4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
ist ein wertschätzender Arbeitgeber mit einem sehr guten Betriebsklima, engagierten Teams.Besonders hervorzuheben sind der starke Zusammenhalt, die offene Kommunikation und die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Ich kann das Unternehmen als Arbeitgeber empfehlen.
Das finde ich weniger gut:
Personelle Engpässe können zeitweise zu einer höheren Arbeitsbelastung führen.
Die Digitalisierung und manche Arbeitsprozesse könnten weiter verbessert werden.
Aufgrund gesetzlicher und organisatorischer Vorgaben lassen sich nicht immer alle Wünsche sofort umsetzen.
Insgesamt überwiegen für mich jedoch eindeutig die positiven Aspekte, weshalb ich das Unternehmen als Arbeitgeber gerne weiterempfehle.
Trotz des insgesamt sehr positiven Arbeitsumfelds gibt es einige Bereiche mit weiterem Entwicklungspotenzial:
Die Digitalisierung könnte in manchen Arbeitsbereichen weiter ausgebaut werden, um administrative Tätigkeiten zu erleichtern.
Zusätzliche personelle Ressourcen würden in Zeiten hoher Auslastung für eine weitere Entlastung der Mitarbeitenden sorgen.
Weitere Angebote zur Gesundheitsförderung und Mitarbeiterbindung wären eine sinnvolle Ergänzung.
Die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten könnten noch transparenter kommuniziert werden, damit Mitarbeitende ihre beruflichen Perspektiven noch besser planen können.
Insgesamt überwiegen jedoch klar die positiven Aspekte, und Verbesserungsvorschläge werden vom Unternehmen grundsätzlich ernst genommen.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm. Der Umgang miteinander ist kollegial, respektvoll und familiär. Man unterstützt sich gegenseitig und fühlt sich als Teil eines Teams.
Viele Kollegen arbeiten bereits seit 5, 10 oder sogar über 20 Jahren im Unternehmen. Das spricht für ein gutes Arbeitsklima und einen verlässlichen Arbeitgeber.
Wünsche bei der Dienstplangestaltung werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Auch kurzfristige Diensttausche funktionieren dank des guten Teamgeists meist problemlos.
Fort- und Weiterbildungen werden aktiv unterstützt. Wer sich weiterentwickeln möchte, erhält entsprechende Möglichkeiten und Förderung.
Die Bezahlung erfolgt nach dem SWÖ-Kollektivvertrag. Zusätzlich gibt es Mitarbeiterbonis. Der Flexibilitätszuschlag könnte attraktiver gestaltet werden. Eine höhere finanzielle Anerkennung für das kurzfristige Einspringen würde die Bereitschaft der Mitarbeitenden erhöhen, zusätzliche Dienste zu übernehmen, und gleichzeitig das hohe Engagement im Team angemessen wertschätzen.
Ein zusätzliches Mitarbeiterbenefit wie die Übernahme oder Bezuschussung eines Jahrestickets für die öffentlichen Verkehrsmittel wäre eine wertvolle Unterstützung. Dies würde nicht nur die Mitarbeitenden finanziell entlasten, sondern auch einen Beitrag zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Mobilität leisten.
Der Zusammenhalt im Team ist ausgezeichnet. Kolleg helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.
Erfahrung wird geschätzt. Ältere Kolleg werden wertgeschätzt und in den Arbeitsalltag selbstverständlich eingebunden.
Die Führungskräfte sind fair, korrekt und geradlinig. Entscheidungen werden nachvollziehbar getroffen und man begegnet sich auf Augenhöhe.
Die Arbeitsbedingungen sind gut und entsprechen den gesetzlichen Vorgaben. Es wird auf Qualität, Sicherheit und ein professionelles Arbeitsumfeld geachtet.
Die Kommunikation ist offen, ehrlich und transparent. Fragen können jederzeit gestellt werden und Anliegen werden ernst genommen.
Alle Mitarbeitenden werden unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft gleich behandelt und respektiert.
Die Arbeit ist abwechslungsreich. Wer Engagement zeigt und Ideen einbringt, bekommt die Möglichkeit, diese umzusetzen und aktiv mitzugestalten.
Der Zusammenhalt im Team war grundsätzlich gut. Wenn man im Dienst war, gab es eine gegenseitige Unterstützung und eine wirklich lustige, angenehme Stimmung untereinander. Allerdings basiert dieses Gemeinschaftsgefühl stark auf dem Prinzip Leistung: Wer fleißig ist und voll mitzieht, gehört dazu – lässt das Engagement nach, spürt man schnell eine Ausgrenzung. Positiv hervorzuheben ist, dass man im Alltag sehr selbstständig arbeiten, eigene Entscheidungen bezüglich der Bewohner treffen und sich die Arbeit frei einteilen durfte. Wer zudem einen guten Draht zur Stationsleitung hatte, fand hier einen wirklich angenehmen Arbeitsplatz vor.
Freunderlwirtschaft: Faire Einteilung und Vorzüge hängen nur von persönlicher Sympathie mit der Stationsleitung ab.Blockiertes Feedback: Beschwerden und Anregungen werden von der Leitung ignoriert oder nicht nach oben weitergeleitet.Extreme Unterbesetzung: Akuter Personalmangel führt zu reiner Grundpflege im Akkord und ständigen Anrufen im Urlaub.Schlechte Infrastruktur: Keine Klimaanlage im Pflegebereich (nur im Chef-Büro), kein echter Pausenraum und keine Kantine.Mangelnde Wertschätzung: Einwandfreie Essensreste werden kistenweise weggeworfen, statt sie dem überlasteten Personal kostenlos zu überlassen.Unterdurchschnittliche Zulagen: Die Flexibilitätszulage für das Einspringen ist im Vergleich zu anderen Firmen extrem niedrig.Blockierte Karriere: Höherqualifizierende Fortbildungen werden nicht unterstützt; es gibt nur unnötige Pflichtkurse.Hohe Fluktuation: Unzählige Kollegen flüchten wegen der unfairen Führung und der schlechten Arbeitsbedingungen.
Kommunikationswege öffnen: Ein offenes Ohr für Beschwerden und Anregungen der Mitarbeiter zeigen, anstatt konstruktives Feedback auf Stationsebene zu blockieren.Wertschätzung leben: Das Einspringen im Frei und die hohe Flexibilität fair und branchenüblich entlohnen, anstatt immer dieselbe Kerngruppe zu überlasten.Lebensmittelverschwendung stoppen: Übrig gebliebenes Essen der Bewohner kostenlos an das Personal abgeben, anstatt einwandfreie Lebensmittel kistenweise wegzuwerfen.Gleichbehandlung garantieren: Günstlingswirtschaft beenden und für eine transparente, gerechte Urlaubs- und Arbeitseinteilung unabhängig von persönlichen Sympathien sorgen.Arbeitsbedingungen verbessern: In die Infrastruktur investieren (Klimatisierung im Pflegebereich für den Sommer, adäquate Pausenräume) und den akuten Personalmangel aktiv bekämpfen.Echte Weiterbildung fördern: Mitarbeiter bei höherqualifizierenden Fortbildungen aktiv unterstützen, anstatt sich nur auf interne Pflichtkurse zu beschränken.
Die Arbeitsatmosphäre leidet stark unter der Führungskultur. Eine gerechte Arbeitseinteilung und faire Urlaubsverteilung gibt es leider nicht. Es herrscht eine ausgeprägte „Freunderlwirtschaft“: Wer einen guten Draht zur Stationsleitung hat, wird bevorzugt. Ohne diese persönliche Sympathie hat man kaum Chancen auf Gleichbehandlung oder berufliches Entgegenkommen.
Das Image des Hauses ist spürbar schlecht. Ich habe im Betrieb eine enorm hohe Fluktuation miterlebt: Unzählige Kolleginnen und Kollegen haben gekündigt und den Arbeitsplatz gewechselt. Der Grund dafür ist überall derselbe: Die Menschen flüchten vor den mangelhaften Arbeitsbedingungen und der unfairen Führung durch die Stations- und Pflegedienstleitung.
Eine echte Work-Life-Balance ist kaum vorhanden. Selbst im Urlaub wird man regelmäßig angerufen und gebeten, einzuspringen. Besonders unfair ist die Verteilung: Es wird immer wieder dieselbe Kerngruppe um Hilfe gebeten und belastet, während andere Mitarbeiter gar nicht mehr gefragt werden. Ein Abschalten in der Freizeit ist so kaum möglich.
Karrieremöglichkeiten sind praktisch nicht vorhanden. Höherqualifizierende Fortbildungen, die zu einem besseren Berufsstatus führen würden, werden vom Betrieb weder unterstützt noch ermöglicht. Stattdessen gibt es nur interne, regelmäßige Pflicht-Weiterbildungen, die im Alltag kaum Mehrwert bieten und oft als unnötig empfunden werden. Wer sich beruflich wirklich weiterentwickeln oder aufsteigen möchte, wird hier ausgebremst
Die Gehälter werden immer absolut pünktlich überwiesen, die Grundentlohnung ist jedoch nur mittelmäßig. Im direkten Branchenvergleich schneidet das Haus sehr schlecht ab: Nahezu alle anderen Betriebe zahlen deutlich mehr. Besonders die Flexibilisierungszulage für das kurzfristige Einspringen ist im Vergleich zu anderen Firmen extrem niedrig und steht in keinem Verhältnis zu der Belastung.
Das Umwelt- und Sozialverhalten ist absolut enttäuschend. Trotz akuten Personalmangels und extremen Belastungen wie aufeinanderfolgenden 12-Stunden-Schichten wird den Mitarbeitern kein Funken Wertschätzung entgegengebracht. Übrig gebliebenes Essen der Bewohner wird lieber kistenweise weggeschmissen, als es dem Personal kostenlos zu überlassen. Mitarbeiter dürfen Reste nur gegen Bezahlung essen – andernfalls wandern einwandfreie Lebensmittel direkt in den Müll. Das ist weder sozial noch nachhaltig.
Der Zusammenhalt im Team war grundsätzlich gut und man hat sich bei der Arbeit unterstützt. Allerdings basiert das Gemeinschaftsgefühl stark auf dem Prinzip Leistung: Wer fleißig ist und mitzieht, ist voll integriert. Lässt das Engagement nach oder wird weniger geleistet, spürt man schnell eine Ausgrenzung durch die Gruppe.
War in Ordnung
Das Vorgesetztenverhalten ist auf mehreren Ebenen enttäuschend. Auf Stationsebene dominieren persönliche Sympathien: Wer bei der Leitung beliebt ist, genießt spürbare Vorzüge. Die übergeordnete Pflegedienstleitung zeigt ebenfalls kein Interesse an den Mitarbeitern. Beschwerden und Anregungen werden komplett ignoriert. Zudem wird an allen Ecken gespart – sowohl am notwendigen Arbeitsmaterial als auch beim Personal, was die Belastung massiv erhöht.
Die Arbeitsbedingungen sind extrem mangelhaft. Im Sommer gibt es im gesamten Haus für den Pflegebereich keine Klimaanlage, was die körperliche Arbeit unerträglich macht – während das Büro der Pflegedienstleitung selbstverständlich klimatisiert ist. Zudem gibt es weder einen geeigneten Pausenraum, um sich während der Pausen wirklich zu erholen, noch eine Kantine für die Verpflegung der Mitarbeiter.
Die Kommunikation nach oben ist leider blockiert. Kritik, Beschwerden oder konstruktive Anregungen des Teams werden von der Stationsleitung nicht an die nächsthöhere Ebene weitergeleitet. Es fehlt der Leitung an Mut, Probleme offen anzusprechen, wodurch notwendige Veränderungen und Verbesserungen komplett ausbleiben.
Wie schon oben erwähnt
Die Aufgaben beschränken sich aufgrund der ständigen Unterbesetzung fast ausschließlich auf die reine Grundpflege. Für darüber hinausgehende, abwechslungsreiche oder interessante Aktivitäten – wie etwa Ausflüge oder eine individuellere Betreuung – bleibt im stressigen Alltag schlichtweg keine Zeit mehr.