Meine Lehre bei XAL in der Finanzabteilung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ansich wurde diese enge Gemeinschaft ja gut aufgezogen auch die Abteilungsleitung und direkte Lehrlingsausbildung war sehr kompetent und unfassbar hilfreich. Jedoch sollte man irgendwie verstehen, dass ein mancher nicht unbedingt Lust auf ständiges aufeinenander sitzen hat sei es aus psychischen Gründen oder Sonstigem
Verbesserungsvorschläge
Diese Abteilung ist nicht mehr zu retten, ich würde überprüfen, welches Team tatsächlich fähig ist einen Lehrling auszubilden
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war größtenteils katastrophal, wie bereits erwähnt wurde in jederlei Hinsicht ein falsches Spiel gespielt was Kollegen angeht. Auf dem Flur grinst man sich an und ist bestens miteinander, kaum fällt die Tür zu muss man sich das schlechte Gerede wieder anhören. Mein großes Problem war, dass man indirekt gezwungen war alles zusammen zu machen, sei es Mittagessen oder Rauchen, denn wenn man sich davon abkapselt, weil man sowieso den ganzen Tag aufeinander sitzt und wenn man eh schon Pause hat einfach seine Ruhe haben möchte, dann wird man ausgeschlossen und natürlich wird auch schlecht über einen geredet. Ebenso wenn man aufhört zusammen schlecht über alle zu reden.
Arbeitszeiten
Es wurde zwar Gleitzeit vereinbart, jedoch musste ich trotzdem inoffiziell bis 7:00 spätestens da sein da ,,das in meinem Team halt so ist" außer natürlich meine Teamleiterin, die kommt wann sie Lust hat.
Ausbildungsvergütung
Im Vergleich zu meinen Berufsschulkollegen habe ich mit Abstand am wenigsten verdient, da ich natürlich in einer Holding einen extrem schlechten Kollektiv habe, wusste ich vorher leider nicht. Auch das Gehalt nach Abschluss der Lehre ist ein Witz für eine 40h Woche und im Branchenvergleich unfassbar schlecht.
Die Ausbilder
Leider gelang es meinen direkten Ausbildern und dessen Team nach langer Zeit nicht, die Tätigkeiten, verständlich zu übermitteln. Es ist natürlich auch die Aufgabe des Azubis sein Bestes zu geben es zu verstehen aber nach einer gewissen Zeit muss man sich eingestehen dass es nicht nur an der Unfähigkeit des Lehrlings liegen kann, sondern auch an anderen Punkten, auf welche ich noch eingehen werde.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor in dieser Ausbildung war minimalst, da der Alltag von Stress, konstanter Angst vor schlechtem Feedback, schlechter Bezahlung und einem unangenehmen Arbeitsklima durch konstantes Lästern über andere Kollegen oder sich beschweren wie unfähig doch alle anderen sind, man es doch so viel besser weiß und die Prozesse Schwachsinn sind, begleitet war.
Aufgaben/Tätigkeiten
Ansich konnte man relativ viele unterschiedliche Tätigkeiten in der Ausbildungszeit übernehmen/ausprobieren, wenn man die Sachen verstand wurde einem sogar ein wenig Verantwortung übertragen
Respekt
Es wäre nie jemand respektlos mit jemandem umgegangen, jedoch sobald die Tür hinter einem zufiel wurde über alles und jeden hergezogen, was für mich auch eine Art der Respektlosigkeit ist