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Aveniq 
AG
Bewertungen

92 von 436 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 51%
Score-Details

92 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Spannende Firma die viel Eigeninitiative zulässt.

4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr gute Anstellungsbedingungen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Lieber kleinere Mitarbeiteranlässe, als ein Mega-Event

Verbesserungsvorschläge

Inlandvorrang im Auge behalten

Arbeitsatmosphäre

Sehr kollegiales Umfeld

Image

Daran muss jetzt gearbeitet werden

Work-Life-Balance

Hervorragend, da freie Heimbüro Wahl

Karriere/Weiterbildung

Alles möglich bei Bedarf

Gehalt/Benefits

Bin sehr zufrieden

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mehr alls gefordert

Kollegenzusammenhalt

Alle unterstützen alle

Umgang mit älteren Kollegen

Null Generationenkonflikt, perfekt

Vorgesetztenverhalten

Bestens, sehr viel Wohlwollen

Arbeitsbedingungen

Moderne Arbeitsmittel, schöne Lokalitäten

Kommunikation

Zuviel ist auch nicht gut!

Gleichberechtigung

Grösstenteils, soviel ich weiss

Interessante Aufgaben

Mir wird es nie langweilig

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Claudia GammaExpert HR Business Partner

Liebe*r Kolleg*in

Ich danke dir bestens für deine positive Sternvergabe und deine Feedbacks zu Aveniq als Arbeitgeberin. Wir freuen uns, dass du uns weiterempfiehlst und deine Erfahrungen schilderst. Auch deine Hinweise und Verbesserungsvorschläge nehmen wir selbstverständlich ernst. Solltest weitere Vorschläge oder Ideen haben, so stehe ich dir zudem gerne für ein Gespräch zur Verfügung und freue mich von dir zu hören.

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit und bei Aveniq.

Beste Grüsse, Claudia

Mehrfachbewertung

Von Potenzial zur Pleite: Wie Inkompetenz und Ignoranz ein Unternehmen ruinieren

2,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen hat enormes Potenzial und es gibt einige wirklich tolle, engagierte Mitarbeiter, die viel beitragen. Leider wird dieses Potenzial nicht genutzt und die engagierten Kollegen werden demotiviert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider gibt es sehr vieles, das negativ am Unternehmen ist. Es ist wirklich traurig zu sehen, was aus Aveniq geworden ist, und das liegt hauptsächlich daran, dass die Geschäftsleitung ihre Rolle nicht wahrgenommen hat. Ein gut funktionierendes Unternehmen zu führen ist einfach, aber in Krisenzeiten zeigt sich, wer wirklich führen kann. Diese Fähigkeit fehlt der Geschäftsleitung leider völlig. Statt Verantwortung zu übernehmen, wird die gesamte Last der Delivery-Abteilung zugeschoben. Verbesserungsvorschläge werden ignoriert, und die Geschäftsleitung ist so überzeugt von ihrer eigenen Meinung, dass sie keine Sekunde Selbstreflexion zulässt.

Im Sales-Bereich gibt es zwar ein paar Ausnahmen, aber der Grossteil der Kollegen ist unfähig, unfreundlich und erledigt seine Arbeit nicht. Doch auch hier wird die Schuld am Ende der Delivery in die Schuhe geschoben. Das HR ist kaum spürbar, und das Vertrauen in diese Abteilung ist praktisch nicht vorhanden. Teile der Finanzabteilung arbeiten völlig undurchsichtig, und die Zahlen mussten schon häufig korrigiert werden, was auf die fehlenden Systeme und den mangelnden Überblick zurückzuführen ist. Das Marketing zeigt sich beratungsresistent und erledigt seine Aufgaben nicht nur unzureichend, sondern behindert sogar die Delivery in ihrer Arbeit. Die zuständigen Mitglieder der Geschäftsleitung hinterfragen ihre Abteilungen nicht und blocken jede Kritik oder Verbesserungsvorschläge ab. Für sie zählt nur ihr eigener Profit und ihr Ego – das Wohl des Unternehmens und der Mitarbeiter ist ihnen völlig egal.

Auch der Verwaltungsrat nimmt seine Rolle nicht ernst. Er setzt die Jahresziele jedes Jahr höher und ist dann frustriert, dass diese erneut nicht erreicht wurden, ohne die tiefer liegenden Probleme zu erkennen oder anzupacken.

Verbesserungsvorschläge

Die internen Projekte, die eigentlich die Prozesse verbessern sollten, verursachen immense Kosten und führen zu mehr Arbeit und Verwirrung für die Mitarbeiter, anstatt echte Verbesserungen zu schaffen. Das Unternehmen fährt praktisch im Blindflug, da die nötigen Systeme zur Überwachung und Steuerung fehlen. Anstatt das Problem durch Reduktion der überflüssigen Systeme zu lösen, werden noch mehr Systeme eingeführt, was die Intransparenz und die Kosten weiter in die Höhe treibt. Diese Projekte müssen von Grund auf überdacht und neu aufgesetzt werden. Zudem wäre es sinnvoll, die fähigen und motivierten Mitarbeiter gezielt zu fördern und sich von denjenigen zu trennen, die keinen Mehrwert für das Unternehmen bringen. Auch die gesamte Unternehmensstruktur sollte überarbeitet werden, um eine effizientere und zukunftsfähige Organisation zu schaffen. Es ist Zeit, dass weniger geredet und endlich gehandelt wird.

Arbeitsatmosphäre

Zu Beginn meiner Zeit bei Aveniq war ich positiv gestimmt. Die Arbeitsatmosphäre war offen, unterstützend und von einem Gemeinschaftsgefühl geprägt. Leider hat sich dies drastisch ins Negative verändert. Mittlerweile herrscht eine frostige Stimmung, die jeden Tag schwerer auszuhalten ist. Viele gute Mitarbeiter haben das Unternehmen verlassen, weil sie für ein solches Unternehmen nicht mehr arbeiten wollten. Gleichzeitig werden schlechte Mitarbeiter gehalten. Früher wurden junge Mitarbeiter gefördert und ausgebildet – heute dreht sich alles nur noch um die Verrechenbarkeit. Zwar gibt es vereinzelt Vorgesetzte, die sich um eine positive Atmosphäre bemühen, doch die Mehrheit ist schlichtweg unfähig. Einige Führungskräfte sind nicht nur unprofessionell, sondern kümmern sich nicht im Geringsten um das Wohl ihrer Mitarbeiter. Die allgemeine Stimmung leidet auch massiv unter fehlenden Aufträgen und der demotivierenden Haltung vieler Kollegen und Vorgesetzter. Das grösste Problem jedoch liegt bei der Geschäftsleitung, die in Sachen Führungskompetenz absolut versagt. Im Unternehmen herrscht kein Vertrauen, keine Transparenz und nur vereinzelt Respekt.

Image

Aveniq ist weitgehend unbekannt und hat es nicht geschafft, dies in den letzten Jahren zu ändern. Das Image des Unternehmens leidet stark unter den vielen Mitarbeiterabgängen und der schlechten Leistung der Geschäftsleitung. Anstatt sich den Problemen zu stellen, wird versucht, die Situation mit positiven LinkedIn-Beiträgen und Pressemitteilungen zu überdecken. Dies wirkt unglaubwürdig und kann die wachsende Negativwahrnehmung nicht aufhalten.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance könnte eigentlich gut sein, leider ist die ungleiche Verteilung der Arbeitslast auffällig. Während einige Kollegen kaum hinterherkommen und ständig am Limit arbeiten, haben andere deutlich weniger Druck. Diese Ungleichheiten belasten nicht nur das Arbeitsklima, sondern auch die persönliche Erholung.

Karriere/Weiterbildung

Wurde auf das Minimum reduziert.

Gehalt/Benefits

Die Arbeitsbedingungen sind in Ordnung. Der Lohn ist grundsätzlich fair, aber keineswegs überdurchschnittlich. Was jedoch besonders enttäuschend ist, sind die vom HR und der Geschäftsleitung ständig gelobten Benefits. Diese sind schlecht durchdacht und wenig sinnvoll ausgewählt, sodass sie nur einem kleinen Teil der Belegschaft einen tatsächlichen Mehrwert bieten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist praktisch nicht existent. Das Unternehmen unterhält vier Standorte, die oft nur halb ausgelastet sind, wobei einer davon schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Es gibt keinerlei erkennbares Engagement, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen oder die Mitarbeiter in irgendeiner Form zu sensibilisieren. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung scheinen hier keine Priorität zu haben.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt innerhalb meiner Abteilung hebt meine Gesamtbewertung deutlich an. Im Team herrscht grösstenteils eine hohe Wertschätzung und Hilfsbereitschaft, was das Arbeiten in diesem Umfeld erträglicher macht. Ausserhalb der Abteilung sieht es allerdings ganz anders aus. Statt einer bereichsübergreifenden Zusammenarbeit wird häufig versucht, Fehler auf andere Abteilungen abzuwälzen. Es herrscht ein Klima des Misstrauens, in dem Abteilungen schlecht übereinander reden, was den Zusammenhalt im Unternehmen insgesamt stark beeinträchtigt.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen ist grundsätzlich positiv. Viele haben nach ihrer Pensionierung die Möglichkeit, weiterhin für das Unternehmen tätig zu sein, wenn sie dies wünschen. Allerdings unterstützt ein Grossteil der älteren Kollegen die veraltete und ineffektive Führungskultur der Geschäftsleitung.

Vorgesetztenverhalten

Wenn es um meinen direkten Vorgesetzten geht, würde ich ihm ohne zu zögern 5 Sterne geben. Doch an dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, über die schlechte Arbeit der Geschäftsleitung zu berichten. Die durchgeführte Mitarbeiterbefragung hat eindeutig gezeigt, dass ein grosser Teil der Belegschaft unzufrieden mit der Geschäftsführung ist. Doch anstatt diese Kritik ernst zu nehmen, wurde sie von der Geschäftsleitung als ungerechtfertigt abgetan und das Thema schnell unter den Teppich gekehrt.

Die Geschäftsleitung agiert ohne eine klare, durchdachte Strategie und hat keinen Plan, wie sie das Unternehmen aus der aktuellen Krise führen will. Statt Verantwortung zu übernehmen, wird die Schuld für die schlechten Geschäftszahlen der Delivery zugeschoben. Gleichzeitig werden unfähige Kollegen im Sales-Bereich für Leistungen ausgezeichnet, die eigentlich der Delivery zu verdanken sind.

Es ist offensichtlich, dass die gesamte Geschäftsführung ausgewechselt werden müsste. Der Verwaltungsrat sollte endlich Verantwortung übernehmen und handeln, bevor es zu spät ist.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind in Ordnung. Es wird nicht vorgeschrieben, wie oft man vor Ort im Büro sein muss. Die Büros in Baden und Dübendorf sind modern und schön gestaltet.

Kommunikation

Es wird regelmässig viel kommuniziert, aber hauptsächlich über belangloses. Die wirklich wichtigen Informationen werden entweder verschwiegen oder beschönigt und in ein positives Licht gerückt. Statt offener und ehrlicher Kommunikation herrscht ein Klima, in dem sich Mitarbeiter gegenseitig für Leistungen loben, zu denen sie entweder kaum beigetragen haben oder die sogar unbefriedigend sind.

Transparenz ist ein Fremdwort, und obwohl ständig grosse Versprechen gemacht werden, wird nur ein Bruchteil davon auch eingehalten. Besonders problematisch ist, dass viele Führungskräfte, allen voran die Geschäftsleitung, eine dringend nötige Schulung im Bereich Kommunikation brauchen. Ihre Inkompetenz in diesem Bereich trägt erheblich zur Frustration und Unsicherheit im Unternehmen bei.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich nehme ich die Gleichberechtigung im Unternehmen positiv wahr. Es gibt jedoch immer noch gewisse männliche Kollegen, die ihr veraltetes Weltbild überdenken sollten. Ihr Verhalten und die Art und Weise, wie sie über Kolleginnen sprechen, sind inakzeptabel und zeigen, dass es in diesem Bereich noch Verbesserungsbedarf gibt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben, die es gibt, sind durchaus interessant – zumindest in meinem Team. Ich denke, dies variiert jedoch stark von Abteilung zu Abteilung. Leider fehlt es in vielen Bereichen an Grosskunden, was die Vielfalt und den Umfang der Aufgaben erheblich einschränkt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Spring, Expert HR Business Partner
Daniela SpringExpert HR Business Partner

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Vielen Dank für dein offenes und ausführliches Feedback. Natürlich bedauere ich es sehr, dass deine Einschätzung nicht positiver ausfällt. Da wir in früheren Beiträgen bereits auf verschiedene Themen näher eingegangen sind, fokussiere ich bewusst auf ausgewählte Punkte.

Es tut uns insbesondere leid, dass du den Eindruck hattest, Verbesserungsvorschläge würden ignoriert und es fehle an Selbstreflexion. Wir schätzen konstruktive Kritik und sind – v.a. auch auf Führungsebene – stets bemüht, uns weiterzuentwickeln. Gerne versichere ich dir, dass Feedbacks ernst genommen werden.

In einem Unternehmen unserer Grösse gibt es viele spannende Ideen und wertvolle Meinungen, wofür wir dankbar sind. Leider können jedoch nicht alle Vorschläge umgesetzt werden, aber wir sind für jeden Hinweis offen.

Es freut mich, dass du das Potenzial unseres Unternehmens und das Engagement unserer Mitarbeitenden erkannt und geschätzt hast. Wir sind stolz auf unser Team und die täglichen Beiträge. Gerne hätte ich zum ein oder anderen Punkt, der für deine Beurteilung ausschlaggebend war, noch mehr erfahren. Falls du deine Erlebnisse näher mit mir besprechen möchtest, darfst du mich gerne kontaktieren.

Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles Gute.

Beste Grüsse, Daniela

Mehrfachbewertung

Aussen HUI - innen PFUI

2,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Avectris AG (bis 31.12.2018 ERPsourcing AG) in Wallisellen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenn ich die Punkte mit 3-Sterne-Plus anschaue, bleibt am Ende aktuell leider nicht viel Gutes übrig...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass es ein Einzelner geschafft hat, die Firma kurz so kurz nach seinem Amtsantritt in die Krise zu führen. Das abweichende Meinungen oder konstruktive Kritik nicht mehr gerne gesehen wird. Dass die neue Strategie oberflächlich bleibt und wenig Konkretes bietet. Dass Versprechungen oft im Widerspruch zu den Lieferergebnissen stehen. Dass offensichtlich anstehende Herausforderungen, wie der Umsatzverlust durch den Ausstieg der ehemaligen Eigentümer, viel zu spät adressiert und stattdessen lieber Ressourcen in unnötige Projekte investiert wurden.

Verbesserungsvorschläge

Aveniq steckt in einer veritablen Krise und der Verwaltungsrat schweigt. Eine klare, transparente und nachvollziehbare Strategie, wie die Krise abgewendet werden kann, ist leider nicht ersichtlich. Aus meiner Sicht muss eine Veränderung im Management herbeigeführt werden, um frischen Wind in die Teppichetage zu bringen.

Arbeitsatmosphäre

Die aktuelle Stimmung im Unternehmen ist von einem deutlichen Vertrauensverlust gegenüber der Geschäftsleitung geprägt. Die Fluktuation ist dementsprechend hoch, keiner mehr da, der die Fahne hochhält. Die rückläufige Auftragslage verstärkt zudem die Existenzängste bei den Mitarbeitenden.

Image

Die Aussenwirkung liegt stark im Fokus des CEO's.
doch die geschönten Presse- und LinkedIn-Mitteilungen sollen wohl über die vorhandenen Probleme und das schlechte Image hinwegtäuschen.

Work-Life-Balance

Eigentlich wäre diese durch das Zusammenspiel von Home-Office und Büro-(Pflicht) gut, dich durch die vielen nicht ersetzten Abgänge muss die Arbeitslast auf die noch verbliebenen Mitarbeiter verteilt werden.

Karriere/Weiterbildung

Was ist eigentlich mit der Initiative zur Förderung von Fachkarrieren passiert? Leider ein weiteres Versprechen der letzten Jahre...

Gehalt/Benefits

Da gibt es nichts zu beanstanden, auch die zusätzlichen Leistungen sind attraktiv.

Kollegenzusammenhalt

Es war einmal… Der einst starke Zusammenhalt ist am zerbröckeln, das GL-Motto «Leistung geht vor Harmonie» lässt grüssen.
In den Teams, wo der Zusammenhalt noch recht gut, beginnt dieser aber danke den Abgängen auch an zu bröckeln.

Umgang mit älteren Kollegen

Zurzeit werden fast nur ältere Kollegen eingestellt, weil die Jungen nicht zu Aveniq wollen.

Vorgesetztenverhalten

Die Mitarbeiterumfrage Ende 2023 hat doch gezeigt, wie schlecht die Geschäftsleitung und deren Verhalten wahrgenommen wird. Das scheint aber irgendwie an den Elfenbeinturmbewohnern abgeprallt zu sein. Die Teamleiter versuchen, ihre Teammitglieder zusammen zu halten und machen «gute Miene zum bösen Spiel».

Arbeitsbedingungen

Home-Office ist kein Problem. Auch wurde das neue Office so dimensioniert, dass Home-Office bleiben wird. Ein effektives Arbeiten wird durch die Regulities durch internen Security-Umsetzungen und die schweren Prozesse stark erschwert. Die Arbeitsbedingungen leiden aber unter der zunehmend toxischen und deprimierenden Stimmung. Die Planlosigkeit und die fehlende Perspektive tragen zusätzlich zur Unsicherheit der Mitarbeitenden bei, was sich negativ auf die Motivation und das Vertrauen auswirkt.

Kommunikation

Die wird den Aveniq Werten «Respektvoll» voll gerecht. Beispielsweise wenn eine Führungskraft die bevorstehende Kündigung eines Mitarbeitenden überall ausplaudert und der Betroffene es erst Wochen später offiziell davon erfährt. Das Schlusslicht machen dann die schon oftmals erwähnten Schimpfwörter während Townhall-Veranstaltungen und auch andere Entgleisungen. Der Aveniq-Wert «Transparent» ist leider auch nur eine Worthülse.

Interessante Aufgaben

Die gäbe es eigentlich. Aber das vorhanden Markt-Potenzial wird jedoch durch die schwache Sales-Organisation nicht ausgeschöpft, wie die zunehmen leere Pipeline beweist…


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Susanne LehmannExpert HR Business Partner

Liebe*r Kolleg*in

Ich danke dir für deine Rückmeldung. Es tut mir leid zu lesen, dass du negative Erfahrungen gemacht hast. Wir nehmen Verbesserungsvorschläge und Anregungen ernst und arbeiten stets daran, unser Unternehmen weiterzuentwickeln und als Team zu wachsen.

Was mich freut ist, dass du das Gehalt und die Sozialleistungen als attraktiv bewertest. Wir prüfen unsere Anstellungsbedingungen regelmässig auf deren Marktgerechtigkeit und legen grossen Wert darauf, ein modernes und gutes Arbeitsumfeld zu bieten.

In anderen Beiträgen sind wir bereits näher auf das Thema Kommunikation eingegangen und haben gewisse Aussagen in den richtigen Kontext gerückt. Es ist uns wichtig zu betonen, dass wir als Unternehmen für ein vertrauens- und respektvolles Miteinander einstehen.

Es ist mir ein Anliegen dein Vertrauen wieder zu stärken. Um eine Brücke zu schlagen und in den Austausch zu gehen, biete ich dir gerne ein persönliches Gespräch an, um deinen Gedanken noch etwas mehr Raum zu geben.

Ich wünsche dir zwischenzeitlich alles Gute und würde mich freuen von dir zu hören.

Beste Grüsse, Susanne

Nicht empfohlen aufgrund der sehr schlechten Führung und der damit verbundenen hohen Fluktuation

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Avectris in Baden AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Einstiegsgehalt ist attraktiv und wettbewerbsfähig. Allerdings fehlt es an Wertschätzung für langjährige und treue Mitarbeiter, was sich auch in der Gehaltsstruktur widerspiegelt. Diese erhalten oft keine marktgerechten Gehälter, was ihre Loyalität und langjährige Zugehörigkeit nicht ausreichend honoriert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Management und die Teamleiter scheinen sich gegenseitig zu schützen, anstatt unternehmerisch zu denken und verantwortungsvoll zu handeln. Es besteht ein Mangel an Engagement bei der Überprüfung und Einhaltung von Verträgen, was zu einem unzuverlässigen Arbeitsumfeld führt.

Verbesserungsvorschläge

Die Führungsstruktur sollte dringend überdacht werden. Es ist problematisch, dass Vorgesetzte weiterhin geschützt werden, obwohl innerhalb kurzer Zeit 5 von 15 Mitarbeitern von selbst gekündigt haben. Diese hohe Fluktuation deutet auf erhebliche Probleme im Management hin, die angegangen werden müssen, um ein angenehmeres Arbeitsumfeld zu schaffen die Stellen sind immer noch ausgeschrieben...

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht eine Ellbogenmentalität und ein "Gärtchendenken", was die Zusammenarbeit zwischen den Teams erschwert. Es fehlen Workshops oder ähnliche Maßnahmen, um die gemeinsame Arbeit zu verbessern.

Image

Das Image des Unternehmens hat aufgrund der Fusion gelitten, und Kunden nehmen dies negativ wahr, insbesondere im Bereich des Servicedesks.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist nicht klar definiert, was dazu führt, dass einige Mitarbeiter das Homeoffice ausnutzen und sich auf Kosten anderer ausruhen.

Karriere/Weiterbildung

Die Übernahme von Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten ist ungleich und nicht für alle Mitarbeiter gleich zugänglich.

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt ist attraktiv und wettbewerbsfähig. Allerdings fehlt es an Wertschätzung für langjährige und treue Mitarbeiter, was sich auch in der Gehaltsstruktur widerspiegelt. Diese erhalten oft keine marktgerechten Gehälter, was ihre Loyalität und langjährige Zugehörigkeit nicht ausreichend honoriert.
Die Sozialleistungen sind durchschnittlich bis schwach

Umwelt-/Sozialbewusstsein

kann nicht viel dazu sagen

Kollegenzusammenhalt

Im Team herrschte eine Herausforderung, da die Teamleiter tendierten, negative Ereignisse auf das gesamte Team abzuwälzen, während sie positive Entwicklungen häufig für sich beanspruchten. Diese Dynamik führte zu einer ungleichen Verteilung von Verantwortlichkeiten und Anerkennung innerhalb des Teams, was die Zusammenarbeit beeinträchtigte und das Arbeitsklima belastete. Es ist essenziell, dass Führungskräfte eine ausgewogene und transparente Kommunikation pflegen, um das Vertrauen und die Effektivität im Team zu stärken.

Umgang mit älteren Kollegen

war bei uns im Team respektvoll

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist stark verbesserungsbedürftig und hat maßgeblich zu einer hohen Fluktuationsrate im Unternehmen beigetragen. Vorgesetzte tendieren dazu, schlechte Ergebnisse auf das Team abzuwälzen, während sie sich positive Leistungen selbst zuschreiben. Diese unfaire Verteilung von Verantwortung und Anerkennung hat das Vertrauen der Mitarbeiter untergraben und zu einem Klima der Frustration und Unzufriedenheit geführt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass es in jüngster Zeit zu vielen Kündigungen gekommen ist. Eine dringende Überprüfung und Korrektur des Vorgesetztenverhaltens ist erforderlich, um die Mitarbeiterbindung zu stärken und das Arbeitsumfeld zu verbessern.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen variieren je nach Gehalt erheblich. Für einige Mitarbeiter mag das Gehalt ausreichend sein, um etwaige Unannehmlichkeiten zu kompensieren, während es für andere möglicherweise nicht angemessen ist. Burnouts und Ausfälle gibt es viele sowie auch kündigungen

Kommunikation

Die Kommunikation lässt zu wünschen übrig und ist sehr unprofessionel

Gleichberechtigung

Gibt viele Damen im Unternehmen

Interessante Aufgaben

Die Attraktivität der Aufgaben variiert je nach Abteilung und Position erheblich. Allerdings lässt sich im Allgemeinen feststellen, dass viele Aufgaben als monoton und repetitiv empfunden werden, da sie häufig dieselben Tätigkeiten umfassen. Dies kann zu einer mangelnden Motivation und einem Nachlassen des Interesses an der Arbeit führen. Eine größere Vielfalt und Herausforderung in den Aufgaben wäre wünschenswert, um die Mitarbeiter zu inspirieren und ihre berufliche Entwicklung zu fördern.

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Arbeitgeber-Kommentar

Claudia GammaExpert HR Business Partner

Liebe*r Kolleg*in

Ich bedanke mich für deinen Erfahrungsbericht und deine Verbesserungsvorschläge.

Es tut mir leid, dass deine Bewertung gesamthaft eher schlecht ausfällt.

Ehrliches Feedback ist essenziell, um Probleme zu identifizieren und gemeinsam Lösungen zu finden. Hast du ein Gespräch mit deiner HR Ansprechperson und/oder deinen Vorgesetzten gesucht? Es ist gut möglich, dass sich deine Situation durch einen offenen Austausch verbessern liesse.

Auch den Hinweis zur Mitarbeiterauslastung nehmen wir ernst. Das Wohl der Mitarbeiter*innen liegt uns sehr am Herzen. Mit dem Ziel, dass jede*r sich individuell Auszeiten nehmen und die persönliche Balance finden kann, bieten wir bewusst Spielraum, was die Arbeitsgestaltung angeht (z.B. Flexibles Arbeiten, Home Office, Freizeit Plus etc.).

Wenn ein*e Mitarbeiter*in Unterstützung wünscht oder benötigt, behandeln wir dies zudem mit höchster Priorität und bieten aktiv Hilfe. Es gibt u.a. Kanäle, über die Rat oder Hilfe eingeholt werden kann. Eine erste Anlaufstelle sind die Vorgesetzten oder die HR Business Partner. Aber auch unsere Kontaktstellen für anonyme Anfragen bieten ein offenes Ohr, wenn es beruflich oder privat Themen gibt, die belastend sind. Dies sind z.B. die Aveniq-Vertrauenspersonen oder die unentgeltliche Sozialberatung MOVIS, die jederzeit für persönliche oder berufliche Fragen genutzt werden darf.

Abschliessend ermutige ich dich gerne nochmals dich bei mir zu melden, wenn du über deine Situation sprechen und von deinen Erfahrungen berichten möchtest. So können wir im Detail darauf eingehen.

Beste Grüsse, Claudia

Schleichender Zerfall

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home Office
Einige KOllegen
Projekte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Micro-Management
keine Verrechenbarkeit bei Vorgesetzten
Kommunikation
Man überschätzt sich z.T. gewaltig und hat so Grosskunden (Bestandeskunden) vergrault und verliert diese immer mehr

Verbesserungsvorschläge

Besser kommunizieren
Struktur/Verrechenbarkeit bei Teamleads, allg. Führung anpassen
vom hohen Overhead wegkommen (zu viel Sales, Finance zwischenstellen, weil wichtige Entscheidungsträger nicht selbst entscheiden wollen)
Auch im Applikationsbereicch zu viele "Zwischenstellen" > Hohe Kosten, Schwierige Kommunikation

Arbeitsatmosphäre

Dank regelmässigem Home Office ist die Atmosphäre grundsätzlich gut. Der Nachteil an der ganzen Geschichte ist, dass man sich so team-intern und vorallem übergreifend sehr wenig austauschen kann, was für den "Spirit" nicht gerade förderlich ist. Der Zusammenhalt war früher viel besser

Image

Ich habe viele Kollegen, welche im Energiebusiness arbeiten. Wenn ich mit denen spreche (z.B. bei ehemaligen Eigentümern, Hauptkunden) kommen wir ganz schlecht weg! Ist wohl ein Grund, dass diese Firmen, aus welchen wir ursprünglich entstanden sind sich immer mehr von uns lösen...

Dies werden wir gewaltig spüren beim Umsatz und eigentlich auch bei der Kunden(un)zufriedenheit, wenn diese seriös gehandhabt würde...

Da scheint über Jahre mit den falschen Leuten im Management/Verkauf ganz viel kaputt geganen zu sein in Punkto Vertrauen! Sehr schade!

Aber gegen aussen gibt man sich leider viel cooler, als man es tatsächlich ist...

Work-Life-Balance

ok, dank Home Office

Karriere/Weiterbildung

ok mit 5 Tagen Weiterbildung pro Jahr...Leider werden aber oft die "Lieblingsbuddies" der Chefs gefördert/nachgezogen, welche auch nicht immer wahnsinnig viel auf dem Kasten haben...

Gehalt/Benefits

einigermassen zufrieden. Die Anpassung des Bonusmodell und der Wegfall der "Persönlichen Ziele" kann aber dazu führen, dass der Anreiz sich richtig einzusetzen darunter leidet.

Zudem ist es zwingend dass auch Vorgesetzte ein Teil zur Verrechenbarkeit beitragen. Es kann nicht sein, dass bei diesen Gehältern auf Stufe Team- & Abteilungsleiter eine ruhige Kugel geschoben werden kann und nichts zum Firmenergebnis beigetragen wird!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

najaa

Kollegenzusammenhalt

war zu AXI-Zeiten viel besser!

Umgang mit älteren Kollegen

ok...es gab in der Vergangenheit (unter alter Führung) aber auch schon Entlassungen von Ü55/Ü60 Mitarbeitern...

Vorgesetztenverhalten

Aufgrund des Wachstums und hoher Fluktuation kam es zu vielen Veränderungen in letzter Zeit. Generell gibt es zu viele Vorgesetzte mit kleiner Führungsspanne, welche Micro-Management betreiben und selber nicht verrechenbar sind! Dies führt dazu, dass es irgendwann finanziell nicht mehr aufgeht.

Die Themen, mit welchen sich manche Vorgesetzte beschäftigen, zeigen auf, dass sie nicht wirklich firmenorientiert denken und Produktivität leider ein Fremdwort ist. Sie halten eigentlich motivierte, produktive Mitarbeiter mit belanglosen Themen von der Arbeit ab!!!

HIer muss sehr dringend gehandelt/aufgeräumt werden

Arbeitsbedingungen

Mit aktueller Führungsstruktur und teilweise Vorgesetzten, die von Führung nichts verstehen, macht es mässig Spass. Zum Glück gibt es noch Kollegen, für welche es sich lohnt für diese Firma zu arbeiten

Kommunikation

Kommunikation ist eine der grössten Schwächen in dieser Firma. GL Mitglieder hören sich sehr gerne selber beim Reden zu und feiern sich auf der Bühne oder sozialen Netzwerken gerne, die Bedürfnisse der MitarbeiterInnen werden aber selten abgeholt

Gleichberechtigung

einigermassen ok, soweit ich das beurteilen kann

Interessante Aufgaben

Projekte sind cool, aber leider ist die Pipeline nicht riesig...Wenn die Bestandeskunden sich immer mehr von uns verabschieden, wird es harzig...

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Spring, Expert HR Business Partner
Daniela SpringExpert HR Business Partner

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Ich danke dir für deine Bewertung und das Schildern deiner Erfahrungen.

Schön, dass du insbesondere die flexible Home Office Regelung und deine Projekte positiv bewertet hast.

Gleichzeitig bedauere ich, dass du u.a. mit der Kommunikation nicht zufrieden warst und dich nicht abgeholt gefühlt hast. Wir verfügen über verschiedene Instrumente, welche dazu beitragen, die Bedürfnisse und Meinungen der Mitarbeiter*innen in Diskussionen und Entscheide einfliessen zu lassen (z.B. Mitarbeitendenumfrage, Mitarbeitervertretung). Wir sind uns aber bewusst, dass Kommunikation immer Raum für Optimierungen bietet und sind bestrebt uns laufend weiterzuentwickeln.

Gerne würde ich deine Sicht – auch was die anderen Kritikpunkte angeht – noch etwas besser verstehen, um für heutige und künftige Mitarbeitende allfällige Schlüsse ziehen zu können. Für einen offenen Austausch stehe ich dir zur Verfügung.

Ich wünsche dir zwischenzeitlich alles Gute.

Beste Grüsse, Daniela

Unter konstantem Umbau, visionslos, bürokratisch, konservativ und weltfremd.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home-Office und freie Einteilung der Arbeitszeit. Marktgerechtes Salär.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Weltfremdes und regional auf den Kanton Aargau und die Stadt Baden bezogen. Eine Neigung zum Kauf von Software von Herstellern die nicht branchenüblich oder standardisiert sind, mit gravierenden Fehlern in der Testbeurteilung. Auffallend viel Handarbeit und subjektive Hemdsärmeligkeit. Führung nicht existent und wird durch bürokratische Verwaltung ersetzt und ergibt, dass die meisten Mitarbeiter keine objektiven Ziele kennen und dadurch Fehlleistungen nicht sanktioniert werden.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen muss die oberste und mittlere Führung konsequent ersetzen. Es braucht eine zeitgenössische und jüngere Führung, die Vertrauen schafft und die Mitarbeiter befähigt eigenverantwortlich und leidenschaftlich zu arbeiten. Die existierenden Richtlinien und Entscheidungsgremien müssen entfernt werden und die Kompetenzen an die Mitarbeiter delegiert werden. Die oberste Führung muss die Richtlinien (Governance) zu Papier bringen und die operative Führung muss selbstständig innerhalb der grosszügigen Richtlinien Entscheidungen treffen können. Die Governance Führung darf keine Einzelfälle entscheiden. Regelmässige Audits durch eine interne Revision müssen die Einhaltung der Richtlinien gewährleisten. Durch diesen neuen Aufbau könnte das Unternehmen wachsen und skalieren.

Arbeitsatmosphäre

Durchzogene Arbeitsatmosphäre, die durch nicht abgestimmte Ferien- und Teilzeitabwesenheiten überschattet wird. Langjährige Mitarbeiter der staatlichen Stromkonzern-Geschichte, sowie Führungskräften ist es wichtiger pünktlich Mittag zu essen, als ein Projekt abzuschliessen oder ein Problem zu lösen. Selten glauben Kollegen an Arbeit und Erfolg.

Image

Die Firma ist ein weisses Blatt, bzw. jung und kaum bekannt. Intern bestehen Zweifel an der neuen Marke und der Zusammenführung der ehemaligen Firmen.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist zu gut und wird ausgenutzt. Arbeiten aus dem Ausland ist nicht gestattet. Die meisten Mitarbeiter müssen in einer Rotation eine gesamte Woche vor Ort in Baden im gleichen Grossraumbüro arbeiten, da die Führung sonst nach eigener Angabe keine Kontrolle über die Kundenzufriedenheit hat. Man merkt es fehlt an beiden Seiten, an der Disziplin der Mitarbeiter und Fähigkeiten der Führungskräfte.

Karriere/Weiterbildung

Die Führung trifft sich in regelmässigen Abständen, um subjektive Beurteilungen über jeden einzelnen Mitarbeiter durchzuführen. Diese subjektiven Beurteilungen entscheiden, ob ein Mitarbeiter gefördert wird bzw. die Karriere dieser Person. Leistung wird nicht objektiv gemessen. Kundenfeedback und Ertrag werden nicht zur Beurteilung von Mitarbeitern verwendet. Aus- und Weiterbildungen werden finanziert.

Gehalt/Benefits

Salär und Boni sind marktgerecht. Das Bonus-Modell ist nicht üblich und nicht verständlich und wirkt sich bei den meisten Mitarbeitern kaum aus. Das Gehalt - Basis plus Bonus - wird als 100% bezeichnet, was jedoch höchst grenzwertig ist. Die Boni der Geschäftsführung und Bereichsleitung sind hoch. Es gibt keine Inflationsbereinigung der Gehälter.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es ist weder ein Umwelt-, noch ein Sozialbewusstsein vorhanden. Dies liegt an der fehlenden Vision- und Mission des Unternehmens. Auf der Firmen Webseite gibt es ein paar Formulierungen, die sind jedoch rein oberflächlich.
Den sozialen Umgang mit Mitarbeitern kann man als Pluspunkt bezeichnen. Leider führt dieser soziale Umgang aber auch zu Disziplinlosigkeit.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist allgemein gut. Es gibt jedoch Gruppenbildung und unterschiedliche Auslegungen der diktierten Unternehmenskultur.

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden IT-Führungskräfte im 60. Lebensjahr angestellt. Das finden jüngere Mitarbeiter kritisch, die dadurch bei Innovationen und Veränderung keine Chance sehen. Dies betrifft Themen wie agile IT und neue Arbeitsmethoden und Technologien.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sind durchschnittlich älter und männlich. Spürbar ist, dass die Führung Mitarbeiter anleiten und kontrollieren will, anstatt Kompetenzen abzutreten und Vertrauen zu schenken. Das Vertrauen in die Fähigkeiten der oberen und mittleren Führung wurde aufgezehrt und bei ehemaligen Kollegen mit als Grund für ein Verlassen des Unternehmens angegeben.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmittel sind vorgeschrieben und werden überwacht. Es gibt keine Möglichkeit eigene Arbeitsmittel einzusetzen, MacOS und andere Benutzer haben das Nachsehen. Die Führung lehnt Tele-Arbeit grundsätzlich ab, muss jedoch Homeoffice dulden, da sonst einige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen würden. Für ein IT-Unternehmen untypisch existiert ein tiefer Grad an Automatisierung und ein hoher Anteil an wiederkehrender Handarbeit.

Kommunikation

Es gibt regelmässige Meetings und Termine. Inhalte sachlich monoton und häufig ein Monolog. Oft werden schwer nachvollziehbare Kennzahlen aus Tools abgelesen, wobei jedoch keine Beziehung zwischen Kennzahl und Problem nachvollzogen werden kann. Z.B. wie eine vor-Ort-Präsenz in Baden zu mehr Kundenzufriedenheit an den Kundenstandorten führen soll. Dies wird zwar kritisiert, die Führung nimmt Kritik jedoch nicht an und arbeitet auch nicht mit Kritik.

Gleichberechtigung

Wiedereinstieg in die Firma ist möglich and häufiger vorgekommen. Gleichberechtigung wird versprochen, jedoch manchmal mit Gleichmacherei verwechselt. Der Anteil älterer und männlicher Führungskräfte führt zu einem gewissen Monoton. Die Interessen von Frauen und jüngerer Menschen sind in der Führung der Firma kaum bis nicht vertreten oder rein oberflächlich.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben sind vorhanden, werden jedoch durch konservative und Mitarbeiter misstrauenden Weisungen eingeschränkt und verkommen darum oft zu Bestrafungsarbeit auf die niemand Lust hat.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Ex-Kolleg*in

Vielen Dank für dein detailliertes Feedback und das Schildern deiner Erfahrungen. Ich gehe auf verschiedene Punkte gerne näher ein.

Dass du unter anderem das Salär, das Home Office und den Zusammenhalt grundsätzlich geschätzt hast, freut mich. Auch die Work-Life-Balance ist ein nicht zu unterschätzender Wohlfühl-Faktor.

Wir bedauern deine negativen Erfahrungen und danken dir für die Vorschläge. Bei Aveniq sind wir uns des Verbesserungspotentials bewusst und arbeiten täglich daran, uns als Unternehmen und Team weiterzuentwickeln. Aktuell adressieren interne Projekte und Arbeitsgruppen verschiedene Themen. Besonders ein Firmenzusammenschluss bringt grosse Herausforderung mit sich, sowohl bürokratisch als auch kulturell – doch wir erleben diese Transformation gemeinsam als Team und mit all ihren Facetten.

Da wir zusammen schon viele Meilensteine erreicht haben, dürfen wir dem nahenden Abschluss durchaus mit Zuversicht und Motivation entgegenblicken. Was die Ausweitung unseres Aktionsgebietes und unserer Bekanntheit angeht, hat sich zwischenzeitlich Einiges getan. Im April 2024 hat Aveniq beispielsweise einen zusätzlichen Standort in Bern-Wankdorf eröffnet.

Bei einem Unternehmen unserer Grösse ist das Informationsbedürfnis der Mitarbeitenden sehr unterschiedlich. Es gibt daher u.a. standardisierte Kommunikationsgefässe für die Unternehmenskommunikation (Townhall meetings, Daily News Mail etc.).

Bei der projektbezogenen und bilateralen Kommunikation obliegt die Wahl der Kanäle den einzelnen Teams. Inwiefern du deine diesbezüglichen Bedürfnisse angesprochen hast, kann ich leider nicht beurteilen. Im Sinne unserer “open door policy” hätte ich dich – sofern nicht geschehen – gerne ermutigt, das Thema mit deiner Führungskraft oder deinem HR Business Partner zu besprechen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen.



Einige deiner Punkte beziehen sich auf die Führungskultur und die Strukturen. Gegenseitiges Vertrauen und Transparenz sind für uns zentral. Dazu gehört auch ein hohes Mass an übertragener Selbstverantwortung. In Bezug auf den Aspekt "Gleichberechtigung" betonen wir, dass in unserem Unternehmen eine Chancengleichheit für alle Geschlechter und Altersklassen besteht. Es gilt das Prinzip der Fachkompetenz und des ”best person for the job“-Credos, welches wir bei Stellenbesetzungen stets berücksichtigen.



Wir fördern die Mitarbeiter*innen zudem, damit sie sich entsprechend ihren Kompetenzen einbringen und weiterentwickeln können. Ein wichtiges, aber nicht alleiniges Tool, ist der von dir angesprochene People Day. Er dient der persönlichen Entwicklung sowie der regelmässigen Beurteilung von Leistung und Potenzial jeder*s Mitarbeitenden. Die Beurteilung erfolgt bewusst nicht nur durch die direkten Vorgesetzten, sondern durch ein gemischtes Gremium aus den Führungskräften des Geschäftsbereichs, die eine relevante Einschätzung zum*zur jeweiligen Mitarbeitenden machen können. Dadurch wird sichergestellt, dass die Einschätzung objektiv und fair erfolgt. Die Resultate werden im Rahmen des Entwicklungsgespräches mit dem*der Mitarbeitenden besprochen, um den Austausch und die gemeinsame Reflexion zu ermöglichen.



Auch das Thema Nachhaltigkeit bedarf einer laufenden Prüfung und Optimierung der Massnahmen, worauf wir grossen Wert legen. Im Mai 2024 hat Aveniq in Baden ihren neuen Standort im nachhaltigen Konnex-Gebäude bezogen und damit ihre Strategie im Bereich Corporate Social and Environmental Responsibility mit einem weiteren Schritt verfolgt.

Gern hätte ich die Chance genutzt, deine Eindrücke mit dir persönlich zu besprechen und gegebenenfalls gemeinsam nach Wegen zu suchen, um zu wachsen.

Ich wünsche dir auf deinem Weiteren Weg alles Gute und danke für deinen Einsatz.

Beste Grüsse,
Susanne

Mehrfachbewertung

IT Wunder oder IT Desaster?

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wir haben ein Wahnsinns Know How und richtig gute Leute, HO, Ferienbezüge dazukaufen zu können, immer wieder neue Aufgaben, man lernt enorm viel.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wirklich schlecht finde ich nichts. Wenn ich etwas ankreiden würde, dann, das manche Vorgesetzte ihren eigenen Weg gehen und nicht genug unternommen wird.

Verbesserungsvorschläge

Prozesse schnellst möglich vereinfachen, Kultur verbessern, an einem Strang ziehen

Arbeitsatmosphäre

Kann immer besser sein :-). Aber Ich finde das passt sehr gut, auch wenn es mal stressig ist.

Work-Life-Balance

Besser kanns nicht sein. Ich bin wirklich sehr zufrieden. HO sei Dank. Aber auch anderes. Wie z.B. dass dich keiner schräg anschaut, wenn auch mal privates besprochen wird.

Karriere/Weiterbildung

Wer möchte, der kann....

Gehalt/Benefits

eher Mittel

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich kenne keine Firma die derart viel Hilfe anbietet wenn es einem mal nicht so klappt.

Kollegenzusammenhalt

Bei mir im Team wirklich klasse.

Umgang mit älteren Kollegen

Entgegen allen anderen Bashing Aussagen, schämt euch so viel Unsinn zu verbreiten, dass ältere rausgeekelt werden. ICH BIN ÄLTER. Und ich fühle mich aufgehoben, akzeptiert und vor allem wird das alte Know how auch geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Ich glaube tatsächlich, dass es Bedarf gibt einzugreifen. Bei mir ist es Top. Ich habe einen tollen direkten Vorgesetzten.

Arbeitsbedingungen

Für mich absolut IO.

Kommunikation

Ich glaube die Firmenkommunikation läuft, jedoch von unten nach oben und umgekehrt eher nicht.

Gleichberechtigung

Es ist immer so, wie man es selbst lebt.....

Interessante Aufgaben

Viel viel viel...aber dafür auch Interessant und immer Neues.


Image

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Spring, Expert HR Business Partner
Daniela SpringExpert HR Business Partner

Liebe*r Kolleg*in,

Vielen Dank für deine positive Bewertung und das ausführliche Feedback!
Ich freue mich, dass du dich im Ganzen sehr wohl bei uns fühlst und neben unseren Benefits die tollen Menschen bei Aveniq schätzt.

Deine Verbesserungsvorschläge sind durch diverse interne Projekte bereits im Gange. Nutze gerne die Mitarbeitendenumfrage im November, um weiteres konkretes Feedback zu geben.

Schön, bist du bei uns.

Liebe Grüsse,
Daniela

Autoritär geführtes, extrem toxisches Blender-Unternehmen mit miserablem Ruf

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts, sonst hätte es vielleicht Hoffnung für einen weiteren Verbleib in diesem Unternehmen gegeben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass die Blenderei intern und Kunden gegenüber so allgegenwärtig ist und alles gegen die Mitarbeiter ausgerichtet ist.

Verbesserungsvorschläge

Selbstreflexion statt geförderte und gern gesehene Positiv-Bewertungen auf Kununu, die kommen meist ohnehin von Einsteigern.

Arbeitsatmosphäre

Alltag ist geprägt von Schuldzuweisungen, Eskalationen, Lügen, Schönreden, Vertröstung und Ellbogen-Mentalität.

Ineffiziente, verlogene und chaotische Unternehmenskultur, in der sozial- und verhaltensauffällige Administratoren mit richtigen Beziehungen zu sozial- und verhaltensauffälligen Führungskräften aufsteigen, bis in Head-Positionen.

Image

Miserabel.
Die meiste Zeit geht für spontane Eskalationen auf, Kompetenz fehlt und das wissen auch die Kunden.
Die Unzufriedenheit geht soweit, dass ehemalige Aveniq-Mitarbeiter von Kunden persönlich und nachhaltig gemieden werden, auch wenn sie beim Kunden nie negativ aufgefallen sind.
Aveniq iIm Lebenslauf zu haben ist ein extremer Minuspunkt.

Work-Life-Balance

Wer was kann wird von den zahlreichen inkompetenten Kollegen und Führungskräften mit Arbeit zugeschüttet.
Wenn man sich bei Kunden nicht blamieren will und ein Gewissen hat bleibt nur alles im Sinne der Kunden selbst zu machen, Unterstützung gibts von niemanden.

Karriere/Weiterbildung

Karriere gibt es nur wen man zum richtigen Kreis gehört und die entsprechende Kriecherei betreibt.
Weiterbildung ist zum Abbarbeiten von Befehlen nicht erforderlich und wird auch nicht gefördert, entsprechend sind Kompetenzen auch nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Gebotene "Sozialleistungen" sind für andere Arbeitgeber selbstverständlich und gar nicht erwähnenswert.
Alle Rahmenbedingungen, auch das Gehalt, werden als "marktüblich" bezeichnet.
Es gibt keinen Willen dazu, Mitarbeitern mehr als das Minimum zu bieten oder sich von anderen Arbeitgebern abzuheben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beides existiert nur zum Schein nach aussen

Kollegenzusammenhalt

Es geht nur darum, Arbeit abzuschieben und nicht selbst der Schuldige für die zahlreichen Pleiten, Pech und Pannen zu sein.
Jeder will sich auf Kosten der Kollegen profilieren und aufsteigen, um nicht mehr zum niedrigen Befehlsempfängerpool zu gehören.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch Kollegen mit 50+ werden ohne Hemmungen hinausgeekelt.

Vorgesetztenverhalten

Indiskutabel.
Vorgesetzte sind oft hilflos, inkompetent und werden selbst von anderen gesteuert.
Mitarbeiter sind nur notwendige Betriebsmittel, mit denen herumkommandiert wird.

Arbeitsbedingungen

Chaos, laute Grossraumbüros, extremes Misstrauen gegenüber Mitarbeitern, bis zum CEO mischt sich alles und jeder mit Eskalationen ins Tagesgeschäft ein und erhebt alles zu Prio 1.
Vorgesetzte sind meist Kontrollfreaks, die alles bis ins Kleinste kontrollieren.

Mitarbeiter sind nirgends eingebunden, nicht einmal wenn es um persönliche Dinge wie Entwicklung oder Bonuszahlungen geht.
Es gilt "Friss oder stirb", so wie im bezeichnenden Kommentar der "Führungskraft" vom Dezember 2022:
"Last euren Frust nicht auf kununu ab, sondern haut einfach ab, wenn's euch nicht passt".

Sogar die HR-Chefin lässt bei der offiziellen Verabschiedung "Geiles Leben" von Glasperlenspiel spielen:
"Ich wünsch dir noch 'n richtig geiles Leben
Denn wie du dich veränderst, will ich mir nicht geben".

Kommunikation

Nutzlose tägliche Newsletter, für die Arbeit notwendige Infos müssen aber selbst beschafft werden.

Gleichberechtigung

Man bleibt unter sich.
Wer nicht zum richtigen Kreis gehört wird gemobbt, ausgegrenzt und gebremst wo es nur geht.

Interessante Aufgaben

Stumpfes Abarbeiten von Befehlen.
Keine Spur von interessanten Aufgaben, mit denen man geködert wird.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian ObrechtHead of Human Resources

Liebe*r Ex-Kolleg*in,

Danke für das Schildern deiner persönlichen Erfahrungen. Wir bedauern sehr, dass du keine positiven Aspekte an unserem Unternehmen und an deiner Zeit bei uns finden konntest.

Damit ich die Ursachen deines Unmuts noch besser verstehen kann, biete ich dir gerne ein persönliches Gespräch an. Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme.

Beste Grüsse
Christian

Ich schäme mich, dass ich diesen Arbeitgeber in meinem CV habe.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Aveniq AG in Baden AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts. Ich habe mein Arbeitszeugnis weggeschmissen und versuche zu verdrängen, dass ich dort gearbeitet habe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hier würde ich gerne meine Meinung schreiben. Aber das würde dazu führen, dass die Anwältin einschreitet...

Verbesserungsvorschläge

Ein kleines bitzli Selbstkritik - das wünsche ich euch.

Arbeitsatmosphäre

Ich empfand die Stimmung als hochgradig toxisch. Ich habe täglich Angriffe gegen meine Person erlebt. Alle haben es gewusst: mein Vorgesetzter, meine Kollegen, das HR.

Image

Ich habe das Unternehmen als sehr träge, veraltet und nicht innovativ wahrgenommen. Die Kunden sehen es auch so.

Work-Life-Balance

3 Worte: Work - Work - Work.

Karriere/Weiterbildung

Karriere kannst du vergessen. Die Plätze am Fenster sind belegt.

Gehalt/Benefits

Durchschnittlich. Nicht mehr und nicht weniger.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir fällt nichts ein, das zu mehr als einem Stern führen könnte.

Kollegenzusammenhalt

Unter 4 Augen wird getuschelt; sonst gekuscht.

Umgang mit älteren Kollegen

Um ältere MA kümmert man sich besonders gut; sie werden gehegt und gepflegt. Und sie dürfen bleiben, so laaaange wie sie wollen. Das ist so mega härzig.

Vorgesetztenverhalten

Ein Stern ist noch zu viel. Wenn ich es begründe, lassen sie den Beitrag wieder löschen. Ich wünsche mir, dass mein Vorgesetzter eines Tages so behandelt wird, wie ich behandelt wurde.

Arbeitsbedingungen

Kommt drauf an wo.

Kommunikation

Erinnert mich an die Lautsprecherdurchsagen im Supermarkt: Plakativ und nervend.

Gleichberechtigung

naja...Ich schreibe hier bestimmt nichts über den Umgang mit Frauen. OH NEIN....

Interessante Aufgaben

Interessant wär's ja schon. Aber eben...

4Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian ObrechtHead of Human Resources

Liebe*r Ex-Kolleg*in,

Danke für deine Bewertung. Ich bedauere sehr, dass du zu dieser Einschätzung kommst und respektiere deine persönlichen Ansichten.

Dein Feedback basiert auf einer Vielzahl von Themen und einige der aufgeführten Punkte sind für mich schwierig einzuordnen. Um deinen Frust besser zu verstehen, schlage ich dir gerne einen gemeinsamen Austausch vor. Melde Dich gerne direkt bei mir.

Beste Grüsse,
Christian

Naja...

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Avectris AG gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Flachere Hierarchien.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht eine extrem toxisches Klima der Schuldzuweisung.

Image

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

Work-Life-Balance

Es interessiert keinen, von wo man gerade arbeitet.

Karriere/Weiterbildung

Wo es noch keinen Chefposten gibt wird schnell mal einer gemacht. Kann sich jeder dafür bewerben.

Gehalt/Benefits

Lohnzusammensetzung, die niemand versteht. Persönliche Leistung hat keinen Einfluss auf den Lohn, obwohl dies versprochen wurde.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

2/3 Standorte haben eh zu wenig Parkplätze und man muss mit dem ÖV fahren. Sehr Umweltbewusst. Man kann PET und ALU von anderem Abfall trennen.
Teilweise brennt noch Licht spät in der Nacht und am Wochenende.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des eigenen Teams funktioniert es meistens gut. Sobald es über die Teamgrenze hinaus geht, fühlt sich keiner verantwortlich und versucht Arbeit so schnell wie möglich zu delegieren.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn man lange dabei ist und kein Problem damit hat sich beim Kader einzuschleimen, kann auch ungestört nichts machen.

Vorgesetztenverhalten

Ziele sind unklar und nicht messbar. Mit der Geschäftsleitung hat man es nur gut, wenn man zu ihrem Motorradclub gehört.

Arbeitsbedingungen

Grossraumbüros in Dübendorf und Baden. Keine Frischluftzufuhr und extrem hoher Lärmpegel, wenn alle im Büro sind.
Citrix Infrastruktur sehr schlecht.

Kommunikation

Tägliche News informieren über Vermählungen und Geburten bei Mitarbeiter. Wichtige Änderungen werden in grossen Meetings angekündigt, die Fortschritte werden aber kaum kommuniziert.

Gleichberechtigung

Alle werden gleich schlecht behandelt. Als Frau wird man nicht ernst genommen, sondern eher belächelt.

Interessante Aufgaben

Es gibt mehr als genug zu tun. Hauptaufgaben sind Brände löschen und Kundenreklamationen entgegennehmen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r (Ex)-Kolleg*in,

Laut deiner Bewertung warst du Angestellte*r bei der Avectris, Daher beziehe ich mich auf deine Bewertung als ehemalige*r Kolleg*in.

Wir bedauern, dass du negative Erfahrungen gemacht hast. Einige deiner Punkte beziehen sich auf negativen Umgang mit den Mitarbeitenden und Vorgesetzten. In Bezug auf den Aspekt "Gleichberechtigung" betonen wir, dass in unserem Unternehmen eine Chancengleichheit für alle Geschlechter besteht und wir keine Diskriminierung tolerieren.

Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Anstellungsbedingungen liegt uns am Herzen. Wir überprüfen regelmässig unsere Vergütungsstrukturen, um sicherzustellen, dass sie sind dem Marktstandard entsprechen. Die Tatsache, dass wir viele talentierte neue Kolleginnen und Kollegen gewinnen konnten, bestärkt uns darin, dass wir attraktive Arbeitsbedingungen bieten, und kontinuierlich an transparenten Lohnstrukturen arbeiten.

In Bezug auf die Kommunikation ist uns bewusst, dass verschiedene Mitarbeitende unterschiedliche Informationsbedürfnisse haben. Wir legen - grossen Wert auf offene Kommunikation, die durch verschiedene regelmässige Massnahmen wie die Daily-News, Townhall-Meetings, CEO-Frühstücke, Mitarbeiterevents sowie Bereichs-, Team- oder 1:1-Meetings gefördert wird. Zuletzt informierten wir unter anderem über den Stand des Umzugs in Baden.

Unsere flachen Hierarchien zeichnen sich durch eine "offene Tür"-Politik aus, die es jedem ermöglicht, Fragen direkt an Geschäftsbereichsleiter, die Geschäftsleitung oder sogar den CEO zu stellen, um weitere Informationen zu erhalten oder unkompliziert Entscheidungen herbeizuführen.

Falls du noch immer bei uns beschäftigt bist, stehe ich gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung, um deine Bedenken genauer zu besprechen. Alternativ kannst du dich auch jederzeit an unser HR-Team oder unsere Vertrauenspersonen wenden.

Beste Grüsse,
Susanne

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.