Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.6.2026
Der Wiener Gesundheitsverbund erhält ein gemischtes Bild in den Bewertungen, das sich in einem ausgeglichenen Gesamturteil widerspiegelt. Besonders positiv sticht der Kollegenzusammenhalt hervor: Viele Mitarbeiter:innen schätzen den Teamgeist und die gegenseitige Unterstützung im direkten Arbeitsumfeld. Auch die Aufgabenvielfalt wird mehrheitlich als abwechslungsreich und interessant beschrieben.
Das Vorgesetztenverhalten spaltet die Meinungen deutlich. Während direkte Führungskräfte auf Stationsebene oft als präsent und unterstützend wahrgenommen werden, kritisieren viele Bewertende höhere Führungsebenen als intransparent, wenig wertschätzend und durch Mikromanagement geprägt. Ähnliche Kritik zieht sich durch die Kommunikation: Innerhalb von Teams funktioniert der Austausch gut, von der Unternehmensführung hingege...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten beim Wiener Gesundheitsverbund wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der direkten Führungsebene überwiegen positive Stimmen: Stationsleitungen werden häufig als präsent, hilfsbereit und fair beschrieben, und einige Bewertungen heben die jeweilige Führungskraft ausdrücklich lobend hervor.
Auf höheren Managementebenen fällt das Bild jedoch deutlich kritischer aus. Viele Nutzer:innen bemängeln fehlende Wertschätzung, mangelnde Transparenz durch zu viele Hierarchieebenen sowie ausgeprägte Kontrollorientierung und Mikromanagement. Auch unverständliche Entscheidungen der oberen Führung und eingeschränkte Handlungsspielräume für direkte Vorgesetzte werden kritisiert. Zudem berichten einige Nutzer:innen von Bevorzugung bestimmter Mitarbeiter:innen sowie einem unberechenbaren Kommunikationsstil, der das Team belaste. Wenige Bewertungen schildern zudem unangemessenes Verhalten seitens der Vorgesetzten gegenüber Mitarbeiter:innen im Krankenstand.
Die Arbeitsatmosphäre beim Wiener Gesundheitsverbund wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben werden vor allem der kollegiale Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung sowie eine professionelle, aber angenehme Arbeitsweise. Einige Bewertungen betonen freundliche und hilfsbereite Kolleg:innen sowie ein zugängliches Führungsteam, das trotz des alltäglichen Stresses für ein gutes Miteinander sorgt.
Auf der anderen Seite schildern einige Nutzer:innen eine belastende Atmosphäre, die durch unberechenbare Vorgesetzte, fehlende Wertschätzung und ungleiche Arbeitsverteilung geprägt ist. Die Stimmung variiert dabei stark je nach Abteilung oder Station. Auch physische Rahmenbedingungen wie zu hohe Raumtemperaturen sowie mangelnde Führung werden kritisch erwähnt. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit gilt einigen hingegen als positiver Aspekt des Arbeitsalltags.
Die Kommunikation beim Wiener Gesundheitsverbund erhält gemischte Rückmeldungen. Innerhalb der Teams beschreiben viele Nutzer:innen den Austausch als offen, wertschätzend und auf Augenhöhe – insbesondere in der Zusammenarbeit innerhalb einzelner Abteilungen oder interdisziplinärer Teams funktioniert die Kommunikation nach Meinung einiger Nutzer:innen gut.
Deutlich kritischer fällt das Bild jedoch aus, sobald es um die Kommunikation seitens des Managements geht. Viele Bewertungen beschreiben sie als unzureichend, intransparent oder kaum vorhanden. Anfragen bleiben laut einigen Nutzer:innen wochenlang unbeantwortet, Informationen erreichen die Mitarbeiter:innen zu spät oder gar nicht, und Ziele werden vage formuliert. Wenige Nutzer:innen äußern zudem den Wunsch nach direkterem Austausch mit Vorgesetzten und Kolleg:innen. Die Gesamtbewertung der Kategorie fällt ausgeglichen aus, wobei die positiven Stimmen vorwiegend die Teamebene betreffen und die negativen klar auf die Führungsebene abzielen.
Das Gehalt beim Wiener Gesundheitsverbund wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele in Bezug auf die Angemessenheit der Vergütung: Das Gehalt stehe in keinem guten Verhältnis zur hohen Verantwortung, zum Personalmangel und den körperlichen Anforderungen. Zusätzlich bemängeln einige, dass Urlaubsboni gestrichen wurden, langjährige Mitarbeiter:innen schlechter gestellt seien als neu eingestellte und das neue Arbeitszeitmodell in der Pflege faktisch eine Reallohnkürzung bedeute. Auch die Sozialleistungen fallen laut einigen Bewertungen gering aus.
Auf der anderen Seite empfinden manche Nutzer:innen das Gehalt je nach Position als fair oder gut, und einige schätzen, dass der öffentliche Sektor weniger Druck als die Privatwirtschaft biete. Die allgemeine Stimmung ist jedoch eher verhalten: Viele wünschen sich mehr Anerkennung für zusätzliche Qualifikationen und Leistungen, die sich bislang kaum im Gehalt widerspiegeln.
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