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Aveniq 
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Bewertungen

122 von 435 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

122 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gute Kolleg:Innnen aber Führung verliert teilweise den Blick fürs Wesentliche

3,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Fokus auf Mitarbeitende mit Potenzial: fördern statt überlasten, nachhaltige Entwicklung statt kurzfristiges Ausquetschen.

Karrierepfade nicht nur über neue Titel definieren, sondern mit echten Verbesserungen im Arbeitsumfeld und klarer Verantwortung hinterlegen.

Weniger Selbstbeschäftigung mit Strategie, mehr Konzentration auf das Tagesgeschäft und die akuten Probleme.

Sich als Führung auch selbst kritisch hinterfragen: Wenn gute Leute das Unternehmen verlassen, liegt das nicht nur an ihnen, sondern auch an der Unternehmenskultur.

Probleme nachhaltig lösen statt nur „Brände löschen“ – Lösungen sollten zum eigentlichen Problem passen, nicht am Ziel vorbeischiessen.

Arbeitsatmosphäre

Das Miteinander im Team war grundsätzlich sehr angenehm, man konnte sich auf die Kolleg:innen verlassen. Allerdings machte sich mehr und mehr Frustration breit.

Image

Nach aussen ein solides Bild, intern allerdings Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität.

Work-Life-Balance

Je nach Projektsituation schwankend: Während manche unter hohem Druck standen, hatten andere lange Leerlaufzeiten. Homeoffice war kein Problem, Jahresarbeitszeit bietet gute Flexibilität.

Karriere/Weiterbildung

Interne Weiterbildungsmöglichkeiten waren zwar vorhanden, aber wurden kaum systematisch gefördert. Karriereperspektiven wirkten unklar, trotz Möglichkeit für Führungs-/Fachkarriere.

Gehalt/Benefits

Entspricht den allgemeinen Marktverhältnissen, Benefits sind nicht schlecht aber auch nicht überragend.

Kollegenzusammenhalt

Sehr positiv – der Zusammenhalt im Team hat vieles abgefedert. Man half sich gegenseitig, wenn es eng wurde.

Vorgesetztenverhalten

Die Leitung wirkte oft mit sich selbst beschäftigt – Strategie und interne Themen standen im Vordergrund, anstatt die akuten Probleme anzugehen. Gleichzeitig wurden Ziele vergeben, die aufgrund der aktuellen Projektlage schon anfangs Jahr unerreichbar schienen. Mitarbeiterzufriedenheit und Projektlage hätten aus meiner Sicht stärker priorisiert werden müssen.

Arbeitsbedingungen

Standorte, vorallem auch Baden sind sehr anspredhend und bieten eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Aufgrund vieler Weggänge findet man im Open Space auch sehr gut einen Platz.

Kommunikation

Man konnte Probleme offen ansprechen, doch leider blieb es häufig bei Lippenbekenntnissen. Workshops oder Strategie-Runden gaben Hoffnung, hatten aber kaum sichtbare Auswirkungen im Alltag.

Interessante Aufgaben

Es gab vereinzelte spannende Projekte, insgesamt aber zu wenige. Potenzial für mehr abwechslungsreiche Tätigkeiten wäre vorhanden gewesen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Claudia GammaExpert HR Business Partner

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Vielen Dank für deine offene und differenzierte Rückmeldung. Es freut uns zu lesen, dass du den Kollegenzusammenhalt und die Arbeitsatmosphäre grundsätzlich positiv erlebt hast – das ist ein zentraler Wert bei Aveniq.

Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Punkte sehr ernst. Die Transformation, in der wir uns als Unternehmen befinden, bringt Veränderungen mit sich – und wir wissen, dass diese nicht immer einfach sind. Themen wie Führung, Entwicklungsmöglichkeiten und strategische Ausrichtung sind zentrale Aspekte, an denen wir kontinuierlich arbeiten.

Dein Feedback zur Förderung von Mitarbeitenden mit Potenzial und zur Priorisierung des Tagesgeschäfts ist wertvoll und deckt sich mit Themen, die wir intern bereits adressieren. Wir sind überzeugt, dass konstruktive Kritik uns hilft, als Organisation zu wachsen.

Wir danken dir für deine Perspektive und wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute.

Beste Grüsse Claudia

Aveniq war ein Albtraum

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Aveniq AG in Oftringen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

...dass ich nicht mehr dort arbeite. Am letzten Arbeitstag fühlte ich mich wie Nelson Mandela am 19. April 1990. Als er aus der Haft entlassen wurde.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles. Einfach alles.

Verbesserungsvorschläge

Keine. Dieses Unternehmen ist ruiniert.

Arbeitsatmosphäre

Mobbing war an der Tagesordnung. Das HR schaute weg, weil sie sich einzig der GL verpflichtet fühlten. Mein Tipp: Vertrau dich nie dem HR an. Nie!

Image

Dieses Unternehmen ist die Lachnummer der IT-Szene. Kein Witz.

Work-Life-Balance

"Ich weiss, dass du in den Ferien bist, aber ich brauche die Folien bis morgen. Noch besser wäre bis heute Abend." O-Ton. Ich beim Nachtessen mit meiner Familie.

Karriere/Weiterbildung

Karriere? Es ging ums nackte Überleben.

Gehalt/Benefits

Der Lohn war eigentlich ok. Aber geteilt durch die Anzahl Arbeitsstunden kommen dir die Tränen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gab einen Sack für PET.

Kollegenzusammenhalt

Zu meinem Team hatte ich einen guten Draht. Von meinem Vorgesetzten wurde ich immer wieder vor allen vorgeführt. Er hat das jeweils sehr genossen.

Umgang mit älteren Kollegen

Siehe Gleichberechtigung

Vorgesetztenverhalten

Hätte ich nicht gekündigt, hätte ich mich bei Amnesty International gemeldet.

Arbeitsbedingungen

Wie auf einer Farm. Animal Farm.

Kommunikation

Schöngefärbte und inhaltslose Phrasen. Absolut sinnbefreit.

Gleichberechtigung

Wer nicht zur gehobenen Kaste gehörte, wurde schikaniert. Egal, ob männlich oder weiblich.

Interessante Aufgaben

Excel. Wer's liebt, passt dorthin.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian ObrechtHead of Human Resources

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Manche mögen deinen Vergleich zur Apartheid und Hilfsorganisationen amüsant finden, für mich ist die Grenze des guten Geschmackes überschritten und es fehlt damit die Basis für einen konstruktiv-kritischen Austausch. Aus diesem Grund werden wir deinen Beitrag nicht weiter kommentieren.

Trotzdem wünsche ich Dir alles Gute auf deinem weiteren beruflichen und privaten Weg.

Christian

Völlig unfähige Führungscrew, aber recht gute Arbeitsbedingungen

3,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wie bereits oben genannt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass offenbar die Verbesserungsvorschläge, welche übrigens vielen Mitarbeitenden bekannt sind und als extrem sinnvoll und notwendig bestätigt werden, nicht umgesetzt werden. Daher wird Aveniq wohl weiterhin schrumpfen müssen, damit im sich durch die Hyperscaler verändernden, ebenfalls schrumpfenden Markt für Voll-Outsourcing noch ein Gewinn anfallen kann.

Verbesserungsvorschläge

Zuallererst müsste ein Grossteil der obersten Führungscrew ausgewechselt werden. Zuviele Leute darin haben schlichtweg nicht die Skills und vor allem nicht die Methodenkompetenz, welche sie für die anspruchsvolle Aufgabe der Führung einer 600 FTE-Firma haben müssten. Zwar wurde ein neuer CEO angekündigt, aber dieser wird sich zuerst an den grossen Knacknüssen beweisen müssen. Einer der Hauptpunkte dabei ist die Zusammenführung der 5 Firmen und die Erstellung einer homogenen, durchgängigen Prozesslandschaft, welche diesen Namen verdient; viel zu lange hat der bisher oberste Verantwortliche alles andere gemacht, ausser das, was Sinn machen würde. Da jedoch offenbar der Schutz des eigenen Images über allem steht, wird weiterhin gewurstelt und gebastelt und die Schuld auf die Ausführenden geschoben, welche jedoch nur die Befehle von oben ausgeführt hatten.
Als nächstes müsste sich die Firma eine ernsthafte Vision, Mission und konkrete Unternehmensentwicklungsziele geben. Sodann könnte die passende Strategie zu deren Erreichung konzipiert werden. Dies würde den Fokus vom ständigen, sinnlosen und demotivierenden Blick auf die Finanzzahlen wegbewegen, hin zu Unternehmensentwicklungs-Zielen, welche von viel grösserer Bedeutung für den Erfolg des Unternehmens sind, und deren Erreichung die Finanzzahlen automatisch in die richtige Richtung ziehen würden.
Und natürlich müsste ein Grossteil des VR massiv Marktkompetenz aufbauen, damit dies alles überhaupt möglich wird.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt ganz gut, aber nicht extrem gut; die quartalsweise Fokussierung auf die Zahlen (Umsatz, Gewinn), welche offenbar meistens hinter den Erwartungen zurückblieben, war sicherlich kein grosser Motivationsfaktor, da die meisten Mitarbeiter wenig bis keinen Einfluss auf diese Zahlen ausüben können.

Image

Aufgrund schlechter Prozesse und vieler Abgänge erhalten die Kunden oft keine guten Leistungen, was sich schlecht auf das Image auswirkt. Die Tatsache, dass grosse Mitbewerber fast ganze Teams abwerben können, spricht allein schon Bände.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist ganz gut, eine grosszügige Regelung von Arbeitsmöglichkeiten überall sowie nicht überlange Arbeitszeiten sorgt für nur sehr geringe Überlastung.

Karriere/Weiterbildung

Aveniq ermöglicht eine persönliche Weiterentwicklung und Karriere, diese ist jedoch sehr stark von persönlichen Beziehungen sowie dem eigenen Verhältnis zum Vorgesetzten abhängig.

Gehalt/Benefits

Ganz okay, man kann mit dem Vorgesetzten reden. Einige Mitbewerber sind noch etwas besser, aber insgesamt ist Aveniq recht adäquat unterwegs.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Absolut gegeben, auch wenn jetzt nicht jede erdenkliche Massnahme umgesetzt wurde.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war ganz gut, vor allem in den "alten Seilschaften", welche aus den fünf einzelnen Unternehmen stammen, aus welchen Aveniq entstand. Neue Mitarbeiter hatten dabei aber ein wenig Mühe, in diese alten Seilschaften aufgenommen zu werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Grossteils sehr gut, auch Leute über 60 erhalten noch Chancen.

Vorgesetztenverhalten

Die meisten Vorgesetzten auf der mittleren Ebene waren ganz brauchbar. In der obersten Ebene hatte es leider einige wirklich ungeeignete Personen, welche zudem fähigere Personen aus der Firma drängten. Dies führte zu den in den Medien Anfang 2025 kommunizierten Massnahmen, welche in einem Wachstumsmarkt alles andere als sinnvoll erscheinen.

Arbeitsbedingungen

Die Büros, die Ausstattung und Geräte waren grossteils sehr gut. Für fünf Sterne müssten jedoch die Arbeitsprozesse, welche durch die heterogene Systemlandschaft sehr aufwändig und mühsam waren, deutlich verbessert werden.

Kommunikation

Die Kommunikation war insgesamt okay; allerdings fielen einige Top-Führungskräfte regelmässig mit gewissen Ausbrüchen negativ auf. Zudem wurden immer wieder recht vollmundige Ankündigungen gemacht, welche sich dann nie materialisierten. Aufgrund der vielen Abgänge wurden diese im Verlauf der letzten Jahre irgendwann nicht mehr kommuniziert, was dann regelmässig in "Mails ins Leere" resultierte.

Gleichberechtigung

Kann absolut als vollständig gegeben bezeichnet werden.

Interessante Aufgaben

Die Firma hätte viel Potential, ein starker Player im IT-Business in der Schweiz zu werden, wenn die Führungscrew das Business und seine Opportunities wirklich verstehen würde. Ein übermässiger Fokus auf Gewinn (sicherlich von Seiten der Eigentümerschaft vorgegeben) hält jedoch das Geschäft in den engen Bahnen eines recht simplen Outsourcing-Dienstleisters. Dies reduziert die Menge und Tiefe der interessanten Aufgaben erheblich.

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Matzinger, Expert HR Business Partner
Daniela MatzingerExpert HR Business Partner

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Vielen Dank für deine offene und ausführliche Rückmeldung. Unabhängig vom Kommunikationskanal – konstruktive Ideen sind bei uns willkommen und werden ernst genommen. Einige wurden bereits umgesetzt, andere befinden sich in konkreter Planung. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass wir als Unternehmen unserer Grösse nicht alle Vorschläge im gleichen Umfang realisieren können.

Unsere Werte „respektvoll“ und „gemeinsam“ sind zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Deshalb ist uns ein sachlicher und wertschätzender Austausch besonders wichtig. Kritik darf und soll geäussert werden – sie hilft uns, besser zu werden. Pauschale Aussagen über einzelne Personen oder Personengruppen entsprechen jedoch nicht dem respektvollen Umgang, den wir bei Aveniq leben und erwarten.

Die Zusammenführung der fünf Unternehmen zu Aveniq sowie der CEO-Wechsel sind Teil eines umfassenden und komplexen Transformationsprozesses. Dass bei so einem grossen Projekt auch Hürden auftauchen, ist uns bewusst. Alle Mitarbeitenden sind eingeladen, sich aktiv in diesen Wandel einzubringen. Verbesserungsvorschläge sind willkommen und werden gehört – auch wenn deren Umsetzung manchmal Zeit braucht.

Es freut uns, dass du Aspekte wie Work-Life-Balance und Arbeitsbedingungen positiv hervorhebst. Diese sind uns wichtig und werden kontinuierlich gepflegt und weiterentwickelt.

Wir danken dir für deine Perspektive und wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute.

Beste Grüsse
Daniela

Spannende Aufgaben - gute Möglichkeiten - tolles Team

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich arbeite nach wie vor gerne hier, tolle Atmosphäre

Image

hat leider ein wenig gelitten - leider auch wegen unsäglichen Bewertungen hier, die jeglicher Grundlage entbehren. Man kann ja enttäuscht sein, aber wie frustriert muss man sein, wenn man manche Bewertungen hier liest?
Aber auch das kann Aveniq nicht schaden!

Work-Life-Balance

Sehr flexible Gestaltung möglich - home-office und Jahresarbeitszeit, 5 Jahresurlaub, Freizeit-Plus, etc.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird unterstützt, Karrieremöglichkeiten sind gegeben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ESG-Bericht, Green Datacenters, Förderung Öffentlicher Verkehr...

Kollegenzusammenhalt

wirklich selten erlebt, wie gut zusammengearbeitet wird - Team Spirit!

Vorgesetztenverhalten

Durchweg sehr positiv, vorbildlich

Arbeitsbedingungen

Moderne Offices, da geht man gerne hin. Motivierend, Fördert die Zusammenarbeit.

Kommunikation

Sehr transparent wird kommuniziert, vorbildlich!

Interessante Aufgaben

Spannende Kunden, neue Technologien und man kann sich einbringen


Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Susanne LehmannExpert HR Business Partner

Liebe*r Kolleg*in

Vielen Dank für deine positive und differenzierte Rückmeldung – es freut uns sehr zu lesen, dass du dich bei Aveniq wohlfühlst und die Arbeitsatmosphäre, das Team und die Entwicklungsmöglichkeiten schätzt.

Besonders schön ist dein Hinweis auf den starken Zusammenhalt und den Teamspirit – das zeigt, wie viel Engagement und Miteinander bei uns gelebt wird.

Auch dein Kommentar zum Image und zu den Bewertungen hier nehmen wir ernst. Wir sind überzeugt, dass ein respektvoller und konstruktiver Austausch – unabhängig von der individuellen Erfahrung – der beste Weg ist, um gemeinsam weiterzukommen. Unsere Werte „respektvoll“ und „gemeinsam“ sind dabei nicht nur Worte, sondern tägliche Praxis.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke zu teilen. Wir freuen uns, dass du Teil von Aveniq bist!

Beste Grüsse Susanne

Guter Einstieg, enttäuschendes Ende – leider keine Perspektive für interne Entwicklung

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in meinem direkten Team war durchweg positiv. Wir waren ein gut aufgestelltes, technisch starkes Team mit klarer Rollenverteilung und gegenseitigem Vertrauen. Die Zusammenarbeit war kollegial, pragmatisch und von einem hohen fachlichen Anspruch geprägt. Die Arbeit selbst hat Freude gemacht und war oft von einer motivierten Grundhaltung begleitet.

Allerdings wurde die Stimmung im Unternehmen zunehmend durch Entscheidungen auf Managementebene belastet. Gerade in der Zeit vor der grossen Entlassungswelle war eine spürbare Verunsicherung vorhanden, die sich auch auf engagierte Teams ausgewirkt hat. Die fehlende Transparenz und der mangelnde Rückhalt von oben haben langfristig einen Schatten auf eine sonst funktionierende Teamdynamik geworfen.

Image

Das Image der Aveniq hat in letzter Zeit spürbar gelitten – insbesondere durch die grosse Entlassungswelle im Januar 2025 sowie die plötzliche Absetzung der Geschäftsführung kurz vor Weihnachten 2024. Solche Ereignisse bleiben öffentlich nicht unbemerkt. Eine einfache Google-Suche oder ein Blick in gängige KI-Tools reicht aus, um einen Eindruck davon zu bekommen.

Für viele potenzielle Bewerbende dürfte das ein klarer Unsicherheitsfaktor sein – für mich persönlich wäre das heute ein Grund, mich gegen eine Bewerbung zu entscheiden.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich gab es Homeoffice-Möglichkeiten, was positiv war. Allerdings wurde man regelmässig gezwungen, für bestimmte Tätigkeiten vor Ort nach Baden zu kommen – selbst wenn diese Aufgaben problemlos auch an anderen, näher gelegenen Standorten hätten erledigt werden können. Das war oft wenig nachvollziehbar und hat die Balance zwischen Berufs- und Privatleben unnötig erschwert.

Karriere/Weiterbildung

Die Karriereperspektiven wurden beim Einstieg bei Aveniq sehr positiv und motivierend dargestellt. Im HR-Gespräch wurde mir ein klarer Entwicklungspfad aufgezeigt – mit einer strukturierten Entscheidungsmöglichkeit zwischen einer technischen Expertenschiene und einer Führungslaufbahn. Für mich war von Anfang an klar, dass ich die Führungsschiene anstrebe. Mit meiner technischen Erfahrung und meinem bisherigen Werdegang hatte ich hierfür sowohl die fachliche als auch die zwischenmenschliche Grundlage.

Als intern eine Teamleiterstelle frei wurde, stellte sich jedoch heraus, dass es bei Aveniq keinen echten internen Bewerbungsprozess gibt. Ich musste mich wie ein externer Kandidat bewerben – über das reguläre Recruiting mit einstündigem Gespräch, ohne besondere Berücksichtigung meiner bisherigen Leistungen im Unternehmen. Trotz langjähriger Mitarbeit und klarer Führungserfahrung erhielt ich schliesslich eine Absage mit der Begründung, ich sei „nicht innovativ genug“ – man suche jemanden, der stärker managementorientiert sei.

Ironischerweise wurde danach ein sehr managementgetriebener Teamleiter eingestellt, der sich dann innerhalb weniger Monate als fachlich ungeeignet herausstellte

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war – gemessen am IT-Umfeld – im oberen Bereich angesiedelt und insgesamt fair. Auch die Benefits waren in Ordnung: insbesondere Beiträge zu Kindergartengebühren sowie weitere Sozialleistungen wurden angeboten. In Summe ein stimmiges Gesamtpaket.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Bereich Umweltbewusstsein sehe ich klare Schwächen. Mitarbeitende wurden teils gezwungen, für bestimmte Aufgaben zentral nach Baden zu kommen – auch wenn sie näher an anderen Standorten lebten und die Tätigkeiten dort genauso gut hätten ausführen können. Das führte zu unnötigen Pendelwegen mit entsprechendem CO2 Ausstoss. Eine flexible, nachhaltige Standortpolitik wäre hier deutlich zeitgemässer gewesen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im direkten Team war stark. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, fachlich wie menschlich gut harmoniert und auch in stressigen Phasen verlässlich zusammengearbeitet. Innerhalb des Teams war das Miteinander definitiv ein Pluspunkt.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleg:innen war durchweg respektvoll. Als jemand aus der jüngeren Generation habe ich die Zusammenarbeit als sehr angenehm und wertschätzend erlebt. Erfahrung wurde geschätzt, und das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt hat fachlich wie menschlich gut funktioniert.

Vorgesetztenverhalten

Zu Beginn hatte ich einen sehr kompetenten und menschlich starken Teamleiter – klare Kommunikation, Vertrauen und fachliches Verständnis prägten die Zusammenarbeit. Leider änderte sich das mit dem späteren Vorgesetzten deutlich: fehlende Nähe zum Team, wenig technisches Verständnis und unpassende Führung machten vieles mühsam. Insgesamt also durchwachsen – stark gestartet, aber mit deutlichem Absturz im weiteren Verlauf.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt in Ordnung. Infrastruktur und Ausstattung haben ihren Zweck erfüllt, auch wenn technisch nicht alles auf dem neuesten Stand war. Verbesserungswürdig war teilweise die Standortflexibilität – insbesondere, wenn Aufgaben ohne triftigen Grund zwingend vor Ort erledigt werden mussten.

Kommunikation

Im Team funktionierte die Kommunikation gut – direkt, lösungsorientiert und effizient. Auf Managementebene hingegen fehlte es oft an Transparenz. Wichtige Entscheidungen wurden nicht klar kommuniziert, und interne Prozesse – etwa bei Stellenbesetzungen – wirkten undurchsichtig und wenig nachvollziehbar.

Gleichberechtigung

Ich habe in diesem Bereich keine negativen Erfahrungen gemacht, kann aber auch nicht viel dazu sagen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst waren grundsätzlich interessant und technisch anspruchsvoll – besonders im operativen Alltag. Allerdings fehlte es an einem klaren Konzept für Weiterentwicklung, vor allem im Bereich Produktentwicklung. Man hatte oft das Gefühl, sich im Kreis zu drehen, ohne echten Fortschritt. Technologische Neuerungen wurden kaum verfolgt, was den Eindruck vermittelte, man arbeite dauerhaft im Legacy-Modus.

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Arbeitgeber-Kommentar

Susanne LehmannExpert HR Business Partner

Liebe*r ehemalige*r Kolleg*in

Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung und dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen bei Aveniq zu teilen. Wir schätzen dein ehrliches Feedback – sowohl das Lob als auch die kritischen Anmerkungen.

Es freut uns sehr, dass du die Zusammenarbeit im Team, die Arbeitsatmosphäre sowie den Kollegenzusammenhalt und den respektvollen Umgang bei Aveniq positiv erlebt hast. Auch deine Einschätzung zu den spannenden Aufgaben und dem fairen Gehaltspaket nehmen wir gerne als Bestätigung mit.

Dass deine Balance zwischen Berufs- und Privatleben unnötig erschwert wurde, tut uns leid. Grundsätzlich ermöglichen wir bei Aveniq ein hohes Mass an Flexibilität – sei es durch Homeoffice oder durch die Nutzung verschiedener Standorte. Natürlich hängt das immer auch von der jeweiligen Aufgabe und den betrieblichen Anforderungen ab. Viele unserer bestehenden und ehemaligen Mitarbeitenden schätzen diese Flexibilität sehr, was sich auch in den Rückmeldungen hier auf Kununu oder in der Mitarbeitenden-Umfrage widerspiegelt.

Wir bedauern, dass deine Entwicklung bei uns nicht deinen Erwartungen entsprochen hat. Der interne Bewerbungsprozess ist bei uns klar geregelt und für alle Mitarbeitenden im Intranet (Sharepoint) einsehbar.

Die angesprochenen Veränderungen im Unternehmen waren für viele eine herausfordernde Zeit. Wir verstehen, dass das zu Unsicherheit geführt hat. Gleichzeitig waren diese Schritte notwendig, um Aveniq langfristig gut aufzustellen.

Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg – beruflich wie privat – alles Gute.

Beste Grüsse, Susanne

Aveniq – wo Managementkunst auf höchstem Niveau zelebriert wird

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die beeindruckende Fähigkeit des Managements, selbst aus den besten Voraussetzungen nichts zu machen.
Home-Office: Der beste Weg, dem täglich inszenierten Chaos elegant zu entkommen.
Kolleg:innen, die den Laden trotz aller Widrigkeiten irgendwie am Laufen halten – Respekt!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man muss es der Geschäftsleitung lassen: So konsequent an einer Realität vorbeizusteuern und dennoch jahrelang im Amt zu bleiben – das schafft nicht jeder.

Der ehemalige CEO? Ein Meister darin, keine Strategie zu haben, aber dafür Prioritäten zu setzen, die wahlweise unnötig, absurd oder schlicht schädlich waren. Sein Abgang Ende 2024 war zwar überfällig, aber immerhin hat er ein Erbe hinterlassen: einen Scherbenhaufen, so gross, dass er inzwischen wohl als eigenes Geschäftsmodell gelten könnte.

Die verbliebene Führungscrew? Sie arbeitet unermüdlich daran, auch noch den letzten Funken Hoffnung zu ersticken.

Die Sales-Organisation zeigt, wie man eine stattliche Truppe aufbaut, die es versteht, Abschlüsse aus der Arbeit anderer für sich zu reklamieren. Die Delivery-Teams sichern den Umsatz – Sales feiert sich dafür. Die Pipeline aus eigener Kraft zu füllen, wäre ja auch zu viel verlangt.

Aveniq ist das perfekte Beispiel dafür, wie man ein Unternehmen mit viel Potenzial systematisch an die Wand fährt – und dabei so tut, als wäre das ein Erfolgskonzept. Der CEO-Wechsel war ein Anfang, aber ohne einen echten Kahlschlag in der Geschäftsleitung wird sich nichts ändern. Allen, die hier einsteigen wollen: Viel Glück – ihr werdet es brauchen.

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht einfach mal die Geschäftsleitung komplett austauschen – frischer Wind schadet selten. Eine Strategie entwickeln, die mehr ist als ein hübsches Schlagwort in der nächsten PowerPoint Präsentation. Weniger Selbstlob, mehr echte Arbeit am Fundament.

Auf Head-of-Ebene ist ein Head-off-Programm längst überfällig – zu viele glänzen mehr durch Titel als durch Leadership, geniessen die Aussicht von oben, während die Verantwortung nach unten purzelt.

Arbeitsatmosphäre

Die Fluktuation? Sicher nur Zufall, dass in den letzten anderthalb Jahren mehr als annähernd 200 Kolleg:innen das Weite gesucht haben. Offenbar waren sie dem „Erfolgskurs“ einfach nicht gewachsen.

Image

Wegen dem Management: Zum Fremdschämen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt klare Karrierepfade – man erkennt sie daran, dass sie meist an der nächsten Mauer enden. Entwicklung nach dem Motto: Wer brav nickt, darf vielleicht mitmachen. Wer denkt, wird zur Gefahr.

Vorgesetztenverhalten

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – und Misstrauen am allerbesten. Schuldzuweisungen sind hier ein Volkssport.

Kommunikation

Kommunikation ist Chefsache – und das merkt man. Inhalte? Sekundär. Hauptsache, es klingt gut und füllt irgendwelche News-Kanäle. Townhalls erinnern ein wenig an Improvisations-Theater: Man weiss nie, worum es wirklich geht, aber alle tun so, als wäre es wichtig.

Man muss den Einfallsreichtum des Management loben: Statt sich den kritischen Kununu-Beiträgen zu stellen, wird intern dazu aufgerufen, möglichst viele glänzende Bewertungen zu posten. So bekämpft man nicht die Probleme, sondern das Bild davon. So viel Einsatz für die Aussenwirkung – schade, dass der gleiche Aufwand nicht für die Behebung der Ursachen betrieben wird.

Das HR kommentiert Kununu-Beiträge nach einem bewährten Schema: gleiche Floskeln, gleiche Phrasen, gleiche inhaltliche Leere. Statt Probleme anzuerkennen oder konkrete Massnahmen zu nennen, wird lieber hinterfragt, relativiert oder beschwichtigt – als wären die vielen kritische Stimmen auf Kununu, die alle das Gleiche sagen, einfach ein einziger grosser Zufall.

Gehalt/Benefits

Schmerzensgeld.

Gleichberechtigung

Im Bereich Gleichberechtigung gab es in der Vergangenheit Verhaltensweisen auf der obersten Führungsebene, die nicht den Werten eines gleichberechtigenden Arbeitgebers entspricht. Zuschauen und nicht reagieren ebenfalls.


Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

5Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Matzinger, Expert HR Business Partner
Daniela MatzingerExpert HR Business Partner

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Besten Dank für deine Rückmeldung und deinen persönlichen Erfahrungsbericht. Wir bedauern, dass du deine Zeit bei Aveniq derart negativ wahrgenommen hast, denn das Wohl unserer Mitarbeiter*innen sowie eine gute Vertrauensbasis liegen uns am Herzen.

Wie du richtig erwähnst, sind wir auf verschiedene Punkte in anderen Beiträgen bereits näher eingegangen – daher erlaube ich mir, darauf zu verweisen.

Zwei Punkte möchte ich aber aufgreifen:

Gleichberechtigung und Respekt gehören für Aveniq zu den obersten Prioritäten. Respektlose Verhaltensweisen, Mobbing o.ä. haben bei uns keinen Platz. Sollte ein Verdacht aufkommen, ist es wichtig, dass dieser geäussert wird – auf persönlichem oder anonymem Kommunikationsweg (z.B. via Integrity Line) – damit wir ihm nachgehen können. Wir wollen sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden die notwendige Unterstützung erhalten und sich sicher fühlen.

Wir arbeiten als Team stetig daran, Optimierungspotenzial weiter auszuschöpfen und uns als Unternehmen weiterzuentwickeln. Dabei sind wir auch auf die Rückmeldungen der Mitarbeitenden angewiesen und schätzen diese. Im Sinne der freien Meinungsäusserung haben auch kritische Beiträge ihren Platz – egal ob innerhalb des Unternehmens oder auf anonymen Plattformen wie Kununu. Gleichzeitig haben auch zufriedene Mitarbeitende (oder Ex-Mitarbeitende) das Recht, sich frei zu äussern und Bewertungen zu verfassen, die ihre persönlichen Erfahrungen widerspiegeln. Wir nehmen jede Bewertung ernst – egal ob sie auf Kritik oder Lob basiert.

Gerne hätte ich die von dir angesprochenen Themen in einem Austausch näher vertieft, um besser zu verstehen, welche konkreten Erfahrungen zu deiner Einschätzung geführt haben. Ein solches Gespräch bietet jeweils auch die Möglichkeit, auf umgesetzte Massnahmen im Detail einzugehen.

Solltest du trotz deines Weggangs für ein Gespräch offen sein, freue ich mich von dir zu hören.

Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles Gute.

Beste Grüsse, Daniela

Mehrfachbewertung

Es ist fünf vor zwölf!

3,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich gute Positionierung im Markt und Produktportfolio, interessante Kundenbasis, noch einige gute Mitarbeiter (trotz viel "brain-drain" ).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie mit der aktuellen Situation umgegangen wird! Jede Bewertung über >4 ist in der aktuellen Situation unehrlich (genauso wie jede Bewertung unter <2 unseriös ist). Sachliche, ehrliche Kritik als "Trolle" zu bezeichnen oder löschen zu lassen löst das Problem nicht, und mit Jauchzbewertungen zu antworten auch nicht. Die Ursachen der internen Probleme sind bis heute nicht wirklich angepackt (und nein, es sind nicht die IT Systeme oder Prozesse - diese haben Verbesserungspotential, sind aber nicht die Ursache). Wie bereits von anderen kommuniziert: (Menschliche) Führung + (ehrliche) Kommunikation + (transparente) Strategie fehlen, sind aber Voraussetzung für den Erfolg.

Verbesserungsvorschläge

Die ehemals prosperierende Firma wurde vom inzwischen geschassten CEO an die Wand gefahren, trotz zahlreicher Hinweise und Warnungen aus den eigenen Reihen (welche dann gezielt gefeuert oder mundtot gemacht wurden). Und der VR sah (zu lange) untätig zu. Der Abstieg begann im 2023, und die Negativspirale dreht sich immer noch.
Ein Neustart mit Führungspersonal, welches nicht nur verwaltet, sondern auch wieder Menschen führen und begeistern kann, ist die einzige Chance, wieder positiv wahrgenommen zu werden. Externe können das nicht lösen, sie können bestenfalls unterstützen. Und eine Strategie, welche sowohl Mitarbeitende wie auch Kunden verstehen, wäre endlich hilfreich.

Arbeitsatmosphäre

Einige Vorgesetzte bemühen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, eine gute Atmosphäre für die Mitarbeitenden zu ermöglichen. Aber es gibt zu viele Fehlbesetzungen (gute Techniker sind nicht automatisch gute Vorgesetzte!)

Image

Bis 2023 noch ein steigender Stern, seit her nur noch ein Schatten seiner selbst.

Work-Life-Balance

Abhängig von Rolle und Team sehr unterschiedlich

Karriere/Weiterbildung

Mehrheitlich gute Möglichkeiten, wenn man sich Mühe gibt

Gehalt/Benefits

Für mich ok.

Vorgesetztenverhalten

Einzelne Vorgesetzte geben sich Mühe. Oberste Leitung versagt in fast allen Disziplinen.

Arbeitsbedingungen

Attraktives Büro, Fringe Benefits, da gibt es wenig zu klagen. Wäre da nicht die unterirdische Kommunikation und intransparente Strategie...

Kommunikation

Die Diskrepanz zwischen Kommunikation und Realität/Handeln könnte kaum grösser sein

Interessante Aufgaben

Gabs früher, Tendenz schnell abnehmend, aber immer noch vorhanden


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

4Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Matzinger, Expert HR Business Partner
Daniela MatzingerExpert HR Business Partner

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Wir danken dir für deine Bewertung und den Erfahrungsbericht. Ich respektiere deine persönlichen Ansichten, bedauere aber, dass du deine Zeit bei uns negativ wahrgenommen hast und nur wenig Positives finden konntest.

Wir können als Arbeitgeber auf Kununu keine Beiträge löschen. Das kann nur Kununu und nur dann, wenn diese gegen geltende Kununu-Richtlinien verstossen. Auch kritische Beiträge haben im Sinne der freien Meinungsäusserung ihren Platz.

Gleichzeitig haben auch zufriedene Mitarbeitende (oder Ex-Mitarbeitende) das Recht, sich frei zu äussern und Bewertungen zu verfassen, die ihre persönlichen Erfahrungen widerspiegeln.

Wir nehmen jede Bewertung ernst – egal ob sie auf Kritik oder Lob basiert.

Wir sind uns bewusst, dass es auch bei Aveniq Potential für Optimierungen gibt.  Eine starke Führungs- und Unternehmenskultur sowie eine offene Kommunikation sind uns sehr wichtig und daran arbeiten wir kontinuierlich mit gezielten Massnahmen. Viele dieser Massnahmen adressieren bereits verschiedene Kritikpunkte.

Gerne hätte ich mich persönlich mit dir ausgetauscht, um noch etwas mehr über deine Gedanken zu erfahren.

Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles Gute.

Beste Grüsse, Daniela

Mehrfachbewertung

Positive Herausforderung

4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Durch die Veränderungen in den letzten Monaten kommt frischer Wind rein, ich finde dass der Fokus auf den richtigen Themen / Schwerpunkten liegt. Man schaut hin auch wenn es unangenehm ist und nicht mehr weg.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass es anscheinend immer noch Mitarbeitende gibt, die sich lieber auf Kununu auslassen anstatt sich mit ihren Vorgesetzten dazu zu unterhalten und einen Beitrag zur Verbesserung zu leisten. Wirklich schade für die Kolleg*innen, die sich täglich für Verbesserungen und glückliche Kunden einsetzen.

Verbesserungsvorschläge

Den guten Drive beibehalten. Am Markt aktiv bleiben und interessante Projekte und Kunden für Aveniq begeistern. Die Mitarbeitenden in die Entscheidungen einbeziehen. Es laufen sehr viele Initiativen zu Verbesserungen, der „Karren“ darf aber nicht überladen werden.

Arbeitsatmosphäre

Es gab Zeiten mit viel Unsicherheit oder auch hohem Druck. Diese Phase unter der ehemaligen Geschäftsleitung sind zum Glück vorbei. Heute ist der Umgang wertschätzend und wohlwollend, die Mitarbeiter werden als das Kapital der Unternehmung wahrgenommen.

Image

Aveniq ist am Markt noch nicht so bekannt, da der Brand noch sehr jung ist. Da muss man noch ein paar Schritte vorwärts kommen.

Work-Life-Balance

In gewissen Bereichen ist der Druck hoch. Anspruchsvolle, aber auch sehr spannende Projekte (auch intern) verlangen hohen Einsatz und Durchhaltevermögen. Verbesserungen und Erfolge kommen nicht gratis, sondern durch das Engagement aller. Nach intensiven Phasen, muss dann aber auch wieder mal ein Ausgleich/ Ferien eingeschoben werden können.

Karriere/Weiterbildung

Jeder Mitarbeiter erhält 5 Tage pro Jahr Weiterentwicklungszeit. Wo benötigt, werden Kurse voll oder auch MAS,CAS etc. mitfinanziert. Ab einem gewissen Betrag dann mit einer Verpflichtung für 1-2 Jahre.

Gehalt/Benefits

Marktgerecht

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist ok. Abfalltrennung in den Büros, Bahn/ÖV bevorzugt, aber da wäre sicher noch mehr drin.

Kollegenzusammenhalt

In den Teams, die ich kenne, wird man gegenseitig wertgeschätzt und respektiert. Die einen sind mehr Kumpels als andere. Man organisiert in den Teams regelmässig tolle Teamevents und unternimmt zusammen was. Vor allem die gegenseitige Hilfsbereitschaft ist meiner Meinung nach sehr ausgeprägt.

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden auch immer wieder mal ältere Kollegen oder Kolleginnen angestellt. Teils über 60.

Vorgesetztenverhalten

Meine Führungskraft führt sehr kooperativ und bezieht mich in Entscheide mit ein. Ich habe das Gefühl tTeil der Mannschaft zu sein und etwas beitragen zu können. Von der GL würde ich mir manchmal noch etwas mehr Informationen wünschen. Seit dem CEO Wechsel ist das aber schon deutlich besser geworden. Es wird in kürzeren Abständen und mit dem richtigen Fokus informiert.

Arbeitsbedingungen

Der Standort in Baden ist wirklich sehr gelungen, eine richtige Wohlfühloase. Danke!
Gratis Kaffee, frische Früchte und Mineralwasser, sogar mit Duschen für Sportler und Motorradfahrer.
Home Office wird ebenfalls sehr flexibel ermöglicht, man setzt auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Kommunikation

Die Kommunikation erfolgt über verschiedene Kanäle. Offizielle Informationen werden täglich über die Intranet Plattform an alle Mitarbeiter weitergegeben. Informationen aus den verschiedenen Fach- und Führungsgremien werden protokolliert und können eingesehen oder über die Linie verteilt werden. Natürlich ist immer Potential für Verbesserung da, man darf aber auch einfach mal nachfragen.

Gleichberechtigung

Hat halt noch immer wenige Frauen in der IT, aber es wird besser.

Interessante Aufgaben

Wie oben geschrieben, die Projekte sind spannend und herausfordernd. Es wird sicherlich niemandem langweilig, der was bewegen möchte. Natürlich kann man auch zuschauen und kritisieren, wie hier einige auf Kununu. Ich stecke die Energie lieber in aktive Verbesserung, muss jeder selbst wissen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Claudia GammaExpert HR Business Partner

Liebe*r Kolleg*in

Ich danke dir für deine wohlwollende Bewertung, das Schildern deiner Erfahrungen und dein Feedback. Es freut uns zu hören, dass du die Weiterentwicklung und den frischen Wind bei Aveniq positiv wahrnimmst. Besonders der Fokus auf die richtigen Themen und die wertschätzende Arbeitsatmosphäre sind uns sehr wichtig.

Wir nehmen positive und selbstverständlich auch negative Rückmeldungen ernst und es ist uns ein grosses Anliegen gemeinsam zu wachsen und weiterzukommen.

Deine Verbesserungsvorschläge sind wichtige Hinweise für uns.

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude bei und mit Aveniq.

Beste Grüsse Claudia

Mit Vollgas in die Krise geführt. Und keiner da, der auf die Bremse tritt.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Teams und die Kollegen*innen.
Attraktive und marktgerechte Anstellungsbedingungen.
Kompetentes und unterstützendes HR.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die aktuelle Geschäftsleitung.

Der Führungsstil von Teilen der Geschäftsleitung wird als autokratisch/militärisch und nicht mehr zeitgerecht wahrgenommen. Anderslautende Meinungen oder konstruktive Kritik ist nicht erwünscht.

Die lang erwartete neue «Strategie» ist oberflächlich und bietet, ausser einer Sammlung von Buzz- und Füllwörtern, wenig Konkretes; für die Mehrheit der Mitarbeitenden ist nicht ersichtlich, wie die Geschäftsleitung den Fortbestand des Unternehmens sichern will.

Es besteht eine Diskrepanz zwischen plakativ gemachten Versprechungen und den tatsächlichen Ergebnissen. Verbesserungen wie die "Abschaffung von Kleinaufträgen" oder ein "moderner Internetauftritt", Initiativen wie "Fachkarriere" oder "Sales-Push" sowie Veränderungen hinsichtlich personeller Kündigungen oder neuen Organisationsstrukturen werden nicht, viel zu spät oder aber nicht in der versprochenen Qualität umgesetzt.

Der vertragliche Ausstieg der ehemalige Eigentümer und der damit anstehende Umsatzverlust ist schon seit drei Jahren bekannt. Anstatt sich aktiv darum zu kümmern und wirksame Gegenmassnahmen zu ergreifen, wird lieber Zeit und Geld in Ego-Projekte wie die völlig überdimensionierten neuen Geschäftsräumlichkeit in Baden oder den toten Standort in Bern investiert.

Dass die Geschäftsleitung dabei die Verantwortung für die bestehenden Probleme den äusseren Umständen zuschreibt, anstatt selber dafür die Verantwortung zu übernehmen, hat zu einem enormen Vertrauensverlust bei den Mitarbeitenden geführt.

Verbesserungsvorschläge

Das einstmalige Wunderkind «Aveniq» steckt in einer handfesten, aber hausgemachten Krise. Obwohl es bereits in anderen Kununu-Beiträgen erwähnt wurde, fragen sich die meisten Mitarbeitenden: Warum unternimmt der Verwaltungsrat nichts?

Dass sich die HR-Abteilung bemüht negative Kununu-Beiträge zu kommentieren, ist zwar lobenswert, ändert leider aber nichts an der Tatsache, dass die dargestellten Sachverhalte die Realität mehrheitlich treffend gut beschreiben. Die angebotene nachträgliche Gesprächsbereitschaft ist eine freundliche, aber sinnbefreite Geste, da diese Art von Gespräch doch bereits mit dem Austritt geführt wurde.

Arbeitsatmosphäre

Die gegenwärtige Stimmung im Unternehmen ist geprägt von einer Angstkultur und einem starken Vertrauensverlust der Mitarbeitenden gegenüber der Geschäftsleitung. Die hohe Fluktuation und die Abwanderung sehr guter Fach- und Führungskräfte zur Konkurrenz wirken sich zusätzlich negativ auf die Stimmung aus. Die Vertragskündigungen durch langjährige ehemalige Kunden und der damit absehbare Umsatzrückgang sowie die rückläufige Auftragslage schüren zusätzliche Existenzängste bei den Mitarbeitenden.

Image

Das Image war schon mal deutlich besser. Man versucht mit geschönten Presse- und LinkedIn-Mitteilungen krampfhaft, nach aussen hin den Schein einer coolen, modernen und intakten Firma zu wahren.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird respektiert, nicht aber in allen Fällen auch ermöglicht.

Karriere/Weiterbildung

Das Unternehmen bietet sehr gute Möglichkeiten zur fachlichen Entwicklung. Leider ist die vorgestellte Initiative zur Förderung von Fachkarrieren vollständig versandet.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt sowie die sehr gute, harmonische und fast familiäre Zusammenarbeit unter den Mitarbeitenden zeichneten Aveniq bisher aus. Ob dieses Alleinstellungsmerkmal weiterhin Bestand hat, ist unklar, da die Geschäftsleitung neu den Grundsatz "Leistung geht vor Harmonie" in ihrer Strategie verankert hat.

Umgang mit älteren Kollegen

War bisher immer vorbildlich. Die Frage ist mehr, wie lange sich die Firma ältere Mitarbeitende noch leisten will bzw. kann.

Vorgesetztenverhalten

Die Ende 2023 durchgeführte Mitarbeitenden-Umfrage hat deutlich gezeigt, wie negativ das Verhalten der Geschäftsleitung wahrgenommen wird und wie deutlich doch der Handlungsbedarf in diese Richtung ist. Mit dem Verhalten der Abteilungs- und Teamleiter*innen waren die Mitarbeitenden hingegen überdurchschnittlich zufrieden. Aber gerade viele dieser fachlich sehr guten, innovativen und menschenorientierten Führungskräfte haben zwischenzeitlich die Firma verlassen oder sind unverhohlen auf Stellensuche. Die Bewertung bezieht sich deshalb auf die Geschäftsleitung.

Arbeitsbedingungen

Sind grundsätzlich immer noch gut und waren ein Grund für dieses Unternehmen zu arbeiten.

Kommunikation

Die Kommunikation der Geschäftsleitung ist, wie schon in anderen Kununu-Beiträgen beschrieben, stark verbesserungswürdig und unprofessionell. Wenn Mitarbeitende an einer Townhall-Veranstaltung mit Schimpfwörtern beleidigt werden und verbale Entgleissungen in Form von Kraftausdrücken passieren, dann ist dies nicht nur respektlos, sondern - sorry - einfach auch nicht CEO-like.

Monatsabschlüsse als Basis für die Bestimmung der Rentabilität von Services und Organisationseinheiten, können vom Finanzbereich nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Firma befindet sich infolge der fehlenden finanziellen Führung im Blindflug. Wenn das für die Finanzen verantwortliche Geschäftsleitungsmitglied dann an einer Townhall-Veranstaltung die Mitarbeitenden mit einem Beitrag «Betriebsbuchhaltung leicht gemacht – for Dummies» schulmeisterlich beglückt, dann sorgt dies einfach nur für ungläubiges Kopfschütteln.

Im Gegensatz zu den Eintritten, werden Kündigungen, aus vermeintlich datenschutzrechtlichen Gründen, zwischenzeitlich nicht mehr offen kommuniziert. Obwohl allen klar ist, dass die im laufenende Kalenderjahr bereits erhaltene hohe Anzahl Kündigungen deutlich über dem Marktschnitt liegt.

Gehalt/Benefits

Da gibt es definitiv nichts zu meckern, auch die Fringe Benefits können sich sehen lassen.

Gleichberechtigung

War zumindest in meinem Bereich vorbildlich. Die Geschäftsleitung hingegen wird nach dem unschönen Abgang der HR-Leiterin nur noch von Männern dominiert.

Interessante Aufgaben

Der IT-Markt befindet sich im Umbruch. Der laufende Cloud-Shift sowie Digitalisierungs-, Automatisierungs- und KI-Themen bieten eine riesige Spielwiese für neue und interessante Aufgaben bzw. Projekte. Aveniq verfügt über viele gute und kompetente Mitarbeitende, die in diesen Disziplinen glänzen und Kunden begeistern könnten – wenn die Sales-Organisation es denn schaffen würde, die zunehmend leere Pipeline mit entsprechenden Aufträgen zu füllen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian ObrechtHead of Human Resources

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Vielen Dank für deine Bewertung. Ich bedaure es, dass du unser Unternehmen mit dieser Wahrnehmung verlassen hast. Gleichzeitig freut es mich, dass trotzdem einige Elemente, wie der Teamzusammenhalt, die Anstellungsbedingungen und die Unterstützung durch HR in positiver Erinnerung bleiben.

Wir danken dir vielmals für deine Hinweise zum Thema Kommunikation. In anderen Beiträgen sind wir bereits näher darauf eingegangen und haben gewisse Aussagen in den richtigen Kontext gestellt. Es ist mir wichtig hier nochmals zu betonen, dass der vertrauensvolle und von Respekt geprägte Umgang ein zentraler Wert Aveniqs ist. Als Unternehmen und Führungsteam sind wir stets bestrebt, uns diesbezüglich zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Wie du abschliessend anmerkst, hat Aveniq motivierte und sehr fachkundige Mitarbeiter*innen, worauf wir stolz sind! Besonders die mit einem Firmenzusammenschluss verbundene Transformation, bringt vielschichtige Herausforderungen mit sich. Diese werden wir jedoch gemeinsam als Aveniq-Team meistern. Wir setzen uns mit vereinten Kräften dafür ein, die richtigen Weichen zu stellen.

Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles Gute.

Beste Grüsse,
Christian

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Stetig im Wandel

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Avectris AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Coole Events

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wurde bereits gesagt

Verbesserungsvorschläge

Den Mitarbeitern sorge tragen

Arbeitsatmosphäre

Viele suchen was neues oder sind unzufrieden. Stellen werden abgebaut, aber einen Plan um den Workload zu stämmen oder anders zu organisieren besteht nicht. Der Mitarbeiter als Individum steht im Hintergrund. Das Image im Vordergrund.

Image

Was man hört zeilweise gut, teilweise nicht so.

Work-Life-Balance

Ist wohl bei diversen Mitarbeitern ein easy job wie man hier liest. Ich kenn nur konstanter überhöhter Workload bei diversen Mitarbeitern. Man darf aber problemlos kompensieren und Homeoffice wird gelebt. Auch wenn dies manchmal eher hinderlich ist.

Karriere/Weiterbildung

Leider nur selten existent, wird nur bezahlt wenn ein Partnerstatus erhalten werden muss. Man stellt lieber neue Leute ein.

Gehalt/Benefits

Marktgerecht. Für was erwartet wird, viel zu wenig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

War nie thema.

Kollegenzusammenhalt

Kommt wohl drauf an wo man arbeitet. Grundsätzlich sehr nette Mirarbeiter, aber es besteht seit jeher ein hohes Mass an ellbögeln und durch die Angst seinen Stuhl zu verlieren, wird oft im stillen kämmerchen gearbeitet. Eine effektive Zusammenarbeit findet eher selten statt. Kann man aber auch niemanden verübeln da es ja so vorgelebt wird und teil der Kultur ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Nichts negatives aufgefallen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich. Diverse VGs sollten wohl erst Sozialkompetenzen aufbauen bevor eine Führungsposition angenommen wird. Hohe Fluktuation bei TL stellen, welche auch monatelang unbesetzt bleiben oder jemand ad interim übernimmt, aber eigentlich einen anderen Job machen müsste.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsplatz super, BYOD existiert wenn man das Gerät selber kauft. Viele Arbeitsmöglichkeiten existent.
Durch die hohe Fluktuation von geschätzten 30% und jährlichen Reorganisationen leidet die effizienz und zehrt an der Motivation der Mitarbeiter.

Kommunikation

Es wird kommuniziert, leider inhaltlich nicht viel und qualitativ eher schlecht

Gleichberechtigung

Geschlechter werden mMn gleich behandelt. Es ist eher so, wer am lautesten schreit kommt am weitesten.

Interessante Aufgaben

Interessante Umgebung.

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Arbeitgeber-Kommentar

Claudia GammaExpert HR Business Partner

Liebe*r Kollegin

Danke für dein Feedback und deinen Erfahrungsbericht.
Es freut mich, dass dir die Aveniq-Events und die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten (Flexibles Arbeiten, Home Office) zusagen. Schade aber, dass andere Aspekte nicht deinen Erwartungen entsprechen.

Auf die Bewertung im Bereich “Umwelt-/Sozialbewusstsein” möchte ich noch etwas näher eingehen: Aveniq hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltiges, soziales und ethisches Handeln in allen Bereichen unseres Unternehmens zu fördern. Es ist uns wichtig, die natürlichen Ressourcen schonend zu nutzen und wirksamen Klimaschutz zu unterstützen. Wir haben in diesem Bereich verschiedene Massnahmen eingeleitet und umgesetzt, ein Beispiel ist der Bezug unserer neuen Büroräumlichkeiten im sanierten Konnex-Gebäude in Baden. Das Gebäude ist Minergie- und LEED GOLD-zertifiziert. Auf dem Dach des Gebäudes ist zudem eine Photovoltaikanlage installiert, die bis zu 185‘000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugt.

Gerne geben wir dir Einblick in weitere Massnahmen. Kontaktiere mich doch für ein persönliches und vertrauliches Gespräch. Damit kann ich mehr zu den verschiedenen Kritikpunkten erfahren und du gibst uns die Chance, Verbesserungsmassnahmen zu prüfen.

Beste Grüsse Claudia

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