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Österreich
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265 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 74%
Score-Details

265 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Wirtschaftskammer Österreich, ein öfters kritisierter, aber dennoch guter Arbeitsgeber

4,3
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Wirtschaftskammer Österreich in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders gut finde ich die Weiterbildungs-/ und Networkingmöglichkeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Langsame Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

Die Mitarbeiter wünschen sich rascheee Kommunikation während des Reformprozesses. Die Kommunikation ist transparent.

Arbeitsatmosphäre

Ansich eine sehr Arbeitsatmosphäre, seit der Reform ist sie jedoch gesunken. Mitarbeiter stehen sich aber zur Seite.

Image

Das Image der Landeskammern und besonders der Wirtschaftskammer Wien wurde in den letzten Monaten in Mitleidensschaft gezogen und leidet unter sehr starker Kritik. Die regulären Mitarbeiter geben ihr Bestes den regulären Betrieb aufrecht zu erhalten.

Work-Life-Balance

Die meisten Referenten in meiner Abteilung fahren durch ihre Postion auf Dienstreisen. Viele arbeiten sehr fleißig, man bekommt diverse Benefits in der Kammer. Sehr gute Work-Life-Balance.

Karriere/Weiterbildung

Besonders bezüglich Karriere und Weiterbildung ist die WKÖ ein guter Arbeitgeber und motiviert Arbeitnehmer sich zu vernetzen. Es gibt auch diverse Weiterbildungskurse/ -plattformen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt der Kammerfunktionäre wurde in letzter Zeit zurecht sehr strittig in den Medien kritisiert. Das Gehalt der normalen Mitarbeiter ist gegenhin angemessen. Die Kammer bietet ihren Mitarbeiter:innen diverse Benefits.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Sozialbewusstsein ist äußerst ausgeprägt, dadurch dass die Nachhaltigkeitsabteilung geschlossen wurde gebe ich hier 4 Sterne. Andere Abteilungen befassen sich aber weiterhin mit Umwelt-/ Sozialthemen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt stellt sich als hervorragend heraus.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen ist phänomenal.

Vorgesetztenverhalten

Die Kommunikation ist im derzeitigen Reformprozess schwierig, aber dies ist nachvollziehbar. Die Vorgesetzten bemühen sich.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Es wird auf die Mitarbeiter geachtet.

Kommunikation

Die Kommunikation könnte während dem Reformprozess besser verlaufen. Ich gehe davon aus, dass das oberste Etage Management aber so schnell wie möglich alle Informationen an Mitarbeiter weitergibt.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung der Mitarbeiter merkt man im Arbeitsalltag

Interessante Aufgaben

Sehr interessante Aufgaben, vor allem als Werkstudent/in konnte ich viel lernen und durfte in viele Arbeitsbereiche eintauchen.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Mehrfachbewertung

Es könnte so ein guter Arbeitgeber sein...

3,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Wirtschaftskammer Österreich in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Essenszuschuss/Kantine, Möglichkeit zur Weiterbildung und Reisen, Flexible Arbeitszeiten und Gehalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Intransparente Kommunikation und diletantische Leitung.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter die was können sollten behalten werden, nicht Mitarbeiter die nur da sind wegen Kontakten und nichts beitragen. Außerdem sollte man einen Plan haben bevor man wahllos Mitarbeiter Kündigt. Grundkompetenz der Leitung vorausgesetzt...

Kollegenzusammenhalt

Im Team ist der Zusammenhalt gut

Kommunikation

Katastrophales Verhalten der Kammerleitung. Mitarbeiter sind entbehrlich, falsche Versprechungen.

Interessante Aufgaben

Einheitsbrei, ab und zu was interessantes


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Super Image - schlechte Zusammenarbeit

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei Wirtschaftskammer Österreich in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nur den Image

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das weder die Personalabteilung noch der Betriebsrat einem hilft, obwohl alle mitbekommen habe, dass man in der Arbeit gemobbt wird.

Verbesserungsvorschläge

Frauen sollten mehr berücksichtigt werden

Arbeitsatmosphäre

Miserabel

Image

Ist natürlich die WKO

Work-Life-Balance

Ist okay

Karriere/Weiterbildung

Man muss über 3 Jahre warten

Gehalt/Benefits

Gehaltsabrechnungen sind vom Jahr 2023

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auch okay

Kollegenzusammenhalt

Ein purer No-Go nur am streiten

Umgang mit älteren Kollegen

Pure Katastrophe

Vorgesetztenverhalten

Den interessiert gar nichts

Arbeitsbedingungen

Ist okay

Kommunikation

Man darf gar nicht kommunizieren

Gleichberechtigung

Nop Männer sind immer besser

Interessante Aufgaben

Zusammenarbeit mit der ganzen Welt

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Arbeitgeber-Kommentar

Martin FeyererHR-Generalist

Vielen Dank für Ihr Feedback.

Wir nehmen Rückmeldungen ernst! Gleichzeitig möchten wir festhalten, dass die von Ihnen geschilderten Erfahrungen nicht unserem Selbstverständnis als Arbeitgeberin entsprechen. Ein respektvolles Miteinander, eine funktionierende und gute Zusammenarbeit sowie klare Kommunikationswege sind zentrale Bestandteile unserer Arbeitskultur.

Gerne bieten wir Ihnen an, Ihre Erfahrungen in einem persönlichen Austausch vertraulich zu besprechen, um konkrete Situationen besser nachvollziehen und daraus gezielt Maßnahmen ableiten zu können. Sie können sich gerne per E-Mail an martin.feyerer@wko.at wenden.

Wir danken Ihnen für Ihre Offenheit und wünschen Ihnen für Ihre weitere berufliche Zukunft alles Gute!

Ein guter Arbeitsplatz kann aber verbessert werden

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Wirtschaftskammer Österreich in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vielseitigkeit

Verbesserungsvorschläge

Mehr Benefits mehr Möglichkeiten

Arbeitsatmosphäre

Ist gut

Image

Nicht so gut

Work-Life-Balance

Geht

Karriere/Weiterbildung

Mittelmäßig

Gehalt/Benefits

Nicht so gut

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Super

Kollegenzusammenhalt

Ist super

Umgang mit älteren Kollegen

Auch gut

Vorgesetztenverhalten

Ist super

Arbeitsbedingungen

Auch super

Kommunikation

Ist gut

Gleichberechtigung

Auch ok

Interessante Aufgaben

Ja sehr vielseitig

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Moderne Fassade, veraltete, schwache Führung mit fehlender Fairness. Zwischen Anspruch & Realität klafft deutliche Lücke

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation bei Wirtschaftskammer Österreich in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Moderne technische Ausstattung und Infrastruktur
- Spannende Themen und Kommunikationsprojekte
- Budget für größere Medien- und Eventformate
- Einzelne sehr engagierte und kompetente Kolleg:innen im DMC, Team und Haus
- gute Benefits wie z.B. Essenszulage
- Mentoringprogramm
- fairer Betriebsrat, 25-jährige Betriebsratfeier, Sommerfest & Co

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Intransparente und inkonsistente Führung
- Ungleiche Verteilung von Arbeit und Chancen, tlw. sinnlose Arbeitsplatzbeschaffung
- Fehlende Wertschätzung trotz Leistung und positivem Lob
- Selbstverwirklichung und Beweihräucherung durch gewisse Abteilungsleiter:innen
- Schwache Kommunikations- und Feedbackkultur, starker Flurfunk
- Keine verlässliche Work-Life-Balance oder einheitliche Regelung für gesamte Abteilung
- Fehlende Chancengleichheit und klare Strukturen
- Erfüllung von klassischen Stereotypen, Vorurteilen und Klischees

Verbesserungsvorschläge

- Klare, transparente und leistungsorientierte Strukturen schaffen
- den eigenen Bürokratieabbau vorantreiben
- Führungskräfte in moderner Mitarbeiterführung und Feedbackkultur stärken
- Faire Verteilung von Arbeit und Entwicklungsmöglichkeiten sicherstellen
- Verbindliche Rahmenbedingungen einhalten
- Nachwuchs gezielt fördern und halten
- Mitarbeiterklausur (2-tägig) endlich (wieder) umsetzen, in den 14 Monaten drei Mal (!) verschoben
- Qualität der Speisen und Portionsgröße in der Kantine

Arbeitsatmosphäre

Ich war im Rahmen eines befristeten Vertrags in der WKÖ tätig und habe in dieser Zeit sehr intensiv gearbeitet u. a. mehrere Events/Projekte, PKs, intensive WE-Dienste, zahlreiche Medienunterlagen, hohe Überstunden bei gleichzeitig sehr wenigen freien Tagen. Meine Fachbereiche habe ich nicht nur übernommen, sondern aktiv weiterentwickelt, sodass eine Übergabe am Ende an drei Kolleg:innen möglich war.

Die Arbeitsatmosphäre wirkt nach außen oft kollegial, ist intern jedoch in der Abteilung stark unausgeglichen. Gleichzeitig bestehen unterschiedliche Maßstäbe bei Anwesenheit und Flexibilität ("Work-Life-Balance"), was zu spürbaren Spannungen und Gereiztheit im DMC und den einzelnen Teams führt. Zudem tragen im TD-Team dauerhaft weibliche Kolleginnen den Großteil der Arbeit, während andere deutlich mehr Freiräume fürs Zeitunglesen, Handyspielen, Privateinkäufe, Privattelefonate und stundenlange Kaffeemeetings etc. haben. Dieses Ungleichgewicht wird von einem Teil der Führungskräfte nicht nur toleriert, sondern selbst vorgelebt.

Image

Trotz guter Ressourcen und Equipment leidet die Organisation zunehmend unter einem Reputationsverlust, was sich auch im Vertrauen externer Stakeholder:innen widerspiegelt. Es entsteht der Eindruck, dass die Bindung vieler Mitglieder weniger auf aktiver Überzeugung und Vorteile für die Zielgruppe als auf strukturellen Rahmenbedingungen basiert, was sich negativ auf Vertrauen und Außenwahrnehmung auswirkt. Durch das Versäumnis von proaktiver Kommunikation bestimmter Themen wie z.B. Anstieg der MA-Gehälter, bleiben Potenziale ungenutzt, insbesondere wenn erklärungsbedürftige Entwicklungen nicht transparent und frühzeitig eingeordnet werden.

Work-Life-Balance

Für mich war in den 14 Monaten keine ausgewogene Work-Life-Balance gegeben. Themen wie Gesundheit oder persönliche Belastung fanden aus meiner Sicht wenig Berücksichtigung. Home-Office wurde deutlich und bewusst verzögert umgesetzt. Weiterbildung wurde systematisch verweigert, oft mit der Begründung des befristeten Vertrags, trotz Zusage im Bewerbergespräch. Gerne gesehen sind die klassischen Zeitabsitzer:innen von 9 to 5 oder 7 bis 3.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten sind nicht verlässlich an Engagement oder Initiative gekoppelt. Zugesagte Rahmenbedingungen aus dem Bewerbungsgespräch z. B. Home-Office oder Weiterbildung wurden in der Praxis nicht wie vereinbart umgesetzt. Tipp: Alles schriftlich im Vorfeld fixieren, dann erspart man sich viel Nerven, unnütze Diskussionen und Zeit.

Im Bereich Personal und Recruiting habe ich Prozesse als langatmig, intransparent und teilweise schwer nachvollziehbar erlebt. Insbesondere im Umgang mit befristeten Verträgen entsteht der Eindruck, dass sich für Mitarbeitende trotz interner Erfahrung selten klare oder faire Perspektiven ergeben, stattdessen bietet man weitere Befristungen an, irgendwie prekär – da haben es externe Bewerber:innen ohne internen „Erfahrungsschatz“ leichter.

Gehalt/Benefits

Im Bereich Vergütung, insbesondere bei Vertragsmodellen und Personalprozessen fehlt die Transparenz und Fairness. Gehaltsentwicklungen scheinen nicht durchgängig an Leistung oder Verantwortung gekoppelt zu sein, während gleichzeitig bei Neueinstellungen teilweise versucht wird, Gehaltsniveaus niedrig anzusetzen oder auch überdimensional bezahlt werden, je nachdem für wen man in der Kammer arbeitet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Positiv hervorzuheben ist, dass technisch sehr moderne Rahmenbedingungen im Newsroom geschaffen wurden. Auch für größere Events und Medienkooperationen stehen ausreichend Mittel zur Verfügung, wodurch journalistische Partnerschaften, Meinungsvielfalt und soziale Kooperationen unterstützt werden.

Das Thema Nachhaltigkeit wird aus meiner Sicht bewusst von gewissen Stakeholder:innen inhaltlich nicht konsequent verfolgt und verliert im Arbeitsalltag an Priorität. Maßnahmen beschränken sich teilweise auf grundlegende Aspekte wie interne Mülltrennung, während eine tiefere strategische Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit kaum von der Führungsspitze erkennbar ist. Extra eingerichtete Task-Forces und Teams laufen strategisch und diplomatisch im Haus leere Meter, in den Landeskammern ist man hier weit voraus.

Kollegenzusammenhalt

Positiv hervorheben möchte ich einzelne wirklich engagierte Kolleg:innen im DMC und Expert:innen im Haus, die trotz struktureller Herausforderungen und tlw. wenig Wertschätzung einen hohen Workload tragen. Es gab durchaus viele positive Momente und Challenges, die gemeinsam bewältigt wurden. Gleichzeitig ist die Zusammenarbeit insgesamt uneinheitlich, da die Arbeitsverteilung stark auseinandergeht. Im Team wurde die Unterstützung individuell und nach persönlichen Maßstäben ausgelegt. Zitat Kolleg:in: "Hier hat man keine Freunde". Im Haus kann man relativ einfach Expertise finden und Rat einholen.

Personelle Veränderungen im Newsroom haben aus meiner Sicht zu einem spürbaren Verlust an Führung, Chancengleichheit, Dynamik und Motivation in der Abteilung geführt. Dies zeigt sich auch belegt im Ausscheiden mehrerer langjähriger Führungspersonen, innerhalb kürzester Zeit und einer Reduktion deren Tätigkeiten auf die „übriggebliebenen“ 4 Teamleads, wodurch die "Wohlfühlatmosphäre" und das Miteinander oft verloren geht.

Umgang mit älteren Kollegen

Teilweise Kolleg:innen mit großem Know-how aus verschiedenen Branchen dabei. Langfristig sehe ich ein Problem im Umgang mit Nachwuchs: Ein System, das stark auf Betriebszugehörigkeit und Beharrlichkeit ausgelegt ist, wird es schwer haben, engagierte junge Mitarbeitende zu halten, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen voranzutreiben.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten wirkt insgesamt veraltet, intransparent und wenig konsistent. Entscheidungen sind häufig schwer nachvollziehbar. Es entsteht der Eindruck, dass Zugehörigkeit, Netzwerke („Vitamin B“) und Betriebszugehörigkeit stärker zählen als Ergebnisse und Initiative. Wertschätzung für erbrachte Leistungen habe ich nicht erfahren - trotz Projekt- und Themenverantwortung und positivem Feedback.

Im Gegenteil meine VG prägte eine starke Fehlerfokussierung, ausgeprägtes Misstrauen sowie eine sehr detaillierte Kontrolle einzelner Tätigkeiten, letztlich mit dem Ziel keiner fixen Übernahme. Damit werden alte Arbeits- und Denkmuster kompensiert sowie eine grenzwertig dominante und launische Art. Zugesagte Rahmenbedingungen wie z. B. Eventteilnahme, Home-Office oder "mobiles" Arbeiten wurden in der Praxis nicht im versprochenen Umfang umgesetzt. Stattdessen wurden diese Themen später in einem Kritikgespräch - unter Einbindung des Betriebsrats auf meinen Wunsch - problematisiert.

Arbeitsbedingungen

Technisch ist das Unternehmen sehr gut ausgestattet: moderner Newsroom, hochwertiges Equipment, lässt keine Wünsche offen. Insgesamt habe ich dieses Arbeitsumfeld mit seinen Bedingungen als stark personenbezogen erlebt: Bewertungen orientieren sich häufig an individuellen Befindlichkeiten statt an klaren Prozessen und Strukturen. Für Mitarbeitende mit strategischem Anspruch oder dem Wunsch, Dinge aktiv zu verbessern, ist das auf Dauer frustrierend, da der Fokus stark auf operativer Verwaltung statt auf tatsächlicher Weiterentwicklung liegt.

Kommunikation

Die Kommunikation war seitens der neuen Interims-Führung aufs Minimum beschränkt, Erfolge wurden nur im kleinen Rahmen vor Ort gefeiert - wer im Home-Office war hatte "Pech", selbst wenn es der eigene Erfolg war. Besonders im Umgangston innerhalb der Abteilung habe ich wiederholt Situationen erlebt, die ich als respektlos empfunden habe - nicht angemessen für einen Newsroom.

Es zeigte sich oft, dass meine VG Wahrnehmungen systematisch relativiert hat und Absprachen im Nachhinein anders dargestellt wurden, was zu erheblichem Misstrauen geführt hat. Kritische Themen wurden allgemein selten konstruktiv aufgearbeitet, sondern in Form von direkten Anrufen und belehrenden E-Mails kommuniziert, auch Lästereien in Gruppenmeetings oder Streuung von Gerüchten. Der Fokus liegt dabei häufig auf Schuldzuweisung statt auf gemeinsamer Lösungsfindung.

Darüber hinaus habe ich die WKO-Führung als wenig offen für Feedback und Veränderung erlebt. Es wird allgemein viel gefordert, besonders im Außen und selbst intern wenig umgesetzt.

Gleichberechtigung

Es entsteht der Eindruck, dass persönliche Faktoren wie Geschlecht oder Gesundheit in der Wahrnehmung und Bewertung von Mitarbeitenden eine Rolle spielen können. Auffällig ist zudem, dass ein großer Teil des Workloads im Team dauerhaft von denselben, engagierten Kolleginnen getragen wird. Langjährige Mitarbeitende scheinen im Newsroom sowieso mehr Freiheiten und informelle Vorteile zu haben als neue oder jüngere Kolleg:innen ("Hackordnung"), was zu einer unausgewogenen Dynamik und zur schleichenden Demotivation führt.

In der Abteilung selbst gibt es ungeschriebene Regeln und verschiedene Maßstäbe hinsichtlich Arbeitsweise, Anwesenheit und Leistung, die keine konsistente und faire Grundlage für Themen wie Gehalt, Verantwortung und Zeitmanagement bieten. Hinzu kommen eigenwillige Home-Office-Vereinbarungen mit 1 Tag oder 2 Tage pro Woche bis zu 1 Tag im Quartal. Dies führt zu einem Ungleichgewicht in Verantwortung und Erwartungshaltung und spiegelt sich auch in der Arbeitsqualität bestimmter Themen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich spannend, insbesondere im Bereich ZGM-Kommunikation und Medienarbeit. Die Zusammenarbeit mit der PR-Leitung und dem Team im DMC war stets auf Augenhöhe und fachlich wie menschlich sehr bereichernd. Auch das Social Team hat in einzelnen Projekten großartige Unterstützung geleistet.

Es besteht viel Potenzial bei den Themen, das jedoch durch interne Strukturen und Prozesse nicht ausgeschöpft wird. Fehlende bzw. nicht eingehaltene Workflows erschweren die Priorisierung und Umsetzung zusätzlich. Interne Interessenskonflikte und bereichsübergreifende Dynamiken führen dazu, dass Themen nur eingeschränkt kommuniziert werden können. Gleichzeitig sind Führungsstil, Chancengleichheit und eine stark an Betriebszugehörigkeit orientierte Rangordnung aus meiner Sicht zentrale Schwächen. Sie führen dazu, dass Aufgaben immer wieder im Kreis laufen, inhaltlich stagnieren und Veränderungen mit dem Argument „haben wir immer schon so gemacht“ ausgebremst werden.

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Mehr Schein als Sein.

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei Wirtschaftskammer Österreich in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittagessen im WIFI

Verbesserungsvorschläge

Authentizität bewahren...

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war leider durch gewisse Führungskräfte nicht tragbar.

Image

Das Image ist viel besser als es tatsächlich ist. Ich war immer der Meinung die Wirtschaftskammer ist ein Top Arbeitgeber, bis sich selbst dort gearbeitet habe.

Work-Life-Balance

Leider wird viel mehr versprochen als tatsächlich umgesetzt wird. Es wird mit Gleitzeit und Homeoffice-Möglichkeiten geworben. Für mich bedeuted Gleitzeit leider nicht, dass man mindestens von 7:30-16:00 Uhr arbeiten muss und wenn man möchte früher starten und länger dableiben kann.
Von Homeoffice war nach der Einstellung sowieso nie wieder die Rede. (nur im Bewerbungsgespräch :) )

Karriere/Weiterbildung

Nicht wirklich möglich.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist leider wirklich nicht gut.

Vorgesetztenverhalten

Kontrolle - Selbstständiges Arbeiten war zu keinem Zeitpunkt möglich.

Gleichberechtigung

Man merkt jedoch, dass man als Mann mehr Möglichkeiten hat.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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War mal richtig gut, derzeit einfach nur Finger weg

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Wirtschaftskammer Österreich in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

In Teilen sehr toxisch, chaotisch und planlos

Image

Wer Lust hat in der Öffentlichkeit beschimpft zu werden ist bei der WKO richtig

Work-Life-Balance

Top. Nachdem es kaum richtige Führungskräfte gibt, kann man auch einfach nichts machen und es geht durch

Karriere/Weiterbildung

Befristete Verträge werden, anders als versprochen, nicht unbefristet. Gehalt wird eingefroren

Gehalt/Benefits

Gehalt wird einfach nicht erhöht

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mehr Schein als sein

Kollegenzusammenhalt

Das funktioniert noch immer gut, durch die Verunsicherung sinkt aber auch der Zusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Da wird niemand rausgeworfen, im Grunde egal ob Leistung gebracht wird

Vorgesetztenverhalten

Grenzwertig. Zusammenhalt wird eingefordert und dann gebrochen

Arbeitsbedingungen

Chaotisch und nicht wertschätzend

Kommunikation

Absolut keine sinnvolle oder ausreichende Kommunikation der Leitung mit uns. Häufig werden Abmachungen nach kurzem wieder über den Haufen geworfen

Gleichberechtigung

Sehr traditionell und männlich geprägt. Unisex Toilette wurde ins letzte Eck des Gebäudes gesteckt

Interessante Aufgaben

Vielfältig und echt spannend

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Guter Arbeitgeber, Kolleginnen sind :-(

4,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei Wirtschaftskammer Österreich in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles (außer der Kolleginnen)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kolleginnen können machen was sie wollen und andere ärgern und provozieren ohne Konsequenzen

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf Mobbing achten und aktiv werden

Arbeitsatmosphäre

Wegen den Kolleginnen


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Guter Arbeitgeber aber…

2,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Wirtschaftskammer Österreich in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sicherer Arbeitsplatz nach einem Jahr. Es kann sehr interessant sein und wenn es nicht nach oben geht kann man sich anderweitig intern orientieren. Gute Anbindung, gemütliches Arbeiten (Wenn man sich nicht anstrengen will)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- immer noch altmodisch
- die alte Generation muss endlich (mit Ausnahmen!!) in Pension
-Parteibuch und Netzwerk immer noch vor Talent
- ältere Mitarbeiter sind so gut wie unsntastbar
- zu wenig ehrliche und gekonnte Interessensvertretung

Verbesserungsvorschläge

WKO muss eine Interessensvertretung bleiben. Es darf keiner ”safe” sein um zu tun was er oder sie will.

Arbeitsatmosphäre

Kommt auf die Abteilung bzw. den Fachverband an. Es ist sehr hierarchisch und wird auch so bleiben.

Image

Könnte besser sein.

Work-Life-Balance

Konservativ ja, aber prinzipiell sehr gute Work-Life-Balance. Auch hier könnte man den Mitarbeitern mehr vertrauen für die vollen 5-Sterne.

Karriere/Weiterbildung

Parteibuch, Parteibuch, Parteibuch. Je nach Abteilung mehr oder weniger. War auch die einzige Qualifikation meines Vorgesetzten.

Gehalt/Benefits

Für den Job der getan werden musste sogar überbezahlt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bei den Älteren auf dem Papier…

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Sparte ganz gut in Fachverband hat es sich dann plötzlich gedreht und man war alleine.

Umgang mit älteren Kollegen

Besser als mit jungen

Vorgesetztenverhalten

In meinem Fall katastrophal abgesehen von der Work-Life-Balance. Mobbing an der Tagesordnung, zB offene Enttäuschung darüber dass ich als Arbeiterkind es zum Juristen geschafft habe. Habe den Job nur bekommen weil er dachte meine Eltern wären Unternehmer gewesen. Keine Kommunikation. Misogynes Verhalten etc etc.

Arbeitsbedingungen

Eigenes Büro mit Aussich auf entweder die Innenstadt oder die Rax.

Kommunikation

Klare Grenzziehung zwischen den Führungskräften und den einfachen Mitarbeitern. Man macht sein Ding und schaut etwas verdutzt wenn anderweitig etwas anderes ausgemacht würde ohne dass man dies kommuniziert hätte.

Gleichberechtigung

In der Sparte und in der Organisation sehr gut, im Fachverband s.o.

Interessante Aufgaben

Auf dem Papier ja, aber es kann auch rein gar nichts passieren an einem Tag - außer man bekommt einen 150 Wörter Textbaustein diktiert, der sich dann ohnehin noch 3 mal ändert.

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Mehrfachbewertung

Super

5,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Wirtschaftskammer Österreich in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zusammen halt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gibt's keine

Verbesserungsvorschläge

Gibt's keine

Arbeitsatmosphäre

Super

Image

Super

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gefällt mir sehr

Karriere/Weiterbildung

Will ich nicht

Kollegenzusammenhalt

Super

Umgang mit älteren Kollegen

Normal

Vorgesetztenverhalten

Super

Arbeitsbedingungen

Normal

Kommunikation

Sehr gut

Gehalt/Benefits

Nicht schlecht

Gleichberechtigung

Ja

Interessante Aufgaben

Gefällt mir sehr

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 265 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Wirtschaftskammer Österreich durchschnittlich mit 3,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Administration/Verwaltung (3,5 Punkte). 75% der Bewertenden würden Wirtschaftskammer Österreich als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 265 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Kollegenzusammenhalt und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 265 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Wirtschaftskammer Österreich als Arbeitgeber vor allem im Bereich Image noch verbessern kann.