Rein von den internen Prozessen und der Führungskultur her dürfte das Unternehmen nicht existieren. Die Welt ist unfair
Arbeitsatmosphäre
Alles ist für den Konzern optimiert (nicht für die MA, z.B. IT-Umgebung) und die Zuweisung jeglicher Kosten muss zuerst geklärt werden, bevor irgend etwas geht: "WBTs" zu sammeln ist überlebenswichtig, wer über Projekte mit hohen Margen verfügt kann sich von interner Weiterbildung bis funktionierenden Laptops alles leisten.
Kommunikation
Flut von Informationen über möglichst viele Kanäle, was zu einer Kultur der Unverbindlichkeit führt, gepaart mit unklaren Zuständigkeiten. Ist halt ein «Netzwerk» heisst es dann (was ja nicht ganz verkehrt ist)
Kollegenzusammenhalt
Nur so hält man es aus, wenn man denn welche hat, die an den richtigen Stellen sitzen
Work-Life-Balance
Beratung halt, das mag man oder mag man nicht :-)
Vorgesetztenverhalten
Management führt nicht sondern verwaltet Kostenstellen und Projektmargen gestützt auf ein Kennzahlensystem nach Wassermelonen-Prinzip (aussen grün, innen tiefrot)
Interessante Aufgaben
Wenn man denn dazu kommt vor lauter Konzernitis
Umgang mit älteren Kollegen
Werden lieber bei vollem Gehalt in Rente geschickt, als dass man deren Erfahrung & Wissen sinnvoll nutzt (Bonus des Kaders hängt von anderer Kennzahl ab)
Arbeitsbedingungen
Dürftige IT-Umgebung (Projektmanagement mit Excel), man arbeitet gefühlt mehr für den Business Support als für die Kunden. Aber hey, Hauptsache KI wird grossgeschrieben.
Gehalt/Benefits
Keine direkte Verbindung zwischen eigener Leistung und Gehaltserhöhung / variablem Lohnanteil / Beförderung erkennbar
Karriere/Weiterbildung
Gibt es meist nur, wenn man über ein "WBS" verfügt, auf das man buchen darf