Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 25.8.2026
Der Wiener Gesundheitsverbund erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders positiv sticht der Kollegenzusammenhalt hervor: Viele Mitarbeiter:innen loben ihr Team, die gegenseitige Unterstützung und den respektvollen Umgang unter Kolleg:innen – wenngleich dies stark vom jeweiligen Bereich oder der Station abhängt. Auch die Aufgaben selbst werden häufig als abwechslungsreich und inhaltlich interessant beschrieben.
Das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation trüben das Bild spürbar. Bewertungen zu Führungskräften fallen sehr unterschiedlich aus: Direkte Vorgesetzte erhalten oft positive Rückmeldungen, während höhere Führungsebenen für mangelnde Transparenz, fehlende Entscheidungsnachvollziehbarkeit und unzureichende Einbindung der Mitarbeiter:innen kritisiert werden – ein Muster, das sich in der Kommunikation wider...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre beim Wiener Gesundheitsverbund wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben die Stimmung im eigenen Team als angenehm, kollegial und unterstützend, wobei direkte Vorgesetzte häufig positiv hervorgehoben werden. Lob von Führungskräften sowie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Augenhöhe werden ebenfalls positiv erwähnt.
Gleichzeitig betonen viele Bewertungen, dass die Atmosphäre stark von der jeweiligen Station oder Abteilung abhängt. Stressige Arbeitstage, Druck von übergeordneten Stellen sowie mangelnder Teamzusammenhalt belasten die Stimmung in einigen Bereichen. Wenige Nutzer:innen berichten von angespannten Verhältnissen, die durch unberechenbare Vorgesetzte oder fehlende Stationsleitung entstehen. Insbesondere der Kontrast zwischen positiven Teamerfahrungen auf einzelnen Stationen und schwierigeren Bedingungen an anderen Standorten zieht sich durch viele Rückmeldungen.
Die Meinungen zum Vorgesetztenverhalten beim Wiener Gesundheitsverbund fallen gespalten aus. Während einige Nutzer:innen ihre direkten Vorgesetzten als fair, respektvoll und unterstützend erleben, zeichnen viele Bewertungen ein kritisches Bild auf höheren Führungsebenen. Besonders häufig bemängeln Nutzer:innen Mikromanagement, fehlendes Vertrauen in die Eigenverantwortung der Mitarbeiter:innen sowie unverständliche Entscheidungen aus dem oberen Management. Auch Vetternwirtschaft und eine ungleiche Behandlung von Mitarbeiter:innen werden von einigen als problematisch empfunden.
Die Qualität der Führung variiert dabei stark – von sehr positiven Einzelerfahrungen mit engagierten Stationsleitungen bis hin zu deutlicher Kritik an Intransparenz und mangelnder Kommunikation. Wenige Nutzer:innen berichten zudem von unprofessionellem Verhalten wie dem Kontaktieren von Mitarbeiter:innen während des Krankenstands. Insgesamt spiegeln die Bewertungen ein uneinheitliches Bild wider, bei dem die direkte Führungsebene häufig besser abschneidet als übergeordnete Hierarchieebenen.
Die Kommunikation beim Wiener Gesundheitsverbund wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb der Teams, besonders im interdisziplinären Bereich, empfinden viele den Austausch als offen und wertschätzend. Regelmäßige Teammeetings und ein strukturierter Informationsfluss zu Aufgaben werden positiv hervorgehoben. Allerdings hängt die Qualität der Kommunikation nach Ansicht einiger Nutzer:innen stark von der jeweiligen Station oder Einrichtung ab.
Deutlich kritischer fällt das Bild in Bezug auf die Führungsebene aus. Viele Nutzer:innen bemängeln fehlende Transparenz seitens des Managements, einseitige Top-down-Kommunikation und unvollständige Informationsweitergabe. Einige berichten, dass Anfragen unbeantwortet bleiben und Mitarbeiter:innen relevante Informationen erst als Letzte erhalten. Auch falsche Versprechungen und eine schwer zugängliche Führung werden kritisiert, was den sonst positiven Teamzusammenhalt deutlich überschattet.
Der Kollegenzusammenhalt beim Wiener Gesundheitsverbund wird von Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele beschreiben ihre Teams als gut funktionierend, respektvoll und unterstützend – einige heben besonders hervor, dass jüngere Kolleg:innen ältere unterstützen und Humor schwierige Arbeitstage erleichtert. Auch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit sowie ehrlicher, direkter Austausch innerhalb von Teams werden positiv erwähnt.
Allerdings zeigt sich ein differenziertes Bild: Einige Nutzer:innen berichten, dass der Zusammenhalt stark von der jeweiligen Teamzusammensetzung und Abteilung abhängt. Kritische Stimmen bemängeln, dass echte Teamarbeit zwar propagiert, jedoch nicht immer gelebt werde, da persönliche Interessen dominierten. Spannungen zwischen Berufsgruppen sowie ein als selbstbezogen wahrgenommenes Verhalten einzelner Kolleg:innen werden ebenfalls erwähnt. Vereinzelt wird das Führungsverhalten als Ursache für Konflikte genannt.
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