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Aveniq 
AG
Bewertung

Mehrfachbewertung

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende

1,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

da war doch was...
... ach ja, Soziallleistungen, WorkLife-Balance und Home Office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kurz Zusammengefasst:
- Führung: Überfordert, abgehoben, planlos.
- Kommunikation: Spät, unvollständig, beschönigend, teilweise Augenwischerei.
- Werte & Kultur: Broschürenware. In echt kaum noch vorhanden.
- Stimmung: Von angespannt zu toxisch.
- Umgang mit Menschen: Kalt. Austauschbar. Unwürdig.
- Strategie: PowerPoint-Folklore (wenn dann mal eine "kommuniziert" wird).
- Arbeitsrealität: Chaos und Überlastung.

Ich habe schon einiges gesehen im Arbeitsleben. Firmen, die straucheln. Chefs, die überfordert sind. Teams, die kämpfen. Aber was Aveniq in den letzten zwei Jahren abgeliefert hat, ist ein ganz eigenes Kapitel – eines, das man eher in einem schlechten Unternehmens­drama als im echten Leben erwartet.

Man hat es drei Jahre lang versäumt, die bevorstehenden Krise abzuwenden - 3 Monate vor Jahresende eine Taskforce zu bilden ist halt zu spät…
Jetzt bezahlt das Unternehmen den Preis – und die, die gegangen wurden bzw. noch gehen werden müssen, zahlen ihn gleich doppelt.

Verbesserungsvorschläge

Alter Wein in neuen Schläuchen reich nicht - das bezieht sich nicht nur auf die Fokusthemen, sondern auch auf die Führung!

Durch die ewigen Restrukturierungen, natürlichen Abgängen, Rochaden und Entlassungen der letzten 2 Jahre weiss leider Aveniq nicht mehr, welches Potential und KnowHow die Firma in ihren Mitarbeitern hat.

Die stark hierarchischen Strukturen müssen aufgebrochen werden und wechselt das (Top-)Management aus.

Hört wieder auf Eure Mitarbeiter und bezieht sie in Eure Entscheidungen mit ein. So könnt Ihr wieder das Potential der Mitarbeiter & Lösungen fördern und nutzen.

Ach ja - Wenn ein Vorgesetzter nur noch den ganzen Tag im Meeting ist, sollte man das System mal überdenken.

Arbeitsatmosphäre

„frostiger Stimmung“, „fehlender Respekt“, „save-my-ass Mentalität“.
Wenn das nur Übertreibungen wären … aber vieles davon habe ich selbst miterleben dürfen.

Die Atmosphäre hat sich spürbar verändert:
Früher gab es mal Kollegialität – jetzt gibt es vor allem Unruhe, Unsicherheit und dieses subtile Gefühl, jederzeit selbst dran sein zu können.

Diese seltsame Mischung aus Chaos und Gleichgültigkeit frisst einen irgendwann von innen an.

Image

Vor 2 Jahren war das Image immerhin nach aussen noch Hui - heute ist auch das Vergangenheit. Sogar Kunden spüren das schon selber und sehen sich nach Alternativen um. Fehlende Ressourcen werden nun mit Partnerschaften "aufgefüllt".

Work-Life-Balance

Hier gibt es eigentlich nichts zu meckern.
Eigentlich das einzig Positive, was zumindest in meinem Bereich geblieben ist.

Karriere/Weiterbildung

Mitarbeiterentwicklung – ein schönes Konzept, das nie angekommen ist
* Karrierechancen? „Mau.“
* Weiterbildung? „Theorie ja, Praxis nein.“
* Beförderungen? „Politik statt Leistung.“

Gehalt/Benefits

Gehalt war mal gut, wird aktuell nach unten korrigiert.
Gute PK

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alles Schall und Rauch

Kollegenzusammenhalt

Stark Teamabhängig

Umgang mit älteren Kollegen

Es hiess immer, man wolle junge Leute fördern, Seniorität wertschätzen, Wissen aufbauen.

In der zweiten Kündigungswelle innert nicht mal einem Jahr wurden nun einige Mitarbeiter mit Seniorität entlassen, somit verschwand innert kurzer Zeit einiges an KnowHow. #Lohnbandkorrektur

Vorgesetztenverhalten

Führung war hier eher ein Konzept als eine Realität.
„unfähiges Management“, „Führung ohne Know-how“, "starre Strukturen" und „ständiges Feuerlöschen“.
Und ich kann’s nicht mal kritisieren – das ist ja das Traurige.

Strategie? Ja, klar, die wurde erwähnt. Am liebsten in PowerPoint-Folien, deren Inhalt man nach drei Minuten wieder vergessen hat, weil die Umsetzung ohnehin lange geht bzw. wieder geändert wurde.

Arbeitsbedingungen

Sinnlose interne Awards - Es zählt die interne Sichtbarkeit, nicht die Leistung! #savemyass

Im Homeoffice super - jeder Tag im Office führte zu einem persönlichen Stress.

Wenn man Vorgesetzte bzw. das Management auf dem Flur sah, wurde immer freundlich gegrüsst. Es wurden Info's zur eigenen Tätigkeit "abgefragt", was aber eher in Richtung "Small Talk" ging.
Am Teamtag war der Teamleiter den ganzen Tag in Meetings, zum Teil nicht mal am gleichen Standort.

Kommunikation

Kommunikation – ein Meisterwerk der Intransparenz
Die interne Kommunikation ist „alles andere als offen, transparent oder ehrlich“.

Informationen kamen spät, lückenhaft oder gar nicht.
Und das was kam, war’s so verpackt, dass man dachte, es handle sich um eine Mischung aus Rätsel, Schadensbegrenzung und Schönwetterrhetorik.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben wäre sehr Interessant gewesen, wenn man davon etwas Umsetzen hätte dürfen.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Spring, Expert HR Business Partner
Daniela SpringExpert HR Business Partner

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Vielen Dank, dass du dir erneut die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen mit Aveniq zu teilen. Es tut mir leid zu lesen, dass deine Zeit bei uns nicht so verlaufen ist, wie du es dir gewünscht hast.

Deine Punkte – insbesondere Führung, Kommunikation und Kultur – sind für uns wichtige Themen, die wir laufend unter die Lupe nehmen und stets weiterentwickeln. Dabei sind der Austausch mit unseren Mitarbeiter*innen und die Bildung spezifischer Arbeits- und Themengruppen – die es bei Aveniq übrigens schon lange gibt 😊 – besonders wichtig, denn Feedback hilft uns, die richtigen Weichen zu stellen.

Gleichzeitig möchten wir betonen, dass es auch viele positive Aspekte gibt, die von anderen Mitarbeitenden regelmässig hervorgehoben und geschätzt werden: flexible Arbeitsmodelle, attraktive Sozialleistungen und ein starker Kollegenzusammenhalt – wie auch von dir erwähnt – sind einige davon. Das heisst natürlich nicht, dass wir uns auf diesen Stärken ausruhen – im Gegenteil: Rückmeldungen wie deine sind wichtig, um uns weiterzuentwickeln.

Ich wünsche dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute. Wenn du möchtest, stehe ich dir gerne für ein vertrauliches Gespräch zur Verfügung – oder du kannst jederzeit unsere HR-Anlaufstellen oder die Integrity Line nutzen, um deine Perspektive noch einmal zu teilen.

Beste Grüsse Daniela

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.