Arbeitsrealität bei Aveniq – Ein ehrlicher Blick
Gut am Arbeitgeber finde ich
PK, Homeoffice
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aveniq zeigt in mehreren zentralen Bereichen deutliche Schwächen:
Führung: Führungskräfte wirken überfordert, orientierungslos und oft abgehoben. Mein Team wurde kaum geführt oder unterstützt.
Kommunikation: Informationen sind spät, unvollständig oder beschönigend. Wesentliche Entscheidungen werden nicht transparent vermittelt.
Unternehmenskultur & Werte: Die offiziell propagierten Werte sind kaum spürbar. Die tatsächliche Kultur ist von Distanz, Kälte und Austauschbarkeit geprägt.
Atmosphäre: Die Stimmung reicht von angespannt bis toxisch. Mitarbeitende fühlen sich wenig wertgeschätzt und ernst genommen.
Strategie & Planung: Langfristige Planung fehlt; strategische Initiativen sind oft nur theoretisch auf Folien vorhanden. Entscheidungen erfolgen zu spät oder planlos. Erfahrene Mitarbeiter werden nicht mit eingebunden.
Arbeit: Chaos, Überlastung und fehlende Orientierung prägen den Arbeitsalltag. Interessante Aufgaben werden kaum umgesetzt.
Fazit:
Aveniq hat es in den letzten Jahren verpasst, die Stärken und das Know-how der Mitarbeitenden zu erkennen und zu nutzen. Die Kombination aus überforderter Führung, intransparenter Kommunikation, starrem Hierarchiedenken und fehlender Strategie führt zu einer demotivierenden Arbeitsumgebung. Mitarbeitende und das Unternehmen zahlen den Preis dafür!
Verbesserungsvorschläge
Aveniq muss das Wissen und Potenzial der Mitarbeitenden endlich ernst nehmen und systematisch nutzen. Starre Hierarchien und top-down-Entscheidungen blockieren Entwicklung und Lösungen – diese Strukturen müssen dringend aufgebrochen werden. Hört auf eure Mitarbeitenden, bezieht sie in Entscheidungen ein, und stellt sicher, dass Führungskräfte ihre Teams wirklich unterstützen, statt nur in Meetings zu sitzen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist angespannt und geprägt von fehlendem Vertrauen in die Führung, insbesondere aufgrund des Verhaltens der Führungskräfte.
Work-Life-Balance
Die flexiblen Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit für Homeoffice sind positiv zu bewerten. Der subtile, jedoch anhaltende Stress entstand durch das Verhalten der Führungskräfte, insbesondere durch fehlende Orientierung und unklare Perspektiven, wie es weitergeht. Dies wirkte sich negativ auf die Work-Life-Balance aus und war nicht förderlich für ein gesundes Arbeitsumfeld.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mitarbeiter mit 50+ wurden abgebaut.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung, Potential der Mitarbeiter wird nicht erkannt und nicht proaktive gefördert.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams war der Zusammenhalt gut. Die Zusammenarbeit mit anderen Teams war wechselhaft und teils besser, teils schlechter.
Umgang mit älteren Kollegen
Abbau von 50+ Know-how-Trägern
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten war für das Team weder spürbar noch sichtbar. Eine aktive Führung, Betreuung oder Unterstützung der Mitarbeitenden fand nicht statt. Der Vorgesetzte war nahezu ausschliesslich nach oben orientiert, während die Verantwortung gegenüber dem Team vernachlässigt wurde. Auch die Betreuung von Bestandskunden blieb aus, obwohl diese aktiv hätten abgeholt werden müssen, um Folgeaufträge und nachhaltige Kundenbeziehungen sicherzustellen.
Arbeitsbedingungen
Fehlende Strategie, intransparente Kommunikation und die von der Führung kommunizierte erwartete Stellenfluktuation zur Optimierung des Geschäftsgangs schaffen keine guten Arbeitsbedingungen und beeinträchtigen Motivation sowie Stabilität in der Firma/Teams.
Kommunikation
Die Kommunikation ist intransparent und oberflächlich, wesentliche Informationen werden nur unzureichend vermittelt.
Gehalt/Benefits
PK ist okay. Mit der zweiten Entlassungswelle wird sicher eine Lohnbandkorrektur vorgenommen.
Interessante Aufgaben
Es waren einige interessante Aufgaben vorhanden, diese wurden jedoch nicht umgesetzt oder weiterverfolgt, wodurch das Potenzial ungenutzt blieb.


