Rücksichtslos, überfordernd, schlechte Betriebsrat, Bossing!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Allgemein ist gut solche Organisationen für die Menschen die auf Hilfe anderen angewiesen sind. Wie das dann in Umsetzen läuft - ist eine andere Thema.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Smiling faces mit den man Sie empfängt, werden bald in lange Gesichter rübergehen.
Verbesserungsvorschläge
Reinigungskräfte für solche Einsatze beschäftigen und nicht andere nutzen für so was. Veraltete Interventionen bearbeiten und richtig an der Einsatzdauer anpassen! Auch mal Arbeitenden fragen wie es ihm geht, wie er mit Teamleitung zufrieden ist, was unten passiert ist gut zu wissen. Oberfläche mit smiling faces zu decken ist kein gutes Weg.
Zuviel Administration und zu wenig Arbeitende die auch ihre Lohne tragen!
Arbeitsatmosphäre
Lob als Floskel. Keine echte Wertschätzung. Alles Schein und viele smiling Faces…
Work-Life-Balance
10 Tage Arbeit ohne freien Tag und davon 8 Tage geteilte Dienste sind nicht selten. 16 geteilte Dienste in Monat - bedeutet 70% Arbeitszeit. Für Privatleben und Familie bleibt da nicht viel Zeit und Kraft.
Kollegenzusammenhalt
neue Kollegen werden immer als Konkurrenz gesehen, daher nicht gerne aufgenommen. Sonst -es hält was halten muss….es wird viel hinter rücken gesprochen.
Umgang mit älteren Kollegen
Solange Ihre Rücken, Knie tragen und aushalten können - Sie sind gut brauchbar, egal wie alt sind Sie!
Vorgesetztenverhalten
Wenn Sie beim Teambesprechung Ihre Meinung sagen - es wird als Kritik genommen! Sie werden dann als „Sträfling“ behandelt. Erst angeschrien und bedrohen (natürlich nicht vor dem Teamkollegen) dann ladet man Sie auf „Besprechung“ wo Sie gegenüber TL, Personalbüro „Dame“ und Betriebstat „Dame“ sitzen. Sie werden nicht warum sind Sie da um sich vorbereiten zu können, ausserdem last man Sie nicht zur Wort zu kommen. Dann erfahren Sie erst Wahre „Gesicht“ und „Wertschätzung“ mit der man wirbt für den Job. Wenn es Ihnen nicht passt, sie sind nicht geeignet und werden fordern selbst zu kundigen!
Arbeitsbedingungen
Was Räumlichkeiten betrifft sehr eng und überfüllt. Manche Räume haben keinen Fenster..Beklemmend! Für Mittarbeiter vor Ort, oft sehr schlecht.
Gehalt/Benefits
in Vergleich auf geleistete Arbeit als Heimhilfe oder Pfleger ist Lohn an minimum. Nachteil ist dass Sie Ihre Überstunden (die hier „Mehrstunden“ genannt werden), erst nach Quartal ausbezahlt bekommen (3 Monate Rechenzeit und in 4. Mon. erst ausbezahlt) In diese 3 Monate manipuliert man mir Ihren Überstunden.
Wegzeit den Sie von Klienten zu Klienten brauchen kann Ihnen gekürzt und gestrichen werden - weil jemand der in Büro sitzt schaut google Map und dort steht wieviel zeit von Punkt „A“ bis Punkt „B“ man braucht. Wenn Sie länger gebraucht haben, müssen Sie dokumentieren. Dokumentieren muss man auch bei ES bei Klienten. Wann viele Dokumentationen geschrieben werden? Am bestens schon während Einsatz oder von zuhause in Ihren Freizeit!
Interessante Aufgaben
Wenn Sie nach sehr fördernden Ausbildung hier kommen (mir Motivation und Erwartung auf Wertschätzung die man Ihnen während Ausbildung immer wieder betont) -erwachen Sie schnell. 80% Ihre Arbeit ist putzen! Sie sind auch erste Ansprechperson vor Ort. Sie werden bei Gelegenheit auch als Sterbebegleiter in Einsatz gehen. Sie müssen Psychologe sein, Arzneimittel müssen Sie wissen. Sie müssen sehr flexibel sein auf verschiedenes. Sie wissen nicht was auf Sie zukommt beim jeden Einsatz. Unterstützung die Sie brauchen und die Ihnen Versprochen ist - ist meistens nicht da oder zu spät da. Also, Sie stehen Allein vor dem Problem und tragen Sie volle Verantwortung!
Neue Kollegen haben es besonderes schwer da sie als Einspringer genutzt werden und wissen nie was auf sie zukommt. Ältere Kollegen haben ihre Stammklienten und wissen ihre Tagesablauf.