Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.6.2026
ALDI SUISSE AG erhält von den Bewertenden ein gemischtes Gesamtbild. Positiv hervorgehoben werden die Sozialleistungen – darunter 18 Wochen Mutterschaftsurlaub und ein starker Pensionskassenbeitrag – sowie ein branchenführender Mindestlohn. Im Bereich Nachhaltigkeit erkennen Bewertende konkrete Maßnahmen wie Kunststoffrecycling, Solaranlagen und die Weitergabe von Lebensmitteln kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.
Die kritischen Stimmen überwiegen jedoch in mehreren Bereichen. Die interne Kommunikation gilt als wenig transparent, Informationen fließen verzögert oder über Umwege. Die Work-Life-Balance, insbesondere in der Kommissionierung und im Filialbetrieb, bewerten viele als belastend: unregelmäßige Schichten, hohes Arbeitspensum und mangelndes Verständnis vonseiten der Vorgesetzten prägen den Alltag. ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei ALDI SUISSE AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige von einem motivierten Team und guter Zusammenarbeit berichten, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Häufig erwähnt werden eine hohe Arbeitsbelastung im Tagesgeschäft sowie eine schwankende Stimmung, die zwischen angenehmen und stressigen Phasen wechselt.
Besonders negativ fällt auf, dass Umstrukturierungen, Personalabbau und zunehmendes Mikromanagement die Atmosphäre belasten. Einige Nutzer:innen beschreiben ein Klima, das von Misstrauen und fehlendem Zusammenhalt geprägt ist. Auch mangelnde Unterstützung durch Vorgesetzte sowie ausbleibende Anerkennung trotz langjähriger Tätigkeit und Überstunden werden kritisiert. Zudem belastet die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz das Betriebsklima. Insgesamt zeigt sich, dass die schriftlichen Bewertungen deutlich negativer ausfallen als der Gesamteindruck aller Bewertungen, der sich im ausgeglichenen Bereich bewegt.
Das Vorgesetztenverhalten bei ALDI SUISSE AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Kritisch äußern sich einige Mitarbeiter:innen zu fehlendem Einfühlungsvermögen seitens der Führungskräfte: Kranke Mitarbeiter:innen sollen unter Druck gesetzt werden, private Belange fänden kaum Berücksichtigung, und Arbeitszeiten sowie Urlaubsregelungen würden häufig fehlerhaft erfasst. Zudem bemängeln einige Bewertungen unklare Aufgabenverteilung sowie mangelnde Führungskompetenz einzelner Vorgesetzter.
Dem gegenüber stehen wenige, aber klar positive Stimmen, die die Führungskultur als vorbildlich und offen für konstruktive Kritik beschreiben. Da die Gesamtbewertung der Kategorie ausgeglichen ist, spiegelt sich in beiden Lagern eine gleichwertige Gewichtung wider. Das Bild des Vorgesetztenverhaltens bleibt damit gespalten – positiven Einzelerfahrungen stehen strukturelle Kritikpunkte gegenüber.
Der Kollegenzusammenhalt bei ALDI SUISSE AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige Kolleg:innen das Miteinander als gut koordiniert und unterstützend erleben und den Teamzusammenhalt positiv hervorheben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen.
Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass persönliches Verhalten die Zusammenarbeit erschwert und echte Teamarbeit kaum stattfindet. Zudem berichten einige von Cliquenbildung sowie einer Tendenz, dass sich Kolleg:innen vorwiegend entlang nationaler Zugehörigkeiten zusammenfinden. Wenige Bewertungen erwähnen außerdem, dass Kündigungswellen zu Unruhe und Rivalitäten geführt haben. Kritisiert wird auch, dass Vorgesetzte problematisches Verhalten einzelner Kolleg:innen nicht ausreichend ansprechen. Insgesamt zeichnen die schriftlichen Bewertungen ein eher kritisches Bild des Zusammenhalts, wenngleich die Gesamtbewertung – unter Einbezug reiner Sternebewertungen – ausgeglichener ausfällt.
Die Kommunikation bei ALDI SUISSE AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert wird vor allem, dass Informationen nicht transparent oder zeitnah weitergegeben werden. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass die Kommunikation indirekt über Teamleitungen und Vorgesetzte erfolgt und Anliegen von Mitarbeiter:innen – insbesondere im Logistikbereich – oft nicht ernst genommen werden. Auch das Fehlen von Teammeetings wird als Problem gesehen, da Mitarbeiter:innen so keine Möglichkeit haben, Verbesserungsvorschläge einzubringen. Zudem empfinden einige, dass Aussagen und tatsächliches Handeln auseinanderklaffen und bei bevorstehenden Veränderungen zu wenig kommuniziert wird. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und heben eine funktionierende Teamkommunikation hervor. Diese vereinzelten positiven Stimmen stehen jedoch im deutlichen Kontrast zur vorherrschenden Meinung, die auf erhebliche Kommunikationsdefizite hinweist.
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