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Aveniq 
AG
Bewertung

Arbeitsrealität bei Aveniq – Ein ehrlicher Blick

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

PK, Homeoffice

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aveniq zeigt in mehreren zentralen Bereichen deutliche Schwächen:

Führung: Führungskräfte wirken überfordert, orientierungslos und oft abgehoben. Mein Team wurde kaum geführt oder unterstützt.
Kommunikation: Informationen sind spät, unvollständig oder beschönigend. Wesentliche Entscheidungen werden nicht transparent vermittelt.
Unternehmenskultur & Werte: Die offiziell propagierten Werte sind kaum spürbar. Die tatsächliche Kultur ist von Distanz, Kälte und Austauschbarkeit geprägt.
Atmosphäre: Die Stimmung reicht von angespannt bis toxisch. Mitarbeitende fühlen sich wenig wertgeschätzt und ernst genommen.
Strategie & Planung: Langfristige Planung fehlt; strategische Initiativen sind oft nur theoretisch auf Folien vorhanden. Entscheidungen erfolgen zu spät oder planlos. Erfahrene Mitarbeiter werden nicht mit eingebunden.
Arbeit: Chaos, Überlastung und fehlende Orientierung prägen den Arbeitsalltag. Interessante Aufgaben werden kaum umgesetzt.

Fazit:
Aveniq hat es in den letzten Jahren verpasst, die Stärken und das Know-how der Mitarbeitenden zu erkennen und zu nutzen. Die Kombination aus überforderter Führung, intransparenter Kommunikation, starrem Hierarchiedenken und fehlender Strategie führt zu einer demotivierenden Arbeitsumgebung. Mitarbeitende und das Unternehmen zahlen den Preis dafür!

Verbesserungsvorschläge

Aveniq muss das Wissen und Potenzial der Mitarbeitenden endlich ernst nehmen und systematisch nutzen. Starre Hierarchien und top-down-Entscheidungen blockieren Entwicklung und Lösungen – diese Strukturen müssen dringend aufgebrochen werden. Hört auf eure Mitarbeitenden, bezieht sie in Entscheidungen ein, und stellt sicher, dass Führungskräfte ihre Teams wirklich unterstützen, statt nur in Meetings zu sitzen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist angespannt und geprägt von fehlendem Vertrauen in die Führung, insbesondere aufgrund des Verhaltens der Führungskräfte.

Work-Life-Balance

Die flexiblen Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit für Homeoffice sind positiv zu bewerten. Der subtile, jedoch anhaltende Stress entstand durch das Verhalten der Führungskräfte, insbesondere durch fehlende Orientierung und unklare Perspektiven, wie es weitergeht. Dies wirkte sich negativ auf die Work-Life-Balance aus und war nicht förderlich für ein gesundes Arbeitsumfeld.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mitarbeiter mit 50+ wurden abgebaut.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung, Potential der Mitarbeiter wird nicht erkannt und nicht proaktive gefördert.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams war der Zusammenhalt gut. Die Zusammenarbeit mit anderen Teams war wechselhaft und teils besser, teils schlechter.

Umgang mit älteren Kollegen

Abbau von 50+ Know-how-Trägern

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten war für das Team weder spürbar noch sichtbar. Eine aktive Führung, Betreuung oder Unterstützung der Mitarbeitenden fand nicht statt. Der Vorgesetzte war nahezu ausschliesslich nach oben orientiert, während die Verantwortung gegenüber dem Team vernachlässigt wurde. Auch die Betreuung von Bestandskunden blieb aus, obwohl diese aktiv hätten abgeholt werden müssen, um Folgeaufträge und nachhaltige Kundenbeziehungen sicherzustellen.

Arbeitsbedingungen

Fehlende Strategie, intransparente Kommunikation und die von der Führung kommunizierte erwartete Stellenfluktuation zur Optimierung des Geschäftsgangs schaffen keine guten Arbeitsbedingungen und beeinträchtigen Motivation sowie Stabilität in der Firma/Teams.

Kommunikation

Die Kommunikation ist intransparent und oberflächlich, wesentliche Informationen werden nur unzureichend vermittelt.

Gehalt/Benefits

PK ist okay. Mit der zweiten Entlassungswelle wird sicher eine Lohnbandkorrektur vorgenommen.

Interessante Aufgaben

Es waren einige interessante Aufgaben vorhanden, diese wurden jedoch nicht umgesetzt oder weiterverfolgt, wodurch das Potenzial ungenutzt blieb.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Matzinger, Expert HR Business Partner
Daniela MatzingerExpert HR Business Partner

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Vielen Dank für deine Bewertung. Die Sterne zeigen, dass du nicht zufrieden warst – das nehmen wir ernst. Uns ist wichtig, dass sich unsere Mitarbeiter*innen wohlfühlen.

Natürlich gibt es immer verschiedene Facetten und Sichtweisen, die wir beachten müssen - positive, wie auch negative. Gerade kritische Punkte helfen uns, besser zu werden. Wir hoffen, du konntest deine Anliegen auch während deiner Zeit bei Aveniq bereits ansprechen (ganz egal ob in persönlicher oder anonymer Form), denn nur im offenen, beidseitigen Dialog entstehen Lösungen. Und dies gehört in meinen Augen ebenfalls zu einer transparenten Kommunikation.

Wie du richtig erwähnst, befinden wir uns in einer spannenden Phase der Weiterentwicklung, die fordert, aber eben auch Chancen bietet. Nachhaltige Veränderungen brauchen jedoch Zeit – und wir gehen diesen Weg bewusst gemeinsam.

Das Potenzial und Know-how unserer Mitarbeitenden ist unser grösster Erfolgsfaktor. Deshalb schaffen wir Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammenkommen – in Arbeitsgruppen und Projekten, die aktiv zur Weiterentwicklung beitragen. Ergänzend gibt es immer wieder Leadership- und Coaching-Programme, transparente Informationsformate inkl. Q&A-Runden sowie Initiativen, die unsere Kultur stärken und unsere Werte im Alltag erlebbar machen.

Solltest du dich nachträglich noch mit uns austauschen wollen, freuen wir uns von dir zu hören.

Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir alles Gute.

Beste Grüsse Daniela

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