Würde ich nicht mal jemanden Empfehlen denn ich hasse
Arbeitsatmosphäre
Die meisten waren sehr unfreundlich und unmotiviert. Es gab auch sehr viel Lästereien. Meine Abteilungsleiterin fand es immer wieder amüsant sich über ihre Mitarbeiter lustig zu machen, ich denke ihre zweit Anstellung war die geheimnisse der Mitarbeitenden Zu verraten.
Kommunikation
Infos wurde zwar direkt kommuniziert aber dinge nachträglich verdreht
Kollegenzusammenhalt
Jeder redete über jeden und die cheff etage machte es vor
Work-Life-Balance
Die propagierte Work-Life-Balance ist in der Praxis nicht gegeben. Zwar wird Homeoffice angeboten, jedoch gehen damit extrem lange Arbeitszeiten und sehr lange Arbeitstage einher. Eine Planungssicherheit existiert kaum, da Einsatz- und Arbeitspläne nur im Zwei-Wochen-Rhythmus kommuniziert werden, was eine verlässliche Zukunftsplanung praktisch unmöglich macht.
Änderungswünsche oder notwendige Anpassungen (z. B. bei Assistenz oder Terminen) wurden kaum berücksichtigt. Wenn Änderungen umgesetzt wurden, erfolgte dies häufig mit einer unverhältnismäßig angespannten oder überreaktionären Haltung.
Zwölf-Stunden-Tage stehen in keinem Verhältnis zu echter Work-Life-Balance. Homeoffice allein ersetzt keine gesunde Arbeitsstruktur – und genau hier liegt die Diskrepanz zwischen Darstellung und Realität.
Vorgesetztenverhalten
Sie waren freundlich
Interessante Aufgaben
Zu Beginn wirkt die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant, da man neue Inhalte und Prozesse kennenlernt. Nach einer Einarbeitungszeit von etwa ein bis zwei Monaten wird die Arbeit jedoch sehr repetitiv und entwickelt sich zunehmend zu reiner Fleißarbeit.
Möglichkeiten zur fachlichen oder persönlichen Weiterentwicklung sind begrenzt und mit wiederkehrenden Hindernissen verbunden. Eigeninitiative wird zwar erwartet, jedoch nicht aktiv gefördert. Sobald man leistungsstark ist und zuverlässig arbeitet, wird man mit zusätzlicher Arbeit überhäuft, was zu einer hohen Belastung bis hin zu Überforderung führen kann.
Eine echte Abwechslung im Arbeitsalltag ist dadurch nicht gegeben, da sich die Aufgaben langfristig kaum verändern.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung findet im Arbeitsalltag nicht statt. Sowohl Teamleitungen als auch Vorgesetzte beteiligen sich offen an Lästereien, was ein respektloses und angespanntes Arbeitsklima schafft. Personen, die vom Erwarteten abweichen oder „anders“ sind, werden spürbar negativ wahrgenommen und im Büro entsprechend behandelt.
Der Eindruck entsteht, dass ein besseres Arbeitsverhältnis stark davon abhängt, wie sehr man sich der Teamleitung oder den Vorgesetzten anbiedert. Leistung und Kompetenz treten dabei in den Hintergrund. Dieses System ist unfair aufgebaut und benachteiligt Mitarbeitende, die Wert auf Professionalität, Authentizität und gegenseitigen Respekt legen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ein respektvoller Umgang mit älteren Mitarbeitenden findet nicht statt. Es gab Fälle, in denen Mitarbeitende nach schweren gesundheitlichen Ereignissen – bis hin zu einem Herzinfarkt – in den Betrieb zurückkehrten und dennoch respektlos und entwürdigend behandelt wurden. Rücksicht, Wertschätzung oder angemessene Unterstützung waren nicht erkennbar.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass insbesondere ältere Mitarbeitende im Unternehmen weder geschützt noch ernst genommen werden. Das Arbeitsumfeld wirkt für diese Gruppe besonders belastend und wenig nachhaltig. Personen – unabhängig vom Alter –, die auf der Suche nach einer neuen Stelle sind, sollten daher sorgfältig abwägen, ob sie dieses Arbeitsumfeld wählen, da die berufliche und persönliche Situation sich dort eher verschlechtert als verbessert.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt äußerst problematisch. Kritik oder Hinweise darauf werden seitens der Geschäftsleitung regelmäßig mit emotionalen, widersprüchlichen Stellungnahmen beantwortet, die ein unrealistisch positives Bild des Unternehmens zeichnen und die tatsächlichen Zustände negieren.
Besonders kritisch ist der Umgang mit Mitarbeitenden, die sich entscheiden, das Unternehmen zu verlassen oder sich nicht an interne Macht- und Loyalitätsspielchen zu beteiligen. In solchen Fällen kam es wiederholt zu fragwürdigen und teils rechtlich nicht haltbaren Konsequenzen, darunter ungerechtfertigte Lohnabzüge sowie Androhungen angeblicher Forderungen.
Mehrere ehemalige Mitarbeitende berichten übereinstimmend, nach ihrem Austritt mit Schreiben und E-Mails konfrontiert worden zu sein, in denen plötzlich Überstunden, Krankheitstage oder andere Forderungen geltend gemacht wurden, die zuvor weder kommuniziert noch sachlich begründet waren. Diese Vorgehensweisen sind intern bekannt und wurden in einzelnen Fällen bereits widerlegt.
Insgesamt entsteht ein Klima der Einschüchterung und Unsicherheit. Personen, die Wert auf ein faires, rechtskonformes und respektvolles Arbeitsverhältnis l
Gehalt/Benefits
Die Vergütung ist insgesamt sehr niedrig und steht in keinem angemessenen Verhältnis zur Arbeitsbelastung oder Verantwortung. Ein klarer Lohnrahmen oder Tarif existiert nicht; dies wird wiederholt mit der angeblich geringen Größe des Unternehmens begründet. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass auch die finanziellen Mittel begrenzt sind, was sich direkt auf die Entlohnung auswirkt.
Auffällig ist zudem, dass nach dem Austritt von Mitarbeitenden versucht wird, vermeintliche finanzielle Forderungen geltend zu machen, was Zweifel an der wirtschaftlichen Stabilität und Transparenz aufwirft. Insgesamt ist der Lohn nicht konkurrenzfähig und liegt teils unter dem Niveau vergleichbarer Stellen – selbst staatliche Leistungen bieten in manchen Fällen mehr finanzielle Sicherheit.
Image
Ein glaubwürdiges Unternehmensimage ist kaum mehr erkennbar. Kritische Rückmeldungen werden von der Geschäftsleitung überwiegend emotional aufgenommen und nicht professionell reflektiert. Statt sachlicher Auseinandersetzung folgt häufig eine defensive Selbstrechtfertigung, die wenig zur Vertrauensbildung beiträgt.
Auch intern ist kein positives Bild vorhanden: Selbst aktuelle Mitarbeitende äußern offen Unzufriedenheit mit dem Arbeitsumfeld. Ein ehemals möglicherweise vorhandenes Image wurde durch den Umgang mit Mitarbeitenden sowie durch interne Strukturen nachhaltig beschädigt.
Insgesamt fehlt es dem Unternehmen an einer klaren, authentischen und glaubwürdigen Außendarstellung – nicht zuletzt, weil interne Realität und externe Selbstdarstellung deutlich auseinanderklaffen.
Karriere/Weiterbildung
Kann man vergessen