2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Nette Kolleg*innen
Wie der Chef mit den Mitarbeitenden umgeht.
Die Mitarbeitenden respektvoll behandeln. Zugeben wenn er etwas nicht weiß, statt so zu tun als wisse er alles. Toilette im Eingangsbereich wieder für alle zugänglich machen.
Das was er nach außen kommuniziert auch nach innen leben.
Da der Chef an Partner*innen und Kund*innen Nachhaltigkeit verkauft wäre es eine gute Idee das auch mit Unternehmenswerten abzugleichen. Zb. Öffi-Ticket sponsoren.
Im Bewerbungsgespräch fiel bereits ein unangemessener Witz (edit: was ich eigentlich geschrieben hatte wurde als unwahr geflagged und ich kann es nicht beweisen) – das war ein erstes Warnsignal, aber ich brauchte den Job. Im Team selbst herrscht Frustration und Resignation; schon am ersten Arbeitstag hörte ich Kolleg:innen sagen, dass „der Chef ohnehin nichts macht“ und die gesamte Arbeit an den Mitarbeitenden hängenbleibt.
Das Büro fühlt sich an wie ein Zwei-Klassen-System: Der Chef und die Mitarbeitenden.
Ein Beispiel:
Während meiner Anstellung wurde bekanntgegeben, dass die Mitarbeitenden die Toilette im Eingangsbereich nicht mehr benutzen dürfen, „damit sie für Kunden frei bleibe“ – obwohl nur selten Besuch kommt. Der Chef allerdings nutzt die Toilette die ganze Zeit. Das bedeutet, dass es für ca. 15 Mitarbeitende 2 Toiletten gibt - und eine Einzelperson eine für sich alleine hat.
Es verdeutlicht so sehr die hierarchische Denkweise und die geringe Wertschätzung gegenüber dem Team.
Der Chef wertet konstant die Arbeit der Mitarbeitenden ab - allerdings nur wenn sie gerade nicht im Raum sind. Dann ist plötzlich alles schlecht auch wenn es gerade noch gelobt wurde.
Nicht vorhanden
Zum Teil sehr liebe und unterstützende Menschen, die das beste aus ihrer Situation machen
Es herrscht ein sehr respektloser Umgang von seiten des Chefs, er lässt einen selten ausreden, beharrt darauf mit allem Recht zu haben und würgt berechtigte Äußerungen oder klare fachliche Kompetenz der Mitarbeitnden stetig damit ab, dass er es besser wisse. Gleichzeitig sagt er das Unternehmen sei eine große Familie in der sich alle gegenseitig unterstützen und daher brauche er auch nicht auf Legalitäten achten oder Zusatzarbeit abgelten - wir wären ja eben eine Familie.
Der Geschäftsführer zeigt keinerlei Fehlerkompetenz, reagiert defensiv auf Rückmeldungen und neigt zu herablassenden Kommentaren. Mitarbeiter:innen werden regelmäßig unterbrochen, Entscheidungen sind spontan und oft widersprüchlich. Mikromanagement prägt den Arbeitsalltag, selbst in Bereichen, in denen klar Fachkompetenz vorhanden ist.
Abgesehen von all diesen Gründen noch eine sehr unangenehme Sache: es war dem Chef selten möglich mir, statt auf die Brüste, ins Gesicht zu schauen während wir Dinge besprachen
Zuständigkeiten sind nicht klar geregelt, Kommunikation läuft planlos und ohne Transparenz. Anforderungen wechseln kurzfristig, Rückfragen werden mit Floskeln wie „mach einfach“ abgewiegelt.
Ein Unternehmen, das sich nach außen modern und kreativ gibt, intern aber an grundlegenden Führungs- und Kommunikationsproblemen scheitert. Fehlende Wertschätzung, Hierarchie, Mikromanagement und unprofessionelles Verhalten prägen den Alltag. Für Personen, die in einem respektvollen, strukturierten und kollegialen Umfeld arbeiten wollen, ist dieses Arbeitsverhältnis nicht empfehlenswert.
Unklare Anweisungen zb. "Mach einfach", die eigentlich das Gefühl geben, der Vorgesetzte weiß einfach nicht wovon er redet und was er eigentlich will. Meinung wird über Fakten/Wissen gestellt. Unhöflicher Umgangston durch den Chef, ständiges Unterbrechen und über Mitarbeitende lästern.
Das Gehalt war solide, Zusatzleistungen gab es allerdings keine, nicht mal Zuschuss zum Öffi-Ticket
Es hat sich nicht sehr gleichberechtigt angefühlt
Nein. Das Unternehmen hat gerade ein rebranding durchlaufen und heißt jetzt wie mehrere andere Architekturbüros "WAY Architecture" - da gibt es kein Alleinstellungsmerkmal oder USP.
Ich hab damals als Student angefangen und mit der Zeit immer mehr Verantwortung bekommen. Wenn man motiviert ist und sich reinhängt, hat man auf jeden Fall die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und sich im Büro Stück für Stück hochzuarbeiten. Das fand ich echt stark, weil man merkt, dass einem auch was zugetraut wird.
Was ich außerdem sehr positiv fand, war die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Durch die sehr gute Auftragslage hatte ich eigentlich immer das Gefühl, dass genug Projekte da sind und man langfristig gebraucht wird. Gerade in Zeiten, in denen das in vielen Büros nicht mehr selbstverständlich ist, ist das schon ein großer Pluspunkt.
Wenn ich etwas kritisch sehen müsste, dann am ehesten, dass durch das lockere und wenig starre Organisationsmodell manche Entscheidungen oder Verantwortungen nicht immer sofort eindeutig waren. Für mich persönlich wären an manchen Stellen klarere Ansprechpartner und etwas verbindlichere Abläufe angenehmer gewesen. Gerade wenn viel gleichzeitig passiert, spart das einfach Rückfragen und macht den Alltag etwas übersichtlicher. Stressigere Phasen gab es natürlich auch, wobei das für mich eher zur Branche als speziell zum Büro dazugehört.
Wenn das Büro weiter wächst, könnte man manche internen Abläufe aus meiner Sicht noch etwas klarer strukturieren – vor allem bei Zuständigkeiten und der Frage, wer genau welchen Wirkungsbereich hat. Die flachen Hierarchien haben natürlich auch ihre Vorteile, ich persönlich bin aber eher Fan von klar definierten Strukturen und eindeutigen Verantwortlichkeiten. Gerade bei vielen Teams und Projekten würde das meiner Meinung nach helfen, Unsicherheiten zu vermeiden und dafür sorgen, dass weniger untergeht.
Die Atmosphäre im Büro fand ich eigentlich immer ziemlich nice. Das Büro selbst war cool gestaltet, die Arbeitsplätze modern und ich hab mich dort einfach wohlgefühlt. Der Umgang untereinander war locker und unkompliziert und ich bin eigentlich immer gern ins Büro gekommen.
Was ich auch cool fand: Wir wurden immer wieder dazu animiert, das Büro selbst mitzugestalten und eigene Ideen einzubringen. Wenn was umgestellt oder verändert wurde, konnte man sich einbringen und war nicht einfach außen vor.
Die Work-Life-Balance war teilweise schon Verhandlungssache und hat natürlich auch davon abgehangen, was bei den Projekten gerade los war, bzw. wie die eigene Lebensituation ist.
Ich hab damals schon während meines Studiums dort gearbeitet und hatte eigentlich immer die Flexibilität, die ich gebraucht hab. Dadurch konnte ich Studium und Job ziemlich gut unter einen Hut bringen und mein Studium auch flott durchziehen.
Wenn ich etwas gebraucht oder offen angesprochen hab, wurde eigentlich immer versucht, eine gute Lösung zu finden.
Beim Thema Weiterbildung war das Büro ziemlich offen. Wenn man sich fachlich oder auch persönlich weiterentwickeln wollte, wurde das eigentlich immer positiv gesehen.
Im Sozialraum stand eine kleine Bibliothek mit Fachbüchern und Büchern zur persönlichen Entwicklung.
Fand ich eine schöne Idee, weil man sich auch mal kurz zurückziehen, ein bisschen lesen und den Kopf von der normalen Arbeit freibekommen konnte. Weiterbildung war dadurch nicht nur „einmal im Jahr irgendein Seminar“, sondern konnte auch ganz entspannt in den Alltag eingebaut werden.
Das Gehalt war natürlich ein Stück weit Verhandlungssache.
Was ich aber wirklich gut fand: Wenn man motiviert war, mehr machen wollte und auch die Zeit dafür hatte, gab es durch die gute Projektlage eigentlich immer die Möglichkeit dazu.
Mehrarbeit wurde dann auch entsprechend bezahlt. Gerade in der Architekturbranche in Wien ist das nicht überall selbstverständlich. Da wird in anderen Büros teilweise einfach erwartet, dass man länger bleibt, oder Überstunden als ZA abbaut. Hier fand ich das schon fair gelöst.
Was das soziale Miteinander angeht, wurde echt einiges gemacht. Es gab regelmäßig Sommerfeste, Grillabende, Rudern, Weihnachtsfeiern und andere gemeinsame Sachen.
Die Events waren meistens echt cool und nicht so diese typischen gezwungenen Firmenveranstaltungen.
Der Geschäftsführer war selbst noch relativ jung, hat das Leben gern genossen und die Mitarbeiter auch gern bei solchen Sachen mitgenommen. Dadurch war das Ganze meistens ziemlich locker und hat definitiv zur guten Stimmung beigetragen.
Für mich auf jeden Fall einer der besten Punkte. Die Stimmung unter den Kollegen war echt gut, man hat sich gegenseitig geholfen und es war nicht dieses typische „jeder macht nur sein Ding“.
Mit einigen Leuten hat man sich auch privat gut verstanden und teilweise sind daraus richtige Freundschaften entstanden.
War auch nie ein Thema, haben uns immer gut verstanden und vom Know How ergänzt.
Den Umgang mit den Vorgesetzten fand ich insgesamt echt angenehm. Der Chef war selbst noch relativ jung und hatte dadurch meiner Meinung nach auch ein gutes Verständnis für jüngere Mitarbeiter und deren Themen.
Die Büroleitung war ziemlich klar und direkt, aber gleichzeitig auch verständnisvoll. Man wusste eigentlich immer, woran man ist, und ich fand genau das ziemlich angenehm.
Die Ausstattung war schon ziemlich top. Für mich ein großer Pluspunkt: Es wurde auf Macs gearbeitet, jeder hatte zwei Bildschirme und dazu vernünftige Tische und gute Bürostühle.
Klingt vielleicht erstmal nicht spektakulär, aber wenn man den ganzen Tag vorm Rechner sitzt, macht das schon einen Unterschied. Da war man echt gut ausgestattet.
Die Kommunikation hat für mich insgesamt gut gepasst. Es gab regelmäßig Bürofrühstücke, bei denen man mitbekommen hat, was die anderen Teams gerade machen und welche Projekte so laufen.
Ab und zu gab es auch interne Präsentationen zu Projekten, Architekturthemen oder Weiterbildungen. Klar, hier und da hätte manches vielleicht noch ein bisschen strukturierter laufen können, aber grundsätzlich war man gut informiert.
Gleichberechtigung ist mir ehrlich gesagt nie groß als Thema aufgefallen und das meine ich positiv.
Die Aufgaben waren definitiv abwechslungsreich. Ich hab an komplett unterschiedlichen Projekten gearbeitet – von kleineren Projekten und Wettbewerben bis hin zu riesigen Wohnbauprojekten und Krankenhausbauten.
Dadurch hab ich echt viele verschiedene Bereiche der Architektur kennengelernt und konnte einiges mitnehmen.
Was ich auch nice fand: Man war intern nicht für immer auf einen Bereich festgenagelt. Wenn ich Bock hatte, mal in ein anderes Thema reinzuschauen oder mich in eine andere Richtung zu entwickeln, wurde das unterstützt. Durch die vielen unterschiedlichen Projekte gab es dafür auch echt einige Möglichkeiten.