98 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
98 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
98 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Einige engagierte Kolleginnen und Kollegen, die trotz allem zusammenhalten
Inkompetente und egoistische Führung, zu viele Hierarchien.
Ungerechte Behandlung: Regeln, Löhne und Chancen hängen von Sympathie ab.
Keine Wertschätzung, keine echte Unterstützung.
Schlechte Kultur: nach aussen schön, innen feindselig und krank.
Unfähige Führungskräfte ersetzen: Weniger Hierarchie, weniger Köpfe. Ein Head oder Team Lead pro Bereich reicht völlig.
Kommunikation vereinfachen: Keine zerstückelten Botschaften mehr. Eine klare Aussage, die für alle gleich gilt.
Compliance ernst nehmen: Fälle nicht ignorieren oder kleinreden, sondern sauber prüfen und konsequent handeln.
HR menschlicher machen: Ein HR‑Team, das zuhört, versteht und unterstützt – nicht wie Roboter ohne Gefühl.
SBL‑Trainings stoppen: Diese Programme bringen keinen Nutzen und verschwenden Zeit und Geld.
Vertrauen nicht erzwingen – Vertrauen muss man sich verdienen.
Die Arbeitsumgebung ist feindselig. Wer ins Management will, wird zum Ja‑Sager und geht „über Leichen“ – indem er Leute kündigt oder Härte zeigt, nur um seinen eigenen Platz zu sichern oder um anderen Managern zu gefallen.
Garden Leaves werden verteilt wie am Fliessband: nicht wegen Leistung, sondern weil jemand dich nicht mag, dich als zu kompetent sieht oder weil deine Kündigung als persönlicher Erfolg betrachtet wird.
Der Informationsfluss stoppt auf Managementstufe.
Es gibt keine klare Strategie, keine klare Kommunikation und keinen Zugang zu wichtigen Informationen. Mitarbeitende werden im Dunkeln gelassen, schlecht behandelt, teilweise sogar bedroht oder bestraft.
Führungskräfte müssen an SBL‑Trainings teilnehmen, was reine Zeit- und Geldverschwendung ist. Nur wenige haben wirklich Führungspotenzial – viele verhalten sich genau gegenteilig.
Gleichzeitig wird viel Geld für unfähige Externe, unnötige Tools und sinnlose Projekte verschwendet.
Nach aussen präsentiert sich das Unternehmen als modern, transparent und menschenorientiert. Von innen sieht die Realität jedoch ganz anders aus. Die Kultur ist krank, innerlich verfault und feindselig.
Der Stress war extrem hoch. Es gab viel zu wenige fachlich kompetente Mitarbeitende, aber gleichzeitig eine grosse Anzahl an Köpfen und Managern, die wenig zur tatsächlichen Arbeit beitrugen. Die wenigen Personen, die wirklich etwas wussten und operativ arbeiteten, waren ständig überlastet und hatten kaum Unterstützung.
Anstatt Wissen aufzubauen oder Ressourcen sinnvoll zu planen, wurden immer mehr Führungsebenen geschaffen, die zusätzliche Komplexität verursachten, aber keine Lösungen brachten. Entscheidungen wurden oft von Personen getroffen, die weder die Prozesse noch die Realität im Tagesgeschäft verstanden.
Diese Kombination aus zu wenig Know‑how, zu vielen Entscheidern und dauerhaftem Druck führte zu einer Arbeitsumgebung, die für viele kaum noch tragbar war.
Die Möglichkeiten für Karriere und Weiterbildung waren sehr begrenzt. Viele Wege wurden durch blockierende Vorgesetzte verhindert, die keine Entwicklung ausserhalb ihrer eigenen Kontrolle wollten.
Karriereentwicklung hing weniger von Leistung ab, sondern davon, wen man kannte und wem man gefiel. Dadurch hatten viele Mitarbeitende kaum Chancen, sich weiterzuentwickeln oder neue Fähigkeiten aufzubauen.
Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden war oft respektlos und abwertend. Ihre Erfahrung und ihr Wissen wurden kaum geschätzt, obwohl sie in vielen Situationen Stabilität und Fachkompetenz eingebracht haben. Statt Wertschätzung erhielten sie häufig das Gefühl, nicht mehr wichtig oder nicht mehr relevant zu sein.
Die Löhne und Vorteile waren nicht fair. Vieles hing davon ab, ob der Manager jemanden mochte oder nicht. Neue Lohnbänder wurden eingeführt, aber nicht für alle gleich angewendet. Einige profitierten, andere gingen leer aus.
Viele Mitarbeitende machten zusätzliche Arbeit, ohne dafür bezahlt zu werden. Überstunden wurden oft gemacht, aber nicht richtig erfasst und damit auch nicht kompensiert.
Auch die Sozialleistungen wurden schlechter. Traditionelle Schweizer Leistungen und kleine Vorteile, die früher normal waren, wurden gestrichen. Mitarbeitenden wurden damit wichtige, alltägliche Benefits weggenommen.
Insgesamt fühlte es sich ungerecht, intransparent und wenig wertschätzend an.
Die Kolleginnen und Kollegen im Team haben gut zusammengearbeitet und sich gegenseitig unterstützt. Aber es gab keine Verbindung zum Management. Zwischen Team und Führungsebene lag ein riesiger Graben.
Das Management bestand aus Personen mit inkompetentem, autoritärem Führungsstil, die schnell mit dem Finger auf andere zeigten. Wertschätzung gab es praktisch keine: kein einfaches Danke, keine kleinen Gesten, keine Events oder Teamessen – alles musste mühsam erkämpft oder erbettelt werden.
Ein guter Teamgeist allein reicht nicht aus, um ein funktionierendes Arbeitsumfeld zu erhalten. Wenn die Führung fehlt, bricht irgendwann alles zusammen.
Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden war oft respektlos und abwertend. Ihre Erfahrung und ihr Wissen wurden kaum geschätzt, obwohl sie in vielen Situationen Stabilität und Fachkompetenz eingebracht haben. Statt Wertschätzung erhielten sie häufig das Gefühl, nicht mehr wichtig oder nicht mehr relevant zu sein.
Das Verhalten der Vorgesetzten war stark hierarchisch, teilweise diskriminierend und oft fachlich ungenügend. Viele Führungskräfte handelten vor allem egoistisch und selbstorientiert, mit dem Ziel, ihre eigene Position zu sichern. Eine Ja‑Sager‑Kultur wurde aktiv gefördert, während kritische Stimmen oder ehrliche Rückmeldungen unerwünscht waren.
Regeln wurden je nach Sympathie unterschiedlich ausgelegt. Für bestimmte Mitarbeitende wurden Vorschriften grosszügig gebogen, während andere streng kontrolliert oder sogar sanktioniert wurden.
Home‑Office‑Regeln galten für einige kaum oder gar nicht, während andere genau überwacht wurden.Trainings, Weiterbildungen und Unterstützung wurden einzelnen Personen in grossen Mengen angeboten, während andere gar nichts erhielten – selbst wenn sie es dringend gebraucht hätten.
Diese Ungleichbehandlung führte zu Frustration, Misstrauen und einem Gefühl von Ungerechtigkeit im gesamten Team. Statt fairer Führung entstand ein System, in dem Beziehungen, persönliche Vorlieben und Anpassungsbereitschaft wichtiger waren als Leistung, Kompetenz oder Engagement.
Viele Vorgesetzte versuchten lediglich, „mitzuschwimmen“, nichts zu riskieren und freundlich
OK - Komputer, Handy
Was im Management gesagt wird und was bei den Mitarbeitenden ankommt, sind zwei völlig verschiedene Dinge. Es funktioniert wie ein Telefonspiel: Informationen gehen verloren, werden verdreht oder falsch weitergegeben. Die Menschen, die die eigentliche Arbeit machen, erhalten nur sehr wenige wirklich nützliche Informationen.
Es gibt unzählige Meetings, die kaum Mehrwert bringen. Man versucht, Regeln wie „Meetings kurz halten, effektiv sein, den stinkenden Fisch auf den Tisch legen“ umzusetzen – aber in der Realität funktioniert das überhaupt nicht. Wenn man den „Fisch“ wirklich auf den Tisch legt, wird sofort ein Compliance‑Fall eröffnet, und man kann froh sein, wenn man nicht direkt entlassen wird.
Viele Externe entscheiden über Arbeitsweisen, obwohl sie die Unternehmenskultur nicht kennen und die internen Abläufe nicht verstehen. Dadurch entstehen zusätzliche Probleme, Unsicherheit und noch mehr ineffektive Prozesse.
Auf dem Papier wird stark betont, dass mehr Frauen gefördert werden sollen. In der Realität gilt das jedoch fast ausschliesslich für Frauen, die 100 Prozent arbeiten. Andere Arbeitsmodelle – wie 80 oder 90 Prozent – wurden oft kritisch betrachtet, teilweise sogar offen hinterfragt oder abgewertet. Flexibilität existierte nur für ausgewählte Personen.
Auch beim Lohn zeigte sich keine echte Gleichbehandlung. Mitarbeitende mit vergleichbarer Erfahrung und Verantwortung wurden unterschiedlich bezahlt, und die Unterschiede zwischen den Geschlechtern waren klar spürbar.
In Führungspositionen kamen vor allem Frauen weiter, die sich der bestehenden Ja‑Sager‑Kultur angepasst haben. Fachliche Kompetenz oder Führungsqualitäten spielten eine geringere Rolle als Loyalität gegenüber dem bestehenden System. Frauen, die eine eigene Meinung hatten oder kritisch dachten, hatten es deutlich schwerer.
Von echter Gleichberechtigung konnte man deshalb nicht sprechen – weder bei Arbeitsmodellen, noch bei Löhnen, noch bei Entwicklungschancen.
Von wirklichem Fortschritt oder neuen Trends war kaum etwas zu sehen. Statt moderne Technologien oder innovative Lösungen einzuführen, wurde weiterhin an alten Tools und veralteten Systemen festgehalten. Mitarbeitende mussten sich oft an fremden Aktivitäten ausserhalb ihres Fachgebiets beteiligen – nicht, weil es sinnvoll war, sondern damit sie überhaupt beschäftigt blieben und sich nicht langweilten.
Dadurch ging bei vielen das spezifische Fachwissen verloren. Anstatt Expertise zu vertiefen oder weiterzuentwickeln, wurden die Leute breit verteilt, ohne klare Richtung oder Lernstrategie. Das führte zu Frustration und dem Gefühl, beruflich zu stagnieren.
Von „interessanten Aufgaben“ konnte man nur sprechen, wenn man es als interessant empfindet, ständig Lücken zu stopfen, die durch fehlende Planung, fehlende Prioritäten und fehlende moderne Werkzeuge entstanden sind.
Alles schon erwähnt
schon erwähnt
Obwohl sich Alpiq auf LinkedIn und in den Medien damit präsentiert, Secure Based Leadership (SBL) zu leben und eine sichere, vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre für alle Mitarbeitenden zu schaffen, steht diese Aussendarstellung in starkem Widerspruch zur gelebten Realität. Vielmehr herrscht eine ausgeprägte Angstkultur, und das Arbeitsklima hat sich über die letzten Jahre zunehmend verschlechtert.
Offen die eigene Meinung zu äussern oder Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, trauen sich nur noch wenige obwohl genau dies nach aussen explizit gefordert wird. In der Praxis werden jedoch vor allem Ja-Sager akzeptiert, während kritisch denkende, engagierte Mitarbeitende unerwünscht scheinen.
Viele talentierte und hochmotivierte Menschen mit grossem Potenzial haben bei Alpiq gearbeitet. Zunehmend verlassen sie das Unternehmen oder werden stillschweigend wegrationalisiert, auffallend oft genau jene, die hervorragende Arbeit leisten, die Extrameile gehen und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, aber auch den Mut haben, ihre Meinung zu äussern.
Alpiq hatte früher ein sehr gutes Image, das heute jedoch zunehmend verblasst. Stattdessen versucht man, sich mit leeren Floskeln, einer vermeintlich starken Employer Value Proposition und wohlklingenden Botschaften positiv darzustellen. Immer mehr Mitarbeitende erkennen jedoch, dass diese Aussendarstellung nicht mit der Realität übereinstimmt.
Es wäre ehrlicher und letztlich glaubwürdiger offen zu kommunizieren, dass es sich um ein stark hierarchisch geprägtes Unternehmen handelt, in dem abweichende Meinungen zum Top‑Management kaum toleriert werden, und auch dazu zu stehen. Genau diese mangelnde Ehrlichkeit wird dem Unternehmen zum Verhängnis.
Von den Mitarbeitenden wird sehr viel erwartet: Es muss permanent schnell geliefert werden, die Deadlines sind äusserst anspruchsvoll. Viele Mitarbeitende leisten regelmässig Überstunden, erfassen diese jedoch nicht einmal, da das Unternehmen im letzten Jahr Überzeit faktisch untersagt hat. Gleichzeitig ist der Arbeitsaufwand so hoch, dass die anfallenden Aufgaben innerhalb der vorgegebenen Arbeitszeit kaum zu bewältig
OK
Zahlt gute Gehälter
Den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen habe ich grösstenteils als gut empfunden. Leider gibt es jedoch vereinzelt Mitarbeitende, die den Weg über das Anschwärzen bei Vorgesetzten wählen oder hinter dem Rücken schlecht über andere sprechen, anstatt das direkte und offene Gespräch zu suchen.
Wie ich mehrfach beobachten konnte, kann ein solches Verhalten (je nach Führungskraft) schwerwiegende und mitunter verhängnisvolle Konsequenzen haben. Dies untergräbt nicht nur das Vertrauen im Team, sondern wirkt sich auch negativ auf die Zusammenarbeit und die Unterskultur aus.
Das Management wechselt häufig, und alle Führungskräfte müssen das SBL Programm durchlaufen, weshalb sie eigentlich wissen sollten, wie verantwortungsvolle und mitarbeiterorientierte Führung aussehen müsste. In der Praxis werden jedoch genau jene Personen in höchste Führungspositionen befördert, die sich primär nach oben orientieren, sich kaum für ihre Mitarbeitenden einsetzen und kritische oder unbequeme Mitarbeitende gezielt ausmerzen. In gewissen Bereichen gibt es eine auffallend hohe Anzahl an fachlich unkompetenten Führungskräften, teilweise auch mit ethisch sehr fragwürdigem Verhalten.
Ironischerweise sind es oft genau jene Manager, die SBL nach aussen vertreten und sich damit schmücken, die intern einen besonders schlechten Führungsstil pflegen. Ich persönlich hatte einen ausserordentlich guten Manager, der seine Rolle vorbildlich ausgefüllt hat, dieser wurde jedoch entfernt. Wie man doch so treffend sagt, der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken.
Sind OK
Wie bereits erwähnt, ist die interne und externe Kommunikation stark von Scheinheiligkeit geprägt. Nach aussen werden wohlklingende Worte verwendet, die Substanz jedoch fehlt. Vieles klingt gut, bleibt jedoch reine Rhetorik ohne echte Umsetzung. Innerhalb der Abteilungen und Teams wird unzureichend bis kaum kommuniziert. Informationen werden nicht oder nur bruchstückhaft weitergegeben, sodass viele Mitarbeitende nicht wissen, wohin sich das Unternehmen entwickelt und welche Ziele verfolgt werden. Diese Unsicherheit wirkt sich spürbar auf Motivation und Vertrauen aus. Sowohl auf Management Ebene als auch im Top Management ist die Informationspolitik mangelhaft. Führungskräfte kommen ihrer Verantwortung zur transparenten, klaren und zeitnahen Kommunikation nur ungenügend nach, was die bestehende Verunsicherung zusätzlich verstärkt
Existiert de facto nicht!
Meine Aufgaben war vielseitig und interessant
Alpiq präsentiert sich nach aussen als modernes, internationales Unternehmen mit klaren Strukturen. Die Realität im Innern sieht jedoch ganz anders aus. Hinter der professionellen Fassade steckt eine Führungskultur hinter dem Rücken des CEOs, die stark von Machtgehabe und persönlicher Willkür geprägt ist.
Technisch ist alles gut organisiert. Man bekommt moderne Arbeitsmittel, die Systeme laufen stabil, und fachlich wäre vieles möglich. Doch wer hier länger arbeitet, merkt schnell: nicht Leistung zählt, sondern Loyalität gegenüber den „richtigen“ Personen. Wer kritisch denkt, Verbesserungsvorschläge macht oder Ungerechtigkeiten anspricht, wird nicht gehört, sondern oft gezielt ausgegrenzt oder klein gehalten.
Ich habe miterlebt, wie Mitarbeitende beleidigt, oder vor Publikum blossgestellt wurden. Es gibt keine echte Feedbackkultur. Im Gegenteil, Rückmeldungen werden verdreht und gegen einen verwendet. Versprochene Weiterbildungen oder Entwicklungsmöglichkeiten bleiben leere Worte.
Das Klima ist dementsprechend vergiftet. Angst, Druck und Unsicherheit bestimmen den Alltag. Manche Vorgesetzte nutzen ihre Position, um Kontrolle auszuüben, statt Vertrauen zu fördern. Kritik oder Eigeninitiative werden als Bedrohung empfunden. Gute Mitarbeitende werden regelrecht herausgedrängt, während diejenigen, die sich anbiedern oder wegsehen, Karriere machen.
Ein weiteres Problem ist die Willkür im Unternehmen. Entscheidungen wirken oft sprunghaft und schlecht begründet. Von heute auf morgen werden Zuständigkeiten geändert, Prioritäten verschoben oder ganze Teams umstrukturiert. Dadurch entsteht ein permanentes Gefühl von Unsicherheit. Viele Mitarbeitende haben das Gefühl, ständig um ihre Position bangen zu müssen, selbst wenn sie gute Arbeit leisten. Leistung und Engagement werden kaum verlässlich honoriert; wer Pech hat oder in Ungnade fällt, steht schnell auf der Abschussliste. Diese ständigen „Wellenbewegungen“ erzeugen eine Kultur der Angst statt Stabilität und Vertrauen.
Alpiq leidet seit Jahren unter einem chronischen Kommunikationsproblem. Die meisten Mitarbeitenden wissen bis heute nicht genau, wohin sich das Unternehmen strategisch entwickeln will, trotz mehrfacher interner Umfragen und „Surveys“. Transparenz existiert höchstens in homöopathischen Dosen: Nach aussen zu den Angestellten wird Offenheit betont, intern läuft vieles verdeckt. Zahlen aus Befragungen werden geschönt oder so kompliziert aufbereitet, dass keine echte Nachvollziehbarkeit mehr besteht. Das Vertrauen in interne Kommunikation ist dementsprechend gering.
HR bemüht sich im Austrittsprozess, die Dinge korrekt und respektvoll abzuschliessen, aber im laufenden Betrieb greift niemand rechtzeitig ein. Wer Hilfe sucht, wird mit Floskeln vertröstet oder auf „später“ vertrieben. Meist zu spät, stetig zum Gunsten der Führungsperson. Moralisch höchst fragwürdige Entscheidungen wurden getroffen.
Ich bin überzeugt: Alpiq hätte enormes Potenzial. Es gibt engagierte Fachleute, moderne Technik und interessante Themen. Aber solange die Führungsriege unantastbar bleibt und sich gegenseitig deckt, wird sich nichts ändern. Die Kultur hat sich festgesetzt und sie frisst nach und nach all jene auf, die mit Anstand und Professionalität arbeiten wollen.
Fazit:
Wer Respekt, Fairness und ehrliche Führung erwartet, sollte sich zweimal überlegen, ob er hier anfängt. Alpiq verliert seine besten Leute nicht wegen der Arbeit, sondern wegen der Menschen, die sie führen.
Nichts
Alles
Jeder, der den Mund aufmacht, kann auch gleich gehen. Um die Kernenergie kümmert sich keiner, da sie nicht im Trend ist, obwohl die Hälfte der Energie aus Nuklearenergie stammt. Der Leiter der Abteilung Schweiz kümmert sich nur um Wasserkraft. Die CEO macht nur Interviews und Foto-Posing mit Solarpanels. Übernimmt den „CEO-des-Jahres“-Preis von der Freundin.
Die Kollegen sagen ihre eigene Meinung nicht, da sie zwei Jahre vor der Rente stehen …
Vitamin-B-Frauenbesetzungen im Management aus „Women in Power“, IMD, Rotary, St. Gallen Alumni Clubs usw., wo sie sowieso nur Wein trinken und über höheres Salär ohne Aufwand träumen. Die 35 % muss man irgendwie schaffen.
Die Compliance-Abteilung kann man sich auch gleich sparen. Die machen nichts, und wem die zehn Interessenkonflikte in seinem Job nicht gefallen, der kann gleich gehen.
Be brave enough to align acts with speech, even if it requires to recognize past errors
Discrepancy between the official values (Diversity, Trust…) and what is observed on a daily basis. Micromanagement
The company is not so well known but hydroelectricity is generally perceived positively
Workload is ok, home office possible
Internal moves are possible but not facilitated
Excellent in terms of salary and pension fund
Top management pays attention to the environnement, actions are undertaken
Used to be great but opaque communication, unclear project and workload allocation within team favor tensions. A culture of depreciation of other teams threatens company-wide collaboration
Service years are not valued
Priorities change every week, HR and management cover the superior even when several employees report inappropriate behavior
Building and equipment are fine, there is a garden
Company-wide communication is ok, but opaque on lower levels
As a woman I didn’t feel trusted by my superior
Projects are interesting but workload attribution is unfair and unilaterally decided
Arbeitsort, Gehalt, Sozialversicherung, Verpflegungsmöglichkeiten
Schickane (man kann sogar teilweise von Mobbing sprechen) wird offen praktiziert und es wird einfach weggeschaut. Es wird gross brilliert, dass man an den Prozessen festhält, dass jeder Mitarbeiter wertvoll ist. Aber sobald jemand etwas kritisiert, wird er gleich eliminiert und man wirft den Personen vor, sie haben nicht richtig gearbeitet, Leute hätten sich beschwert oder man bringt schlechte Stimmung ins Team.
Hört auf die Mitarbeiter, schaut hin, stellt euch nicht blind. Diverse Führungskräfte sollten dringend ausgewechselt werden. Auch ist nicht jeder gemacht für Führungsrollen.
Die Stimmung in den Teams untereinander ist nicht schlecht, bei Events hat man Spass. Jedoch muss man aufpassen, da man jederzeit damit rechnen muss, dass einem einen Dolch in den Rücken gestochen wird
Arbeitsvolumen ist sehr überschaubar und in meiner Abteilung hat man viel Freiheit was die Arbeitseinteilung anbelangt
Es gibt einige Personen, welche im Employer Branding stark sind und sich für die Mitarbeiter einsetzen und man ernst genommen wird. Jedoch wird auch dort immer wieder einen Stein (Felsen) in den Weg gelegt, damit die Mitarbeiter keine Chance haben, sich weiter zu entwickelm
Der Grundgedanke bzw. die richtigen Persönlichkeiten wären vorhanden. Jedoch wird jeder so eingeschüchtert, dass es zu egoistischem "Gärtlidenken" kommt
wird keine Rücksicht genommen im Umstrukturierungsprozess
Nicht vorhanden. Lügen über Lügen - die Vorgesetzten wissen mittlerweile selber nicht mehr, was noch wahr ist
sehr grosszügige Konditionen (Pensionskasse, Ferien)
"Intern vor Extern" kennt man bei Alpiq nicht. Oft erfährt man durch Bekannte oder über die Jobplattformen, dass der eigene Job ausgeschrieben wird und man so eine Kündigung erhält
Sehr abwechslungsreiches Gebiet und es gibt noch viel zu entdecken
Transparency means, we have rights to cancel your job without any reasoning.
Currently people are feeling the uncertainity. It makes the working atmosphere unhealthly.
Alpiq had a great image but now this is not the case... I Hope Alpiq will regain its image and become a great company soon.
Alpiq offers a huge amount of internal and external training opportunities... Nothing negative about it
Lack of transparency in communication
Spannende Mischung von Arbeitnehmern aus vielen verschiedenen Ländern.
Aktuelle Geschäftsleitung
Derzeitige Weiterbildungsmöglichkeiten
Die Geschäftsleitung sollte die Arbeitnehmer ernst nehmen und daran denken, dass es noch so etwas wie Sozialkompetenz gibt.
Vorgesetzte absolut top
Die Art und Weise, wie über Teams kommuniziert wird, ist ein Desaster.
Die Arbeitsatmosphäre ist von Misstrauen und Kontrolle geprägt. Andere Meinungen oder Ansichten sind nicht erwünscht.
Innerhalb des Teams ist kein Zusammenhalt und es findet keine gegenseitige Unterstützung statt.
Wenn du andere Ansichten oder Meinung hast, werden Mitarbeitende ignoriert oder es werden schleierhafte Argumente für eine Versetzung/Austritt gesucht. Modernes Leadership ist auf diversen Stufen nicht vorhanden.
Findet nicht statt. Wenn etwas kommuniziert wird, dann nur an vereinzelte Personen und nicht an die ganze Abteilung.
Dasein als Beruf - die langjährigen Mitarbeitenden halten durch und neue Mitarbeitende verlassen das Unternehmen innert kurzer Zeit.
Sämtliche Innovationen und Projekte werden gestoppt oder so lange diskutiert, dass es verschwindet.
So verdient kununu Geld.