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Architecture
Bewertung

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Junges Büro, starke Projekte und viel Potenzial

4,5
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich hab damals als Student angefangen und mit der Zeit immer mehr Verantwortung bekommen. Wenn man motiviert ist und sich reinhängt, hat man auf jeden Fall die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und sich im Büro Stück für Stück hochzuarbeiten. Das fand ich echt stark, weil man merkt, dass einem auch was zugetraut wird.
Was ich außerdem sehr positiv fand, war die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Durch die sehr gute Auftragslage hatte ich eigentlich immer das Gefühl, dass genug Projekte da sind und man langfristig gebraucht wird. Gerade in Zeiten, in denen das in vielen Büros nicht mehr selbstverständlich ist, ist das schon ein großer Pluspunkt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn ich etwas kritisch sehen müsste, dann am ehesten, dass durch das lockere und wenig starre Organisationsmodell manche Entscheidungen oder Verantwortungen nicht immer sofort eindeutig waren. Für mich persönlich wären an manchen Stellen klarere Ansprechpartner und etwas verbindlichere Abläufe angenehmer gewesen. Gerade wenn viel gleichzeitig passiert, spart das einfach Rückfragen und macht den Alltag etwas übersichtlicher. Stressigere Phasen gab es natürlich auch, wobei das für mich eher zur Branche als speziell zum Büro dazugehört.

Verbesserungsvorschläge

Wenn das Büro weiter wächst, könnte man manche internen Abläufe aus meiner Sicht noch etwas klarer strukturieren – vor allem bei Zuständigkeiten und der Frage, wer genau welchen Wirkungsbereich hat. Die flachen Hierarchien haben natürlich auch ihre Vorteile, ich persönlich bin aber eher Fan von klar definierten Strukturen und eindeutigen Verantwortlichkeiten. Gerade bei vielen Teams und Projekten würde das meiner Meinung nach helfen, Unsicherheiten zu vermeiden und dafür sorgen, dass weniger untergeht.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre im Büro fand ich eigentlich immer ziemlich nice. Das Büro selbst war cool gestaltet, die Arbeitsplätze modern und ich hab mich dort einfach wohlgefühlt. Der Umgang untereinander war locker und unkompliziert und ich bin eigentlich immer gern ins Büro gekommen.
Was ich auch cool fand: Wir wurden immer wieder dazu animiert, das Büro selbst mitzugestalten und eigene Ideen einzubringen. Wenn was umgestellt oder verändert wurde, konnte man sich einbringen und war nicht einfach außen vor.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war teilweise schon Verhandlungssache und hat natürlich auch davon abgehangen, was bei den Projekten gerade los war, bzw. wie die eigene Lebensituation ist.
Ich hab damals schon während meines Studiums dort gearbeitet und hatte eigentlich immer die Flexibilität, die ich gebraucht hab. Dadurch konnte ich Studium und Job ziemlich gut unter einen Hut bringen und mein Studium auch flott durchziehen.
Wenn ich etwas gebraucht oder offen angesprochen hab, wurde eigentlich immer versucht, eine gute Lösung zu finden.

Karriere/Weiterbildung

Beim Thema Weiterbildung war das Büro ziemlich offen. Wenn man sich fachlich oder auch persönlich weiterentwickeln wollte, wurde das eigentlich immer positiv gesehen.
Im Sozialraum stand eine kleine Bibliothek mit Fachbüchern und Büchern zur persönlichen Entwicklung.
Fand ich eine schöne Idee, weil man sich auch mal kurz zurückziehen, ein bisschen lesen und den Kopf von der normalen Arbeit freibekommen konnte. Weiterbildung war dadurch nicht nur „einmal im Jahr irgendein Seminar“, sondern konnte auch ganz entspannt in den Alltag eingebaut werden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war natürlich ein Stück weit Verhandlungssache.
Was ich aber wirklich gut fand: Wenn man motiviert war, mehr machen wollte und auch die Zeit dafür hatte, gab es durch die gute Projektlage eigentlich immer die Möglichkeit dazu.
Mehrarbeit wurde dann auch entsprechend bezahlt. Gerade in der Architekturbranche in Wien ist das nicht überall selbstverständlich. Da wird in anderen Büros teilweise einfach erwartet, dass man länger bleibt, oder Überstunden als ZA abbaut. Hier fand ich das schon fair gelöst.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Was das soziale Miteinander angeht, wurde echt einiges gemacht. Es gab regelmäßig Sommerfeste, Grillabende, Rudern, Weihnachtsfeiern und andere gemeinsame Sachen.
Die Events waren meistens echt cool und nicht so diese typischen gezwungenen Firmenveranstaltungen.
Der Geschäftsführer war selbst noch relativ jung, hat das Leben gern genossen und die Mitarbeiter auch gern bei solchen Sachen mitgenommen. Dadurch war das Ganze meistens ziemlich locker und hat definitiv zur guten Stimmung beigetragen.

Kollegenzusammenhalt

Für mich auf jeden Fall einer der besten Punkte. Die Stimmung unter den Kollegen war echt gut, man hat sich gegenseitig geholfen und es war nicht dieses typische „jeder macht nur sein Ding“.
Mit einigen Leuten hat man sich auch privat gut verstanden und teilweise sind daraus richtige Freundschaften entstanden.

Umgang mit älteren Kollegen

War auch nie ein Thema, haben uns immer gut verstanden und vom Know How ergänzt.

Vorgesetztenverhalten

Den Umgang mit den Vorgesetzten fand ich insgesamt echt angenehm. Der Chef war selbst noch relativ jung und hatte dadurch meiner Meinung nach auch ein gutes Verständnis für jüngere Mitarbeiter und deren Themen.
Die Büroleitung war ziemlich klar und direkt, aber gleichzeitig auch verständnisvoll. Man wusste eigentlich immer, woran man ist, und ich fand genau das ziemlich angenehm.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung war schon ziemlich top. Für mich ein großer Pluspunkt: Es wurde auf Macs gearbeitet, jeder hatte zwei Bildschirme und dazu vernünftige Tische und gute Bürostühle.
Klingt vielleicht erstmal nicht spektakulär, aber wenn man den ganzen Tag vorm Rechner sitzt, macht das schon einen Unterschied. Da war man echt gut ausgestattet.

Kommunikation

Die Kommunikation hat für mich insgesamt gut gepasst. Es gab regelmäßig Bürofrühstücke, bei denen man mitbekommen hat, was die anderen Teams gerade machen und welche Projekte so laufen.
Ab und zu gab es auch interne Präsentationen zu Projekten, Architekturthemen oder Weiterbildungen. Klar, hier und da hätte manches vielleicht noch ein bisschen strukturierter laufen können, aber grundsätzlich war man gut informiert.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist mir ehrlich gesagt nie groß als Thema aufgefallen und das meine ich positiv.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren definitiv abwechslungsreich. Ich hab an komplett unterschiedlichen Projekten gearbeitet – von kleineren Projekten und Wettbewerben bis hin zu riesigen Wohnbauprojekten und Krankenhausbauten.
Dadurch hab ich echt viele verschiedene Bereiche der Architektur kennengelernt und konnte einiges mitnehmen.
Was ich auch nice fand: Man war intern nicht für immer auf einen Bereich festgenagelt. Wenn ich Bock hatte, mal in ein anderes Thema reinzuschauen oder mich in eine andere Richtung zu entwickeln, wurde das unterstützt. Durch die vielen unterschiedlichen Projekte gab es dafür auch echt einige Möglichkeiten.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.