Ihr Unternehmen?

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Weidinger 
& 
Partner 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Titanic

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre bei Weidinger & Partner ist aus meiner Sicht klar negativ. Mitarbeiter werden hauptsächlich als Mittel zum Zweck eingesetzt, während es vorrangig darum geht, gegenüber Auftraggebern ein möglichst positives Bild darzustellen und Fördergelder zu sichern.

Wertschätzung, Transparenz und ehrliche Kommunikation bleiben dabei auf der Strecke. Insgesamt entsteht ein ausnutzendes und wenig nachhaltiges Arbeitsumfeld.

Image

Das öffentliche Image steht in starkem Widerspruch zur tatsächlichen Arbeitsrealität. Innerhalb der Branche sowie unter Mitarbeitenden wird das Unternehmen überwiegend kritisch wahrgenommen.

Es entsteht der Eindruck, dass wirtschaftliche Interessen und der Umgang mit Fördermitteln nicht immer transparent oder nachvollziehbar sind. Insgesamt wirkt das Auftreten nach außen deutlich positiver als die internen Strukturen und Prozesse tatsächlich sind.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist katastrophal. Auf Urlaubszeiten, Krankenstand oder Freizeit wird kaum Rücksicht genommen – Mitarbeitende werden auch außerhalb der Arbeitszeiten, am Wochenende oder während Krankheit kontaktiert und unter Druck gesetzt, einzuspringen.

Teilweise fehlen klare Vertretungsregelungen, sodass erwartet wird, selbst im Krankenstand zu arbeiten. Private und familiäre Bedürfnisse werden weitgehend ignoriert. Wer sich dem entzieht, muss mit Ausgrenzung und negativem Druck rechnen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sind praktisch nicht vorhanden. Statt fachlicher Weiterentwicklung entsteht eher der Eindruck eines Rückschritts, da das Arbeitsumfeld weder fördernd noch anspruchsvoll gestaltet ist.

Das Arbeitsklima wirkt sich zudem negativ auf die persönliche und gesundheitliche Situation aus. Fachliche Kompetenzen können kaum aufgebaut oder sinnvoll eingesetzt werden, wodurch langfristig eher ein Verlust an Qualität und Motivation entsteht.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter wirken systematisch zu niedrig angesetzt. Es entsteht der Eindruck, dass bewusst versucht wird, Mitarbeitende möglichst gering einzustufen, was von vielen mangels Alternativen akzeptiert wird.

Zwar erfolgt die Auszahlung pünktlich, jedoch steht die Vergütung in keinem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Arbeitsleistung und Verantwortung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein ausgeprägtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist in diesem Unternehmen kaum erkennbar. Entsprechende Themen spielen im Arbeitsalltag praktisch keine Rolle.

Zudem fehlt es vielen Mitarbeitenden an klarer Orientierung hinsichtlich ihrer Aufgaben und der inhaltlichen Zielsetzung ihrer Arbeit. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass grundlegende Werte sowie ein gemeinsames Verständnis für Verantwortung und Wirkung der eigenen Tätigkeit nicht ausreichend vermittelt werden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt wirkt oberflächlich und stark von Eigeninteressen geprägt. Hinter den Kulissen wird viel getratscht, und es kommt zu Ausgrenzung sowie gezieltem Mobbing.

Wer nicht ins Bild passt, wird systematisch unter Druck gesetzt. Es entsteht der Eindruck, dass sich schnell Gruppen bilden, um unliebsame Kolleg loszuwerden – teilweise mit äußerst fragwürdigen Methoden.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleg wirkt wenig wertschätzend und kaum angepasst an deren Bedürfnisse. Aufgrund von Personalmangel werden Mitarbeitende unabhängig von Alter oder Leistungsfähigkeit eingesetzt, ohne Rücksicht auf individuelle Voraussetzungen oder mögliche Einschränkungen.

Auch bei reduzierten Stunden oder bereits pensionierten Kräften besteht faktisch eine hohe Verfügbarkeitserwartung. Statt Entlastung oder Anerkennung entsteht der Eindruck, dass ältere Mitarbeitende ebenso stark belastet und als flexible Lückenfüller eingesetzt werden – ohne angemessene Berücksichtigung ihrer Situation.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist äußerst problematisch. Konflikte werden nicht gelöst, sondern häufig noch verstärkt oder gezielt ausgelöst. Führungsverantwortung wird nicht professionell wahrgenommen, Entscheidungen wirken willkürlich und wenig durchdacht.

Es fehlt an fachlicher Kompetenz, klarer Zielorientierung und einem Verständnis für Zusammenhänge. Statt konstruktiver Führung entsteht ein Klima aus Druck, Unsicherheit und Misstrauen, das maßgeblich zur schlechten Arbeitsatmosphäre beiträgt.

Zusätzlich entsteht der Eindruck, dass professionelles Auftreten nicht durchgängig eingehalten wird – etwa durch unangemessenes Verhalten während der Arbeitszeit. Auch auf Ebene der Geschäftsführung wirkt der Umgang mit Mitarbeitenden distanziert und wenig reflektiert; kritische oder kompetente Personen werden eher als Risiko gesehen als eingebunden. Insgesamt verstärkt dies ein ohnehin belastetes und von Unsicherheit geprägtes Arbeitsumfeld.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Organisatorisch herrscht weitgehend Chaos, funktionierende Prozesse fehlen nahezu vollständig.

Technisch kommt es ständig zu Problemen – selbst grundlegende Abläufe wie Meetings funktionieren nicht zuverlässig. Diese Defizite wirken sich auch direkt auf die Arbeit mit Teilnehmer aus, wodurch eine professionelle und inhaltlich sinnvolle Arbeit kaum möglich ist.

Statt unterstützender Systeme gibt es eine mangelhafte Infrastruktur, die kontinuierlich zu Störungen führt. Der Arbeitsalltag besteht überwiegend aus Improvisation und „Feuerlöschen“, anstatt aus effizientem und produktivem Arbeiten.

Kommunikation

Neue Mitarbeiter erhalten kaum bis keine Einarbeitung und werden weitgehend sich selbst überlassen. Notwendige Informationen fehlen, eine strukturierte Einführung findet praktisch nicht statt.

Wer sich nicht sofort eigenständig organisiert, wird schnell kritisiert und teilweise ausgegrenzt. Probleme werden nicht konstruktiv gelöst, stattdessen wird gezielt nach einem „Schuldigen“ gesucht, der für entstandene Missstände verantwortlich gemacht wird.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist in diesem Umfeld kaum erlebbar. Durch die insgesamt vorherrschende Ungerechtigkeit und den hohen Druck im Arbeitsalltag bleibt wenig Raum, faire Behandlung oder Chancengleichheit tatsächlich wahrzunehmen.

Strukturelle Probleme und ein generell unausgewogenes Arbeitsumfeld überlagern diesen Aspekt so stark, dass Gleichberechtigung im Alltag praktisch nicht spürbar ist.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung ist extrem hoch und völlig unausgewogen verteilt. Unabhängig von Position oder Qualifikation werden Aufgaben zugewiesen, die oft nicht dem eigenen Verantwortungsbereich entsprechen – ohne Rücksicht darauf, ob die nötigen Ressourcen oder Kompetenzen vorhanden sind.

Es gibt kaum Mitspracherecht oder Einfluss auf die eigene Arbeit. Kaum ist ein Aufgabenbereich abgearbeitet, folgt unmittelbar der nächste. Zusätzlich entsteht durch ständige Beschwerden und fehlende Strukturen ein permanenter Druck. Insgesamt wirkt die Arbeitsbelastung dauerhaft überfordernd und nicht nachhaltig organisierbar.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.