Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 24.9.2026
Die AMAG Group erhält ein gemischtes Gesamturteil. Besonders der Kollegenzusammenhalt wird positiv bewertet: Innerhalb von Teams erleben viele Mitarbeiter:innen gegenseitige Unterstützung und einen starken Teamgeist. Abteilungsübergreifend hingegen berichten einige von Konkurrenzdenken und fehlender Zusammenarbeit. Die Sozialleistungen, insbesondere die Pensionskasse, gelten als überdurchschnittlich gut, während beim Gehalt Intransparenz und Ungleichbehandlung kritisiert werden – Lohnerhöhungen hängen laut mehreren Bewertungen eher von Sympathien als von Leistung ab.
Die Arbeitsatmosphäre und das Vorgesetztenverhalten polarisieren stark. Zahlreiche Bewertungen beschreiben Druck, fehlende Wertschätzung und einen autoritären Führungsstil, während andere von respektvollem und vertrauensbasiertem Management berichten. ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der AMAG Group wird von den Nutzer:innen gespalten bewertet. Auf der einen Seite berichten einige von einem angenehmen, wertschätzenden Umfeld, in dem man sich gut aufgehoben und gefördert fühlt. Auf der anderen Seite schildern viele Nutzer:innen erheblichen Druck und Spannungen im Arbeitsalltag. Kritisiert werden fehlende Anerkennung, ein teils rauer Umgangston sowie öffentliche Kritik bei kleineren Fehlern. Einige beschreiben einen Wandel von einer familiären hin zu einer unpersönlichen Unternehmenskultur, in der psychologische Sicherheit und tägliche Wertschätzung fehlen. Häufige Reorganisationen und ein als chaotisch empfundener Arbeitsrhythmus verstärken diesen Eindruck. Vereinzelt wird die Führungsebene positiv hervorgehoben, während andere Nutzer:innen den Führungsstil als wesentlichen Treiber der angespannten Stimmung betrachten. Das Betriebsklima scheint stark vom jeweiligen Team abzuhängen.
Die Kommunikation bei der AMAG Group wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben den internen Informationsfluss als gut und transparent, mit regelmäßigen Team-Meetings sowie quartalsweisen Updates über verschiedene Kanäle. Angesichts der Unternehmensgröße werden gewisse Verzögerungen bei der gestaffelten Weitergabe von Informationen als nachvollziehbar empfunden.
Demgegenüber äußern einige Mitarbeiter:innen deutliche Kritik: Wichtige Kennzahlen und standortbezogene Daten werden zurückgehalten, und Veränderungen bleiben häufig unbemerkt. Mehrere Bewertungen bemängeln eine ausgeprägte Top-down-Kultur, bei der Mitarbeiter:innen kaum einbezogen werden und kritische Rückfragen keinen Raum finden. Zudem berichten einige, dass relevante Informationen erst über den Flurfunk oder andere Abteilungen bekannt werden, anstatt direkt kommuniziert zu werden. Die Meinungen gehen hier klar auseinander und hängen offenbar stark vom jeweiligen Bereich ab.
Das Vorgesetztenverhalten bei der AMAG Group wird gemischt bewertet. Einige Nutzer:innen heben ein vertrauensbasiertes, wertschätzendes Führungsverhalten hervor und beschreiben direkte Vorgesetzte als respektvoll und motivierend. Auch wird erwähnt, dass Führungstrainings erste positive Wirkung zeigen.
Dem gegenüber stehen deutlich kritischere Stimmen: Viele Bewertungen beschreiben einen autoritären Führungsstil, bei dem Druck nach unten weitergegeben wird, konstruktives Feedback unerwünscht ist und Mitarbeiter:innen sich nicht ernst genommen fühlen. Führungskräfte werden teils als inkonsistent und wenig vorbildhaft wahrgenommen – Beförderungsversprechen bleiben unerfüllt, Kritik wird sanktioniert und bevorzugte Behandlung nach Sympathie ist ein wiederkehrendes Thema. Einige Bewertungen schildern zudem respektloses Verhalten wie öffentliche Rügen oder abfällige Äußerungen. Insbesondere das höhere Management schneidet dabei schlechter ab als direkte Vorgesetzte, die häufiger positiv erwähnt werden.
Die Meinungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei der AMAG Group fallen gespalten aus. Einerseits loben einige Nutzer:innen die Sozialleistungen – insbesondere den Pensionsfonds – als eine der größten Stärken des Unternehmens, und die Vergütung gilt innerhalb der Branche als wettbewerbsfähig. Andererseits kritisieren viele Bewertungen mangelnde Transparenz und Fairness bei der Lohngestaltung: Gehaltserhöhungen hängen laut einigen Nutzer:innen stärker von Verhandlungsgeschick oder dem Wohlwollen Vorgesetzter ab als von der tatsächlichen Leistung. Besonders kritisch wird angemerkt, dass langjährige Mitarbeiter:innen sowie intern Gewachsene seltener Gehaltsanpassungen erhalten als neu eingestellte externe Kräfte. Wenige Bewertungen bemängeln zudem, dass das untere Lohnsegment kaum von Unternehmenserfolgen profitiert, während das Management unverhältnismäßig hoch vergütet werde. Autodiscounts und Parkmöglichkeiten als Zusatzleistungen werden ebenfalls kritischer bewertet als früher.
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