Trotz mehrfacher Versuche, Themen konstruktiv anzusprechen, gemeinsam Lösungen zu finden oder Missstände offen zu thematisieren – sowohl auf Abteilungsebene als auch im Dialog mit HR – blieb echte Resonanz aus. Anliegen wurden zwar zur Kenntnis genommen, führten jedoch selten zu konkreten Veränderungen oder greifbaren nächsten Schritten. Aus heutiger Sicht ist es bedauerlich, wenn im Nachgang der Eindruck entsteht, dass eine stärkere Beteiligung oder Rückmeldung erwünscht gewesen wäre – denn genau dies wurde im laufenden Arbeitsverhältnis wiederholt versucht, jedoch ohne Wirkung.
Strategische Initiativen sollten gezielter priorisiert werden, statt zahlreiche parallele Projekte ohne klare Zielklarheit zu verfolgen. Qualität und Nachhaltigkeit sollten vor Tempo und Aktionismus stehen. Zuhören statt durchdrücken: Entscheidungen – insbesondere bei grossen Themen wie ERP-Implementierungen – sollten stärker auf dem Austausch mit internen Fachexpertinnen und -experten basieren. Oft wurde versucht, Veränderungen top-down durchzusetzen, ohne die tatsächliche Komplexität der Prozesse zu berücksichtigen. Komplexität anerkennen: Gerade bei Transformationsprojekten ist ein tieferes Verständnis für unternehmensspezifische Gegebenheiten essenziell. Pauschale Ansätze oder Standardlösungen greifen hier ...
Endlich mal die Kommunikation verbessern und das Klassensystem zwischen Kader und Nichtkader abschaffen. Das ist ziemlich aus der Zeit gefallen. Die GL internationaler gestalten und die Teams ihre Arbeit machen lassen.
Die Mitarbeiter sollten besser geschützt werden, und die Personalabteilung muss eine aktive Rolle bei der Bewältigung von Konflikten übernehmen. Beschwerden der Mitarbeiter über die Vorgesetzten müssen ernst genommen werden. Es lohnt sich nicht, das gesamte Team wegen eines toxischen Managers zu verlieren.
Ein bisschen weniger Ego, ein wenig mehr Professionalität. Es ist nicht nötig, dass man dich als Vorgesetzter fürchten soll. Es sollte selbstverständlich sein, dass man seine Emotionen und Frustration zu kontrollieren hat(Ich spreche hier alle Abteilungen an: Schmuck, HH, Rolex)
Der am besten bewertete Faktor von Bucherer ist Umgang mit älteren Kollegen mit 4,4 Punkten (basierend auf 7 Bewertungen).
Der Umgang mit Kolleginnen und Kollegen – sowohl innerhalb des eigenen Teams als auch bereichsübergreifend – war durchwegs positiv. Der Austausch und das gegenseitige Verständnis haben vieles abgefedert und in anspruchsvollen Zeiten stark getragen. Dieser kollegiale Zusammenhalt war für mich einer der stabilsten Faktoren im Arbeitsalltag.
Der Firma sind die Angestellten sehr wichtig und langjährige, verdiente erst recht. Es ist keine Seltenheit Kolleginnen und Kollegen zu treffen die 10, 15, 20, 30 und auch 40Jahre beim Unternehmen waren und sind. Sagt für sich sehr viel aus. Ich persönlich würde gerne beim Unternehmen Pensioniert werden. (Übrigens hat Bucherer eine PK die sich vergleichsmässig noch finden muss, im positiven Sinne).
Was Mitarbeitende noch über Umgang mit älteren Kollegen sagen?
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
3,3
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Bucherer ist Kommunikation mit 3,3 Punkten (basierend auf 13 Bewertungen).
Die interne Kommunikation war stark von mündlichen Weitergaben geprägt, schriftliche Informationen blieben die Ausnahme. Dies führte nicht nur zu Unklarheiten, sondern erschwerte auch die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen. Auf Ebene der Geschäftsleitung wie auch innerhalb meiner Abteilung zeigte sich die Kommunikation oftmals uneinheitlich und stark abhängig von persönlichen Netzwerken. Besonders problematisch war, dass vertraulich deklarierte Informationen häufig bereits an mehreren Stellen bekannt waren, bevor sie offiziell kommuniziert wurden – was das Vertrauen in die Integrität der Kommunikationskultur massiv untergrub
Nicht vorhanden. Es gibt keine offene Kommunikation. Wenn man keine Kaderfunktion hat, erfährt man nie etwas direkt, sondern nur über Zirkulare. Nachdem die einzige weibliche GL gegangen ist, ist es leider noch schlechter geworden. Sie hat zumindest immer ihren Bereich gut informiert und zugehört und versucht etwas zu ändern.
Die Abteilungsleiter waren zu meiner Zeit schon seit Ewigkeiten in ihren Positionen. Daher erlaubten sie sich Wutausbrüche und überemotionale Reaktionen, anstatt sachlich zu bleiben. Viele Lehrlinge litten darunter, aber jahrelang wurde nichts dagegen unternommen. Ein wenig mehr Respekt und Rationalität von den Vorgesetzten wäre sehr wünschenswert!
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,7 Punkten bewertet (basierend auf 10 Bewertungen).
Nicht wirklich vorhanden. Es gibt ein paar, die unterstützt werden, aber es ist sehr abhängig vom Chef. Man bekommt Zuschuss zu externen Kursen, aber internes weiterkommen ist schwierig.
Das Unternehmen bietet grosszügige finanzielle Unterstützung für Weiterbildungen und fördert individuelle Entwicklung aktiv. Zudem bestehen – je nach Bereich – gute interne Wechselmöglichkeiten in andere Abteilungen, was horizontale Entwicklungschancen schafft.
Ich wurde bei jedem Gespräch mit meiner Vorgesetzten gefragt, ob ich mich für eine Weiterbildung interessiere und ich mich melden solle, falls dem so wäre.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Bucherer wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,8 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Administration/Verwaltung schneidet Bucherer besser ab als der Durchschnitt (3,4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 71% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Bucherer als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 38 Bewertungen schätzen 66% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 30 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Bucherer als eher traditionell.