14 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
14 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
14 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Als F1-Fan habe ich mich auf die Stelle beworben. Ehrlicherweise diente die Bewerbung lediglich dazu, die Vorgaben des Arbeitsamts zu erfüllen. Dennoch bin ich den Prozess professionell angegangen, habe mich sorgfältig auf das Gespräch vorbereitet und mich intensiv mit dem Unternehmen auseinandergesetzt.
Die Inhouse-Personalbeschafferin kontaktierte mich telefonisch. Zu Beginn stellte sie einige höfliche Einstiegsfragen, anschließend ging es um eine Terminvereinbarung. Nach etwa fünf Minuten begann sie jedoch, immer weitere Fragen zu stellen. Letztlich führte sie das Erstinterview direkt am Telefon durch. Insgesamt dauerte das Gespräch rund 45 Minuten. Einen Termin wollte sie dennoch nicht festlegen, da sie ihre Agenda angeblich nicht zur Hand hatte und sich nochmals melden wollte. Bereits hier hinterließ die Kontaktaufnahme bei mir einen wenig professionellen Eindruck.
Am übernächsten Tag versuchte sie erneut, mich telefonisch zu erreichen, und hinterließ eine Voicemail. Ich rief zurück, erreichte sie jedoch nicht und schlug per Nachricht vor, mir Terminvorschläge per E-Mail zuzusenden. Darauf reagierte sie zunächst nicht; erst am nächsten Tag folgte ein weiterer Anruf, wieder mit Voicemail und der Bitte um Rückruf. Als ich sie schließlich erreichte, teilte sie mir mit, sie müsse gleich ins nächste Meeting und würde mich zurückrufen. Ich wiederholte meinen Vorschlag, mir mögliche Termine einfach per E-Mail zu schicken, was sie jedoch ablehnte.
Nach einer Woche erhielt ich erneut eine Voicemail von ihr. Daraufhin wandte ich mich direkt per E-Mail an den Head of HR. Erst dadurch konnte schließlich ein Termin vereinbart werden – die entsprechende Terminabstimmung erfolgte allerdings telefonisch durch einen Praktikanten.
Das Gespräch mit dem Head of HR war informativ und angenehm. Er machte einen engagierten und erfahrenen Eindruck, sprach offen über das Unternehmen und beantwortete Fragen transparent. Aus dem Gespräch ging jedoch auch hervor, dass HR-Prozesse nicht nach klaren Strukturen („nach Lehrbuch“) ablaufen, die Arbeitszeiten der Mitarbeitenden durchaus anspruchsvoll sind und von HR erwartet wird, dieses Tempo mitzutragen/wegzuschauen.
Bereits vor den Gesprächen war mir klar, dass ich mich in diesem Umfeld nicht sehe und die Position nicht annehmen möchte. Die Erfahrungen im Bewerbungsprozess sowie die beschriebenen Arbeitsbedingungen bestärkten mich in dieser Einschätzung. Entsprechend meldete ich mich nicht weiter. Über zwei Monate später erhielt ich schließlich eine Absage per E-Mail von der Personalbeschafferin, ein Kommunikationsweg, der zuvor offenbar nicht infrage kam.
Zumindest eine Standardabsage muss drin liegen. Kein Feedback an Bewerber, die nicht berücksichtigt werden ist eine Frechheit und zeugt von null Wertschätzung!
Unbegründete Absage vom ATS-System nach dreieinhalb Monaten. Die Stelle ist auch ein halbes Jahr später immer noch offen.
None at the moment – the onboarding and support were truly outstanding.
Der Ablauf zog sich über einen langen Zeitraum, ohne dass es klare Kommunikation oder regelmäßige Updates gab. Es wurde ein Telefontermin vereinbart, doch dieser wurde seitens des Unternehmens nicht eingehalten – ich erhielt keinen Anruf zur vereinbarten Zeit und musste selbst aktiv werden.
Die spätere Rückmeldung war nicht nur unpersönlich, sondern enthielt auch Begründungen, die nicht der Realität entsprachen. Insgesamt wirkte der Prozess unprofessionell und wenig wertschätzend gegenüber Bewerber:innen.
Besonders kritisch finde ich, dass der Umgangston und die Kommunikation nicht dem entsprechen, was man von einem HR-Team erwarten würde. Es entsteht der Eindruck, dass es an Erfahrung im Recruiting-Bereich mangelt. Aus Bewerbersicht habe ich mich nicht ernst genommen oder respektvoll behandelt gefühlt.
Ich hoffe, dass das Unternehmen die Rückmeldungen ernst nimmt und die Prozesse sowie den Umgang mit Bewerber:innen künftig verbessert.
Wenn man es nicht in die erste Runde schafft, wieso nicht gleich absagen anstelle zu warten bis der Job 10 Wochen ausgeschrieben ist.
Unterste Schublade! Tabularasa mit HR..
Sie sollten dem Bewerber wenigstens auf seine Mail antworten, ich habe mir die Mühe gemacht mich zu bewerben, dann sollten Sie wenigstens so höflich sein zu antworten.
So ein respektloses Vorstellungsgespräch habe ich noch nie erlebt. Als ich dem Unternehmen mitteilte, dass ich noch ein anderes Angebot erhalten habe, stand einer der Interviewer auf, wünschte mir viel Glück und Erfolg mit der anderen Position und verliess gehässig das Sitzungszimmer. Das Vorstellungsgespräch war nach 20 Minuten beendet und die HR-Dame begleitete mich noch bis zur Tür. Das war's. Bin froh, dass Sauber mir die Entscheidung so leicht gemacht hat. Ein solches Verhalten widerspiegelt meines Erachtens die Arbeitgeber-Philosophie und Wertschätzung gegenüber Bewerbern und Mitarbeitenden.
Keine pauschalierten Absagen versenden
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