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Zuletzt aktualisiert am 28.3.2026
Der Wiener Gesundheitsverbund zeigt in den Bewertungen ein gemischtes Bild mit neutraler Gesamtstimmung. Die Arbeitsatmosphäre wird positiv bewertet, besonders durch ein kollaboratives Teamumfeld, wo sich Mitarbeiter:innen gegenseitig unterstützen und ein gutes Arbeitsklima innerhalb der Stationen herrscht. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen bezüglich Stress am Arbeitsplatz und der Qualität des Stationsumfelds, wo Personalknappheit, Bürokratie und teilweise unzureichende Führung bemängelt werden. Der Kollegenzusammenhalt wird überwiegend positiv gesehen und als wesentliche Stärke des Unternehmens betrachtet, während das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation gemischte Reaktionen hervorrufen – von unterstützender Führung bis hin zu Kommunikationsbarrieren zwischen Management und Mitarbeiter:innen.
In Bez...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre beim Wiener Gesundheitsverbund wird überwiegend positiv bewertet. Besonders hervorzuheben ist das kollaborative Teamumfeld, in dem sich Mitarbeiter:innen gegenseitig unterstützen und regelmäßig Lob erhalten. Viele Nutzer:innen beschreiben die Atmosphäre innerhalb ihrer Stationen als angenehm und kollegial, wobei ein gutes Team als entscheidender Faktor für ein positives Arbeitsklima angesehen wird.
Dennoch gibt es auch kritische Stimmen bezüglich des Stationsumfelds und der Stressdynamik am Arbeitsplatz. Einige Mitarbeiter:innen berichten von einer angespannten Atmosphäre aufgrund von Personalmangel, übermäßiger Bürokratie und unvorhersehbaren Stimmungsschwankungen von Vorgesetzten. Auch werden mangelnder Teamgeist, ungerechte Arbeitsverteilung und fehlende Anerkennung als Probleme genannt. Die Arbeitsumgebung wird teilweise als chaotisch und hektisch beschrieben, wobei die räumlichen Bedingungen wie hohe Temperaturen im Sommer zusätzlich belastend wirken können.
Das Vorgesetztenverhalten beim Wiener Gesundheitsverbund zeigt ein zwiespältiges Bild. Einerseits beschreiben einige Mitarbeiter:innen ihre Vorgesetzten als respektvoll, fair und unterstützend, die klare Ziele setzen und eine offene Kommunikation pflegen. Andererseits berichten viele Beschäftigte von autoritärem Führungsstil, Mikromanagement und mangelndem Vertrauen in die Selbstverantwortung der Mitarbeiter:innen. Die Kommunikation wird häufig als problematisch empfunden, wobei Entscheidungen oft in kleinen Kreisen getroffen und unzureichend kommuniziert werden.
Besonders auffällig ist die Diskrepanz zwischen direkten Vorgesetzten, die teilweise positiv wahrgenommen werden, und höheren Führungsebenen, die häufig kritisiert werden. Mitarbeiter:innen beklagen fehlende Einbindung in Entscheidungsprozesse, unklare Vorgaben und mangelnde Konfliktlösungsfähigkeiten der Führungskräfte. Zudem werden Stimmungsschwankungen, Machtdemonstrationen und in einigen Fällen sogar unehrliches Verhalten der Führungskräfte bemängelt, was insgesamt zu einem ambivalenten Gesamtbild führt.
Die Kommunikation im Wiener Gesundheitsverbund zeigt ein zwiegespaltenes Bild. Ein deutliches Problem stellt die Kommunikation zwischen Führungsebene und Mitarbeiter:innen dar, die von vielen als mangelhaft oder sogar nicht existent beschrieben wird. Mitarbeiter:innen berichten, dass Anfragen unbeantwortet bleiben, Informationen nur per E-Mail oder als Aushänge vermittelt werden und Beschäftigte oft als Letzte erfahren, was sie betrifft. Die fehlende Transparenz führt zu Desorganisation und fehlender Wertschätzung.
Im Gegensatz dazu wird die Kommunikation innerhalb der Teams überwiegend positiv bewertet. Kolleg:innen beschreiben einen offenen Umgang, in dem fast alles direkt angesprochen werden kann. Der fachliche Austausch wird als strukturiert wahrgenommen, mit regelmäßigen Informationen zu Aufgaben. Allerdings gibt es auch Hinweise auf eine zunehmende Spaltung in manchen Teams und Schwierigkeiten in der abteilungsübergreifenden Kommunikation, besonders mit Einkaufsabteilungen und anderen Fachbereichen.
Der Kollegenzusammenhalt beim Wiener Gesundheitsverbund wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Viele Beschäftigte beschreiben ein starkes Teamgefühl, in dem Kolleg:innen füreinander einstehen und sich gegenseitig unterstützen. Besonders betont wird, dass jüngere Kolleg:innen den älteren helfen und dass Humor dazu beiträgt, auch schwierige Arbeitstage zu überstehen. Einige Mitarbeiter:innen empfinden den Zusammenhalt sogar als die größte Stärke des Unternehmens und meinen, dass ohne diesen Teamgeist nichts funktionieren würde.
Es gibt jedoch auch einige kritische Stimmen, die auf Verbesserungspotenzial hinweisen. Während die Zusammenarbeit innerhalb einzelner Abteilungen gut funktioniert, variiert sie zwischen verschiedenen Kliniken und Berufsgruppen. Manche Beschäftigte berichten von Klatsch hinter dem Rücken anderer oder von schwierigen Dynamiken mit bestimmten Kolleg:innen. Vereinzelt wird erwähnt, dass neue Mitarbeiter:innen nicht immer gut integriert werden. Trotz dieser Herausforderungen scheinen informelle Strukturen und authentische Interaktionen gut zu funktionieren, auch wenn sie durch Eingriffe des Managements gelegentlich gestört werden können.
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