen waren durchschnittlich, aber immerhin vorhanden.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung war in vielen Fällen nicht erkennbar. Es gab klare Unterschiede im Umgang, je nach Position oder persönlichem Verhältnis zur Führung. Objektive Bewertung und faire Chancen wirkten oft zweitrangig.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben selbst waren grundsätzlich spannend, aber wurden meist unter hohem Druck und mit wenig Struktur verteilt. Das führte häufig zu Frust statt Motivation.